Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum läuft in meinem leben soviel schief?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Liebe Gast,
freue mich, dass du wieder da bist und dass du dir eine "so schöne und gut gelegene Hütte einrichten konntest". Es liest sich wirklich einladend. Einen großen Tresor mit vielen Fächern hast du ja auch schon. Das mit dem Wissen, wo etwas hingeordnet wurde, wird auch besser. Wenn es bei einer Sache immer wieder nicht klappt, vielleicht braucht es dann einen anderen Platz, aber schön dass du so ein neues Ordnungssystem hast, musst dich ja auch erst dran gewöhnen. Ist doch wie eine neue Küche, wenn sie nicht genauso aufgebaut ist wie die alte ist man doch auch anfangs immer am suchen.
Auch das du gleich in deiner neuen Hütte die Zeit und die Ruhe vor dem Kamin finden konntest und dabei in dich schauen. Die kleine, die du dann noch gefunden hast auch gelich ganz liebevoll versorgt. Wenn ich das so lese, was du geschrieben hast, wird mir irgendwie ganz warm ums Herz.

Auf deine Fragen antworte ich nur, pass gut auf die Kleine auf. Schön das du sie schon gefunden hast, achte gut auf ihre Bedürfnisse.
In der derTherapie, (es gibt Therapeuten, die sich darauf spezialesiert haben) wird oft "die Arbeit mit dem inneren Kind" eingesetz. Da geht es darum, diese kleine zu finden und selbst für sie da zu sein. Sie aufzufangen, ihr Schutz zu geben....
Wenn du mehr darüber wissen willst gib als Suchbegriff mal "inneres Kind" oder auch "Arbeit mit dem inneren Kind" ein. Es gibt viele Bücher die sich damit beschäftigen.
Ich selbst, wenn ich Chaos habe oder auch jetzt, wo ich weiß ich sollte besser auf mich achtgeben und den Kontakt zu meinen Inneren nicht verlieren, nehme oft ein oder mehrer kleine Teddys mit, und jenachdem, wer mehr Unterstützung braucht, nehme ich sie auch und trage sie am Herzen. Die Wochen im Mai hatte ich eine zeitlang immer mindestens zwei, die ich auch auf Spaziergängen am Herzen trug. Dann sprach ich auch zu ihnen, mit beruhigenden Worten oder ich hielt einfach nur den Kopf oder legte sie vorsichtig in meine Hand, wo sie aufgrund ihrer Größe auch ganz hinein passen.
In der Klinik, riet mir der Therapeut, ich solle mir ein Teddy anschaffen, ich hatte schon einige und mit hatte ich eine Schildkröte, die ich dort oft mit mir nahm. Doch später zu Hause, holte ich mir doch noch den einen oder den anderen dazu. Viele in dieser Klinik hatten ein Stofftier und trugen es mit sich herum, dort war es nichts ungewöhnliches.
Ich wünsche dir, dass du den Kontakt halten kannst und für die kleine eine "gute Mutter" wirst, die der kleinen bisher gefehlt hat.

LG
Mittendurch.
 
ja ich versuche (wiedereinmal) alles im griff zu kriegen.
ob es klappt das weiß ich nicht.
ich merke nur:es tut mir gut.
ich hoffe daß ich dieses gefühl halten bzw. weiter aufbauen kann.
wenn es nicht klappt weiß ich auch noch nicht was ich machen soll.
 
ja ich versuche (wiedereinmal) alles im griff zu kriegen.
ob es klappt das weiß ich nicht.
ich merke nur:es tut mir gut.
ich hoffe daß ich dieses gefühl halten bzw. weiter aufbauen kann.
wenn es nicht klappt weiß ich auch noch nicht was ich machen soll.

