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Warum

  • Starter*in Starter*in Nachtschatten85
  • Datum Start Datum Start
An alle 🙂

folgendes ist, denke ich ganz wesentlich für diese Diskusion:
- Ich wohnte viele Jahre lang vor einem Kindergarten und konnte sehen wie Kinder spielten, Ärger machten und abgeholt wurden.
- Es gab da keine behinderten Kinder, dafür aber wuselten da Kinder von verschiedenen Völkern rum.
- Wenn eine junge Mutter ihr Kind abgeholt hat ist mir sehr oft aufgefallen dass sie keine Zeit hat. Wenn ihr Kind noch in Gedanken bei den anderen Kindern auf dem Spielplatz war oder auf dem Weg nach Hause noch mit etwas anderes beschäftigt war, dann wurde die Mutter (Väter auch) recht schnell böse.
Im Endeffekt fängt das Kind dann an zu weinen.

- Ich dachte erst, weshalb gehen die mit ihrem Kind so um ?
- Manch eine Oma hat sich ganz genauso verhalten!
(Da gabs z.B. ein Kind welches nen große Stulle in der Hand hatte, diese ist ihr dann runter gefallen. Wär die Oma nur ein bischen auf das Kind eingegeangen und hätte auf die bewegungen und der Körpersprache geachtet, dann hätte die Situation nicht so eskalieren müssen.)

Damit will ich sagen:
1. - Manchen Menschen fällt es schon schwer mit einem normalen Kind umzugehen.
2. - Diese Verhalten, so mit dem Kind umzugehen wurde vielleicht anerzogen oder hat das Kind so geprägt dass es seine Nachkommen genauso behandelt.
(das sag ich so gewiss, weil es kein Einzelfall war)

Als Vergleich dazu konnte ich auch oft sehen wie eine junge Frau, glaub chinesin oder Taiwanesin, mit ihrem Kind umging. Ihr Kind war nicht weniger aufgeweckt und tat nicht das was von ihm erwartet wurde. Sie schafte es aber, (auch nicht mühelos) ohne anschreien, ohne an den Armen zu zerren und ohne das Kind zum weinen zu bringen das zu erreichen was sie wollte.
Sie ging sicherlich arbeiten, nahm sich aber so viel zeit damit ihr Kind ganz in Ruhe den Weg vom Kindergarten bis zur Straßenbahn schaffte.

Hajooo
Es muss wirklich jeder selbst entscheiden ob er physisch und psychisch in der Lage ist ein Problem zu bewältigen. (gilt für alle Bereiche des Lebens)

Ich kenn das so einen Fall (auch die Person selber) in dem ein Mädchen ein Kind zur Welt bringt und es dann in einer Tüte, im Garten versteckt hat. Das ist nicht der aktuelle Fall, der durch die Medien geht, dieser liegt schon 4 oder 5 Jahre zurück. Es waren ganz verschiedene äüßere und innere Faktoren, die sie dazu bewegt haben. Es gibt mehrere solcher Fälle und in jedem dieser Fälle handeln die Mädchen/Frauen gleich, also da gibt es doch irgend einen Zusammenhang. (Ich glaub dieser ist gesellschaftlicher natur)

Man kann solche Leute nicht einfach verurteilen ohne den Zusammenhang zu kennen.
Viele Leute machen das aber einfach. So in der Art: "Die ist böse, sperrt sie ein und die Richter sollen ein ganz hartes Urteil aussprechen, damit alle sehen was einem blüht wenn man sowas böses macht."

Ich mag Leute nicht die alles schwarz/weiß sehen und die denken sie wissen was man in einem solchen Fall machen muss. Theoretisch wissen viele Leute alles, wenn sie dann aber wirklich selbst betroffen sind sehen sie die Welt mit anderen Augen.

> darkside's Beiträge sind erstmal auf ihn bezogen, wenn er einschätzt er bekommt das nicht hin, wär ich auch dafür dass er das Kind (im Falle des Falles) abgeben oder vorher abtreiben sollte. Wenn er nun vor der Situation steht und das Kind ist da, sieht er vielleicht SEIN Kind und entscheidet sich dafür.


lg Silent
 

Hallo silent_warior,

schau mal hier: Warum. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Zitat silent_warior:
Ich kenn das so einen Fall (auch die Person selber) in dem ein Mädchen ein Kind zur Welt bringt und es dann in einer Tüte, im Garten versteckt hat. Das ist nicht der aktuelle Fall, der durch die Medien geht, dieser liegt schon 4 oder 5 Jahre zurück. Es waren ganz verschiedene äüßere und innere Faktoren, die sie dazu bewegt haben. Es gibt mehrere solcher Fälle und in jedem dieser Fälle handeln die Mädchen/Frauen gleich, also da gibt es doch irgend einen Zusammenhang. (Ich glaub dieser ist gesellschaftlicher natur)

Man kann solche Leute nicht einfach verurteilen ohne den Zusammenhang zu kennen.
Viele Leute machen das aber einfach. So in der Art: "Die ist böse, sperrt sie ein und die Richter sollen ein ganz hartes Urteil aussprechen, damit alle sehen was einem blüht wenn man sowas böses macht."


Hallo,
die meisten Menschen können lesen und hören was in der Welt geschieht und was es so gibt. Es gibt die Babyklappen und es gibt die Möglichkeit der Adoption - es ist Mord ein Kind zu verscharren. Das hat nichts mit schwarz/weiß Mentalität zu tun wenn ich das sage - kein Kind muß verscharrt werden, egal wie jung eine Mutter ist. Für die Kinder wurden Babyklappen eingerichtet und für die Mütter die keine Perspektive haben. Das zu nutzen ist legal.
 
Hallo Beate,

das diese Frau unverantwortlich gehandelt hat, sehe ich auch so.

Aber für mich ist das genau so eine Entscheidung, wie darkside sagt, er würde ein Kind, was nicht in sein "Bild" passt abgeben.

Das ist wie gesagt seine Entscheidung, aber deswegen breche ich Ihm doch nicht gleich seine Knochen ???

Gruß Hajooo

Hajo,
mir ist es lieber das Kinder adoptiert werden, als wenn Kinder unter den Eltern leiden müssen. Was die Frau gemacht hat war/ist für mich vorsätzliche Kindesmißhandlung.

---
Wenn mir diese adipöse Mutter gegenüberstehen würde, würde ich ihr eine Ohrfeige verpassen.
Ich kann hier nur zustimmen, für mich ist diese Frau verachtenswert, sie hat aus eigennutz gehandelt.

Zitat: silent_warior
Ich kenn das so einen Fall (auch die Person selber) in dem ein Mädchen ein Kind zur Welt bringt und es dann in einer Tüte, im Garten versteckt hat. Das ist nicht der aktuelle Fall, der durch die Medien geht, dieser liegt schon 4 oder 5 Jahre zurück. Es waren ganz verschiedene äüßere und innere Faktoren, die sie dazu bewegt haben. Es gibt mehrere solcher Fälle und in jedem dieser Fälle handeln die Mädchen/Frauen gleich, also da gibt es doch irgend einen Zusammenhang. (Ich glaub dieser ist gesellschaftlicher natur)

Man kann solche Leute nicht einfach verurteilen ohne den Zusammenhang zu kennen.
Viele Leute machen das aber einfach. So in der Art: "Die ist böse, sperrt sie ein und die Richter sollen ein ganz hartes Urteil aussprechen, damit alle sehen was einem blüht wenn man sowas böses macht."


Zitat:Beate
Hallo,
die meisten Menschen können lesen und hören was in der Welt geschieht und was es so gibt. Es gibt die Babyklappen und es gibt die Möglichkeit der Adoption - es ist Mord ein Kind zu verscharren. Das hat nichts mit schwarz/weiß Mentalität zu tun wenn ich das sage - kein Kind muß verscharrt werden, egal wie jung eine Mutter ist. Für die Kinder wurden Babyklappen eingerichtet und für die Mütter die keine Perspektive haben. Das zu nutzen ist legal.

Naja,
in jeder größeren Stadt findet man Babyklappen, ich kann hier auch nur Beate zustimmen.
der Che.G
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo an Alle

Nun möchte ich gern meine persönliche Meinung dazu schreiben.

