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Warum muss man eig genau ne´ Therapie machen ?

G

Gast

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Therapie-warum muss das sein. Warum ist das so wichtig. Geht es den nicht anders? Wenn nicht sehe ich ein eine amchen zu müssen aber sonst..

Damit ihr euch ein kurzes Bild von mir machen könnt...

Ich bin fast 14. Ritze seit 2 Jahren (wieder)
Den Grund dafür kenne ich nicht genau vobei ich aber echt der meinung bin das man keinen die Schuld an meinen Verhalten geben kann.
Eine Familie die nicht verstehen würde.
Tja bin wohl weiblich ^^
Im moment wissen nur 3 Freunde/Kumpel von dem ritzen. Ich habe es ihnen einfach irgendwann erzählt. Bin so froh das sie da sind und es nicht gleich per. nehmen wenn ich mal abweisend zu ihnen bin weil ich nicht gerne drüber rede. Oft habe ich es bereut ihnen davon erzählt zu haben aber öfter nch war ich dankbar dafür.

Naja das war jetz weit mehr über mich als über meine eigentliche Frage.Sry.
 
Hi,
eine therapie ist meistens sinnvoll weil das provessionelle hilfe ist. und du weißt ja selber nicht warum du ritzt hast du ja g3esagt.In einer therapie kannst du das rausfinden wieso?was dagegen tun?,....
Ich finde du solltest eine ausprobieren wenn das dann nichts hilft muss man dann weitersehen,aber dir muss klar sein das eine therapie dauert und nicht von heut auf morgen alles geregelt wird.Probiers doch aus und schau dann mal weiter vielleicht hilfsts ja

Viel GLück
 
🙂 Ich habe mich auch schon öfters gefragt, wozu eine Therapie wohl gut ist.. mir konnte bis her noch keiner helfen.. oder ich habe mich total unverstanden gefühlt.. und oft "decken sie Dinge auf", die mir aber nach langen überlegungen längst klar waren.. trotzdem wird mir immer wieder geraten hin zu gehen 😕 ... klar, ich will meine Probleme und Ängste los werden.. aber ich bin mir nicht sicher, ob ein Therapeut mir wirklich helfen kann und mich versteht (hab schon viele negative erfahrungen gemacht..) ..
😀 Aber angeblich sind diese Menschen wichtig und sollen helfen... 😉
 
Das hört sich wohl sinnvoll an -
und denn muss man sich halt mal astrengen und (das hört sich das hört sich jetz dumm an ) der angst stelen drüber zu reden...hmm..
 
Hallo,

falsche Frage: müssen mußt du nämlich gar nix..du darfst!! Du hast die Chance ne Therapie zu machen!
Von Schuld für dein Verhalten zu reden wäre Quatsch...aber ein bissel schuldig wärest du schon, wenn du nicht anfingest dagegen anzugehen und nach neuen Wegen zu suchen.

Ritzen ist Autoaggression und eine ernstzunehmende Verhaltensstörung, die meiner Ansicht nach therapeutisch behandelt werden sollte...und zwar je eher desto besser..denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die ungünstige Gewohnheit innerem Stress mit Ritzen zu begegnen sollte man auf keinen Fall für zu lange Zeit Fuß fassen lassen. Faustregel: je länger ne Gewohnheit praktiziert wird, desto schwieriger kriegt man sie wieder los.

Es sollte dir klar sein, dass die Hauptarbeit von dieser Störung wegzukommen bei dir liegt und ne Therapie nur ne Hilfe zur Selbsthilfe ist.
Zusätzlich solltest du dich im Alltag auch bemühen dein Leben ein wenig abzuändern...in einer Therapie sucht man ja nach den Auslösern/Ursachen für die Störung..einige der Auslöser sind oft ein zu geringes Selbstbewusstsein, ungünstiger Umgang mit STress und Problemen, geringes Selbstwertgefühl. Es ist total wichtig die Gründe zu wissen und da nachzuforschen..und am besten kann man das halt in einer Therapie..wichtig dabei ist aber dass du dich genügend öffnest und auch beherzt und weitgehend angstfrei mitarbeitest..Flucht nach vorne...

