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Warum haben die tollsten Frauen oft so widerwärtige Typen?

  • Starter*in Starter*in aprilfrisch
  • Datum Start Datum Start
Ich beobachte das immer wieder, dass die tollsten Frauen die widerwärtigsten Typen haben, von denen sie sich wie Dreck behandeln lassen. Andersrum seh ich oft, dass die wirklich netten, anständigen Männer null Erfolg bei Frauen haben und ewig Singles bleiben. Aber warum ist das so?

In den meisten Fällen sollten die "netten, anständigen Männer", die darüber jammern, dass die bösen Machos ihnen die Frauen wegschnappen vielleicht einen kleinen Realitätscheck unterziehen.

Zu 99% wohnen sie noch meist mit 30 bei Mutti, sind stark übergewichtig, ungepflegt, daddeln arbeitslos 24/7 vor der Konsole, sind in einer depressiven Selbstmitleidsschleife gefangen und haben sonst kein Plan von der Welt da draußen. Dementsprechend benehmen sie sich oft wie bockige Jungs, die ihren Willen nicht bekommen, weil Mami ihnen erzählt hat, dass sie super toll seien und wundern sich dann, warum die Frauen ihnen davonlaufen.
 
Solche Verallgemeinerungen kommen doch eher von Männern, die sich selbst für anständige Typen halten, einen Crush auf eine Frau haben und diese Frau dann an irgendeinen Typen gerät, den man selbst für ein A*loch hält oder so sehen will - einfach schon aus Eifersucht, weil die Frau sich für einen anderen entschieden hat... da neigt man dann schon dazu, bewusst nach Fehlern an dieser Person zu suchen, zu vergleichen, usw.

So Verallgemeinerungen entstehen oft aus persönlichem Frust heraus.
Das haben auch Frauen so. ""Wieso nimmt er die, wo ich die weit Liebere wäre und auch die "Bessere"..

Ist das nicht ähnlich wie unter Kollegen? Manche wären wirklich die viel "Begabteren", aber den Job kriegte ein anderer. Der konnte sich besser verkaufen. Auch die Strategie, wie man jemanden oder etwas erobert spielt da mit. Frechheit siegt, das sagt man sicher nicht umsonst.

Wie ist das bei euch anderen Frauen? Warum habt ihr ausgerechnet diesem Mann zugesagt und nicht einem anderen? Habt ihr auf Anhieb den "Richtigen" genommen, als ihr "reif für die Liebe" gewesen seid? Auf was habt ihr geachtet? Wart/seid ihr zufrieden mit eurer Wahl?

Mein Ex war alles andere als brav und das gefiel mir zuerst sehr. Du bist wie ich, willkommen mit deiner Art, du bist mutig, frech, selbstbewusst, kein Angsthasi. Sex war am täglichen Programm, Lust, Leidenschaft und viele, viele Krachs gabs über Jahre. Dann machte das zu viel Stress und er wurde eingetauscht gegen einen braven, lieben, eher langweiligen Mann, der für Treue steht und all die Werte, die mir früher egal waren. Früher stand ich auf pikant und heute auf gesund. So ähnlich ist es jedenfalls bei mir gekommen. Früher mochte ich laut und ungebremst, heute liegt mir eher das Ruhige, mehr Friedliche, Beständige.
Vielleicht liegts nur an dem, was so ein Mädel eben mag. Mit einem braven Mann hat nicht jede ihre Freud, das kann fade sein.
 
Kann es auf Verallgemeinerungen und Unterstellungen vernünftige Antworten geben? Und falls "ja", was fängt frau/man dann damit an?
Viele neigen dazu solchem Anpassungsdruck nachzugeben.
Die sozialen Medien spielen da eine wichtige Rolle.
Die Shitstorms, die über einen hinwegfegen können, wenn man etwas sagt, was einer Community nicht passt, sind heftig.
Bei manchen Fragen scheint es so, als ob man gar nicht mehr dagegen sein kann.
Wenn es zum Beispiel um Genderfragen geht, oder um andre Debatten.
Nehme das alles aber nicht so ernst, weil ich es auch für eine Stellvertreter Debatte halte.
Man streitet sich um den Wortgebrauch, anstatt zu versuchen, Dinge zu verändern, die in der Tat veränderbar sind.
Die Probleme an sich anzugehen wäre viel wichtiger.
Das ist eine Form von Mut.
Das kann man als Zivilcourage bezeichnen.
 
