Tja, in dieses Klischee pass ich auch mal rein😉 Ich fahre allerdings generell nicht gern Auto, weil es auf mich keinen entspannenden, sondern einen stressenden Effekt hat. Warum, weiß ich nicht. Ich hatte nie einen Unfall oder sonstige traumatische Erlebnisse. Ich mag Bus & Bahn, weil ich die Fahrt damit als komfortabel empfinde. Ich laufe wenige Meter, dann steige ich ein, setze mich gemütlich hin, döse noch bisschen oder lese oder denke nach. Stau? eisglatte Straßen? Hupende Drängler? Nicht mein Problem.
Naja, die Geschmäcker und Einstellungen sind ja zum Glück verschieden. Ich finde es auch immer dumm, wenn es dann heißt, Frauen fahren halt generell weniger gern. Gibt ja nicht zuletzt in diesem Thread viele, die gerne hinterm Lenkrad sitzen. Find ich gut, auch wenn es bei mir eben nicht so ist.
Vielleicht noch generell zu der Autobahn-Angst: Ich erkläre es mir so. Auf einer Landstraße kann man meistens schnell irgendwie rechts ranfahren, wenn irgendwas ist. Auf der Autobahn geht das normal nicht. Man muss "durchziehen" und das in ner relativ hohen Geschwindigkeit und bis zur nächsten Ausfahrt sind es meist ne Menge Kilometer. Das sorgt vielleicht für extra "Druck". Kenne ich von Kolleginnen und auch von meiner Mutter, die im Gegensatz zu mir gern und häufig fährt - aber eben auch höchst ungern auf Autobahnen🙂
*edit* Da ja hier viele auch - nicht zu unrecht - die negativen Seiten der Öffentlichen aufgezählt haben, muss ich natürlich zugeben, dass ich ein recht günstiges Wohn-Arbeitsort-Verhältnis habe, sprich: ich brauche mit dem Zug 10, mit dem Bus 25 Minuten zur Arbeit, habe einen Fußweg von 5 Minuten auf der einen und von gefühlten 30 Sekunden auf der anderen Seite. Das macht es natürlich leichter, aufs Auto zu verzichten. Für mich ist es so tatsächlich um Längen komfortabler und günstiger. Wer natürlich 2 Stunden unterwegs ist und 3 Mal umsteigen muss, wird in den Öffentlichen sicher keine Alternative sehen (können).