Zusätzlich kannst du z.b. mit Kampfsport gezielt daran arbeiten deine Grundhaltung ein wenig zu ändern..zum Besseren hin..Sport ist ohnehin wichtig um inneren Druck auf gesündere Art und Weise abzubauen.

Ich hatte keine leichte Kindheit...gottseidank gab es jedoch früher nur wenig TV und null PC und ich habe meine gesamte FReizeit draußen auf Wiesen und Feldern verbracht, war ständig in Bewegung und das hat mich recht stark gemacht, gesund erhalten nicht nur in körperlicher sondern auch psychischer Hinsicht.

An sich sollte man in Hinsicht auf Therapie nicht schisshasig sein...sie kann einem nur Vorteile verschaffen..es wäre dumm diese Chance nicht zu nutzen. Klar wird man auch mit seinen inneren "dunklen SEiten" konfrontier...aber das ist ja total wichtig...klar ist Therapie auch oft anstrengend und unbequem da man mit Dingen konfrontiert ist, die man am liebsten gar nicht aussprechen will..aber Hauptursache von Autoaggression ist es oft Dinge nicht offen und direkt auszusprechen, sich von Seelenballast nicht regelmäßig zu befreien also Seelenhygiene zu betreiben und sowas will in manchen Fällen erstmal gelernt sein. Es gibt grundsätzlich nix, was einem einigermaßen fitten Psychologen umhauen könnte oder nicht bereits bekannt wäre....außerdem herrscht Schweigepflicht und du kannst total offen reden über ALLES und vieles was man machmal nicht so leicht mit BEkannten oder Freunden besprechen mag...Ein neutraler Zuhörer kann oft Gold wert sein. Ganz ganz wichtig finde ich den Aspekt mit dem sich zur Zeit meine damals erkrankte Schwester auseinandersetzen muss: dass man nicht anfängt sich in die Krankheit zu flüchten..viele richten sich darin ein wie in einem bequemen Nestchen...denn es hat ja auch seine Vorteile sich das Etikett: krank dranklatschen zu lassen und dann bequem in die Ecke zu setzen..Grundversorgung ist da..man frönt einer TV- oder PC-Sucht, tauscht sich im Internet aus und das wars dann..war's eben nicht..denn das führt in den Kreislauf immer kranker und v.a. auch weltfremder zu werden.

Mein RAt: auf jeden Fall Therapie machen und auch grundsätzlich lernen im Alltag vieles zu machen, mit Freunden oder Verwandten face to face unterhalten...Sport machen, sich Bewegung verschaffen, sein Leben planen, Ziele setzen dafür auch mal ein wenig anstrengen und Schritt für Schritt darauf zu.
In Hinsicht auf Freundschaften werden die bei psychischen Erkrankungen wie Autoaggression oft auch überbelastet, wenn der oder die Betroffene nicht in Therapie ist! Ist ein wichtiger Aspekt..man kann von seinen Freunden ja nicht verlangen, dass die einen therapieren..es ist gut und wichtig, dass sie Bescheid wissen und man offen darüber reden kann, aber man sollte auf jeden FAll auch Eigenverantwortung zeigen und zeigen, dass man aktiv etwas gegen diese Krankheit tut, fachkundige HIlfe annimmt z.b.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Moonwitch,

wir hatten ja in einem anderen thread mal ein bissel analysiert..bei dir war es ja so, dass du in den Therapien nur verhalten mitgearbeitet hattest, weil dir die Therapeuten nicht lagen, du jedoch nix dagegen gesagt hast, bzw. dir jemand selber ausgesucht hast mit dem du besser klarkommst..also im Grunde durch zu viel Passivität selber blockiert und die Negativerfahrungen durch ungünstige zu passive Grundhaltung selber mit geschaffen! Stichwort selffullfilling prophecy...wenn man an einen Mißerfolg glaubt, verhält man sich so, dass dieser auf eintritt....(Watzlawick lesen!!) Daher ist eine neutrale Grundhaltung wichtig..also offen zu bleiben für das was kommt und erstmal abzuwarten ob was funktioniert oder nicht..Übrigens ist die Erwartungshaltung, dass dich dein Therapeut ohne sehr detaillierte Schilderungen von deiner Seite versteht unrealistisch..und erzeugt ne unnötige Enttäuschung...kein Mensch auf diesem Planeten wird dich jemals 1🤐 verstehen...muss auch net sein..es reicht, wenn DU genügend kommunizierst, dich mitteilst, damit eine Verstehens-Basis geschaffen wird. Damit dich ein Therapeut versteht musst du natürlich genügend Info-Input leisten..was wahrscheinlich noch nicht geschehen ist..aber natürlich nachholbar ist 😀 😀
Auch über deine große Angst vor deinen Schattenseiten und der Ungemütlichkeit sich seinen inneren Ängsten zu stellen, unbequeme ERinnerungen auszuhalten etc. hatten wir ja geredet..Wer jedoch nicht bereit dazu ist auchmal unbequeme Wege zu gehen, der ist oft im Eimer..ist nunmal so...Ich selber bin früher mit mir selber recht hart umgesprungen, habe mich so manches Mal in den Hintern treten müssen um mich zu motivieren..muss man ständig..hört nie auf....So ist halt das Leben..entweder man tut was notwendig ist oder lässt es und muss dann mit den nachteiligen oder gar negativen Folgen leben. Ist bei mir sone Art Samurai-Haltung: Würdig leben...nicht wie ein ängstlicher Wurm herumkriechen sondern aufrecht stehen und den Dingen begegnen..egal was kommt...egal ob es Regen oder S**** vom Himmel regnet! Das bin ich mir schuldig..dem Leben an sich schuldig..denn ich betrachte das Leben als kostbares Geschenk, dem man genügend Achtung entgegen bringen sollte um sich als würdiger Träger zu erweisen...

Du solltest dir klar machen, dass es hier um nix weniger als dein Leben geht und das sollte dir an sich so einige Mühen und Aufwand und auchmal unbequeme Dinge tun wie seine inneren Zweifel und Unsicherheiten überwinden, sich einen guten Therapeuten, bzw. Therapeutin suchen etc..wert sein, oder?
Aber wenn du nicht überzeugt bist und das alles nur als Zwang und nicht als Chance ansiehst..dann lass es doch einfach..denn im Grunde:
Dein Leben - deine Entscheidung dafür genügend zu tun oder es zu lassen. Für dich zu sein oder gegen dich. Letztlich musst DU ja mit den Konsequenzen leben. In meinen Augen ist für dich noch überhaupt nicht klar dass du von deinen inneren Ängsten wegkommen möchtest...sind ja irgendwo gewohnte Begleiter und manchmal hängt man zu sehr an einer auch schlechten Gewohnheit und hat Angst von ihr abzulassen aus Angst dass eine Änderung noch negativer ausfällt..also man vom Regen in die Traufe gelangt..aber in deinem Fall würde ich sagen: das Risiko musst und solltest du eingehen! Spiel gedanklich auch mal durch was so "Schlimmes passiert, wenn die Therapie ERfolg hat....
Ich bin mir sicher, dass du mit einer etwas geänderten Grundhaltung auch in einer Therapie geradezu revolutionäre Erfolge haben könntest..denn wo ein Wille und ein Glaube ist, da finden sich so gut wie immer auch Wege. Du hast ja auch noch andere Möglichkeiten dein Leben umzuändern..das mit dem Sport umzusetzen etc..muss nicht immer unbedingt Therapie sein..bei mir war das Leben die Therapie..aber da habe ich halt auch viele Dinge gemacht, mir selber viele beigebracht wie z.b. zu reflektieren, zu analysieren etc...das MACHEN ist da entscheidend..auch wenn immer das Risiko besteht, dass irgendwas nicht klappt oder auf Anhieb klappt oder das Ergebnis perfekt ist..man muss trotzdem immer am Ball und in Bewegung bleiben..Stillstand und NIxtun bedeutet Ende einer Entwicklung..also letztlich Krankheit oder Tod in einer Welt, die sich dauernd weiter entwickelt und ändert..wir müssen da schon ein bissel auf Trab bleiben um hinterherzukommen!

Gruß
Tyra
 
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