Ich habe zwei Kinder, die Gott sei dank gesund sind.
Mein Sohn ist hyperaktiv, ich möchte es nicht als ernsthafte Krankheit bezeichen, da wir hier über Behinderungen disskutieren.
Aber slbst bei meinem Sohn, musste ich fest stellen, dass es schwer ist ein Kind mit ADHS zu erziehen.
Ich möchte mich Beates Meinung anschliessen, und die Leute die behinderte Kinder weggeben in Heime usw. nicht zu verurteilen!!!
Ich kenne aus meinen Umfeld drei Leute die behinderte Kinder haben.
das jüngste ist 6 Jahre alt, das älteste wird 22.
Ich kann persönich nicht mit diesen Kindern umgehen. Ich bin da immer völlig ratlos, obwohl ich Artzhelferin gelernt habe.
Ich hbae einmal, vor vielen Jahren, auf eins der o.g. Kinder aufgepasst. er war damals7 Jahre alt, es waren zwei Tage. Ich habe es geschafft. Er war ein lieber Junge aber geistig behindert, meine eigne Tochter war damals drei.
Ich kam auch gut klar, aber es war eine aussergewöhnliche Herausfoderung für mich.
Seit diesem Tag, weiss ich was es bedeutet ein gesundes Kind zu haben!
Es kommt auf die Eltern selber an, wie belastbar und stark sie sin behinderte Kiner gross zu ziehen oder in fachgerechte Pflege zu geben,
Ich würde aber diese Eltern nicht verurteilen, die diese Kinder in Heime geben.
Denn was bringt es den Kindern, wenn die eltern sie behalten, meinstens sind diese Kinder sehr, sehr sensibel, und ihnen keine Wärme und Zuneigung geben können. Bei den o.g. Kinden, habe ich vor vielen Jahren es selbst erlebt, er ist in sein Zimmer verbannt und wird der Aussenwelt vorenthalten, bekommt keine Liebe. Er war damals ca. 16 Jahre, wer weiss, ob es ihm in einem Heim nicht besser gehen würde?

Dies ist meine Erfahrung dazu.
Varenia
 
Und nein...
ich geh nicht davon aus, daß meine Erbgut ein behindertes Kind zeugen würde,


Dazu möchte ich auch noch was sagen!
ein Bekannter hat drei Kinder jedes mit einer anderen Frau.
Sein drittes Kind ist auf Grund eines genetischen Fehlers, behindert.
Geistig, kann nicht hören u. sprechen, halb taub.
Seine ersten beiden Töchter, sind kerngesund!
Seine jetzige Frau, mit der er dies behinderte Kind hat, hat aus erster Ehe auch zwei Kinder beide kerngesund.
Jeder hat schlechte Gene in sich, wenn, passiert selten diese Gene von Mann und Frau zusammen treffen, kommt ein Kind behindert raus.
Diese Frau hat sogar eine Fruchtwasseranalyse machen lassen, da war alles o.k. aber es hat nicht genützt, das Kind ist behindert.
Also, du kannst nicht sagen ob dein Erbgut o.k. ist.

Varenia
 
Hallo,

ich schliesse mich den Auffassungen und Erklärungen von Silent Warior und darkside an.
Menschen sind auch irgendwo nur Tiere, die gewissen Naturgesetzen unterworfen sind. Ethik und Moral sind ja gut und schön aber erst kommt das große Fressen, bzw. Prinzip Eigennutz zum Beispiel.
Silent WArior hat ja die Nachteile ein behindertes Kind großzuziehen aufgezeigt. Nicht alle Menschen sind so stark die Gesamtbelastung iklusive der gesellschaftlichen Ausgrenzung auszuhalten...letztlich kommt es halt drauf an zu funktionieren..auch in Hinsicht auf die Kinder...wer kranke Kinder zur Welt bringt zeigt weniger fitness als Menschen die gesunde Kinder zur Welt bringen. Krankheit und Behinderung haftet immer ein gewisses Stigma an.

Ich würde nie verurteilen wenn Eltern ihr behindertes Kind abgeben..es ist oft schon eine sehr große Belastung..im Alltag, einige Kinder benötigen 24 Stunden lang Betreuung und zwar lebenslang! Und nicht jeder ist dazu bereit oder in der Lagen diese enorme Aufopferung auf sich zu nehmen..und ich fände es auch ungerecht das von jemandem zu erwarten. An sich ist die Lösung mit dem Heim dann gerechter und verantwortungsbewusster als wenn man das ungeliebte belastende Kind zu Hause einsperrt, wegsperrt, versteckt oder ggf. tötet...wie es ja auch immer wieder vorkommt.

Kinder misshandeln oder gar töten ist unverzeihlich und absolut nicht o.k...es gibt an sich IMMER andere und bessere Lösungen wenn man keine Kinder haben will...BAbyklappe wurde ja genannt.

