seufzer
Neues Mitglied
ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. mit einem hallo? oder einfach gleich drauf los schreiben, was mich bewegt?
vorne weg: ich bin todmüde. ich habe die letzten tage viel zu wenig geschlafen. das vor allem, weil ich zu viel angst davor habe, nicht mehr aufzuwachen. somit schlafe ich erst, wenn mein körper es nicht mehr aushält. und das alles im denkbar ungünstigsten moment, kurze zeit vor meiner matura.
ich bin neunzehn jahre alt, besuche eine gestalterische schule und bin, soweit ich mich zurück erinnern kann, ein ängstlicher mensch gewesen.
ich wurde oft nach einem auslöser gefragt, doch schon meine frühesten kindheitserinnerungen sind von angst geprägt. ich erfuhr auch, dass ich wohl schon als kind, wegen der änsgte, körperliche probleme hätte. ich wäre, neben meinen ängsten, auch viel zu diszipliniert – eine aussage, die ich bis heute nur schwer deuten kann.
und auch wenn es keine auslöser per se gab, so gab es doch zwei maßgeblich prägende momente, die meine ängste verschlimmerten.
das erste war, als meine patentante und beste freundin meiner mutter an krebs starb. ich sah sie leiden, ihr abgemagerter körper bleibt mir bis heute in erinnerung.
ich schäme mich unglaublich dafür, aber ich fühlte mich, aufgrund ihrer krankheit, sehr unwohl dabei, sie zu umarmen, obwohl sie sich so freute, mich zu sehen – mir kommen jetzt noch die tränen, wenn ich daran denke.
weiteres war ich als kind sehr computer interessiert. ich lernte html (und das mit neun) und legte den computer als tollstes medium für mich fest; in meiner umgebung erntete ich dafür nur hohn. man warf mir vor, computersüchtig zu sein.
mein nächstes no go war, dass ich mich für anime und manga interessierte, was in meiner umgebung auch nicht gut ankam. letztlich stand ich in meiner klasse alleine da, als außenseiterin. auch, weil ich mich immer für die schwachen einsetzte, selbst wenn ich diese selbst nicht mal mochte.
dann kam ein neues mädchen in die klasse. sie war schlank und hatte lange blonde haare, zu der zeit muss ich wohl um die elf jahre alt gewesen sein.
kurzum: sie betrieb enormen psychoterror mit mir. sie suggerierte mir, ich wäre wertlos und hässlich. sie schlug mich andauernd.
der höhepunkt in unserer "freundschaft" war, dass sie mich eine nacht lang quälte – ich war bei ihrer oma zu besuch und die ganze nacht prügelte sie mich, verfolgte mich und schlug mir sogar mit voller wucht eine waage auf dem kopf.
ich war überall geschwollen und die nachwehen dieser nacht bleiben bis heute.
erstens kann ich mich an meine jahre mit ihr kaum mehr erinnern – alles blackouts, bis auf die wenigen schlüsselerlebnisse. zweitens hab ich auch blackouts, wenn ich in streitsituationen gerate oder breche zusammen.
momentan macht mir aber vor allem meine krankheitsangst zu schaffen. ich habe das gefühl, das atmen funktioniert nicht richtig. ich habe angst unter menschen. ich habe angst vor meiner turnfeststellungsprüfung am freitag, da dort vielleicht leute zusehen könnten.
ich bin extrem überfordert. auch der druck in der schule ist unglaublich.
ich wohne ja mit meinem freund zusammen, jedoch ist er keine große stütze – eher verschlimmert er meine lage, auch wenn er einfühlsam mit meinen problemen umgeht. doch ist er oft zu spät dran bei abgabeterminen, weshalb ich ihm helfe. auch ist er schrecklich unmotiviert, weshalb ich immer zwei menschen in die schule schleppen muss. warum ich so übermüdet bin? weil ich ihm mal wieder die hälfte seiner spezialgebietsarbeit geschrieben habe...