Bad-Boys sind höchstens in Filmen und Büchern reizvoll. In der Realität wollen die meisten Frauen doch eher einen verlässlichen und netten Typen. Frauen, die immer wieder an A*löcher geraten und sich wie Dreck behandeln lassen, tun das sicher nicht bewusst oder weil es ihnen Spaß macht so behandelt zu werden... da stecken meistens andere Gründe hinter, warum manche Frauen unbewusst immer wieder an so einen Männertyp geraten.
 
Eines der Probleme ist, manche Frauen verwechseln bereits freundlich mit "zu nett" und als "zu nett" ist man raus. Deshalb muss man aufpassen auf keinen Fall allzu freundlich rüberzukommen bzw. das auf das absolute Mindestmaß sozialer Umgangsformen zu beschränken. Kann man sich an den Kopf fassen, ist aber so.
Wie ein Messer ohne Schneid. Ein Mann, der nur nett ist, ist doch wie eine Frau, die nur süß ist. Da stimmt doch etwas nicht. Das ist doch ähnlich, als ob man keine Zähne hat, die auch zubeissen können und die wehrhaft sind. Zahnlos, ohne Biss, nur nachgeben, nur lieb und zart sein, da fehlt doch etwas.
Man kann nicht mal Holz hacken, wenn man nicht wenigstens etwas Aggression in sich hat. Man kann sich nicht durchsetzen und verteidigen, beschützen, abgrenzen, wenn man nicht auch das andere in sich hat. Niemand ist nur nett, wenn, dann heuchelt er die andere Seite weg.
 
Du bist wie ich, willkommen mit deiner Art, du bist mutig, frech, selbstbewusst, kein Angsthasi. Sex war am täglichen Programm, Lust, Leidenschaft und viele, viele Krachs gabs über Jahre. Dann machte das zu viel Stress und er wurde eingetauscht gegen einen braven, lieben, eher langweiligen Mann, der für Treue steht und all die Werte, die mir früher egal waren. Früher stand ich auf pikant und heute auf gesund. So ähnlich ist es jedenfalls bei mir gekommen. Früher mochte ich laut und ungebremst, heute liegt mir eher das Ruhige, mehr Friedliche, Beständige.

Zitat Ende

Das ist genau wie bei mir.
Ich musste schmunzeln...

Wenn man älter wird... ist man in der Beziehung mehr auf Ruhe und Sicherheit bedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ein Messer ohne Schneid. Ein Mann, der nur nett ist, ist doch wie eine Frau, die nur süß ist. Da stimmt doch etwas nicht. Das ist doch ähnlich, als ob man keine Zähne hat, die auch zubeissen können und die wehrhaft sind. Zahnlos, ohne Biss, nur nachgeben, nur lieb und zart sein, da fehlt doch etwas.
Man kann nicht mal Holz hacken, wenn man nicht wenigstens etwas Aggression in sich hat. Man kann sich nicht durchsetzen und verteidigen, beschützen, abgrenzen, wenn man nicht auch das andere in sich hat. Niemand ist nur nett, wenn, dann heuchelt er die andere Seite weg.

Mich erstaunt immer wieder, dass nett anscheinend mit langweilig und ohne Rückgrat verstanden wird. Man (N) kann auch sehr gut nett sein und trotzdem für sich einstehen, beschützen, sich abgrenzen und ja, auch Holz hacken. Nett ist nicht jemandem nach dem Mund reden. Es ist eine generelle Achtung vor anderen Wesen und die Gabe, sich in andere einzufühlen und zwar in dem Sinne, was wohl tut. Sich nicht an anderen abreagieren, sondern Verantwortung übernehmen für das eigene Verhalten. Andere zu behandeln, wie man es selbst wünscht. Freude machen wollen und jemanden achtsam zu behandeln. Das macht weder "zahnlos" noch "matschelig", sondern ist schlicht ein freundlicher Umgang mit Anderen. Deswegen ist man doch keine Milchsemmel.
 

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