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Warum haben manche Menschen mit Depressionen keine Freunde?

Depressionen sind nicht der Grund das man keine Freunde hat. Man trifft die falschen Menschen die einen nicht als Menschen sehen. Viele Menschen sehen nur die Krankheit.
Wie geht denn das, eine Krankheit ohne Mensch sehen? Ist das irgendein Geist, eine seltsam gefärbte Wolke die durch die Gegend schwebt? Man sieht NUR den Menschen, nicht das was drin steckt. Und der Mensch ist es, der sich aus seinen eigenen Gründen, abweisend oder sonstwie benimmt. Der eine ist depressiv, der nächste der sich genauso verhält nur ein Miesepeter, der dritte leidet an PTSD aufgrund Gewalttat und der vierte ist ein Autist, der vor jedem Kontakt zurückscheut. Woher soll man wissen was Sache ist, wenn keiner kommuniziert? Gedanken lesen kann nun mal niemand, daher darf auch niemand davon ausgehen, daß andere seine Stimmung und Gedanken erraten können.
Ich bin geneigt, das als Bauchnabel-Syndrom zu bezeichnen - jeder kreist so selbstverständlich um die eigenen Befindlichkeiten, daß er gar nicht auf die Idee kommt, daß diese anderen Leuten nicht bekannt sind und gar nicht bekannt sein können. Der blinde Fleck der Selbsterkenntnis.
 
Der Grund für das abwenden der „Freunde“ ist aber nicht die Depression sondern das es den Freunden zu anstrengend wird. Das sind keine Freunde das sind Heuchler. Freunde bleiben auch dann noch da. Das es einem schwer fällt neue Freunde zu finden ist ein anderer Punkt.
Also, wenn ich das richtig verstehe, wenden die Freunde sich ab, weil ihnen die Depression zu anstrengend ist.
Aber es liegt nicht an der Depression, dass sie sich abwenden.

Geniale👍 Aussage
 
Naja, umgekehrt will aber auch niemand hören, wie und dass es einem schlecht geht. Freunde sollen einen bereichern, lustig sein, bespaßen - aber doch bloß nicht ernsthaft krank sein. Dafür bräuchte man ja Ausdauer und Geduld. Dann "kauft" man sich doch besser an der nächsten Ecke neue Freunde, die einem ein dickes Plus auf das Freundekonto schreiben. Ist es nicht so?
 
Aber es liegt nicht an der Depression, dass sie sich abwenden.
Nicht an der Depression, sondern am daraus resultierenden Verhalten. Aber da weiß halt in der Regel keiner, daß es auf Depression zurückgeht und nicht auf irgendeinen anderen von tausend möglichen Gründen. Auch Depressive können in ihren besseren Phasen schlicht schlechte Laune haben, oder haben keinen Bock mehr darauf, mit einer bestimmten Person noch länger abzuhängen. Nicht nur Depressive können als "zu anstrengend" empfunden werden, auch gesunde Leute gehen einem auf Dauer auf den Sack, wenn irgendwas nicht passt.
 
@Daoga
Alles richtig, ich habe (leider) auch Erfahrung.
Das war aber nur die Antwort auf die Aussage von @EineWelt
Trotzdem, wenn es aus dem aus der Depression resultierenden Verhalten kommt, ist die Ursache die Depression.
Das kann man nicht trennen, man verhält sich so, weil man depressiv ist.
 
Ich denke, dem Depressiven können die Freunde zu viel werden und er zieht sich zurück. Genau so wie die Freunde nicht mit der veränderten Person klar kommen oder es nicht besser wissen.
Man kann nicht pauschal einer Seite nur die Schuld geben. Zumal auch jeder anderes mit der Depression oder mit dem Depressiven umgeht.
 

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