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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

War es Vergewaltigung?

Jeder Sex ohne Wollen von BEIDEN Menschen ist kein Sex das ist Gewalt.

Wichtig wäre gewesen zu einem Arzt und Polizei zu gehen und das anzuzeigen , ansonsten steht jetzt aussage gegen aussage.
 
Guten Morgen,

vielen Dank für eure Antworten! Ich bin momentan in Therapie wegen Depressionen, habe dieses Erlebnis mit meinem Exfreund bislang jedoch noch nicht angesprochen. Es fällt mir sehr schwer mich meinem Therapeuten gegenüber zu öffnen und ich weiß einfach nicht, ob ich es schaffe über dieses Thema zu sprechen. Ich schäme mich so sehr dafür und finde nicht die richtigen Worte; bin unsicher wie detailliert ich davon erzählen sollte. Dann denke ich mir auch wieder, es ist vorbei; lange her. Wie soll mir ein Therapeut dabei helfen? Es ist schon komisch, ich dachte immer: "Sowas passiert nur anderen aber mir doch nicht."
Damals habe ich mich meiner Cousine anvertraut. Ich weiß nicht mehr, wie genau ich ihr vom meinem ersten Mal erzählt habe aber ich bin mir ganz sicher, dass ich ihr sagte, dass ich mich gewehrt habe. Sie hat kaum darauf reagiert und hat sich meinem Exfreund gegenüber auch weiterhin freundlich verhalten. Um ehrlich zu sein, bin ich von ihrer Reaktion / ihrem Verhalten etwas enttäuscht, auch wenn ich kein Recht dazu habe. Aber dass auch sie die so ein Erlebnis als etwas Normales abtut, verunsichert mich einfach.
 
Guten Morgen,

vielen Dank für eure Antworten! Ich bin momentan in Therapie wegen Depressionen, habe dieses Erlebnis mit meinem Exfreund bislang jedoch noch nicht angesprochen. Es fällt mir sehr schwer mich meinem Therapeuten gegenüber zu öffnen und ich weiß einfach nicht, ob ich es schaffe über dieses Thema zu sprechen. Ich schäme mich so sehr dafür und finde nicht die richtigen Worte; bin unsicher wie detailliert ich davon erzählen sollte. Dann denke ich mir auch wieder, es ist vorbei; lange her. Wie soll mir ein Therapeut dabei helfen? Es ist schon komisch, ich dachte immer: "Sowas passiert nur anderen aber mir doch nicht."
Damals habe ich mich meiner Cousine anvertraut. Ich weiß nicht mehr, wie genau ich ihr vom meinem ersten Mal erzählt habe aber ich bin mir ganz sicher, dass ich ihr sagte, dass ich mich gewehrt habe. Sie hat kaum darauf reagiert und hat sich meinem Exfreund gegenüber auch weiterhin freundlich verhalten. Um ehrlich zu sein, bin ich von ihrer Reaktion / ihrem Verhalten etwas enttäuscht, auch wenn ich kein Recht dazu habe. Aber dass auch sie die so ein Erlebnis als etwas Normales abtut, verunsichert mich einfach.


du könntest dem therapeuten auch das hier geschriebene ausdrucken und geben....vielleicht kannst du so den anfang machen...
 
Liebe SunnyLu,

ich kann dich gut verstehen, wenn du es nicht an(aus)sprechen kannst.
Ich kann es auch nicht.
Bis heute nicht...

Dabei wäre es so wichtig.
Für uns beide.
Weißt du, SunnyLu, wenn man so etwas immer in sich behält, dann raubt es einem von innen heraus die Seele.
Es lastet auf uns und irgendwann nimmt es sich seinen Platz...
Vielleicht schaffst du es irgendwann, ihm seinen Platz zu geben, bevor es sich ihn nehmen MUSS...

Ich finde die Idee von Schmetterlingsflattern, deinen Beitrag hier auszudrucken und deinem/deiner Therapeuten/Therapeutin vorzulegen, eine gute Möglichkeit.
Sage deinem/deiner Thera, dass es dir sehr schwer fällt, darüber zu sprechen.
Er/sie wird step by step mit dir vorgehen.

Ich wünsche dir hierfür von Herzen ganz viel Kraft.

Alles Liebe,
Eisblume
 
Hallo SunnyLu,

gerade wenn es dir schwerfällt mit einem Therapeuten, also in geschützter Umgebung, darüber zu reden, ist es ein sehr wichtiges Thema für dich.
Verstehst du? Deine Psyche hat dieses traumatisierende Erlebnis quasi versucht wegzuschließen, um dich zu schützen (klappt natürlich nicht, das bricht auf).
Also ist es wirklich wichtig, daß du dies von dir geschriebene ausdruckst und mit dorthin nimmst. Er kann sich das in Ruhe durchlesen, aber weiß dann woran er ist und kann dir helfen - dafür ist er Therapeut.

Wünsche dir alles Gute und viel Kraft! Du schaffst das 🙂
 
Hallo,

danke für euren Tipp mit dem Ausdrucken meines Beitrags und euer Mut-machen!
Ich muss mir das noch durch den Kopf gehen lassen, ob das der richtige Weg für mich ist. Ich denke, ich würde mir etwas blöd vorkommen, wenn ich in der Therapiestunde mit einem Zettel auftauche, anstatt es ihm direkt zu sagen. Ich mache mir einfach immer zu viele Gedanken, was er von mir denken könnte. Es ist schon eine merkwürdige Situation, wenn er meinen Beitrag liest und ich stumm flehe "Frag mich danach". Ich hoffe einfach, dass ich sehr bald den Mut finden werde, meinen Mund aufzumachen. Würdet ihr tatsächlich das Erlebnis so genau beschreiben, wie ich es hier getan habe? Oder sollte ich besser nur kurz anmerken, dass es so einen Vorfall mit meinem ersten Freund gegeben hat? Oh je, ihr merkt, ich bin da ganz schön unsicher. Diese ganze Sache mit der Therapie ist auch noch recht neu für mich.

@Eisblume: Es tut mir leid, dass du Ähnliches erlebt hast und das sogar mehrfach. Wäre dieser Rat mit dem Aufschreiben des Erlebten vielleicht auch eine Möglichkeit für dich in deiner Therapie?
 
du solltest es genau so beschreiben wie es sich zugetragen hat und welche auswirkungen es für dich hatte. nur wenn der helfer weiss, wobei er dir helfen soll kann es funktionieren. es geht ja nicht darum dich mit schmerzpillen zuzuwerfen, sondern an einem trauma zu arbeiten... dafür muss er das trauma aber verstehen können.

lg
 
Liebe SunnyLu,

ich gehe am Freitag in eine Klinik und werde versuchen, es dort aufzuarbeiten.
Das hier ist dein Thread, es geht hier nicht um mich!

Was deinen Therapeuten angeht, hm... vielleicht etwas schwierig, da er ein Mann ist...
Du wärst sicher nicht die erste, die ihr Problem aufschreibt, weil sie es nicht aussprechen kann.
Viele Patienten tun das.
Du sollst und musst gar nichts.
Auch wie detailliert du darüber sprichst, ist voll und ganz dir über lassen.
Gehe nur so weit, wie du gehen kannst.
Zwinge dich nicht.
Was geht, das geht und was nicht geht, das geht eben nicht.
Lass dir Zeit und habe ein wenig Geduld mit dir.

Von Herzen alles Liebe und viel Kraft,
Eisblume
 

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