Während ich das Gendern durchaus kritisch sehe, verstehe ich diese massive Empörung darüber nicht.
Mir ist die massive Empörung der Genderbefürworter gegenüber denjenigen, die das Gendern kritisch sehen, auch unverständlich.
😉
ist es im Alltag in meinen Augen mal so überhaupt nicht verbreitet. Entweder das oder es fällt mir einfach nicht auf.
Ja, das ist bei mir glücklicherweise ebenso... vermutlich auch bei zahlreichen anderen Menschen (genau das ist ja auch ein Anzeichen dafür, dass extreme, auffällige Formen des Genderns eine Randerscheinung darstellen und sich wohl kaum durchsetzen werden). Und ich erlebe im Alltag auch nicht, dass sich vom Gendern wenig betroffene Personen permanent darüber empören würden.
Aber
hier findet darüber nun mal gerade eine gesellschaftliche Diskussion statt - deren Wesen und Zweck es ja ist, dass von unterschiedlichen Personen unterschiedliche Meinungen zu einem Thema kundgetan werden. ^^
Weil ein Schach- Bundesligaspieler acht Stunden jeden Tag trainiert umd somit Profi ist. Und davon kann er dann auch gut Leben.
Eine Bundesligaspielerin kann nicht immer vom Schach leben, das ist eher ein langwieriges Hobby. Sie muss also auch arbeiten und kann keine acht Stunden am Tag trainieren. Und so kommt sie auch nie auf das Niveau der Männer.
Das erscheint mir nicht so plausibel. Wenn Frauen im Schach ein solches Talent zeigen, dass sie mit genügend Training eine realistische Chance hätten, mit den weltbesten Männern mithalten zu könnten - dann dürfte doch die Finanzierung kein Problem sein, denke ich.
Manche sind der Meinung, dass Frauen im Schach auch physisch im Nachteil sind. Es geht da natürlich nur um Nuancen.
Physis im Sinne von "mehr Kraft" halte ich dabei nicht für so ausschlaggebend. Aber der Hormonstatus könnte aus meiner Sicht eine große Rolle spielen... und in dem unterscheiden sich Männer und Frauen ja nicht nur um Nuancen, sondern fundamental.
Männer sind im Vergleich zu Frauen im Durchschnitt einfach kompetitiver, aggressiver, ihnen ist "Gewinnen um des Gewinnes willen" wichtiger. Das sind ja Eigenschaften, die erfolgreiche Schachspieler brauchen. Wem dauerhaftes stundenlanges Trainieren zu einseitig und langweilig ist und wen der Sieg am Ende zu wenig reizt - der hat keine guten Aussichten, ein Spitzen-Schachspieler zu werden, auch wenn er intellektuell über alle nötigen Fähigkeiten dafür verfügen würde.