Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum haben manche Menschen mit Depressionen keine Freunde?

Weil das Leben nicht immer so verläuft, wie man es theoretisch haben möchte. Gerade das macht das Leben so spannend, in anderen Situationen eher noch einsamer, wenn man (noch) nicht die Fähigkeit hat mit den Tiefs umzugehen.
 
Mal wieder irgendeine krude Pseudoaussage hingeschmissen ohne Geschichte schön wischiwaschi. Ist das jetzt der Trend? Warum haben Menschen ohne Depressionen keine Freunde? Warum haben manche mit Depression doch welche?
Ich dachte wir sind in einem Hilfe Forum.
Hier kann ich keine hilfreiche Antwort erkennen.Warum darf so eine Aussage (irgendeine krude Pseudoaussage hingeschmissen) stehen bleiben?
 
Depressive ziehen sich häufig zurück und der Freundeskreis passt sich dem an.

In meinem Freundeskreis gibt es auch jemanden, der an schweren Depressionen leidet. Bereits seit Jahren ist es wirklich Arbeit, ihn aus seinem Schneckenhaus herauszuziehen. Meistens ohne Erfolg. So langsam haben wir auch keine Lust mehr, immer und ständig zu versuchen ihn zu überreden, doch mal wieder was mit uns zu machen. Der Freundeskreis entwickelt sich zunehmend von ihm weg, eben auch, weil all jene, die früher eng mit ihm befreundet waren, von den ständigen Zurückweisungen langsam bei aller Liebe auch genug haben und sich jetzt eben neue Freundschaften unter den Nichtdepressiven entstanden sind.

Weil klar, eine Zeit lang ist man schon nachsichtig, vor allem, wenn man von der Krankheit weiß. Aber irgendwann hat man eben keine Lust mehr, immer nur auf den anderen zuzugehen, ohne dass davon noch groß was kommt. In unserem Fall ist es so, dass dieser (frühere?) Freund jederzeit wieder bei uns willkommen wäre, sollte er - etwa im Zuge einer Therapie, gegen die er sich schon seit Jahren sträubt - wieder bei uns mitmischen wollen. Bis dahin leben wir unser Leben ohne ihn weiter und laufen ihm da auch nicht mehr hinterher.
 
Keine Freunde zu haben, bzw. keinem unterstützenden sozialen Umfeld anzugehören, kann überhaupt erst ein starker Risikofaktor, bzw. Auslöser, für Depression sein.

Dazu gehören auch eine intakte Partnerschaft und gesunde Familienverhältnisse als enorme Ressourcen, welche die Resilienz (psychische Widerstandskraft) eines Menschen stark erhöhen können.

Natürlich gehören noch weitere Dinge des Lebens dazu. Wie Sinnhaftigkeit, Nützlichkeit, Vorankommen, Selbstvertrauen, Selbstbestimmtheit, ...
 
Depression heisst meistens, dass du dich ändern musst oder deine Umgebung ändern musst, weil in der Umgebung was nicht stimmt. Es gibt nur Spassbekanntschaften, auf die habe ich keine Lust mehr. Ich möchte auch ernst reden können mit den Leuten.
Hierbei unterscheide ich Echte Freunde und Spassbekannstschaften.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann man nicht trennen, man verhält sich so, weil man depressiv ist.
Danke,das kann ich so bestätigen.
Ich bin von "Natur" aus ein total fröhlicher,positiv denkender Mensch.Bin ich aber in "meiner Hölle" (so nenne ich die Depression)bleibt von meiner Fröhlichkeit nichts mehr übrig.Entweder ich verkrieche mich oder setze meine "Maske" der Normalität auf.Das kostet leider sehr viel Kraft.
Zum Glück gibt es Möglichkeiten der Hilfe.
Und so nebenbei,Freunde habe ich einige,die ich aber mit meiner Erkrankung nicht belaste.
 
Mal wieder irgendeine krude Pseudoaussage hingeschmissen ohne Geschichte schön wischiwaschi. Ist das jetzt der Trend? Warum haben Menschen ohne Depressionen keine Freunde? Warum haben manche mit Depression doch welche?
Eigentlich wollte ich auf Deinen Unsinn nicht reagieren, aber dafür ist es mir zu typisch.
Was sich für Dich als Wischiwaschi darstellt, sind so die kleinen/relativ lautlosen Hilfeschreie. Dafür gibt es auch genügend und immer wieder prominente Beispiele.

Ich verstehe das nicht jeder oder jede damit umgehen kann, aber dann behalte man bitte seinen polemischen Misthaufen für sich! Damit ist garantiert niemandem geholfen! Selbst wenn es ein Fake wäre. Denn Du demonstrierst damit nur Deine eigene Unfähigkeit.
Wie heißt es so schön - In der Not erkennt man seine wirklichen Freunde.
Anstatt zu helfen, verscheuchst Du damit das "scheue Reh", was sich vermutlich endlich überwinden konnte, nach Erklärungen und Hilfe zu suchen.

Werten und verurteilen, dass ist Öl ins Feuer der Depression. Das sind Tiefschläge!
Akzeptiere das die Betroffenen schwer darunter leiden, was ist daran so schwer zu verstehen? Ist es Dir etwa zu viel, dass Gefühl zu geben da zu sein? Freund zu sein. So kommt mir das vor.

Du hast keinen Schimmer wie es ist, nicht mehr wollen zu können, obwohl man will! Aber Hauptsachen man hat seinen Senf abgegeben.
Traurig.
 
Eigentlich wollte ich auf Deinen Unsinn nicht reagieren, aber dafür ist es mir zu typisch.
Was sich für Dich als Wischiwaschi darstellt, sind so die kleinen/relativ lautlosen Hilfeschreie. Dafür gibt es auch genügend und immer wieder prominente Beispiele.

Ich verstehe das nicht jeder oder jede damit umgehen kann, aber dann behalte man bitte seinen polemischen Misthaufen für sich! Damit ist garantiert niemandem geholfen! Selbst wenn es ein Fake wäre. Denn Du demonstrierst damit nur Deine eigene Unfähigkeit.
Wie heißt es so schön - In der Not erkennt man seine wirklichen Freunde.
Anstatt zu helfen, verscheuchst Du damit das "scheue Reh", was sich vermutlich endlich überwinden konnte, nach Erklärungen und Hilfe zu suchen.

Werten und verurteilen, dass ist Öl ins Feuer der Depression. Das sind Tiefschläge!
Akzeptiere das die Betroffenen schwer darunter leiden, was ist daran so schwer zu verstehen? Ist es Dir etwa zu viel, dass Gefühl zu geben da zu sein? Freund zu sein. So kommt mir das vor.

Du hast keinen Schimmer wie es ist, nicht mehr wollen zu können, obwohl man will! Aber Hauptsachen man hat seinen Senf abgegeben.
Traurig.


Wie wahr dumm nur wenn man so wie ich keine Freunde hat und das liegt nicht an mir, oder vielleicht doch.
Mit meinen Weggang vom Hof verlor ich alle Kontakte und meine Freunde - wirkliche Freunde - sind leider schon alle verstorben.
Nun ist es aber so das ich aus bestimmten Gründen mich durchaus als depressiv bezeichen würde oder gar muss.

Zudem ist es so das ich ebenfalls aus bestimmtem Grund die Menschen meide so kommt es das ich hier an meinem "neuen" Wohnort keine Freunde habe, keine falschen und erst recht keine wahren nicht mal Bekannte.
Daher ist es so das ich sollte ich wieder irgendwann in die Depression abgleiten mir nur der Gang in die Klinik bleibt.

Warum erzähle ich das? Ganz einfach! Weil es wahrscheinlich bei vielen genau so oder zumindest fast genau so ist wie bei mir.
Und was das eigene Verhalten anbelangt bin ich eher der ruhige Typ frei von jeder Aggressivität daran kann es also nicht liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ist es aber so das ich ebenfalls aus bestimmtem grund die Menschen meide so kommt es das ich hier an meinem "neuen" Wohnort keine Freunde habe, keine falschen und erst recht keine wahren nicht mal Bekannte.

Und was das eigene Verhalten anbelangt bin ich eher der ruhige Typ frei von jeder Aggressivität daran kann es also nicht liegen.
Finde den Fehler. Wer Menschen generell meidet, kann logischerweise keine Freunde finden. Freunde sind wie seltene Perlen unter Kieselsteinen, aber wenn man den Kieshaufen von vornherein meidet, ist es unmöglich eine Perle zu sichten.
Nur wer suchet der findet. Und dann "betrachtet alles, und das gute behaltet". Deswegen sind echte Freunde so kostbar - weil sie rar sind.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben