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Weihnachtsmann
Gast
Dem gibt es nichts hinzu zu fügen.Hier kannst du nachlesen, wie "top" man als Beamter im Einstiegsamt des gehobenen Dienstes ( A 9) verdient: https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/
2.600 € bis 2.700 € netto reichen natürlich für eine Einzelperson ganz gut zum Leben, kein Vergleich etwa zur Sozialhilfe, sind aber dennoch von "top" weit entfernt.
Und vielleicht erkundigst du dich auch mal, was in vielen Polizeibehörden los ist, wie viele Überstunden die Beamtinnen und Beamten vor sich herschieben. In Corona- und anderen Krisenzeiten (z.B. der Flüchtlingswelle 2015) arbeiten auch bei Landesbehörden wie etwa Bezirksregierungen Beamtinnen und Beamte außerhalb des Polizeibereichs und übrigens auch Tarifbeschäftigte noch bis in die späten Abendstunden, teils auch an Wochenenden und Feiertagen. Urlaubssperre bis Ende des Sommers, sodass sie sich nicht einmal auf Balkonien erholen können. Auch in den Ministerien werden zurzeit Corona-bedingt Überstunden noch und nöcher geschoben, Rufbereitschaft, Mehrarbeit etc. Und ich kenne etliche Beamte, die ihren Ruhestand nicht mehr erlebt haben, zumindest aber vorzeitig pensioniert werden mussten, weil sie schon im aktiven Dienst Schlaganfälle oder Herzinfarkte bekommen haben. Wahrscheinlich vor lauter Däumchendrehen.
Soviel zu dem dümmlichen Pauschalurteil, dass sich Beamte nicht kaputt machen. Es kommt immer darauf an, in welchem Bereich man als Beamter und Beamtin arbeitet. Faule und ständig krank "Feiernde" gibt es überall, nicht nur in der öffentlichen Verwaltung. Und diejenigen, die sich das Beamtentum so angenehm vorstellen, müssen sich fragen lassen, was sie eigentlich davon abgehalten hat, Beamte zu werden.