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War es Vergewaltigung oder bin ich selbst Schuld?

So gesehen, finde ich es sehr leichtsinnig-
sich auf ein leichtfertiges Treffen mit einer wildfremden Person einzulassen -
denn man weiss NIE auf welchen Menschen man alleine trifft.

Die meisten Vergewaltigungen und Gewalttaten finden jedoch durch Bekannte, Verwandte, Nachbarn, Freunde statt.
Es stellt sich wirklich die Frage, wo die Grenze zu ziehen wäre.

Eine Schuldzuweisung im Sinne von "unvorsichtigem Verhalten" finde ich insofern irreführend, da sie impliziert, das Opfer hätte Kontrolle über eine eventuell entstehende Gefahrensituation. Und das ist ein Irrtum. Zudem lenkt es die Schuld an der Tat vom Täter auf das Opfer.

Hättest du deine obige Meinung auch noch, wenn sie sich erstmal ein paar mal mit diesem Menschen an öffentlichen Plätzen getroffen hätte und danach erst mit ihm in eine Wohnung gegangen wäre? Was hält ihn dann ab etwas zu tun, wenn er es möchte? Einsicht in die Grenzüberschreitung seines Verhaltens hat er ja offensichtlich nicht. Und da liegt der Hase begraben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das gleich ist mir Silvester passiert!
Ich fühle mich auch selber schuldig, das ich in diese Sittuation gekommen bin! Hab bei Freunden gefeiert und kein Taxi bekommen. Ber Bruder eines Kumpels hat dann gesagt ich könnte bei ihm aufm Sofa pennen. So bin ich mitgegangen. Angeblich bin ich dann an ihn ran gegangen! Kann ich mich aber nich dran erinnern, da ich auch Gras geraucht hatte und einige aussetzer hatte. Ich weiß nur, das er mich dann brutal gefingert hat und ich ihn anflehte aufzuhören--- Filmriss! Ich bin nach ca. einer Stunde wieder zu mir gekommen. Habe geheult, mir tat alles weh! Bin dann weggelaufen, hab irgendwann morgens um 6 ein Taxi bekommen, habe geduscht! Konnte kein Sperma finden! Zum Glück! Hab etwas geschlafen. Habe wieder geduscht. Habe blaue Flecken am ganzen Körper und meine Handgelenke schmerzen!!! Warum? hätte nie gedacht das mir das mit 43 Jahren noch passiert! Habe Angst, werde nicht mehr feiern gehn! Werde nie wieder was trinken....
Du bist nicht allein! Ich fühle mich auch schuldig!
 
@Diabolo: Das war keine Schuldzuweisung, das war einfach eine Ausführung von Tatsachen. Das hat mit Schuld nichts zu tun...Ich denke mir sowas auch, wenn ich das lese und bin mir sicher, das es anderen auch so geht. Und ich danke Gott (wenn es ihn gibt) dafür, dass ich bei nächtlichen Ausflügen immer Glück hatte!!!🙂 Das kommt einem dann im Nachhinein, wie verdammt unvorsichtig man war, einfach mit zu einem Fremden zu gehen...Ich würde es nie wieder machen. Ich bin froh, dass meine "wilde" Zeit vorbei ist.

@akay: Ich wünsche Dir alles Liebe und das Du es irgendwann verarbeiten kannst!

Lg
 
hallo akay87,
oh mein gott, du arme.
du warst noch so jung.
jetzt ist es schon eineinhalb jahre her. wie geht es dir? zur anzeige bist du ja wohl nicht.
ich kann es dir nachfühlen.
nur was mich als frage bewegt, aids hatte er wohl nicht, sonst hättest du sicher nochmal geschrieben?
in meinen augen war es vergewaltigung.
ich hoffe, du hast dir therpeutische hilfe gesucht um das erlebte besser zu verarbeiten.

alles gute
pecky-sue
 
Mir tut es sehr leid, was dir damals passiert ist und ich wünsche dir, dass du das erlebte gut verarbeitet hast.

