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Schmetterlingsflattern
Gast
Ich danke erst einmal alle, die einen Beitrag geleistet haben.
Ich habe das Gefühl dieses Thema, es scheint ein wichtiges und doch ist es teilweise verwirrend.
Eigenverantwortung und Opfer sein, mag für Erwachsene Menschen, auch Jugendliche und größere Kinder passen. Doch Eigenverantwortung, kann doch erst aufgegeben werden, wenn sie jemand hat. Ab wann aber kann eigenverantwortlich gehandelt werden?
Habe ich diese gleich nach der Geburt?
nein, sondern ab da wo ich eben erwachsen und gesund handeln kann. nicht umsonst gibt es solch altersgrenzenbei gesetzen..
Habe ich sie, wenn das Unterbewusstsein oder was auch immer etwas ohne mein zu tun frei gibt und dadurch der Körper heftigst reagiert oder auch nachts im Schlaf der Atem aussetzt?
Ich fühle mich dann nicht als Opfer, auch wenn ich dann das Gefühl habe in Not zu sein.
Ich schreibe dies, um darzustellen, dass Opfer sein/gewesen sein nicht unbedingt damit zusammenhängt, das Eigenverantwortung abgegeben wurde. Weil ich das Gefühl habe, das genau das es ist, weshalb es ab und an diese Anmerkungen gibt, die Einstellung zu ändern mehr Eigenverantwortung übernehmen ....
ich habe da letztens hier etwas erlebt. im thread einer jungen frau,die auf ihren weg ist. nicht alles in ihrem leben im grifff hat,aber auf ihren weg ist. (therapie und so weiter)
da wurde auch geschrieben, das sie viel auf ausen scheibt und mehr verantwortung tragen sollte....
naja ich sehe das schon so, wer traumatissiert ist,sieht nicht alles was er tut ganz klar. da ist zwar eigenverantwortung im spiel, die wächst,aber eben noch nicht ausgebildet ist.aussenstehende denken dann,mach doch mal mehr oder ähnliches. aber der traumatissierte kann das nicht sehen...
ich finde schon das bei vielen dingen eigenverantwortung abgegeben wurde, unbewusst eben.zeitweilig.
von aussen fehlt in meinen augen dann genau das bewusstsein,das der andere ein opfer von etwas ist,was er nicht ganz steuern kann.
für mich sagte ich das so, ich konnte zu dem zeitpunkt nicht anders. bei gesunden nicht traumatissierten läuft das nicht so ab und sie können da mehr steuern.
Innere Flucht ist doch eine Möglichkeit zu entkommen, es nicht ertragen zu müssen.
Habe gerade in einem Seminar gelernt. Wenn Gefahr droht und die Situation bedrohlich/gefährlich ist, ist es gut sich aus der Situation zu entfernen....
wenn an es bewusst macht, ist das für mich etwas anderes.und doch wurde man opfer einer sitaution , die man nicht klären konnte.
Wenn aber die Fähigkeiten fehlen, dann ist doch die innere Flucht, der innere Rückzug eine gute Möglichkeit sich dem Geschehen zu entziehen. Es ist eine Fähigkeit, die extra für diesen Zweck entwickelt wird....
klar aber es ist fluchtverhalten.und auf der flucht ist wer ein opfer .
Was ich damit sagen will ist, egal welche und zu welchem Zweck Überlebensstrategien entwicklt wurden und auch welche, sie sind da, weil sie von Stärke zeugen.
ich weiss nicht , ob das mit stärke zu tun hat...eher überforderung würd eich sagen.
Diese Stärke brauchen ehemalige Opfer auch, um das was geschehen ist zu verarbeiten. Doch zum Verarbeiten muss da was geschah ins Bewusstsein gelangen, es muss zeitlich und räumlich zugeordnet werden können, denn sonst wirkt es weiter ....
So gibt es verhaltensweisen und Reaktionen, die nur da sind, weil etwas noch nicht im Bewusstsein angekommen ist, so wie du es schreibst @Melingo.
Ich habe das Gefühl mit dieser Aussage triffst du ziemlich ins Schwarze
Auch ich wusste über ein halbes Leben nicht, was und warum bestimmte Reaktionen, Aussagen von mir kamen. Habe gedacht, so darf doch niemand denken... Doch ich tat es und es gab genügend Gründe und es war gut und es hatte Gründe. nein ich habe keinen Angegriffen, ich hätte nur Kinder bestimmten Menschen niemals anvertraut und wusste nicht warum, denn eigentlich sollte das größte Vertrauen, was ein Mensch haben kann, das zu diesen Menschen sein....
da warst du dann opfer deines irrtums...ums plump zu sagen.
ich finde das das opfer sein ziemlich negativ gesehen wird....dabei ists nur ein wort wie jeds andere,welches einen zustand beschriebt.
nimand ist gern opfer oder lässt sich so nennen. dennoch gibts situationen,die machen einen menschen dazu. de die oft andere drängeln merken oft garnicht, wo und wann sie selbst opfer wurden oder sind.(z.b. opfer falscher sichtweisen oder falscher gedankengänge,also opfer ihrer selbst....)
wenn man die sicht darauf hat, das man nichts zum opfer sein kann, kann man anderen auch besser beisehen,finde ich. mir geht das so.
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