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Warum...

  • Starter*in Starter*in Dani S.
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Für weitere Antworten geschlossen.
Also ich finde den Post von "Kiablue" echt gut😉

Und deine zweite Frage finde ich einfacher zu beantworten als deinen ersten Beitrag, weil das ist doch schon bissl unkonkret ne 😉 Nur denke ich, wird dir hier keiner eine auf dich zugeschriebene Analyse geben warum gerade DU menschen liebst, die dich nciht leben, denn dafür nehme cih an, kennen wir dich alle zu schlecht 😉 Vielleicht möchtest du erzählen welche Menschen dich nicht leben, die du liebst?

die menschen leben mich.
aber lieben sich mich ?
 

Hallo Dani S.,

schau mal hier: Warum.... Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich verstehe sowieso nicht ganz warum du einsam bist.
Alleine deine Art zu schreiben finde ich interessant. Du scheinst kreativ zu sein und ein Mensch der generell mein Interesse weckt. Deswegen tu ich mir sowieso schwer hier eine halbwegs treffende Antwort auf das "Warum" zu finden.

okay, sorry.
 
Du fühlst Dich ohne einen Menschen, der zu Dir steht und echte Gegenliebe
schenkt, nicht einsam ?
Du begnügst Dich mit der Liebe zu anderen und einem Lächeln
Dir gegenüber ?
Du Gesegneter !

"Gesegneter" passt ganz gut, vielleicht trifft aber "Genügsamer" für Real und seine Anschauung noch einen Deut besser? Eigentlich halte ich mich aus solchen Threads inzwischen heraus, weil meine "selbstliebende" Art nicht erwünscht ist, aber ich mache mal ´ne kurze Ausnahme... 🙄

Was Real beschreibt, ist für mich eine genügsame, bodenständige Haltung ohne jegliche Erwartungshaltung. Durch seine Aktivitäten und das was er im Alltag gibt und tut (ohne dass er darauf bewusst abzielt und es darauf anlegt), bekommt er genau das als Feedback, was er als Liebe umschreibt. Und mir sind solche kleinen Dinge auch von Wert, ich freue mich beispielsweise wenn die Verkäuferin bei Aldi auf meinen Scherz eingeht und lächelt. Das ist auch eine gewisse Form von Liebe und für mich ist es ein Geschenk, sozusagen ein "Sahnehäubchen" obendrauf. Und ich kann dem nur beipflichten; je weniger man es erwartet, je mehr man mit sich selbst im Reinen ist und seine ganze Bedürftigkeit mal überdenkt und "reinen Tisch" mit sich macht, desto mehr solcher Erlebnisse macht man. Und ich kann dir, Dani, sagen, das trifft sogar auf einen wortkargen Muffel wie mich zu. 😛

Mad Wolf hat Recht wenn er sagt dass Glück auch davon abhängt, wo du aufwächst, wo du lebst bzw. wen du triffst. Das kann man nicht alles unbedingt beeinflussen, viele Lebensumstände sind einfach "ungünstig" bzw. S****.

Aber ich denke dennoch dass man versuchen sollte, sich selbst näher zu kommen und seine Bedürftigkeit mal zu überdenken. Damit meine ich nicht dass einem die Welt egal sein sollte, ich will damit nur sagen dass man sein Glück vielleicht nicht unbedingt davon abhängig machen sollte, ob ich das soziale Umfeld / den Partner / die Partnerin meiner Träume nun bekomme oder nicht, denn wer garantiert mir dass diese immer erhalten bleiben?

Menschen kommen und gehen, gerade Partnerschaften sind nicht unbedingt von ewiger Dauer. Und da kann es von Vorteil sein, wenn ich "weich" falle, weil ich mich selbst auffangen kann und weiß, wie ich mit mir selbst umzugehen habe, anstatt dass ich dann mal wieder in ein tiefes Loch falle weil ich merke, dass meine Probleme in mir selbst im Grunde immer noch dieselben sind...denn die Menschen um einen herum dienen nicht dazu, die eigenen Defizite zu übertünchen...und ich hoffe das bekommt nicht wieder jemand in den falschen Hals...

So, bevor ich hier zerfleischt werde, einen schönen Restsonntag!
 
Das würde ich als die perfekte Erkenntnis bezeichnen und somit Basis für jede weitere Reflexion.

Du kannst das, da bin ich sicher. Ich habe Dich als intelligent, freundlich und ungewöhnlich erlebt, mit einem leichten Hang zum Chaos - also im Grunde sehr liebenswert. Aber es muss eben passen. Und je mehr Du selbst reflektiert bist, umso eher triffst Du auf das Passende.

Die Frage ist: Willst Du das überhaupt schon? Bist DU bereit dafür?

So, ich muss los. Und ich lasse Dir Obiges zum Nachdenken im stillen Kämmerlein.