Liebe Gast,
darf ich fragen? Was möchtest du in Griff kriegen, was du nicht weißt, ob es klappen wird?
Das dir etwas gut tut, hört sich gut an. auch das du das gute Gefühl halten kannst wünsche ich dir.
Pass gut auf dich auf und sorge liebevoll für dich.
🙂LG
Mittendurch
 
Liebe Gast,
darf ich fragen? Was möchtest du in Griff kriegen, was du nicht weißt, ob es klappen wird?
Das dir etwas gut tut, hört sich gut an. auch das du das gute Gefühl halten kannst wünsche ich dir.
Pass gut auf dich auf und sorge liebevoll für dich.
🙂LG
Mittendurch

hallo mittendurch

ich will einfach alles in griff kriegen.mein gefühlschaos,meine unsicherheit, meine entscheidungsangst,mein selbstwertgefühl
alles was mir das gefühl gibt mit beiden beinen im leben zu stehen.

das gefühl hab ich momentan nicht.ich fühl mit wackelig und unsicher.
das problem ist:ich vergleich mich gern mit gleichaltrigen und da steh ich ziemlich hinten an.

manchmal frag ich mich wofür ich das eigentlich mache.
eigentlich ist doch vieles unnütz weil jeder fortschritt eh wieder kaputt gemacht wird.
ich habe oft das gefühl:ich schaffe einen schritt vor und es muß nur eine kleinigkeit passieren und ich geh gleich 10 schritte wieder zurück.dann denk ich:warum versuch ich dann diesen schritt?
es ist doch einfacher stehen zu blieben als immer wieder zurückgeworfen zu werden.
aber das will ich nicht.ich will auch sicherer im leben werden.

keine ahnung was ich immer falsch mache.wenn ich das wüßte,würde ich es ändern.

jetzt habe ich mir diese "waldhütte mit tresor"eingerichtet.
wie lange hab ich sie wohl? oder brennt sie mir bald ab?
(klingt ganz schön verrückt.....aber.....ich mach mir nunmal solche gedanken)

ich merke ich muß ersteinmal wieder innerlich zur ruhe kommen,damit ich wieder neue kraft schöpfen kann.
ich fühl mich momentan ziemlich ausgelaugt.
schlimm wird es immer wenn ich eigentlich zur ruhe komme.dann grübel ich über alles nach.
abend wenn ich im bett liege grübel ich über soviele sachen.
nacht wenn ich wach werde grüßel ich sofort los.
morgens wenn ich aufstehe,grübel ich auch sofort los.
dabei will ich doch nur zur ruhe kommen und nicht über alles nachgrübeln.

das will ich ändern.daß ich, wenn ich mal zur ruhe kommen kann, auch zur ruhe komme.
mal sehen ob ich das mal im griff bekomme.

liebe mittendurch:
ich danke dir für deine wünsche daß du mir kraft und mut wünscht.
das kann ich gebrauchen und das baut mich auf.
auf mich rumgehackt haben schon genug menschen in meinem leben.

ich bewundere dich wie weit du es schon geschafft hast.
du hast ja auch beschrieben wie du deinen tunnel gebaut hast.
ich wünsch dir daß es bei dir so weitergeht wie du es dir vorgenommen hat.
du hast es verdient.

ich wünschte ich wär auch schon da.
aber das ist auch noch ein verdammt weiter und steiniger weg,den auch viele schon hinter sich haben.
ich hoffe ich schaffe ihn (auch).

lg zurück ;-)
 
