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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Jaaaa und ganz wichtig: Gender-Gegner können sich so toll darüber auswürgen, wie schlimm sie das alles finden.
Nach wie vor fällt mir beim Überfliegen dieses Threads auf, dass ich persönlich eigentlich bewusst im Alltag nur selten mit dem Aufregerthema Gendern zu tun habe oder damit so konfrontiert werde, dass ich drüber ausgiebig nachdenken müsste. Wenn ich es nicht hier immer wieder lesen würde, hätte ich schon längst den Eindruck gewonnen, dass das Thema niemanden empört.

Klar wird bisweilen in den Texten oder Medien gegendert, aber das ist dann eben so. Fällt mir kaum noch auf. Und ich selbst kann es handhaben, wie ich mag, da ich meistens keine offiziellen Äußerungen tätigen muss. Im beruflichen Umfeld schreibe ich meistens informelle E-Mails, in denen man Gendern kann, oder auch nicht.
 
Die Sozialpsychologie und Sozialanthropologie ist aufschlussreich, ob Männlein und Weiblein tatsächlich so unveränderlich und grundsätzlich unterschiedlich sind oder ob soziale und kulturelle Auswirkungen nicht doch eine Rolle spielen können....es könnten Weltbilder zerbrechen ..
 
Während ich das Gendern durchaus kritisch sehe, verstehe ich diese massive Empörung darüber nicht.

Es gibt kein Gesetz, welches euch zum Gendern zwingt und davon mal abgesehen ist es im Alltag in meinen Augen mal so überhaupt nicht verbreitet. Entweder das oder es fällt mir einfach nicht auf. So schlimm ists ja nun auch nicht, unser Gehirn ist i.d.R. glücklicherweise ja in der Lage, sich an solche Sachen anzupassen.

Das größte Kontra im Schriftformat sind für mich weiterhin Sehbehinderte (weil Genderkürzel durchaus deren Vorlesegeräte verwirren können bzw. Diese das dann wirklich störend vorlesen) und Menschen mit Legasthenie.

2 beeinträchtigte Randgruppen die bei dieser Thematik gerne über Bord geworfen werden, aber dringend eine Lösung gefunden werden muss.

An alle Menschen ohne Beeinträchtigung kann ich zu dem Thema eigentlich nur noch sagen: hört auf zu jammern.
 
Ich denke aber schon, dass Männer und Frauen unterschiedliche Begabungen haben. Warum gibt es so wenige Frauen bei den großen Schachspielern?
Weil ein Schach- Bundesligaspieler acht Stunden jeden Tag trainiert umd somit Profi ist. Und davon kann er dann auch gut Leben.

Eine Bundesligaspielerin kann nicht immer vom Schach leben, das ist eher ein langwieriges Hobby. Sie muss also auch arbeiten und kann keine acht Stunden am Tag trainieren. Und so kommt sie auch nie auf das Niveau der Männer.

Manche sind der Meinung, dass Frauen im Schach auch physisch im Nachteil sind. Es geht da natürlich nur um Nuancen. Aber ein Match kann mehrere Stundem dauern, und die Partien werden ja auch vorbereitet und nachgearbeitet. Ein geringfügiger Vorteil des Männer kann den Unterschied von ein paar hundert Plätzen in der Weltrangliste machen.
 
Nach wie vor fällt mir beim Überfliegen dieses Threads auf, dass ich persönlich eigentlich bewusst im Alltag nur selten mit dem Aufregerthema Gendern zu tun habe oder damit so konfrontiert werde, dass ich drüber ausgiebig nachdenken müsste. Wenn ich es nicht hier immer wieder lesen würde, hätte ich schon längst den Eindruck gewonnen, dass das Thema niemanden empört.

Klar wird bisweilen in den Texten oder Medien gegendert, aber das ist dann eben so. Fällt mir kaum noch auf. Und ich selbst kann es handhaben, wie ich mag, da ich meistens keine offiziellen Äußerungen tätigen muss. Im beruflichen Umfeld schreibe ich meistens informelle E-Mails, in denen man Gendern kann, oder auch nicht.
Im Alltag begegnet mir das Thema auch kaum, denn im Alltag gendern niemand.

Das Thema Gendern wird immer und immer wieder nur "von oben" durchgestochen.
 
Gendern hat nichts mit Hautfarbe oder Aussehen zu tun.
Ich muss bei der Aussage schmunzeln.
Stimmt in gewisser Weise, dass Gendern für Manche nichts mehr mit Aussehen zu tun hat.
Wenn ich ein Auto sehe, darf ich es Auto nennen.
Wenn ich einen Löwen sehe, darf ich ihn Löwe nennen.
Aber wenn ich eine Frau sehen, darf ich sie nicht Frau nennen sondern muss fragen welche Pronomen sie sich wünscht.
Insofern hast du Recht. Gendern hat mit Aussehen und mit Realitäten nichts zu tun.

Mit Brücken und Planeten sind ja auch keine Menschen gemeint, sondern Gegenstände, die können sich wohl schlecht ausgeklammert fühlen.
Dann schau dir mal die Wetterberichte an. Früher waren Tiefs immer weiblich und Hochs immer männlich benannt. Das hat man dann gemischt, weil man es offenbar für diskriminierend empfand Tiefs immer Frauennamen zu geben.
Sprich: Auch Dinge werden inzwischen aus Sicht der Gleichstellung betrachtet.
 
