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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

https://www.studis-online.de/Studieren/Wissenschaftliche_Texte/gendern-in-hausarbeiten.php Bei Punkteabzug in Hausarbeiten wenn man aufs Gendern verzichtet kann man aber nicht davon sprechen, daß hier kein Zwang im Spiel wäre. 🙄
Und in so manchem Unternehmen gibt es dazu auch klare Regeln, denen man sich nicht einfach entziehen kann, wenn man z.B. Texte für die Mitarbeitenden 🙃oder gar Öffentlichkeitsarbeit verfasst.

Muss auch immer grinsen, wenn das Gendern klingt, als habe der Sprecher oder besser der/die SprecherIn einen Schluckauf, um die feminine Form abgehackt hinterherzuschieben.

So wirklich ernst nehmen kann ich das Gender-Gedöns eh nicht, konnte ich noch nie und habe mich auch nie diskriminiert gefühlt, wenn jemand nur in der maskulinen Form gesprochen hat. Ich füge mich artig, wenn es berufsbedingte Vorgaben gibt, ansonsten mach ich das nach Lust und Laune. Bin da eher inkonsequent.
 
Heute hat der Verein VDS eV bei uns eine Informationsveranstaltung abgehalten und vorgetragen, wie Gendern die deutsche Sprache verhunzt.


Spannend finde den ich, wie wenig demokratisch unser Land in diesem Punkt ist. Obwohl 86% das Gendern ablehnen, wird es von Behörden oder den ÖR-Medien durchgepeitscht.

Was ist deren Motivation?
Warum zählt so wenig, was die Menschen wollen?
Gendern ist sehr wichtig um geschlechterinklusiv die Sprache umzuformen. Damit ermöglicht man es Frauen auch indirekt wahrgenommen zu werden. Ich finde das sehr kontraproduktiv, dass es solche Vereine gibt, die diese Arbeit der Gleichberechtigung von Männern und Frauen torpedieren.
 
Ich persönlich bin großer Fan vom gendern.

Sowohl bei ganz normalen Deuschen Nomina (Arzt / Ärztin, Schüler:innen, Autofahrer:in etc..) aber auch bei eingedeutschen Begriffen wie

z.B: Influencer:in, Creator:in, Gamer:in

oder auch Sachen wie HandyUser:in


Meiner Meinung nach sollte man auch Randgruppen die sich mit anderen Pronomen identifizieren noch irgendwie abholen, also mit dem Gendern, oder gilt :in auch für alle Flinta - Personen?

Falls sich jemand auskennt, klärt mich gerne auf
 
Und in so manchem Unternehmen gibt es dazu auch klare Regeln, denen man sich nicht einfach entziehen kann, wenn man z.B. Texte für die Mitarbeitenden 🙃oder gar Öffentlichkeitsarbeit verfasst.
So weit ich es sehen kann, gibt es zwar in manchen Unternehmen oder auch Schulen Regeln, nach denen man Gendern soll. Aber irgendwelche Gesetze, die das vorschreiben, gibt es nicht. Dagegen gibt es In manchen Ländetn Gesetze, die es verbieten, wie z.B. in Bayern. Irgendeine eindeutige Bevorzugung vom Gendern kann ich nicht erkennen.
 
Mittlerweile geht das mit dem Gendern doch schon wieder zurück.
Ja, das ist auch mein Eindruck: Ich habe gerade von einer 12-jährigen aus der Verwandtschaft gehört, dass ein Lehrer das Gendern sogar ausdrücklich verbietet und dafür Punktabzug gibt.

Wenn ich in behördlichen Formularen Gendertext lese, macht mich das ehrlich gesagt auch aggressiv. Die ohnehin schon komplizierten Formulierungen bekommen einfach nochmal einen drauf. Ich gehöre ganz klar zu dieser Mehrheit, die Gendern hart ablehnt.
 
Ich persönlich bin großer Fan vom gendern.

Sowohl bei ganz normalen Deuschen Nomina (Arzt / Ärztin, Schüler:innen, Autofahrer:in etc..) aber auch bei eingedeutschen Begriffen wie

z.B: Influencer:in, Creator:in, Gamer:in

oder auch Sachen wie HandyUser:in


Meiner Meinung nach sollte man auch Randgruppen die sich mit anderen Pronomen identifizieren noch irgendwie abholen, also mit dem Gendern, oder gilt :in auch für alle Flinta - Personen?

Falls sich jemand auskennt, klärt mich gerne auf
Ernst gemeint oder ironisch?
 
Das Gendern wurde schon in den sechziger Jahren eingeführt. Und auch in Hausarbeiten/wissenschaftlichen Arbeiten ist es nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern dort machen die (Hoch-) Schulen von ihrem Hausrecht gebrauch.
Als ich meine BA geschrieben habe, habe ich an den Anfang einfach den Disclaimer an den Anfang gesetzt, in der Arbeit dann möglichst genderneutrale Begriffe genutzt und ansonsten abgewechselt. Wohlgemerkt nicht, weil ich sonst mit rechtlichen Konsequenzen hätte rechnen müssen, sondern weil meine Uni von ihren Hausvorgabwn Gebrauch gemacht hätte.

Die ganze Diskussion, dieser ganze Hass aufs Gendern, auf "Woke", auf Gutmenschen, ihr solltet mal schauen, aus welcher politischen Ecke das kommt. Dann sollte einem alles klar sein.

Und wir können es auch gerne klatschen: Keine! Privatperson! Wird! Vom! Gesetz! Zum! Gendern! Gezwungen!
 
Es war noch nie eine gute Idee, Gerechtigkeit über Sprache herstellen zu wollen. Das eigentliche Problem sind aber weniger die drei Leute, die aus voller Überzeugung gendern und das durchsetzen wollen, sondern die große Masse an Mitläufern, die nur aus Angst, dass ihnen Benachteiligung vorgeworfen werden könnte, gendern.
Das zeigt sich auch schön bei Unternehmensphilosophien. Es geht mitnichten um Überzeugungen. Wenn die Personen, die man ansprechen möchte, jenseits der 60 liegen, versucht man ganz schnell so wenig wie möglich zu gendern, zumindest aber das Sternchen zu umgehen. Auf sinkende Einnahmen, weil breite Ablehnung der Zielgruppe, möchte man dann doch nicht verzichten. Es geht also in keinster Weise um natürlichen Sprachwandel oder Überzeugungen, hinter denen man steht.
Wirklich lustig wird es, wenn verschiedenste Formen benutzt werden. Mit dem Kollegen, der allen ernstes mit x-Endungen schreibt, möchte ich am liebsten nichts zu tun haben, solche Mails kann doch niemand mehr konzentriert zu Ende lesen. Was soll bitte ein "Kundx" sein?
 

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