Liebe Gast,
versuche Positiv zu denken.
Ich weiß leichter gesagt als getan. Ich versuche es auch, ich versuche auch meistens so zu formulieren. Z.B. wenn ich etwas noch nicht kann. Dann sage oder denke ich ich werde es lernen oder ich werde es schaffen. ja so habe ich schon viel erreicht. manchmal aber hänge ich auch in irgendeiner Endlosschleife, da gibt es nur einen Weg raus, es nach draußen zu bringen, reden schreiben egal wie. Es muss raus ein anderer Ansatz her. Oft kommen dann Ideen, die ich selbst nicht umsetzten kann, doch irgendwie arbeitet es dann anders, zumindest ist die Schleife geöffnet. Ich selbst erkenne dann auch manchmal warum ich da hänge und dann kann ich umformulieren. Manchmal ist es auch, das für andere etwas zu tun so selbstverständlich ist, die verstehen gar nicht warum du hängst, was dich abhält, auch dies ist oft egal, ich habe einfach das Gefühl, wenn ich zu gebe im Kreis zu rennen und merke wie immer wieder innen das selbe Argument kommt, gerade wenn auch Vorschläge von außen kommen, die doch eigentlich selbstverständlich sind. Ja ich setze mich dann bewusst auseinander, meide nicht einfach wieder, sondern suche gezielt nach Lösungen. doch mit einmal ist es nicht immer getan, viele Dinge sind doch auch über Jahrzehte in uns hinein gebracht worden, wie soll eine einzige Übung, das alles Umkehren.
Mir hatte am Anfang meiner Therapie mal jemand gesagt, um etwas zu verändern was viele Jahre angedauert hat, braucht auch etwa die Zeit um sich zu verändern. Ich hatte es nicht war haben wollen, mir ging es doch auch schon eine ganze Zeit wieder gut, schien fast normal, bis auf vieles was nie so richtig ging. Das fiel mir aber kaum auf, wieso auch, war doch auch normal für mich. Bis zu diesem extremen Einbruch jetzt, an dem ich fast mein gesamtes mühsam erlerntes und erlangtes Vertrauen wieder verloren hätte. Das Misstrauen war wieder sehr sehr groß und das Vertrauen für alle zu denen ich es mühsam aufgebaut hatte war verschwindend klein. Ich bemerkte gerade noch rechtzeitig, wie ich dabei war auch dieses noch selbst zu zerstören. Da es in mir drinnen auch nur noch Streit gab und nichts mehr richtig war, musste ich erst einmal sehen wie ich dort Frieden herstellen konnteund gleichzeitig aufpassen außen nicht allen vor den Kopf zu stoßen. Fertig bin ich noch nicht, aber ich zerstöre schon mal nicht mehr. Mein Restvertrauen ist stabilisiert und ich kann jetzt vorsichtig wieder weiter aufbauen. Eine Freundin von mir, die kurz nach der kritischen Zeit zu Besuch war, konnte ich schon wieder ganz gut mit um. Musste mich auch nicht wegen ihr einschließen. Du siehst auch wenn es Rückgälle gibt, es geht auch wieder voran.
Wie schon geschrieben, ich habe das Gefühl ist wirklich langsam und behutsam vorwärts zu gehen, auch mal ein wenig verweilen und dann mit frischer Energie weiter.
Die Zeiten der absoluten Tiefs werden kürzer werden und die Zeiten, in denen es besser geht, werden länger werden. Es lohnt sich und dafür wünsche ich dir weiter Kraft und Mut, soviel du brauchst und achte gut auf dich und gehe sorgsam mit dir um.
LG
Mittendurch
 
hallo

ich versuch ja auch (fast) alles positiv zu sehen.
mittlerweile sehe ich vieles als herrausforderung und nicht mehr so sehr als nackenschlag,
ich habe eingesehen, daß vieles einen sinn hat was passiert.auch wenns ich manches nicht verstehe.
wenn mich jemand fragt wie gehts? dann antworte ich: jeder tag hat seine herausforderungen......
(ist ja egal ob positiv oder negativ)

ein problem ist daß ich ziemlich schnell an mir zweifle.
ich versuch bei fehlern mir einzureden:ist egal....jeder macht fehler.....
aber ich trete in jedes fettnäpfchen.
ich will nicht mehr daß mein leben aus herausforderungen besteht,
ich will das leben einfach mal genießen.
ab und zu ist ja ok.
aber dauerhaft......das powert nur aus.
 
Liebe Gast,
wenn du nicht schon vieles versuchen würdest, wärst du auch nicht hier. Ich sehe, das du viel machst.
ich versuch ja auch (fast) alles positiv zu sehen.
mittlerweile sehe ich vieles als herrausforderung und nicht mehr so sehr als nackenschlag,
ich habe eingesehen, daß vieles einen sinn hat was passiert.auch wenns ich manches nicht verstehe.
wenn mich jemand fragt wie gehts? dann antworte ich: jeder tag hat seine herausforderungen......
(ist ja egal ob positiv oder negativ)
Ich habe nur geschrieben, wie ich es mache. Nimm mal folgenede Aussage von dir
ein problem ist daß ich ziemlich schnell an mir zweifle.
es ist doch einfacher stehen zu blieben als immer wieder zurückgeworfen zu werden.
aber das will ich nicht.ich will auch sicherer im leben werden.
Könntest du auch sagen "Ich will sicher im Leben sein"
Da hast du doch schon einen positiven Ansatz
ich versuch bei fehlern mir einzureden:ist egal....jeder macht fehler.....
Hier könntest du noch etwas ergänzen, das mach ich inzwischen. Z.B "aus Fehlern kann ich lernen...und dann passend zu der Situation, was mache ich das nächste mal, wie." Und dann probier ich es aus. Anfangs bin ich da total unsicher, manchmal brauche ich auch länger bevor ich es umsetzen kann, aber ich versuche es und so wie ich es sehe tust du es ja auch. Denn sieh dir an was du verändert hast, du hast dafür gesorgt, dass deine Tochter eine Chance auf ein besseres Leben bekommt und erst recht ihre Kinder, falls sie mal welche haben sollte, denn du hast den Kreislauf durchbrochen.Sieh dir an was du schon alles geschafft hast.
Ja das Leben einfach mal genießen, dass wünsche ich dir auch. Ich glaube fest daran, dass es möglich sein wird. Du darfst es. Du darfst es dir auch mal gut gehen lassen, einfach mal Pause machen. Du leistest Schwerstarbeit und du hast ein Recht auf Pause. Ich wünsche dir den Zeitpunkt für Pause zu finden und wenn du dann alles was du schaffen willst geschafft hast, dann darfst du es dir auch nur noch gut gehen lassen. Bis dahin aber musst du noch gut auf dich achtgeben und das Achtgeben setzt sich auch weiter fort, aber das auf dich achtgeben wird selbstverstänlicher werden.
Ich dachte das Leben ist Herausforderung. Doch die Zeit nehmen, um es zu genießen, darf / sollte man trotzdem.

Ich habe deinen vorigenText gelesen, was hälst du von einem Feuerlöscher, der groß genug ist deine Hütte zu sichern, denn die tut dir doch gut.
Hast du Ideen, wo du Ruhe finden kannst, wenigsten für eine kurze Zeit.
Ruhe finde ich am besten draußen, weiter weg von zu hause, aber nah genug dran jederzeit dort wieder hinzukommen. Ich gehe dazu wandern, 1-5 Stunden, dort fühle ich mich frei und geschützt, draußen unterwegs. Da bin ich unterwegs, es kann keiner etwas in dieser Zeit von mir wollen und ich darf mich dort jeder Zeit schützen und das war schon immer so, wenn ich unterwegs war durfte ich mich schützen.
Und jetzt werde ich mir auch noch ein wenig Zeit nehmen für mein inneres, die brauchen mich auch irgendwie mal wieder. Ich habe aber noch keine wirkliche Idee, aber ich glaube in den Arm nehmen und einfach nur ein paar Minuten Zeit nehmen und zuhören ist angesagt.
LG
Mittendurch
 
Liebe Gast,
wenn du nicht schon vieles versuchen würdest, wärst du auch nicht hier. Ich sehe, das du viel machst.

Ich habe nur geschrieben, wie ich es mache. Nimm mal folgenede Aussage von dir
Könntest du auch sagen "Ich will sicher im Leben sein"
Da hast du doch schon einen positiven Ansatz

