Matusia
Mitglied
Hallo, wie der Titel schon sagt, wurde ich vorübergehend von der Arbeit "befreit" da mein beantragtes Führungszeugnis noch nicht angekommen ist. In März dieses Jahres habe ich schon mal eins beantragt, leider ist es nie bei mir angekommen. Die Rechnung habe ich leider nicht mehr. Ich habe es in Mai gemeldet, da es hieß die Wartezeit kann bis zur 2 Monate dauern, bekam aber leider keine Antwort. Auf Grund von einer längeren depressiven Phase, wo ich auch krank geschrieben war, hatte ich nicht die Energie mich darum weiter zu kümmern. Die Verwaltung hat dann gesagt, ich soll ein neues beantragen, da sie es dringend brauchen. Habe also am 30.08 erneut eins beantragt und auch die Rechnung als Beweis diesmal vorgezeigt. Nun wurde ich sozusagen von der Arbeit "befreit" bis ich das Führungszeugnis vorzeigen kann. Wie lange es dauert weiß ich nicht. Ich könnte jetzt einfach wieder weinen. Ich bin in der Ausbildung zur Erzieherin und total auf das Geld angewiesen, da ich auch nicht mehr Zuhause wohne. Was mache ich, wenn sie mir für den Monat September nicht mein Gehalt überweisen? Ab den 27. werden immer die Lastschrifteinzüge bearbeitet. Bis dahin finde ich nicht so schnell eine Arbeit, die mir genügend auszahlt, um über die Runden zu kommen. Was wenn ich gefeuert werde? Ich habe derzeit Existenzängste. Die Chefin ist derzeit im Urlaub und ruft mich erst nächste Woche an. Meine Anleitung habe ich geschrieben, dass ich morgen nicht kommen kann. Leider habe ich noch keine Rückmeldung bekommen, was mich sehr nervös macht. Die ist eh kein Fan von mir. Die Stellvertretung sowie die Verwaltung konnten mir keine Auskunft über die Auszahlung vom Gehalt geben. Bei meiner Psychologin bin ich heute wegen dem Stress zusammen gebrochen, da ich einfach das ganze aushalten muss und nicht weiß, was ich machen soll, wenn das schlimme Szenario eintritt. Finanziell bin ich ruiniert. In der Ausbildung hast du nicht so die große Möglichkeit was auf die hohe Kante zu legen. Meine Eltern können mir da auch nicht helfen. Meine Mutter hat nur ein Minijob und mein Vater versäuft das ganze Geld. Selbstverständlich ist es mir bewusst, dass ich Hilfe vom Amt beantragen kann, jedoch wohne ich im Kreis Offenbach, was die Dauer der Antragsbearbeitung in die Länge zieht. Kann mir bitte jemand helfen? Ich bin sehr im Not.