Obwohl es lange her ist und du diesen Beitrag wohl nicht mehr verfolgst, möchte ich dennoch etwas dazu sagen. Menschen denen so etwas nicht passiert ist, geben den Rat, dass man so eine Tat zur Anzeige bringen sollte. Dasselbe habe ich auch immer gesagt, damit Täter dafür bestraft werden und damit es anderen Frauen erspart bleibt.
Mir ist vor kurzer Zeit ähnliches passiert, nur kannte ich diese Person. Ich habe noch in der Wohnung Hilfe geholt in dem ich Freunde kontaktiert habe. Ich habe große Lücken, aber ich weiß ganz genau, dass ich das nicht wollte. Ein Freund von mir den ich heimlich erreicht habe, hat die Polizei verständigt. Ich wurde verhört - wurde danach direkt ins Krankenhaus gebracht und danach mit zur Wache genommen um dort nochmal eine Aussage zu machen. Als ich zuhause war, bin ich durch Erschöpfung eingeschlafen für 2-3 stunden. Als ich wieder wach wurde, fing der ganze Horror für mich erst richtig an. Innerhalb einer Woche habe ich 5kg abgenommen, weil Essen nicht möglich war. Alkohol ist für mich ein absolutes tabu Thema und würde ich heute nicht mehr anfassen -schon gar nicht mehr in diesen Mengen. Dadurch dass ich diese Tat zur Anzeige gebracht habe, hat der Täter dieses ganze Thema öffentlich gemacht und mich als Lügnerin dargestellt. Dadurch gingen die Gedanken bzw selbstzweifel los, die man bloß nicht aussprechen soll , wenn es nach Menschen geht, die selbst nicht wissen wie man sich verhalten soll.
Ich sitze seitdem nur noch in meiner Wohnung und kann an nichts anderes denken. Immer wieder gehe ich diesen Abend durch um Antworten zu finden. Freunde wenden sich ab. Man ist alleine. Das was passiert ist, ist sehr schlimm und ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll. Was aber im Moment noch sehr viel schlimmer für mich ist, ist die Tatsache, dass ich noch ganz oft mit fremden Menschen über diesen Abend reden muss. Ich habe Angst davor, dass ich vor Gericht aussagen muss und mit dem Täter in einem Raum sitze. Ich habe Angst vor seinem Anwalt, der mich zerreißen wird. Ich kann nur immer wieder dasselbe sagen.. Ob das ausreicht, das weiß ich nicht. Wenn ich es mir nochmal aussuchen könnte, dann hätte ich keine Hilfe geholt und gebetet dass er mich einfach gehen lässt. Ich hätte niemanden davon erzählen müssen. Ich hätte meine Sachen packen können und hätte weit wegziehen können ...

Das schlimmste für einen Menschen ist, wenn man nach so einem Erlebnis wieder zu etwas gezwungen wird, was man nicht möchte und dazu gehören auch aussagen .. Bei der Polizei, im Krankenhaus, beim Anwalt und vor Gericht wenn es dazu kommt.


Dennoch tut es sehr gut zu lesen, dass es Menschen gibt, die ganz klar sagen - nein ist nein, egal ob man es erst wollte oder nicht.
 
Mir tut es sehr leid, was dir damals passiert ist und ich wünsche dir, dass du das erlebte gut verarbeitet hast.

Obwohl es lange her ist und du diesen Beitrag wohl nicht mehr verfolgst, möchte ich dennoch etwas dazu sagen. Menschen denen so etwas nicht passiert ist, geben den Rat, dass man so eine Tat zur Anzeige bringen sollte. Dasselbe habe ich auch immer gesagt, damit Täter dafür bestraft werden und damit es anderen Frauen erspart bleibt.
Mir ist vor kurzer Zeit ähnliches passiert, nur kannte ich diese Person. Ich habe noch in der Wohnung Hilfe geholt in dem ich Freunde kontaktiert habe. Ich habe große Lücken, aber ich weiß ganz genau, dass ich das nicht wollte. Ein Freund von mir den ich heimlich erreicht habe, hat die Polizei verständigt. Ich wurde verhört - wurde danach direkt ins Krankenhaus gebracht und danach mit zur Wache genommen um dort nochmal eine Aussage zu machen. Als ich zuhause war, bin ich durch Erschöpfung eingeschlafen für 2-3 stunden. Als ich wieder wach wurde, fing der ganze Horror für mich erst richtig an. Innerhalb einer Woche habe ich 5kg abgenommen, weil Essen nicht möglich war. Alkohol ist für mich ein absolutes tabu Thema und würde ich heute nicht mehr anfassen -schon gar nicht mehr in diesen Mengen. Dadurch dass ich diese Tat zur Anzeige gebracht habe, hat der Täter dieses ganze Thema öffentlich gemacht und mich als Lügnerin dargestellt. Dadurch gingen die Gedanken bzw selbstzweifel los, die man bloß nicht aussprechen soll , wenn es nach Menschen geht, die selbst nicht wissen wie man sich verhalten soll.
Ich sitze seitdem nur noch in meiner Wohnung und kann an nichts anderes denken. Immer wieder gehe ich diesen Abend durch um Antworten zu finden. Freunde wenden sich ab. Man ist alleine. Das was passiert ist, ist sehr schlimm und ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll. Was aber im Moment noch sehr viel schlimmer für mich ist, ist die Tatsache, dass ich noch ganz oft mit fremden Menschen über diesen Abend reden muss. Ich habe Angst davor, dass ich vor Gericht aussagen muss und mit dem Täter in einem Raum sitze. Ich habe Angst vor seinem Anwalt, der mich zerreißen wird. Ich kann nur immer wieder dasselbe sagen.. Ob das ausreicht, das weiß ich nicht. Wenn ich es mir nochmal aussuchen könnte, dann hätte ich keine Hilfe geholt und gebetet dass er mich einfach gehen lässt. Ich hätte niemanden davon erzählen müssen. Ich hätte meine Sachen packen können und hätte weit wegziehen können ...