Hier könntest du noch etwas ergänzen, das mach ich inzwischen. Z.B "aus Fehlern kann ich lernen...und dann passend zu der Situation, was mache ich das nächste mal, wie." Und dann probier ich es aus. Anfangs bin ich da total unsicher, manchmal brauche ich auch länger bevor ich es umsetzen kann, aber ich versuche es und so wie ich es sehe tust du es ja auch. Denn sieh dir an was du verändert hast, du hast dafür gesorgt, dass deine Tochter eine Chance auf ein besseres Leben bekommt und erst recht ihre Kinder, falls sie mal welche haben sollte, denn du hast den Kreislauf durchbrochen.Sieh dir an was du schon alles geschafft hast.
Ja das Leben einfach mal genießen, dass wünsche ich dir auch. Ich glaube fest daran, dass es möglich sein wird. Du darfst es. Du darfst es dir auch mal gut gehen lassen, einfach mal Pause machen. Du leistest Schwerstarbeit und du hast ein Recht auf Pause. Ich wünsche dir den Zeitpunkt für Pause zu finden und wenn du dann alles was du schaffen willst geschafft hast, dann darfst du es dir auch nur noch gut gehen lassen. Bis dahin aber musst du noch gut auf dich achtgeben und das Achtgeben setzt sich auch weiter fort, aber das auf dich achtgeben wird selbstverstänlicher werden.
Ich dachte das Leben ist Herausforderung. Doch die Zeit nehmen, um es zu genießen, darf / sollte man trotzdem.

Ich habe deinen vorigenText gelesen, was hälst du von einem Feuerlöscher, der groß genug ist deine Hütte zu sichern, denn die tut dir doch gut.
Hast du Ideen, wo du Ruhe finden kannst, wenigsten für eine kurze Zeit.
Ruhe finde ich am besten draußen, weiter weg von zu hause, aber nah genug dran jederzeit dort wieder hinzukommen. Ich gehe dazu wandern, 1-5 Stunden, dort fühle ich mich frei und geschützt, draußen unterwegs. Da bin ich unterwegs, es kann keiner etwas in dieser Zeit von mir wollen und ich darf mich dort jeder Zeit schützen und das war schon immer so, wenn ich unterwegs war durfte ich mich schützen.
Und jetzt werde ich mir auch noch ein wenig Zeit nehmen für mein inneres, die brauchen mich auch irgendwie mal wieder. Ich habe aber noch keine wirkliche Idee, aber ich glaube in den Arm nehmen und einfach nur ein paar Minuten Zeit nehmen und zuhören ist angesagt.
LG
Mittendurch


hallo mittendurch

die idee mit dem feuerlöscher ist gar nicht so schlecht.fühlt man sich sicherer.
wenn ich in der hütte sitze und zur ruhe kommen möchte,versuche ich die gedanken im tresor einzuschließen.
das problem ist:der wackelt manchmal.so als wenn die gedanken sagen:willst du dich nicht um mich kümmern?

ich nehm mir auch oft vor in bestimmten situationen so und so zu reagieren.
aber bisher hab ich es noch nicht geschafft.
da klickt sich immer irgenwas aus so daß ich doch wieder so reagiere wie ich es eigentlich nicht wollte.

manchmal denk ich mir dann:wie blöde bist du eigentlicht?
und ich hau mir in gedanken selbst vor dem kopf.

oft ist es so dann denk ich mir mein teil(auch wenn ich im recht wäre)nur um nicht als großkotzig rüberzukommen und später frag ich mich dann wieder warum ich feige war und nicht gesagt habe.
andersrum:wenn ich dann was sage,ist es falsch.
wie ich es dann mache, es ist nie richtig.
also dann besser den mund halten und sich dann besser nicht mit dummlaberei blamieren.
damit bin ich bisher immer besser gefahren.

ach das sind noch soviele baustellen die ich bewältigen muß,daß ich mich manchmal frage ob sich das alles überhaupt lohnt oder ob nicht wieder irgendetwas dazwischen kommt so wie bisher in meinem leben.

nur was soll ich machen wenn dies auch (wiedermal) schief geht?
ich glaube dann hab ich gar keine hoffnung mehr.

