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Warum haben so viele Frauen Angst vor der Autobahn?

AW: Milchmädchenrechnung

Das die Bahn teuerer sei ist ein naive Milchmädchenrechnung, weil man ja nicht nur den Treibstoff, sondern auch alle anderen Kosten, samt Reparaturen, Unfallrisiko und Abschreibung berücksichtigen muß.

Deine Rechnung geht aber nur auf, wenn man generell kein Auto besitzt und ein dauerhaftes Ticket für die Bahn besitzt. Und wer hat schon Lust, auch in seiner Freizeit komplett auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein?

Wenn man in einem 800 Seelen Ort wohnt kann man getrost vergessen, mit dem Bus, geschweige denn mit der Bahn zu seinem Arbeitsplatz zu kommen.

Ich bin zwei Jahre lang von München nach Rheinland-Pfalz gependelt. Im Durchschnitt vielleicht jedes dritte Wochenende. Ich dachte anfangs auch, ich stresse mich nicht sondern fahre mit der Bahn. Hab das fünf mal versucht und war nicht nur gestresster, sondern maßlos verärgert. Von diesen fünf versuchen wurde ich 3x enttäuscht.

- Einmal kam sie gar nicht, der Zug ist einfach ausgefallen.
- Ein anderes mal kam sie dermaßen zu spät, sodass ich den Anschlusszug verpasste und man mich um 23 Uhr halt unterwegs (in Kaiserslautern) rausschmiss.
- Ein anderes mal waren einfach zu wenig Waggons vorhanden. Trotz gebuchter 1. Klasse inklusive Sitzplatz, stand ich im Gang umher von München bis Aschaffenburg. Von dem teuren Ticket stand mir als Entschädigung nur die Kosten für die
Sitzplatzreservierung zu. ( 2 Euro soviel ) Herzlichen Dank!

Übrigens, die Autobahn streikt auch nicht!^^
Das heisst, deine Argumentation bezüglich sämtlicher Störfaktoren hingt aufgrund meiner Beispiele ja dann recht gewaltig! 😀

Und wenn ich beim autofahren Kosten reduzieren möchte, hätte ich auch während meiner Pendelei über diverse Mitfahrzentralen einige Möglichkeiten gehabt. Da bieten sich für jede Fahrt zwischen München und Frankfurt zig Leute an.

Die Bahn gehört zu den miserabelsten Unternehmen Deutschlands. Und das nicht erst seit gestern.
 
Ohne Auto wäre ich in meinem Dorf aufgeschmissen...

Vernünftige Einkaufsläden sind Fehlanzeige, es gibt einen Tante-Emma-Laden mit Mini-Mini-Sortiment, wo man nie alles bekommt, was man braucht. Die nächsten Laden sind ca. 7 km entfernt im Industriegebiet des Nachbarortes - und mit den "Öffentlichen" nur mit 2-maligem Umsteigen und dann noch 20 Minuten Fußweg zu erreichen. ´

Mein Vater ist jahrelang mit der S-Bahn zur Arbeit gependelt und es verging kaum ein Tag, an dem er sich nicht geärgert hätte.
Verspätungen waren schon die Normalität, aber dazu kamen dann noch diverse andere Unannehmlichkeiten, die das Bahnfahren zur Qual gemacht haben: Defekte Heizungen, so dass die Waggons manchmal brüllend heiss und manchmal eisig kalt waren, Zugausfälle dank Streiks, Stopps mitten auf der Strecke von bis zu einer Stunde wegen einer "Signal-Störung" oder - was dann immer sehr tragisch war - wegen eines "Personenschadens" usw. usw.
Mal ganz davon abgesehen, dass S-Bahnhöfe meistens so ziemlich die verdrecktesten und widerlichsten Plätze in einem Ort sind - mit düsteren, vollgepinkelten und besprayten Unterführungen, vor denen es einer Sau graust.

Und seit in dem Ort, in dem ich arbeite, vor ein paar Jahren am S-Bahnhof nachmittags um 17 Uhr eine junge Frau vergewaltigt wurde und keiner der Pendler ihr geholfen hat, ist das Thema "S-Bahn-fahren" für mich eh durch.

Nö, dann doch echt lieber das Auto, da muss ich nicht exakt planen und Umstiegszeiten kalkulieren und bin frei, immer und überall dahin zu kommen, wo ich hinmöchte.
Und wenn man im Auto unter
Rainer-JGS meinte:
Rücken- und Nacken-Schmerzen
leidet, dann liegt das an der falsch eingestellten Sitzposition und kann durch ein paar einfache Handgriffe, mit denen die Sitzhöhe und die Neigung der Rückenlehne und der Kopfstütze korrekt eingestellt wird, schnell behoben werden.
 
Wenn man längere Strecken hat oder in einem Dorf wohnt dann ist man ohne ein Auto auch wirklich aufgeschmießen, aber wenn man in einer groß Stadt wohn und immer stundenlang nach Parkplätzen suchen muss das ist auch öde... Dann lieber die Bahn...
Meine Meinung lange arbeitsstrecke dann Auto
In die groß Stadt zu arbeit fahren lieber Bahn....
Privat ist das Auto wirklich ein Luxus.... Einkaufen, weg fahren, Freunde besuchen, Familie besuchen, zum Arzt fahren alle Privatenangelegenheiten kann man mit einem Auto wunderbar nach gehen find ich 😀
 
AW: Der kluge Mensch fährt immer Bahn, wenn es möglich ist!

Wenn man die Wahl hat mit dem Auto, oder mit der Bahn zu fahren, dann sollte die richtige Wahl keine Frage sein:
1. Die Bahn ist bei weitem umweltfreundlicher!
2. Die Bahn fährt ohne Parkplatzprobleme ins Herz der meisten Städte!
3. In der Bahn kann man entspannt Schlafen, Lümmeln, Spazieren-, oder auf die Toilette gehen, die Gegend besehen, sich mit netten Menschen unterhalten, oder in Ruhe eine Zeitung oder ein Buch zum Lesen halten!
4. Bei der Bahn ist man auf der 1000000 Mal sichereren Seite, was Unfälle, Defekte, Staus und sonstige Störungen anbelangt, ganz abgesehen von den körperlichen Beschwerden, welches längeres Autofahren mitsich bring!
5. In der Bahn muß man nicht dauernd, hoch konzentriert, angeschnall in einer bestimmten Sitzposition verharren, kann sich bewegen und so den Rücken- und Nacken-Schmerzen vorbeugen!


Ach der liebe Rainer. Bringt wieder Argumente. Ganz logische. (Und wieder, wie zumeist, zu kurz gedachte.).

Zu 1.) Das stimmt nur sehr bedingt. Denn meine Zugfahrten sehen so aus:
Vom Dorf mit dem Auto zum größeren Dorf (es geht leider nur alle 3 Stunden ein Bus) - dort parken für 7€ am Tag - dann mit S-Bahn zur Großstadt/Bahnhof (4,20€) - dann ICE Richtung Köln, zumeist 3 Stunden stehend wegen Überfüllung - dann dort S-Bahn (2,40 €) - dann etwa 1 km zu Fuß bis ans Ziel.
Und rückwärts ? Genau so, nur natürlich umgekehrt !

2.) Klar, die meisten Leute wohnen oder arbeiten ja mitten in den Städten in der Nähe des Bahnhofs.

Zu 3.), 4.) und 5.) Da habe ich mich fast totgelacht. Ich bin Vielfahrer, weiß also wovon ich rede.
Nur ein einziges Beispiel von vergangener Woche:
Köln-Stuttgart, ICE, ich saß die ganze Strecke auf der Stufe zur Türe auf dem Boden. Zusätzlich fast erdrückt durch die Koffer der Mitreisenden. (Wie sehr oft.)

Warum ich trotzdem mit dem Zug fahre ?
Aus einem einfachen Grund: es ist unterm Strich etwas billiger für mich.
Aber mit Bequemlichkeit oder Ähnlichem hat das garnichts zu tun.
 
Liebe (überwiegend) Mädels hier:

rätselt und palavert nicht so viel herum an was das liegen könnte, daß die meisten Frauen weniger gerne Autobahn fahren (und nicht gerne rückwärts einparken, und weniger gut mehrdimensional denken können, und weniger Chirurgen werden, und weniger Pilot werden, und weniger Mathe studieren, und . . .)

Informiert euch lieber mal zuerst darüber, wie Männer und Frauen archaisch (gentisch) gestrickt sind, in ihrem Handeln und Denken, seit "ewigen" Zeiten. Dann wird bzw. ist alles sonnenklar.




(Ich möchte mich nicht informieren. Sonst könnte ich ja nicht mehr einfach so herumplappern.)
 
AW: Milchmädchenrechnung

Außerdem gibt es ja auch noch die gemeindlichen Mitfahr-Vermittlungen, die Nachbarn und Freunde, wodurch man dann wieder mehr in einen persönlichen Kontakt kommt, wenn man wirklich einmal ein Autor braucht, um z.B. im Baumarkt einzukaufen usw.

Hauptsache andere haben ein Auto.

Und Hauptsache, das gemeindliche Personal für die Mitfahrvermittlungen wird von der Allgemeinheit bezahlt.

Also, wenn mein Nachbar mit mir in persönlichen Kontakt kommen möchte weil ich für ihn halt ab und zu ein Transportunternehmen sein soll - darauf kann ich verzichten.

(Der Rainer, das ist schon einer. So logisch und klar wie bisher niemand hier war.)
 
Problem ist halt wieso viel Frauen angst vor Autobahn haben: wer fährt denn lange strecken? Überwiegend Männer (Außendienst usw.) D.h. (so in meinem Bekanntenkreis) fahren viele nur Kurzstrecken und dann halt Landstraße. D.h. es fehlt ihnen die Erfahrung: Ich bin auch kein Mensch der 200 fährt.. aber wenn man mir mit 100 (bei 120) vor der Nase umherkricht und das 3 km (um den LKW zu überholen) dann ist das schon nervig! Andererseits ist es auch nervig wenn der Hintermann meinen Kofferraum begutachten will - was geht dem den was an, was ihc im Kofferraum habe??! 😱) Bissl Abstand wäre da nicht schlecht!

Oder so bestimmte Männer, die im Stau einfach mal nach rechts ziehen und mich überholen und dann ganz nah einscheren, damit ich abbremsen muss.. da haben se was gekonnt. Schneller wurden sie dadurch auch nicht und den vordermann hätt ich nicht wegschubsen können. Sowas versteh ich nicht

Mein Freund ist auhc so ein Raser.. der nah auffährt, Lichthupe gibt oder mal rechts überholt. das versteh ich auch nicht und ich bekomm dabei leicht atemnot.. Seh mich dann schon die Radischen von unten sehen... :s Brrr...

Desweiteren hab ich das Gefühl dass es mehr Autos geworden sind! Und das bedeutet: keine freien strecken mehr!

Ich denke Frauen sollten sich einfach trauen.. die Routine bekommen. Meistens weiß man ja quasi vorher dass der Nachbar rechts gleich ausscheren wird. Oder wenn der Vor-Vorgänger bremst.. brems ich auch! Somit geh ich sicher dass ich nicht zu spät bremse...

Je öfter man auto fährt.. desto routinierter und je mehr Erfahrung hat man, z.B. dass vor 7 Uhr auf meinem Weg keiner Blitz 😱 Polizei hat ja auch seine normalen Arbeitszeiten von 8-16 uhr 🙂🙂🙂
 
Je öfter man auto fährt.. desto routinierter und je mehr Erfahrung hat man, z.B. dass vor 7 Uhr auf meinem Weg keiner Blitz 😱 Polizei hat ja auch seine normalen Arbeitszeiten von 8-16 uhr 🙂🙂🙂

Ganz genau!
Ich bin durch die Pendelei eine Viel-Fahrerin mit rund 20.000 km pro Jahr und für mich ist das Autofahren eine Selbstverständlichkeit... das meiste läuft inzwischen auch instinktiv ab, ohne dass ich noch groß darüber nachdenken müsste.

Neulich bin ich aber mit einer Bekannten mitgefahren, die zur Arbeit läuft, zum Einkaufen etc. immer mit ihrem Mann fährt... die ist dermaßen geschlichen und so unsicher gefahren, dass ich Angst hatte. 🙁

Das mit dem Blitzen kenn ich übrigens auch... 😀 Ich hab ein Stück in meinem Arbeitsweg, das auf Tempo 60 begrenzt ist (den Grund kennt keiner, das ist auf freier Stecke in der Pampa, es werden also keine Anwohner oder Fußgänger gefährdet) und wenn man da die 60 fährt, erwischt man an beiden Ampeln auf dem Stück die Rotphase. Mit Tempo 70 kommt man bei grün durch.
Und da dort morgens vor 7 keiner steht, flutschen um 6🤐0 Uhr, wenn ich da durchkomm, alle munter mit 70 - 75 km/h durch. 😀
 
AW: Autofahren bedeutet, in jeder Sekunde, dem Tod ins Auge sehen!

Wenn ich beim Autofahren müde werde, oder auch nur unaufmerksam und mal kurz abschalte, so kann das jederzeit meinen Tod bedeuten, oder schlimmers, nämlich lebenslanges Leiden!

Dies sind sich leider die meisten Autofahrer überhaupt nicht bewußt, doch täglich sterben bei uns viele Menschen auf den Autobahnen und anderswo im Verkehr, viel mehr als früher bei den vielen Fehden und Kriegen!

eigentlich finde ich es viel schlimmer, andere Personen zu verletzen oder gar zu töten. Dagegen ist mir mein eigenes Leben ziemlich egal.
Ich streite nicht ab, dass der Straßenverkehr immer schlimmer wird, aber ich ziehe das Auto der Bahn bzw. anderen öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

Die Unpünktlichkeit der Bahn und auch die ständig steigenden Preise der Tickets sind nicht wirklich ein Anreiz, wenn man eh zusätzlich ein Auto haben muss, um zur Arbeit zu kommen oder zum Einkaufen.
 
AW: Autofahren bedeutet, in jeder Sekunde, dem Tod ins Auge sehen!

Dies sind sich leider die meisten Autofahrer überhaupt nicht bewußt, doch täglich sterben bei uns viele Menschen auf den Autobahnen und anderswo im Verkehr, viel mehr als früher bei den vielen Fehden und Kriegen!

Vielleicht kriegt Ihr das da im tiefen bayrischen Wald nicht mit... aber: nein, "Alarm für Cobra11" ist KEINE reale Dokumentation. Normalerweise läuft das auf deutschen Autobahnen schon ohne fliegende und brennende Autos und auch ohne Schießereien ab. 😀 *scnr*

Und eigentlich war meine Frage im Thread sowieso eine andere...

Huuuuh, in 1,5 Stunden fahr ich zu meinem Freund... uuuiiii mal wieder 40 km Nervenkitzel pur, Aug` in Aug` mit dem Sensenmann. 😉
 

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