Das schlimmste für einen Menschen ist, wenn man nach so einem Erlebnis wieder zu etwas gezwungen wird, was man nicht möchte und dazu gehören auch aussagen .. Bei der Polizei, im Krankenhaus, beim Anwalt und vor Gericht wenn es dazu kommt.


Dennoch tut es sehr gut zu lesen, dass es Menschen gibt, die ganz klar sagen - nein ist nein, egal ob man es erst wollte oder nicht.

Das tut mir sehr leid Gast. Das muß fürchterlich sein, vor allen Dingen, wenn sich Freunde sogar entfernen.

An Deiner Stelle würde ich sogar in Erwägung ziehen, die Stadt jetzt noch zu wechseln und dort Therapie zu machen. Das ist jetzt mein erster Impuls.

Ich saß ganz zu Anfang meiner Arbeitsstelle mit einem Mann in einem Büro, daß unterm Dach war, eigentlich weit ab vom Schuß. Ein kleines Büro. Der Mann kam an meinem Schreibtisch und sagte, gib mir einen Kuß und kam immer näher. Er kam mit seinem Kopf ganz nah dran und habe dann ganz laut in sein Ohr geschrien. Ich habe es auch meinem Chef und dem Betriebsrat gesagt. Mir wurde auch nicht geglaubt. Er hatte auch eine besondere Aufgabe. Nach diesem Projekt ist er aber auch gegangen und irgendwann war die Sache vergessen. Aber weder der Chef noch die Kollegen haben mir geglaubt.

Bei Dir ist es um einige Kaliber schlimmer.

Ich wünsche Dir alles Gute

Kolya
 
Für mich ist es ziemlich eindeutig, dass du vergewaltigt worden bist! :mad: ich hasse solche Typen (ich weiß wovon ich spreche, habe die gleiche Erfahrung zwei Mal erleben müssen!) Ich kann dir nur raten eine Traumatherapie zu machen. Du solltest auf jeden Fall nicht alleine mit deinen Gedanken sein. Vielleicht gehst du auch zu einer Frauenberatungsstelle. Die können dir helfen die richtigen Schritte einzuleiten.

LG
Lee
 
Mir tut es sehr leid, was dir damals passiert ist und ich wünsche dir, dass du das erlebte gut verarbeitet hast.