lg
 
Liebe Gast,
es gibt doch noch so viele Wege. Ich weiß leichter wäre es es gäbe nur einen und ich muss einfach nur diesen Weg nehmen und dann bin ich am Ziel. Doch es gibt viele Wege, such dir einen schönen Weg. Doch nicht immer ist der Weg, der im ersten Augenblick als der einfachste angenommen wird, auch wirklich der leichteste Weg. Beim Gehen eines Weges gibt es auch immer mal wieder eine Gabelung, an dieser Gabelung bleibe ich meistens einen Moment stehen, außer ich habe einfach das Gefühl ich sollte einen bestimmten Weg gehen oder auch nehme ich manchmal den, der mir etwas unheimlich erscheint, denn dort auf dem Weg, finde ich besonders viel von mir. Dann sehe ich es an und versuche es aufzunehmen und anzunehmen.
Ich hatte vorhin geschrieben, dass ich mir ein wenig Zeit nehmen wollte für mein Inneres, ich habe mir die Zeit genommen, meine Gefühl war richtig. Ich brauchte diese Zeit und ja ich vermisse etwas, ich vermisse einfach in den Arm genommen zu werden, einfach mal so.:wein: In den Arm genommen und einen Augenblick einfach nur gehalten werden. Obwohl ich mir das gerade sehr wünsche, weiß ich auch, dass ich es gerade nur sehr kurz aushalten würde.
Da ich gerade niemanden wirklich erlauben könnte mich zu halten, trage ich mal wieder einen Teddy am Herzen. Schutz und Geborgenheit von anderen nicht annehmbar. Das auch macht mir die Suche nach einer Therapie nicht leichter. Ja ich bin auf der Suche nach einer Therapie und ich selbst bin die größte Bremse dabei. Nachdem ich einige Absagen erhalten hatte, hab ich noch nichts wieder versucht. Obwohl ich Klinik als Möglichkeit nannte, bin ich die jenige, die es zu verhindern weiß. Eine Selbsthilfegruppe kann es nicht tragen, was in mir ist und gesehen werden will. Ich selbst kann es aber auch nicht auf Dauer verschließen, es kommt immer mal wieder hervor....
Ich habe gerade soviel von mir geschrieben,obwohl es hier doch eigentlich um dich geht. Du hattest geschrieben
ich habe schon soviel probiert, es sind ja nicht nur meine 2 therapien.
auch die ganzen hilfsangebote mit jugendamt & co.für töchterchen hab ich hinter mir
und außerdem
ich trau mir (momentan) keine weitere therapie zu.
das kommt vielleicht auch daher daß ich schon2 hinter mir habe.
dann die 2 selbsthilfegruppen und die therapieangebote für meine tochter.
und das waren auch einige angebote.
Vielleicht aber findest du doch den Mut dich an einen Frauennotruf zu wenden, die haben wirklich Verständnis für deine Situation un deine Gefühle, wie schon eschriben, viel kennen es aus eigener Erfahrung und du musst wirklich keinen Namen nennen, wenn du dort anrufst. Auch ist es egal, ob der Missbrauch und die Gewalt noch anhält oder schon länger zurück liegt. Auch ich habe mich wieder an sie gewendet, wegen der Suche einer Therapie, weil ich weiß, dort haben sie Rückmeldungen, ob die die Frauen mit der Thera, die über den Notruf gesucht hatten, zufrieden waren. Ich habe einfach das Gefühl, eine gute geeignete Therapie könnte dich weiterbringen. Du wirst aber sicher Gründe haben, warum du dich momentan nicht traust? Hinzu kommt eine Thera zu finden, ist schon sehr schwer und dennoch eine zu finden, wo man sich wohlfühlt, aufgehoben und sicher fühlt, das scheint mir gar nicht einfach.
Und nun sollte ich bald schlafen gehen, denn immer zu wenig Schlaf, damit habe ich auch schon meine Erfahrungen gemacht, da sollte ichein wenig acht geben auf mich.
LG
Mittendurch
 
liebe mittendurch

fühl dich jetzt ganz lieb im arm genommen von mir.
(falls es ok ist) ich weiß es tut gut und es braucht nicht viele worte.
also: knuddellllllll

kannst ja schreiben ob es dir gut tat.

lg
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben