Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum widern mich Kinder so an? (kann triggern)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Hallo Gast,

für mich resultiert aus deinen Zeilen eine Ablehnung der (gleichzeitig eigenen) Weiblichkeit. Was du hier schreibst:

Mich schüttelt es vor Ekel, wenn ich im Fernsehen sehe wie Neugeborene ausschauen. Voll mit den "Innereien" der Mutter, ekliger "Schleim" auf diesen roten nervtötend brüllenden, schlitzäugigen Monstern, die für mich einfach unmenschlich aussehen. Bei dem Gedanken daran so etwas dann auch noch auf mich gelegt zu bekommen, sollte ich selber mal werfen, wird mir ganz anders.

macht er sehr deutlich. Du sagst "werfen" zu der Geburtsstunde eine neuen Lebens? Findest du es angemessen?

Das wertet in meinen Augen dich selbst ab. Denn nur Frauen sind in der Lage, zu gebären, neues Leben ins Leben zu bringen. Du bist eine Frau und sprichst dann so abfällig über dich.

Ich gehe auch davon aus, dass es mit deiner Kindheit zu tun haben muss. Viele Frauen, die als Kind sexuell missbraucht wurden, lehnen Weiblichkeit ab. Muss natürlich nicht auf dich zutreffen. Ich würde aber das Problem schon in Fachkreisen lösen.

Dann fällt mir noch eine sehr starke Verallgemeinerung auf: was dich ekelt, kommt eigentlich nur bei Babys und Kleinkindern vor. (Eine Entbindung ist bestimmt auch kein Spaziergang.) Spätestens ab vier Jahren sabbern, stinken Kindern nicht mehr und haben auch keine klebrigen Finger. Eigentlich sind die meisten Kinder schon mit zwei Jahren so weit. Diese zwei Jahre stellst du über die ganze Kindheit, die wirklich sehr viele wundervolle Momente bietet. Es macht so einen Spaß, Kinder bei ihrer Entwicklung zu beobachten. Mit drei, vier Jahren können die meisten Kids schon relativ gut sprechen. Sie sind überhaupt nicht doof, können unheimlich witzig sein und sie sind meistens ehrlich. Es ist so ein schönes Gefühl eine Bindung zu diesen kleinen Wesen zu haben. Ihre Freude über die kleinen Dinge im Leben steckt mich jedes Mal mit an!

Kinder machen echt Spaß und ich wünsche dir viel Glück und Erfolg herauszufinden, woher deine Abneigung gegen sie kommt!

LG
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Nunja, wir leben in einer Gesellschaft, in der Kinder als etwas wunderbares angesehen werden. Als die persönliche Erfüllung, die als Geschenk verstanden wird. Wenn man Kindern ablehnend gegenüber steht, so gilt man schon als Exot. Es ist verständlich, dass du ein schlechtes Gewissen hast. Denn du erfüllst mit deiner Meinung nicht die gängigen Normen, weshalb du dich und deine Gedanken sonderbar findest. Das darf nicht sein. Du hast ein Recht auf diese Meinung. Außerdem ist es bei jedem anders, wo seine persönliche Ekelgrenze liegt. Weshalb man sich vor etwas sehr ekelt hat außerdem auch Gründe.
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Ist mir früher auch so gegangen, langsam rührt mich das irgendwie, wenn ich eine Mutter mit einem Kind seh. Aber früher hat mir auch davor gegraust, dass Kinder halt stinken usw.. Aber man wird irgendwann erwachsen. Vielleicht mach ich mit 40 ein Kind. Männer haben da mehr Zeit und Frauen heute übrigens auch. Kenne viele, die mit 40 Mutter wurden.
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Wenn ein Mann, und davon sollte man doch im ersten Schritt mal ausgehen, mit der gleichen Frau zusammenbleiben möchte, hat auch er nicht mehr Zeit zum Kinder zeugen wie sie selbst auch. Ein Punkt, der gerne übersehen wird.
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Meinst du mich mit dem Kommentar? Check ich irgendwie nicht. Heute ist ja nicht mal die Situation da, dass man heiraten muss und es kann leicht sein, dass man in 10 Jahren einen anderen Partner hat.
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Um ehrlich zu sein, geht es mir teilweise ähnlich wie der TE. So eine Geburtssituation finde ich auch echt "unappetitlich". Womöglich wäre es anders würde ich selbst ein Kind gebären. Aber wenn ich sowas im Fernsehen sehe, dann schüttelt es mich vor Ekel. Ich schalte dann auch weiter.
Auch Windeln wechseln stelle ich mir echt widerlich vor. Dieser Gestank ist echt unerträglich. Genauso widerlich finde ich es wenn bei Kleinstkindern Rotz und Sabber laufen oder sie einen Popel in der Nase haben.