Nach wie vor fällt mir beim Überfliegen dieses Threads auf, dass ich persönlich eigentlich bewusst im Alltag nur selten mit dem Aufregerthema Gendern zu tun habe oder damit so konfrontiert werde, dass ich drüber ausgiebig nachdenken müsste. Wenn ich es nicht hier immer wieder lesen würde, hätte ich schon längst den Eindruck gewonnen, dass das Thema niemanden empört.

Klar wird bisweilen in den Texten oder Medien gegendert, aber das ist dann eben so. Fällt mir kaum noch auf. Und ich selbst kann es handhaben, wie ich mag, da ich meistens keine offiziellen Äußerungen tätigen muss. Im beruflichen Umfeld schreibe ich meistens informelle E-Mails, in denen man Gendern kann, oder auch nicht.

Genau das ist ja der Punkt. Das Ganze ist im Grunde eine totale Randnotiz, auch die Betroffenen selbst hätten da niemals so ein Aufhebens drum gemacht. Leider wird es immer und immer wieder von den Parteien rechts der Mitte und einem Teil der Bevölkerung zum Thema gemacht, die darin eine "Sprachdiktatur" etc. sehen und das Thema einfach nicht ruhen lassen. Frei nach dem Motto "ich sehe einen rosa Elefanten".

Wann findet das Thema denn in der öffentlichen Diskussion statt? Im Grunde immer dann wenn mal wieder jmd dagegen klagt oder es als Paradebeispiel für linksgrünwokeversifftes Gedankengut aufführt. Als Reaktion darauf gibt es dann natürlich einen Aufschrei, wodurch sich erstere Gruppe wieder im Recht fühlt und behaupten kann "Gibt es denn keine anderen Themen mehr, überall nur noch das".
Von wem wird es denn aber konstruiert? Ganz billige populistische Meinungsmache vom rechten Rand.
 
Während ich das Gendern durchaus kritisch sehe, verstehe ich diese massive Empörung darüber nicht.
Mir ist die massive Empörung der Genderbefürworter gegenüber denjenigen, die das Gendern kritisch sehen, auch unverständlich. 😉

ist es im Alltag in meinen Augen mal so überhaupt nicht verbreitet. Entweder das oder es fällt mir einfach nicht auf.
Ja, das ist bei mir glücklicherweise ebenso... vermutlich auch bei zahlreichen anderen Menschen (genau das ist ja auch ein Anzeichen dafür, dass extreme, auffällige Formen des Genderns eine Randerscheinung darstellen und sich wohl kaum durchsetzen werden). Und ich erlebe im Alltag auch nicht, dass sich vom Gendern wenig betroffene Personen permanent darüber empören würden.

Aber hier findet darüber nun mal gerade eine gesellschaftliche Diskussion statt - deren Wesen und Zweck es ja ist, dass von unterschiedlichen Personen unterschiedliche Meinungen zu einem Thema kundgetan werden. ^^

Weil ein Schach- Bundesligaspieler acht Stunden jeden Tag trainiert umd somit Profi ist. Und davon kann er dann auch gut Leben.

Eine Bundesligaspielerin kann nicht immer vom Schach leben, das ist eher ein langwieriges Hobby. Sie muss also auch arbeiten und kann keine acht Stunden am Tag trainieren. Und so kommt sie auch nie auf das Niveau der Männer.
Das erscheint mir nicht so plausibel. Wenn Frauen im Schach ein solches Talent zeigen, dass sie mit genügend Training eine realistische Chance hätten, mit den weltbesten Männern mithalten zu könnten - dann dürfte doch die Finanzierung kein Problem sein, denke ich.

Manche sind der Meinung, dass Frauen im Schach auch physisch im Nachteil sind. Es geht da natürlich nur um Nuancen.
Physis im Sinne von "mehr Kraft" halte ich dabei nicht für so ausschlaggebend. Aber der Hormonstatus könnte aus meiner Sicht eine große Rolle spielen... und in dem unterscheiden sich Männer und Frauen ja nicht nur um Nuancen, sondern fundamental.

Männer sind im Vergleich zu Frauen im Durchschnitt einfach kompetitiver, aggressiver, ihnen ist "Gewinnen um des Gewinnes willen" wichtiger. Das sind ja Eigenschaften, die erfolgreiche Schachspieler brauchen. Wem dauerhaftes stundenlanges Trainieren zu einseitig und langweilig ist und wen der Sieg am Ende zu wenig reizt - der hat keine guten Aussichten, ein Spitzen-Schachspieler zu werden, auch wenn er intellektuell über alle nötigen Fähigkeiten dafür verfügen würde.
 
Liebe Winnetou,

Mir ist die massive Empörung der Genderbefürworter gegenüber denjenigen, die das Gendern kritisch sehen, auch unverständlich. 😉
Selbstredend steht dir das frei.

Aber hier findet darüber nun mal gerade eine gesellschaftliche Diskussion statt
Dieser Thread ist offen und es werden Beiträge freigeschaltet - deine Aussage ist demnach korrekt.
 

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