animo
Mitglied
Finde die Einstellung von Beate sehr gut. Ich habe selbst einige Jahre in einem Heim gearbeitet, bei Kindern, die die Normalbevölkerung meistens gar nicht zu Gesicht bekommt. Diese Zeit dort hat mich sehr bereichert und ich möchte sie nicht missen. Gleichzeitig hat sie mich aber auch total ausgelaugt. Ich würde keinen verurteilen, der sein Kind abgibt, weil er es nicht schafft es vernünftig zu versorgen. Ich verurteile diejenigen, die ihre eigenen Grenzen nicht erkennen. Es macht mich wütend, dass ein leicht behindertes Kind zweimal!!! austrocknet und nun Schwerstbehindert ist. Das keiner vorher mal geschaut hat, was in dieser Familie los ist. Zumindest nach der ersten Austrocknung.
Jeder Mensch ist verschieden und der eine kann mit dieser schwierigen Aufgabe umgehen, der andere eben nicht. Ich habe Eltern gesehen, die daran kaputt gegangen sind, ihre Kinder (teilweise) so leiden zu sehen. Oft haben sie sich schuldig gefühlt, auch wenn keiner Schuld hatte. Andere Eltern konnten mit dem Schicksal umgehen, haben sich nach ihren Möglichkeiten um ihre Kinder gekümmert und sich an den kleinen Fortschritten erfreut. Ich bin oft gefragt worden, wie ich diese Trostlose Arbeit machen könnte, aber diese Kinder haben mir sehr viel Freude zurückgegeben und mich gelehrt, was Leben heißt. Nicht die Kinder haben mich ausgelaugt, sondern das drum rum. Ich glaube man darf keinen Verurteilen, weil er sagt, ich trau mir das nicht zu, ich brauche Hilfe. Wenn man das tut, fördert man gerade diese Taten, das Kinder vor Scham verscharrt oder misshandelt werden.
animo
Jeder Mensch ist verschieden und der eine kann mit dieser schwierigen Aufgabe umgehen, der andere eben nicht. Ich habe Eltern gesehen, die daran kaputt gegangen sind, ihre Kinder (teilweise) so leiden zu sehen. Oft haben sie sich schuldig gefühlt, auch wenn keiner Schuld hatte. Andere Eltern konnten mit dem Schicksal umgehen, haben sich nach ihren Möglichkeiten um ihre Kinder gekümmert und sich an den kleinen Fortschritten erfreut. Ich bin oft gefragt worden, wie ich diese Trostlose Arbeit machen könnte, aber diese Kinder haben mir sehr viel Freude zurückgegeben und mich gelehrt, was Leben heißt. Nicht die Kinder haben mich ausgelaugt, sondern das drum rum. Ich glaube man darf keinen Verurteilen, weil er sagt, ich trau mir das nicht zu, ich brauche Hilfe. Wenn man das tut, fördert man gerade diese Taten, das Kinder vor Scham verscharrt oder misshandelt werden.
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