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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Wenn Du meine Beiträge gelesen hast, weißt Du sicher, dass auch ich mir eine Schutzwirkung von dem Fisch nicht erhoffe.
Ich glaube, der Aufkleber war ein Geschenk einer sehr netten Frau 🙂 😉.
Und da der Fisch ästhetisch gut aussieht und nichts Grundsätzliches gegen ihn spricht, trage ich ihn gern.
Ich hatte schon Sorge, dass der mit diesen Spritzpistolen bei der Autowäsche mal abgehen könnte, aber bis jetzt hält der gut.


Ich schrieb ja, was ich im Allgemeinen davon halte. Wenn jemand "Uneingeweihtes" einen Fischaufkleber auf einem Auto sieht, erschließt sich ihm die Bedeutung nicht ohne weiteres.

Natürlich werden solche Heiligenplaketten wie Christopherus von anderen Menschen als Schutz getragen. Das muss jeder machen, wie er das will.
 
Also, mein Vater hat im Krieg jede Menge stramme Atheisten mit einmal beten gesehen und gehört, die konnten das "Vater unser" nicht nur Vorwärts sondern sogar auch Rückwärts.

Ich denke schon wenn es ans Sterben geht, wovor wir uns alle mehr oder weniger fürchten dann schaut das alles ganz anders aus.
Wir fürchten den Tod ganz gleich wie wir uns im Leben geben mögen. Und ich bin mir Sicher das so mancher Atheist auf dem Sterbebett wenn auch nur im stillen das Beten anfängt. Auch jene welche sich das heute noch nicht vorstellen können.😉

Und meine Großmutter hat in den schlimmen Bombennächten im Bunker sogar jede Menge stramme Partei- Fuzzis beten gesehen.
Wie ich schon sagte, die Angst vor dem Tod macht uns alle Gleich.
 
Vor dem Tod füchten sich nur Gläubige. Weil ihnen die Religionsführer gesagt haben, daß es einen Himmel, aber für die Bösen eine Hölle gibt. Dabei müßten sie frohlocken wenn die letzte Stunde kommt - endlich ins Paradies, weg von dieser schnöden Erde.
 
Also, mein Vater hat im Krieg jede Menge stramme Atheisten mit einmal beten gesehen und gehört, die konnten das "Vater unser" nicht nur Vorwärts sondern sogar auch Rückwärts.

Ich denke schon wenn es ans Sterben geht, wovor wir uns alle mehr oder weniger fürchten dann schaut das alles ganz anders aus.
Wir fürchten den Tod ganz gleich wie wir uns im Leben geben mögen. Und ich bin mir Sicher das so mancher Atheist auf dem Sterbebett wenn auch nur im stillen das Beten anfängt. Auch jene welche sich das heute noch nicht vorstellen können.😉

Und meine Großmutter hat in den schlimmen Bombennächten im Bunker sogar jede Menge stramme Partei- Fuzzis beten gesehen.
Wie ich schon sagte, die Angst vor dem Tod macht uns alle Gleich.

Ist schon interessant, dass unter hohem Druck diese zutiefst menschliche Eigenschaft (Glaube) zu Tage tritt. Eigentlich sollte es nicht verwundern, weil es eben ganz menschlich ist.

Solange das "normale" Leben paletti verläuft, denken die nicht an Gott. Er wird einfach ignoriert. Ist schon interessant.
 
Wobei ich den Satz "ich kann fliegen" nicht als Aberglaube bezeichnen würde. Aberglaube ist meines Erachtens eher, sich z.B. ein Amulett umzuhängen, mit der Hoffnung, dadurch unangenehme Schicksalsschläge abzuwenden.

Naja, und im Christentum gibt es da beispielsweise die Christophorusplaketten, Christophorusstatuen, denen meines Wissens auch eine gewisse Beschützerwirkung nachgesagt wird.

Also, ich kann mir nicht helfen, aus meiner Ungläubigensichtweise sieht das gar nicht so unterschiedlich aus.

Also meine mutter hat auch immer zum heiligen Antonius gebetet, wenn sie was verlegt oder verloren hat. Und so weit ich weiss, hat sie auch alles irgendwann wiedergefunden😉
 
Ich sehe aber schon eine Parallele bei Menschen in Lebensnot. Wenn sich Menschen bedrängt fühlen, dann sehen sie viel eher die Möglichkeit einer übergeordneten Macht und erhoffen sich Hilfe. Hier zeigt sich dann ganz gut, dass sich im Prinzip in jedem Menschen so etwas wie ein verborgener Gottesglaube regt.

Das ist in Wahrheit ein verkappter Rückfall in die eigene Kleinkindzeit. Kleinkinder sind auf den Glauben "programmiert", daß die Mami allmächtig ist und alles kann, jedes Wehwechen beseitigen ... später setzt die Religion genau da an, wenn der junge Mensch schon begriffen hat, daß Mami/die Eltern keineswegs allmächtig sind und alles können, und reden ihm ein, daß ihr Gott aber garantiert allmächtig ist und alles kann.
Dieses "Wegrücken der Allmacht" erst vom Säugling auf das Pflegepersonal und von dort dann auf irgendwelche ominösen "Götter" wird in der Psychologie, soviel ich weiß, als die "Demütigungen" des Heranwachsens bezeichnet, eine Phase durch die jeder Mensch zwangsläufig durch muß. Und mit ein Grund, warum Religionen eben immer wieder Gläubige finden, weil die Religion mit ihrem Ersatz-Übervater gezielt an solchen "Programmierungen" ansetzt, Menschen mögen halt nicht gern gedemütigt werden, und sie sehnen sich alle in Wahrheit nach einer garantiert allmächtigen Supermami, die jedes Wehwechen fernhält. Gerade in Notzeiten.
 
Das ist in Wahrheit ein verkappter Rückfall in die eigene Kleinkindzeit. Kleinkinder sind auf den Glauben "programmiert", daß die Mami allmächtig ist und alles kann, jedes Wehwechen beseitigen ... später setzt die Religion genau da an, wenn der junge Mensch schon begriffen hat, daß Mami/die Eltern keineswegs allmächtig sind und alles können, und reden ihm ein, daß ihr Gott aber garantiert allmächtig ist und alles kann.
Dieses "Wegrücken der Allmacht" erst vom Säugling auf das Pflegepersonal und von dort dann auf irgendwelche ominösen "Götter" wird in der Psychologie, soviel ich weiß, als die "Demütigungen" des Heranwachsens bezeichnet, eine Phase durch die jeder Mensch zwangsläufig durch muß. Und mit ein Grund, warum Religionen eben immer wieder Gläubige finden, weil die Religion mit ihrem Ersatz-Übervater gezielt an solchen "Programmierungen" ansetzt, Menschen mögen halt nicht gern gedemütigt werden, und sie sehnen sich alle in Wahrheit nach einer garantiert allmächtigen Supermami, die jedes Wehwechen fernhält. Gerade in Notzeiten.

Ich - und jeder vernünftige Mensch - hofft, dass sich Gerechtigkeit "lohnt" (und es einen Sinn gibt). Lebt sich übrigens auch besser so (als wenn man hoffnungs- und vernunftlos leben würde) 😉.
 
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