Obwohl es lange her ist und du diesen Beitrag wohl nicht mehr verfolgst, möchte ich dennoch etwas dazu sagen. Menschen denen so etwas nicht passiert ist, geben den Rat, dass man so eine Tat zur Anzeige bringen sollte. Dasselbe habe ich auch immer gesagt, damit Täter dafür bestraft werden und damit es anderen Frauen erspart bleibt.
Mir ist vor kurzer Zeit ähnliches passiert, nur kannte ich diese Person. Ich habe noch in der Wohnung Hilfe geholt in dem ich Freunde kontaktiert habe. Ich habe große Lücken, aber ich weiß ganz genau, dass ich das nicht wollte. Ein Freund von mir den ich heimlich erreicht habe, hat die Polizei verständigt. Ich wurde verhört - wurde danach direkt ins Krankenhaus gebracht und danach mit zur Wache genommen um dort nochmal eine Aussage zu machen. Als ich zuhause war, bin ich durch Erschöpfung eingeschlafen für 2-3 stunden. Als ich wieder wach wurde, fing der ganze Horror für mich erst richtig an. Innerhalb einer Woche habe ich 5kg abgenommen, weil Essen nicht möglich war. Alkohol ist für mich ein absolutes tabu Thema und würde ich heute nicht mehr anfassen -schon gar nicht mehr in diesen Mengen. Dadurch dass ich diese Tat zur Anzeige gebracht habe, hat der Täter dieses ganze Thema öffentlich gemacht und mich als Lügnerin dargestellt. Dadurch gingen die Gedanken bzw selbstzweifel los, die man bloß nicht aussprechen soll , wenn es nach Menschen geht, die selbst nicht wissen wie man sich verhalten soll.
Ich sitze seitdem nur noch in meiner Wohnung und kann an nichts anderes denken. Immer wieder gehe ich diesen Abend durch um Antworten zu finden. Freunde wenden sich ab. Man ist alleine. Das was passiert ist, ist sehr schlimm und ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll. Was aber im Moment noch sehr viel schlimmer für mich ist, ist die Tatsache, dass ich noch ganz oft mit fremden Menschen über diesen Abend reden muss. Ich habe Angst davor, dass ich vor Gericht aussagen muss und mit dem Täter in einem Raum sitze. Ich habe Angst vor seinem Anwalt, der mich zerreißen wird. Ich kann nur immer wieder dasselbe sagen.. Ob das ausreicht, das weiß ich nicht. Wenn ich es mir nochmal aussuchen könnte, dann hätte ich keine Hilfe geholt und gebetet dass er mich einfach gehen lässt. Ich hätte niemanden davon erzählen müssen. Ich hätte meine Sachen packen können und hätte weit wegziehen können ...

Das schlimmste für einen Menschen ist, wenn man nach so einem Erlebnis wieder zu etwas gezwungen wird, was man nicht möchte und dazu gehören auch aussagen .. Bei der Polizei, im Krankenhaus, beim Anwalt und vor Gericht wenn es dazu kommt.


Dennoch tut es sehr gut zu lesen, dass es Menschen gibt, die ganz klar sagen - nein ist nein, egal ob man es erst wollte oder nicht.

Auch ich schließe mich mitÄhnlich erlebten an.
Von Amts wegen wurde dieses Jahr eineAnzeige gegen einen Clubbesucher gestellt.Leider hatte ich nicht gut auf mich aufgepasst und war der irrsinnigen Ansicht in dem Club wären noch alte Bekannte.
Ich habe das hier bereits gepostet.
Leider warf man mir vor was aber traumabedingt war,dass ich mir widersprechen würde.

Somit wurde das Verfahren eingestellt.
Damit einher geht auch die Versagung weiterer psychotraumatologischer Behandlung nach dem OEG.
Die Sachbearbeiter die das entscheiden sitzen in einem Hochhaus einer großrn Stadt,ich habe sie schon telefonisch gebeten mir zu helfen.
Ich hatte keine Kraft Widerspruch einzulegen als man mir mitteilte,man habe erhebliche Zweifel dass es mir geschehen sei aufgrund von Zeugenaussagen,die nicht! dabei waren.

Sie behaupteten ich sei auf Männerfang gewesen weil ich eine offenherzige liebe Ausstrahlung habe wie man mir mal sagte.

Unglaublich zumal ich noch mit meinem Freund kurz zuvor seinenGeburtstag gefeiert hatte..

Jetzt ist also das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt worden.

Mal wieder.Das geschieht öfter in unserem Bezirk.
In einer Verkehrsangelegenheit bei der ich anwaltlichen Rat brauchte bin ich dann ohne es zu wissen an einen Junganwalt geraten der als "Freispruchpapst" gefeiert wird weil er jemanden freigesprochen hat,der wegen Vergewaltigung angezeigt wurde.

Dieser Anwalt fragte mich übergriffig ob ich einen Freund habe und erwähnte,dass es auch Fälle gebe wo Professoren und Studenten etwas miteinander haben.Er selbst doziere auch an der Uni..

Ich bin nicht mehr zu diesem Anwalt gegangen
 
hallo,

google wird dir da keine antwort geben.

eine antwort gibt dir dein körper und deine seele.
und du kennst die antwort - willst sie aber nicht akzeptieren.

ein nein ist ein nein

schau nach weißer ring - da wird dir mehr geholfen als hier.
 

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