_Tsunami_
Urgestein
Und können andere Menschen sehen, erleben, wie Du (sie) liebst?
Vielleicht nicht.
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Und können andere Menschen sehen, erleben, wie Du (sie) liebst?
Hallo _Tsunami_,
schau mal hier: Wahre Liebe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Für mich existiert dieses Glaubensproblem nicht , ich kann die Gläubigkeit akzeptieren , genauso wie die Andersgläubigkeit.
In der Bibel z.B. steht ganz klar , das Gläubige mit Nichtgläubigen zusammenleben dürfen und Kinder haben dürfen, wenn es passt und beide damit einverstanden sind . Ich verstehe jetzt den Zusammenhang nicht. Was hat das mit dem Thema zu tun. Hast Du so eine Situation bei Dir ?
Das ist , so denke ich ein ganz wichtiger Punkt , die Authetizität des Einverstandenseins , des sich im klaren Seins über den Stellenwert, den die Liebe für jemanden hat. Was ist "Authentizität des Einverstandenseins"? Das habe ich noch nie irgendwo gelesen. Es gibt ja vieles...
Oftmals ist ja schon die Offenheit bei Menschen nicht vorhanden darüber die Wahrheit zu sprechen. Es laufen in meinen Augen etliche Blender und Schauspieler durch diese Welt , denen kann ich aber doch nicht das absprechen, was sie als Liebe definieren. Jeder hat doch die Freiheit, für sich selbst, Liebe zu definieren.
Sicher hat jeder die Freiheit für sich zu definieren, was er als Liebe empfindet. Nur mit der Verständigung klappt es nicht immer, vor allem dann, wenn andere die jeweilige Definition nicht kennen und daher nicht nachvollziehen können.
Darüber offen zu sprechen, ist wieder ein ganz anderes Paar Schuhe .
Der gläubige Christ , der sich an die biblischen Definitionen hält , wird das was im Hohelied der Liebe steht als Definition anerkennen, der nicht Gläubige sieht es mitunter anders oder genauso , seine Sache.
Kleine Bemerkung: Das Hohelied der Liebe ist wunderschön. Aber ich würde es nicht alleine als Definition sehen.
Die Selbstlosigkeit , das sich darum kümmern , das es dem anderen gut geht , das Akzeptieren, das Vertrauen, den Respekt vor der Menschenwürde des Gegenübers , den findet man bei gläubigen oder nicht gläubigen genauso oft , wie man ihn nicht dort findet. Ist das Deine Erfahrung oder Deine Vermutung?
Im Inneren entscheidet sich doch jeder Mensch letztendlich selbst für seine Sichtweise, da kann es auch passen wenn der eine gläubig ist und der andere nicht , viel wichtiger , ist für mich die gegenseitige Offenheit wirklich zu sagen was man denkt, das ehrliche Bekunden, dessen was man fühlt , was man will , was man sich vorstellt .
Passt das und auch die Chemie zweier Menschen ist für mich wahre Liebe da.
Manchen reichen aber auch Teilbereiche davon. Das kommt immer auf den Menschen an und seine innere Ausrichtung.
Ich verstehe deine Verzweiflung durchaus, viellleicht glaubst du nicht genug.
Und glaube mir, im Zweifel werden Nicht-Gläubige wie ich den Job erledigen, den es zu erledigen gilt-
Ich bin zwar keinesfalls verzweifelt, aber Dein Angebot macht mich neugierig. Ich kann doch Deinen 2. Satz als ernst gemeintes Angebot verstehen, oder? (Noch kannst Du einen Rückzieher machen)
Neuer Ansatz, Nordrheiner.
Wenn ich das recht zusammenkriege, dann steht in der Bibel (zumindest sinngemäß):
"Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." in den 10 Geboten
Aber: Kann/soll/muss das tatsächlich für alle Menschen gelten? Ja
Gibt es in der Bibel einen Passus, der besagt, dass Gott für alle Menschen gelten muss?
Es ist dort anders formuliert, aber sinngemäß: Der Gott der Bibel ist Gott aller Menschen.
Und wenn ja, was ist die Konsequenz davon, wenn man nicht an Gott glaubt?
Vorweg: Glauben, im Sinne "für wahr halten" ist weniger gemeint. Wenn Du glaubst, dass eine Schule für Dich gut ist, dann nützt dieser Glaube erst dann etwas, wenn Du Dich anmeldest und diese Schule besuchst und den Lehrern vertraust und daher lernst. Also Glaube, wie ich den Begriff verstehe, hat viel mit Vertrauen zu tun und eben mit Tun.
Ich vergleiche das Leben sowie die Beziehung Gott-Mensch gerne mit einer Bergbesteigung. Es gibt schmale Wege aber auch Felswände, die zu erklimmen sind. Wenn sich ein Mensch in der Bergwand befindet und eine Halterung nach der anderen herausbricht, kommt von oben ein Seil sowie der Ruf "lass Deine Halterungen los, sie brechen weg und halte Dich an diesem Seil fest, damit ich Dich hochziehen kann." Einige Menschen machen das. Andere vertrauen lieber ihrer eigenen Halterung und damit ihrer eigenen Absicherung. Bricht die letzte Halterung weg, stürzen diese Menschen ab.
Der Gott der Bibel wird als jemand beschrieben, der uns Menschen liebt. Zu Ihm "nein" zu sagen bedeutet in jedem Fall, Seine Liebe abzulehnen und dieser Liebe die "ewige Lieblosigkeit" vorzuziehen. In der Bibel wird auch vom Zorn Gottes berichtet und von Gericht. Viele Details werden aber nicht genannt. Mir reichen die Hinweise.
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