Ich bin da ohnehin total empfindlich, habe diesen Ekel allerdings erstaunlicherweise etwas überwunden, als ich in Kitas als Praktikantin gearbeitet habe, wobei ich mir die Arbeit mit u3 Kindern nicht vorstellen konnte (zu der Zeit war u3 Betreuung auch erst im kommen).

Jedenfalls finde ich die Gedanken der TE nicht ungewöhnlich. Davon auszugehen, dass sie irgendein Kindheits- Trauma erlebt hat, halte ich für arg weit her geholt. Ihr eine Therapie zu empfehlen fußt ja auf der Annahme, dass ihr Empfinden krankhaft ist.
Warum aber sollte das krankhaft sein?
Sie spricht nur etwas aus, das offenbar als nicht gesellschaftstauglich angesehen wird, ist es deswegen "unnormal" oder gar "krank"? Ich denke nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Als Frau ist man nur Frau, wenn man Kinder will und bekommt? Was für eine ewiggestrige und diskriminierende Ansicht.
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Ich muss zugeben, dass ich Kindern gegenüber ähnlich empfinde. Ich musste gestern eine Kollegin beobachten wie sie mit ihren Neugeborenen zu Besuch kam und wie es seine sie auf dem Arm vollgesabbert hat und alle "oh wie süß" geschrien haben. Es war für mich völlig unverständlich und hat mich extremst abgeschreckt. Bessert sich das wirklich mit eigenen Kindern? Hat jemand ähnliches erlebt bevor er ein Elternteil wurde?
Ich konnte früher mit Babys, Kleinkindern und Kindern nichts anfangen und kann es auch, mit eigenem Kind, immer noch nicht. Ich fand es auch nicht supersüß, wenn mein Baby mich damals angespuckt hat oder rumsabbert. Ich nehme das maximal emotionslos hin, mehr geht nicht. Ich find sabbern und spucken prinzipiell eher unschön.

Und wenn ich Verantwortung übernehmen müsste und mit Liebeshormonen vollgepumpt bin, dann könnte ich mit Sicherheit auch abliefern. Abliefern in dem Sinne eine gute Mutter zu sein.
Nun, dann wäre es im Laufe des ersten Jahres damit vorbei, da normalisiert sich der Hormonhaushalt nämlich wieder und viele Sachen, die du in den ersten Monaten klaglos mitgemacht hast, werden einfach nur lästig.

Um ehrlich zu sein, geht es mir teilweise ähnlich wie der TE. So eine Geburtssituation finde ich auch echt "unappetitlich". Womöglich wäre es anders würde ich selbst ein Kind gebären. Aber wenn ich sowas im Fernsehen sehe, dann schüttelt es mich vor Ekel. Ich schalte dann auch weiter.
Trotz mitgemachter Geburt ist das auch kein Vorgang, den ich mir per Foto oder Film immer wieder vor Augen halten will, da schalte ich im TV auch immer um.
Ich empfand die Geburt des eigenen Kindes als recht sauber - das ganze blutige Gedöns hab ich ja nicht gesehen und das Baby wurde ja schon ein wenig abgewischt. Ging also.

Auch Windeln wechseln stelle ich mir echt widerlich vor. Dieser Gestank ist echt unerträglich. Genauso widerlich finde ich es wenn bei Kleinstkindern Rotz und Sabber laufen oder sie einen Popel in der Nase haben.
Bei anderen Kindern finde ich das auch sehr fürchterlich....
Beim eigenen gehts.


Ändert aber nichts daran, daß ich mein Kind selbstverständlich für perfekt und Gottes großartigstes Geschenk an die Menschheit überhaupt halte. 😀
 
AW: Warum widern mich Kinder so an?

Ich empfinde Kinder wie abartige, nervige Tiere. Zumindestens funktionieren sie so. Sie sind ihrem Alter entsprechend ziemlich primitiv gestrickt und mit geringem Aufwand zu erfreuen.
Hmm, finde die Umschreibung passt auch noch auf etliche Erwachsene.

Kinder sind so hilflos, so verletzlich, so unvermögend, so absolut nutzlos.
Etwas drastisch ausgedrückt. Aber Kinder bedürfen eben des elterlichen Schutzes und der Fürsorge. Würds keine Kinder mehr geben, würde die Menschheit aussterben (ist ja klar). Bei eigenen Kindern würden sich die Muttergefühle wohl schon entwickeln. Sieht man ja auch bei den Tieren, die fremde "Kinder" (Fohlen und Welpen und so) in der Regel auch nicht annehmen und unsanft beiseite schubsen... Was bei mir Ekel hervorruft ist, wenn die Leute sich von ihren Hündchen das Gesicht abschlabbern lassen. Aber wenn das so eine Art Kindersatz ist, sieht man das wohl anders und empfindet das auch anders.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben