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Warum haben Leute die studieren, soviele Vorteile

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AW: Der Neid der niederen Klassen!

Ja, es gibt ihn, den Neid der niederen Klassen!

Ich habe es am eigenen Leibe erlebt, daß man auf dem Lande, als Studierter, wie ein Exot bestaunt, begafft und gefürchtet, aber keineswegs geliebt wird, frei nach dem bekannten bayerische Sprichwort:

"Liaba, a Tetowierta, als a Studierta!"

Gab´s bei Euch kein "Fernglas"? *schmunzel*
Also, ich bin auch auf dem Dorf aufgewachsen, aber mit der Zeit..... .
Hattest Du Dir *sorry* als Studierter in Deinem Dorf erhofft, einige "Bücklinge" zu bekommen?
Entweder man packt auch für die Gemeinschaft an, oder man packt besser ein. So sehe ich (jetzt ganz grob) die Situation in zumindestens kleinen Dörfern. Mensch kann so anpacken und so anpacken.
Ein Diplom macht keinen Chef, ein Bart keinen Philosophen.

LG
Landkaffee
 
Neulich, hat mir eine Freundin, die studiert erzählt sie war in Kambodscha und in Thailand und in Australien. Alles vom Studium aus, irgendwas mit Wirtschaft studiert sie und da muss man mindestens eine gewisse Zeit lang im Ausland sein. Ich müsste erst mal 10 jahre sparen um mir es überhaupt leisten zu könen, da überall hinzufliegen und die Übernachtungsstätten usw.

Und da denke ich mir, die hat ein Leben.

Bei welchem Arbeitgeber könnte ich, dass als Arbeiter machen. Warum hat ein Arbeiter so wenig Freiheiten. Da kann weder ins Ausland noch hat er sowas wie Ferien, am Anfang diktiert dir der Chef, wenn du frei bekommst und die Bezahlung ist auch nicht mehr akzeptabel.

Ist es nicht so, dass die Leute mit Studium vom Leben her viel besser dran sind als ich als zukünftiger Arbeiter?


Was heisst besser d´ran?
Und auf welche Sicht?
Meinst Du, Studies wird immer alles in den Rachen geschoben, weil sie Studies sind?
Als Arbeiter ins Ausland. Ja. Auch das gibt´s.
Schau Dich um! 🙂

LG
Landkaffee
 
Sie sind nicht grundsätzlich besser dran, haben aber bessere Voraussetzungen. Wäre auch irgendwie schlimm, wenn man 2-3 Jahre gymnasiale Oberstufe macht, dann 4-5 Jahre studiert und nicht mehr Chancen hätte als jemand, der mit 15 mit dem Hauptschulabschluss von der Schule runter ist oder?

Das ist oft so ein "Umkehr-Verhältnis": Mit 20 fühlt sich der Haupt-/Realschulabsolvent oft dem Studi überlegen, weil der finanziell knapp dran ist und sowieso noch von Mutti und Vati abhängig, während er selber schon eigenes Geld verdient, sich ein Auto leistet und ne eigene Wohnung. 10 Jahre später ist es oft umgekehrt: der Student verdient dank seines Unidiploms besser und steht am Anfang seiner Karriere während der Hauptschüler beruflich nicht weiter kommt, weil für die "höheren" Jobs Leute mit Studium eingesetzt werden. Ist natürlich nicht IMMER so, aber die Tendenz ist schon spürbar.

Letztlich muss es doch jeder selber entscheiden, wieviel Ehrgeiz er in seine (Aus)Bildung stecken will und kann. Dass unterschiedliche Bildungsstandards auch unterschiedliche Chancen bedeuten, ist aber in meinen Augen nur logisch.



Nein ich sehe, nicht ein, dass ich nur weil ich das Abi wegen Mathe nicht gepackt habe, nie studieren darf und ich diese Möglichkeiten nie habe.

Dieses Bidlungsystem ist sowas von kacke, viel besser wäre kein Abi und für jedes Studium eine eigene Aufnahmeprüfung, wo du zuerst genau die Fächer hast, die du zum studieren brauchst.

Dann könnte auch ein Legastheniker oder Sprachgenie wie ich, dass halt Mathe nicht versteht trotzdem studieren.
 
Neulich, hat mir eine Freundin, die studiert erzählt sie war in Kambodscha und in Thailand und in Australien. Alles vom Studium aus, irgendwas mit Wirtschaft studiert sie und da muss man mindestens eine gewisse Zeit lang im Ausland sein. Ich müsste erst mal 10 jahre sparen um mir es überhaupt leisten zu könen, da überall hinzufliegen und die Übernachtungsstätten usw.

Und da denke ich mir, die hat ein Leben.

Bei welchem Arbeitgeber könnte ich, dass als Arbeiter machen. Warum hat ein Arbeiter so wenig Freiheiten. Da kann weder ins Ausland noch hat er sowas wie Ferien, am Anfang diktiert dir der Chef, wenn du frei bekommst und die Bezahlung ist auch nicht mehr akzeptabel.

Ist es nicht so, dass die Leute mit Studium vom Leben her viel besser dran sind als ich als zukünftiger Arbeiter?

Wenn das so wäre, warum studierst du dann nicht?
Und selbst wenn deine Freundin im Ausland ist, die Uni zahlt nicht einen Cent für den Auflandsaufenthalt. Das muss sie alles selbst finanzieren bzw. dafür Kredite aufnehmen oder die Eltern anpumpen.

Und es gibt auch akademische Arbeitslosigkeit. Du studierst nicht - du hast einen Job und hast dort bereits jetzt einen Lohn. Als Student hat man einen Berg Schulden am Start des Berufsleben. Je nach Studium und Note steht einem eine große Karriere, prekäre Arbeitsverhältnisse mit vielen unbezahlten Praktikas, eine kompletter Neuanfang mit einer Ausbildung, ein durchschnittlicher Job als Aufstocker, ein Job als Taxifahrer oder Burgerbräter bei McD oder Hartz IV. zur Verfügung als Optionen. Vor dem Studium weiß man bei den meisten Studiengängen nicht so richtig, was man damit anfangen kann. Viele wissen das bei den Geisteswissenschaften z.B. auch noch nicht nach dem Studium, für was sie eigentlich qualifiziert sind oder offiziell qualifiziert sein sollten.
Du kannst nicht nur die Elitegruppe der Studenten rauspicken, die etwas ganz spezielles studieren, dass niemand kann und jedes Unternehmen braucht. Die gibt es auch, aber das ist nur eine kleine Gruppe. (Mathematiker, Informatiker)
Viele Studenten bekommen aber keinen Job, da sie keinen Topstudiengang studiert haben oder halt nicht die Praktikas und Berufserfahrung haben bzw. fehlt das Vitamin B, das man braucht.
 
Nein ich sehe, nicht ein, dass ich nur weil ich das Abi wegen Mathe nicht gepackt habe, nie studieren darf und ich diese Möglichkeiten nie habe.

Dieses Bidlungsystem ist sowas von kacke, viel besser wäre kein Abi und für jedes Studium eine eigene Aufnahmeprüfung, wo du zuerst genau die Fächer hast, die du zum studieren brauchst.

Dann könnte auch ein Legastheniker oder Sprachgenie wie ich, dass halt Mathe nicht versteht trotzdem studieren.

Du musst kein Mathegenie sein. Wie viel Anlaufe hast du denn unternommen um das Abitur zu schaffen? Hast du es wenigsten einmal über den zweiten Bildungsweg versucht? Oder dem Fernabitur/externen Prüfung? Was ist mit Nachhilfe?
Du kannst übrigens auch als Meister ohne Abitur zum Studium zugelassen werden.
 
Außerdem kann man an der FernUni Hagen zum Teil auch ohne Abitur studieren, soweit ich weiß. Erkundige Dich einfach mal...
 
Ich habe nochmal nachgesehen (FernUni Hagen). Für die Studienzulassung reicht anscheinend schon Berufserfahrung aus (zweijährige Berufsausbildung + anschließende dreijährige Berufserfahrung). Damit kann man schon mal in ein Studienfach einsteigen, welches zum Beruf passt. Will man ein anderes Studienfach studieren, dann ist auch das möglich, und zwar über ein sogenanntes Probestudium.
 
im endeeffekt haben alle die gleichen chancen! jeder kann lernen und studieren oder eben nicht!

ich gebe aber zu dass es u.u schon schwierig ist, gerade in deutschland! (vom schulstoff her usw...)

wenn jdn das alles gepackt hat, hat er sich m.e schon auch einen etwas besseren oder besser bezahlten job verdient!

womit "ich" hingegen ein problem habe ist dass viele BWLer in irgendwelchen firmen eingesetzt werden von deren materie sie null ahnung haben, um dort finanzielle verbesserungen für die firma auszuarbeiten. sprich kostenreduzierung!

da wird oft an sachen gespart wo sich der mit der materie betraute arbeiter denkt " mein gott"!

einfach weil sie nur ihre blöden statistiken haben und sonst nichts wissen!

ausserdem finde ich nicht dass studierte zu gut bezahlt werden, aber der gewöhnliche arbeiter viel zuschlecht im hinblick auf das was er leisten muß!

ich finde es gehört eine größere nähe geschaffen zwischen den studierten und den ausführenden arbeitern! sowohl finanziell als auch persönlich oder firmenintern!

was das mit dem ausland angeht...hm, ich stimme zu dass es für studierte leichter ist, aber keineswegs billiger!

allerdings gibt es noch andere möglichkeiten um mal sowas zumachen!

in neuseeland z. b kann man auf einer farm arbeiten und in mallorca in einem cafe oder so!

man muß sich halt schlau machen und darf nicht vergessen dass ein urlaub etwas anderes ist!

lg, kena
 
Nein ich sehe, nicht ein, dass ich nur weil ich das Abi wegen Mathe nicht gepackt habe, nie studieren darf und ich diese Möglichkeiten nie habe.

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Da geht es lang?
*frag*


LG
Landkaffee
 

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