(und nein, er nutzt mich nicht aus. er schafft es einfach nicht, sich zu motivieren. er hat selber probleme.)
ach, ich hoffe, irgendjemand kann daraus irgendwas rauslesen. mir mut machen. ich bin am verzweifeln.
ich kann meine situation auch gerne näher schildern (es fehlt ja noch so viel), wollte aber nicht gleich bei meinem ersten post einen ganzen roman schreiben.
punkt.
vorne weg: ich bin todmüde. ich habe die letzten tage viel zu wenig geschlafen. das vor allem, weil ich zu viel angst davor habe, nicht mehr aufzuwachen. somit schlafe ich erst, wenn mein körper es nicht mehr aushält. und das alles im denkbar ungünstigsten moment, kurze zeit vor meiner matura.
ich bin neunzehn jahre alt, besuche eine gestalterische schule und bin, soweit ich mich zurück erinnern kann, ein ängstlicher mensch gewesen.
ich wurde oft nach einem auslöser gefragt, doch schon meine frühesten kindheitserinnerungen sind von angst geprägt. ich erfuhr auch, dass ich wohl schon als kind, wegen der änsgte, körperliche probleme hätte. ich wäre, neben meinen ängsten, auch viel zu diszipliniert – eine aussage, die ich bis heute nur schwer deuten kann.
und auch wenn es keine auslöser per se gab, so gab es doch zwei maßgeblich prägende momente, die meine ängste verschlimmerten.
das erste war, als meine patentante und beste freundin meiner mutter an krebs starb. ich sah sie leiden, ihr abgemagerter körper bleibt mir bis heute in erinnerung.
ich schäme mich unglaublich dafür, aber ich fühlte mich, aufgrund ihrer krankheit, sehr unwohl dabei, sie zu umarmen, obwohl sie sich so freute, mich zu sehen – mir kommen jetzt noch die tränen, wenn ich daran denke.
weiteres war ich als kind sehr computer interessiert. ich lernte html (und das mit neun) und legte den computer als tollstes medium für mich fest; in meiner umgebung erntete ich dafür nur hohn. man warf mir vor, computersüchtig zu sein.
mein nächstes no go war, dass ich mich für anime und manga interessierte, was in meiner umgebung auch nicht gut ankam. letztlich stand ich in meiner klasse alleine da, als außenseiterin. auch, weil ich mich immer für die schwachen einsetzte, selbst wenn ich diese selbst nicht mal mochte.
dann kam ein neues mädchen in die klasse. sie war schlank und hatte lange blonde haare, zu der zeit muss ich wohl um die elf jahre alt gewesen sein.
kurzum: sie betrieb enormen psychoterror mit mir. sie suggerierte mir, ich wäre wertlos und hässlich. sie schlug mich andauernd.
der höhepunkt in unserer "freundschaft" war, dass sie mich eine nacht lang quälte – ich war bei ihrer oma zu besuch und die ganze nacht prügelte sie mich, verfolgte mich und schlug mir sogar mit voller wucht eine waage auf dem kopf.
ich war überall geschwollen und die nachwehen dieser nacht bleiben bis heute.
erstens kann ich mich an meine jahre mit ihr kaum mehr erinnern – alles blackouts, bis auf die wenigen schlüsselerlebnisse. zweitens hab ich auch blackouts, wenn ich in streitsituationen gerate oder breche zusammen.
momentan macht mir aber vor allem meine krankheitsangst zu schaffen. ich habe das gefühl, das atmen funktioniert nicht richtig. ich habe angst unter menschen. ich habe angst vor meiner turnfeststellungsprüfung am freitag, da dort vielleicht leute zusehen könnten.
ich bin extrem überfordert. auch der druck in der schule ist unglaublich.
ich wohne ja mit meinem freund zusammen, jedoch ist er keine große stütze – eher verschlimmert er meine lage, auch wenn er einfühlsam mit meinen problemen umgeht. doch ist er oft zu spät dran bei abgabeterminen, weshalb ich ihm helfe. auch ist er schrecklich unmotiviert, weshalb ich immer zwei menschen in die schule schleppen muss. warum ich so übermüdet bin? weil ich ihm mal wieder die hälfte seiner spezialgebietsarbeit geschrieben habe...
(und nein, er nutzt mich nicht aus. er schafft es einfach nicht, sich zu motivieren. er hat selber probleme.)
ach, ich hoffe, irgendjemand kann daraus irgendwas rauslesen. mir mut machen. ich bin am verzweifeln.
ich kann meine situation auch gerne näher schildern (es fehlt ja noch so viel), wollte aber nicht gleich bei meinem ersten post einen ganzen roman schreiben.
punkt.