In Hinsicht auf deine Reaktion auf solche Vorkommnisse in der Natur, bzw. solche Verhaltensweisen der menschlichen Natur...solltest du aber auf jeden Fall mal realistischer und sachlicher reagieren....dir ein dickeres Fell zulegen..die Menschen sind nunmal keine zahmen immer netten Wesen, sondern im Grunde hochspezialisierte Raubtiere..und da geht es oft auchmal grausam ab..was aus naturwissenschaftlicher Sicht jedoch weder gut noch böse ist. Es gibt immer verschiedene Perspektiven die zu beachten sind und aus denen man das Phänomen Aggression und Gewalt beleuchten kann und sollte. Infantizid, also Kindstötung kommt durch die Bank überall im Tierreich vor und erfüllt immer gewisse Funktionen, bei Löwen z.b. tötet ein Männchen die Kinder seines Vorgängers damit die Löwinnen schnell wieder rollig und empfangsbereit für seine eigenen Gene werden. Soziobiologen haben ähnliche Vorgänge unter Menschen beobachtet...im Stiefelternveralten..siehe Schilderung in Märchen....böse Stiefmütter oder Stiefväter..was durchaus realistischen Hintergrund hat..die eigene Brut und Nachkommenschaft wird halt bevorzugt. Eine Untersuchung ergab dass noch im vorigen Jahrhundert abwechselnd, je nach Vorteil Mädchen oder Jungs nicht direkt getötet, aber durch Vernachlässigung (weniger Essen, schlechtere Krankheitsfürsorge etc) im Kindsalter gestorben sind. Wenn es günstiger war Mädchen großzuziehen, da die familys bei Verheiratung eine Ausgleichszahlung oder Land von der family des Ehemanns erhielten wurden Mädchen bevorzugt..also mehr Investment in deren Erhalt gemacht..waren eher Jungs gefragt um die ERblinie zu erhalten..wurden die Mädels eher vernachlässigt... Davor war es gang und gäbe behinderte Kinder auszusetzen und somit dem recht grausamen Schicksal überliessen zu verhungern oder von wilden Tieren gefressen zu werden...ging oft nicht anders aufgrund Nahrungsknappheit konnten FAmilien es sich nicht leisten behinderte Kids großzuziehen...Der menschliche Begriff der Liebe ist meiner Ansicht nach niemals rein unegoistisch, sondern altruistisch, erfüllt also auch immer eigene Egoismen, menschliche Liebe und Fürsorge ist nicht funktionsfrei und einfach nur so, sondern gekoppelt an die Umweltbedingungen und gewisses Kosten-Nutzen-Kalkül.

Moderner Infantizid hat immer mehrfache Gründe, durchaus nachvollziebare aber dennoch NICHT akzeptable GRünde...z.b. Grund im Glauben: strenggläubiger Katholizismus verbietet Abtreibung und aus Angst vor der Schande verbergen werdende Mütter ihre Schwangerschaft, gebären heimlich und beseitigen dann das Kind...Kann auch sein, dass die Mutter psychisch krank ist und die Schwangerschaft verdrängt oder die Mutter die Schwangerschaft zu spät bemerkt, oder oder oder...

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja,
der Mensch hat aber den vorteil zu denken! Die meisten setzen ja auch ihr Hirn ein, leider nicht alle.
der Che.G
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschen mit einer Behinderung als Menschen 2. Klasse zu bezeichnen ist meiner Meinung nach Selbstüberschätzung des eigenen Ichs. Wo sind den hier die Grenzen zu ziehen? Wann ist ein Mensch behindert und somit nicht mehr lebends und liebendswert???
Ich empfinde es als beschämend, dass auf einer Internetseite die sich mit dem Thema Gewalt beschäftigt und sich sogar hilferuf nennt das Thema Behinderung in einer solchen Form diskutiert wird. Wer hat den das Recht einen Menschen mit einer Behinderung zu verurteilen?? Zu stigmatisieren?? Meiner Meinung nach hat niemand dieses Recht.... Kein Mensch ist vollkommen oder jeder Mensch ist vollkommen!!!
Ich habe mich bewusst dazu entschlossen mit Kindern zu arbeiten und durch diese Arbeit und die damit verbundenen Erfahrungen mußte ich feststellen, dass nicht die Kinder mit Handicap ein Problem haben sondern die Gesellschaft ist behindert, da sie ein Problem hat!!!
Viele Postings hier haben mich wirklich erschüttert obwohl sie eigentlich das allgemeine Denken wiederspiegelt, ich denke das liegt wohl an der Wortwahl und der Tatsache, dass ich nicht akzepieren kann, das aut einer Seite, die sich Hilferuf nennt Menschen tümmeln, die durch ihre Aussagen die sie hier tätigen anderen Menschen Gewalt antun...
Schade
 
@ Gast: nochmal lesen?

Es geht um die beste Versorgung des Kindes, niemand hat behinderte Menschen verurteilt, aber sie sind nunmal schwer zu erziehen etc.
Das schafft nicht jeder.

Besser abgetrieben/abgegeben als nachher totgeschlagen.
 

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