LG
Ich ;-)

ja, ich wäre bereit, oder ?
woher soll ich das wissen ?
die sehnsucht ist stark.
sonst würde ich nicht weinen.
 
dann war es eine rethorische Frage
und dieser Thread kann geschlossen werden.
Du hast Recht. :wein:

Da mussu nich traurich sein ..... is besser so.

Denn wenn Du die Verknüpfung zwischen Deiner Liebesfähigkeit und Deiner Sehnsucht nach Zweisamkeit auflöst, dann ergibt sich dadurch ganz automatisch ein größerer Freiraum in Dir und um Dich herum .....

Wenn Du so viel Liebe zu geben hast, dann verschenke sie wann immer und wo auch immer, an wen oder was auch immer Du kannst ..... Liebe kannst Du verschwenden so viel Du nur magst - sie wird dadurch in Dir nicht weniger.

Deine Sehnsucht nach Zweisamkeit wird dadurch zwar nicht gemindert, doch die Liebe in Dir und der neu gewonnene Freiraum in Dir und um Dich herum, sind der beste Nährboden für die liebevolle Hinwendung Deiner Mitwelt zu Dir.
 
muss man so einsam sein,
obwohl man so viel Liebe zu geben hat ?
Weiß jemand eine Antwort darauf ? :wein:
Hallo Dani S.!

"Liebe geben" scheint mir ein etwas problematischer Begriff zu sein. Liebe ist kein Gegenstand, den man weiterreichen kann. Das, was wahre Liebe ausmacht, läßt sich nicht auf andere Menschen übertragen. Das, was andere Menschen als Folge liebenden Handelns empfangen, hat oft mit dem Ursprung (der wahren Liebe) nicht mehr viel zu tun. Der Empfangende interpretiert das Angenommene anders - oft ganz anders als es der Sender der Botschaft gemeint hat.

Der wahrhaftig Liebende weiß also gar nicht, wie sein Liebe beim Empfänger ankommt. Der Akt des Liebens ist eine aktive Sache. Der Empfang der Liebesfolgen etwas passives. Wer Liebe empfängt, produziert sie noch längst nicht.

Es gibt also anders gesagt kein Kausalgesetz, das besagt: Gegebene Liebe wird 1🤐 beantwortet. Liebe kann sogar mit Hass beantwortet werden.

Halten wir also fest, dass es keinen Zusammenhang in der Natur zwischen produzierter und empfangener Liebe gibt.

Auf dem Gebiet der Moral sieht die Sache freundlicher aus. Wer wahrhaftig liebt, der macht sich in gewisser Hinsicht glückswürdig, ich würde sogar sagen liebenswürdig. Wir dürfen eine begründete Hoffnung haben, dass unsere Liebe mit Hilfe eines göttlichen Wesens positiv beantwortet werden wird. Dies ist aber kein Naturgesetz. Viel spricht dafür, dass Liebe auf solche Weise mit Liebe beantwortet wird. Es gibt aber keinen Mechanismus, dass Liebe sofort in diesem Leben mit Liebe vergolten wird. Man muss schon etwas mehr Geduld haben. Die Erfahrung zeigt, dass es in dieser Welt nicht immer gerecht zu geht. Wir dürfen aber begründet auf Gerechtigkeit in einem größeren (die Metaphysik) einschließenden Rahmen hoffen.

Dem, der Liebe empfangen will, bleibt nichts anderes übrig, als sich liebenswürdig zu verhalten. Man solle nur nicht erwarten, dass wahre Liebe in diesem Leben adäquat beantwort wird.
 
Auf dem Gebiet der Moral sieht die Sache freundlicher aus. Wer wahrhaftig liebt, der macht sich in gewisser Hinsicht glückswürdig, ich würde sogar sagen liebenswürdig. Wir dürfen eine begründete Hoffnung haben, dass unsere Liebe mit Hilfe eines göttlichen Wesens positiv beantwortet werden wird. Dies ist aber kein Naturgesetz. Viel spricht dafür, dass Liebe auf solche Weise mit Liebe beantwortet wird. Es gibt aber keinen Mechanismus, dass Liebe sofort in diesem Leben mit Liebe vergolten wird. Man muss schon etwas mehr Geduld haben. Die Erfahrung zeigt, dass es in dieser Welt nicht immer gerecht zu geht. Wir dürfen aber begründet auf Gerechtigkeit in einem größeren (die Metaphysik) einschließenden Rahmen hoffen.

Dem, der Liebe empfangen will, bleibt nichts anderes übrig, als sich liebenswürdig zu verhalten. Man solle nur nicht erwarten, dass wahre Liebe in diesem Leben adäquat beantwort wird.

Zum Glück steht zwischen solchen Moralvorstellungen und der "wahren", nicht auf Gegenleistung ausgerichteten Liebe, aber noch immer der freie Wille!
 
Zum Glück steht zwischen solchen Moralvorstellungen und der "wahren", nicht auf Gegenleistung ausgerichteten Liebe, aber noch immer der freie Wille!
Wahre Liebe ist nicht auf eine Gegenleistung aus.

Moral ist nur auf der Basis eines freien Willens möglich.
 
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