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Völlig unerzogene Kinder...

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Wir waren alle mal Kinder und es gehört einfach zur Erziehung das man nicht an fremde Sachen gehen soll.

Die Aussage "Es ist ein Kind" nervt. Hat meine Schwester auch mal gebracht. Da war sie bei mir, ich hatte einen neuen Holztisch und ihr Kind verklebt alles mit dem Lutscher und Schokolade. am Tisch klebte das Papier fest und ich hatte auf meinem Tisch die größte Sauerei. "Stell dich nicht so an, es ist doch ein Kind"
Oder Essen im Auto, habe alles voller Krümmel, untersage es im Auto zu Essen. Schon werde ich mit dummen Sprüchen vollgestopft und ich sei Kinderfeindlich.

Wir durften bei Papa im Auto auch nie essen, trotzdem ist er nicht kinderfeindlich sondern der beste vater aller Zeiten

Es gibt auch Grenzen, die sollten ein Kind und auch deren Eltern kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
es ist ein kind ja! aber es ist "vorallem" ein mensch der lernen muß mit der realität klarzukommen!

ist ja nicht so dass kinder angewiedert hinausgeekelt werden. aber ein bisschen zurückstecken lernen hat noch keinem geschadet.

das ist im echten leben so und je eher man es lernt desdo besser!
 
Typische Trotzreaktion .... ohne Worte.

alles, was auf meinem Schreibtisch steht und wo er drankam (u.a. auch eine Keramik-Figur) - gegrabscht. Die Mutter sagte dazu gar nichts, ich hab ihn dann immer gebeten: "Stell das bitte wieder hin!" Dann riss er einen Stadtplan an sich und fing an, den zu malträtieren. 🙄 Zwischendurch unterbrach er dauernd das Gespräch zwischen seiner Mutter und mir und die Mutter liess sich jedesmal auf seine Fragen ein, so dass ich, wenn sie sich wieder auf mich konzentrierte, wieder von Neuem anfangen musste, zu erklären.
Da steht nirgends geschrieben, dass das Kind nur gucken wollte und deswegen ins GEspräch gegangen ist.
Und Acro hat sogar das Kind gebeten die Figur wieder hinzustellen, wozu die Mutter nicht in der Lage war.
Das sollte man als Kind schon lernen, für einen kurzen Augenblick still zu sein und warten bis das Gespräch beendet ist und die Fingerchen bei sich zu behalten.
Und wurde immer gesagt wie gucken mit den Augen und nicht mit den Händen.
 
Ach ja, die Jugend von heute... 😀
Ich hab da ja meine ganz eigenen Mittel entwickelt. Mir gehen jedes Jahr aufs Neue die Grundschüler in unserem Bus auf den Geist... sitzen immer vorne und da ich als Letzte einsteige steh ich immer zwischendrin. Egal wie laut ich Musik höre, sie sind einfach lauter. Sie schreien, toben rum und veranstalten das totale Chaos - ja, es SIND Kinder. Aber ich bin absolut gegen antiautoritäre Erziehung - Eltern haben die Aufgabe ihre Kinder aufs Leben vorzubereiten. Das was da gerade aufwächst sind kleine Monster mit 0 Disziplin, Rücksicht auf andere oder auch nur den minimalsten Ansatz an Höflichkeit.

Meine Methode: ich mach den Rädelsführer (meistens ein pinkes, blondes, schrill-kreischendes Mädchen) aus und spiel die Autoritätsperson. Vor zwei Jahren hat die betreffende Person immer einen Teddy, eine Mütze und Handschuhe mitgeschleppt - die waren dann eben mal weg. Darauf folgte ein ruhiges Gespräch (Griff in den Nacken zum Fixieren der Angesprochenen und damit sie merkt, dass Schreien nichts bringt) in welchem ich klar gemacht habe, dass Freund Teddy beim Aussteigen meiner Wenigkeit überreicht wird - WENN die Dame sich bis dahin benimmt.

Danach war IMMER Ruhe und ich musste meine Drohung nie wahrmachen. Der Busfahrer war mir dankbar dass plötzlich alle Schreihälse ruhig dasaßen und mich mit großen Augen angestarrt haben, und ich hatte meine Ruhe. 😀

Übrigens bin ich nie laut geworden, habe nie geschrieen, keines der Kinder hat angefangen zu weinen und es kam nie eine Beschwerde der Eltern - tatsächlich wirkt das bei jeder Generation 1.-Klässler, was ich persönlich ganz erstaunlich und erleichternd finde.

Fazit: manchmal MUSS man einfach hart durchgreifen, mögen das nun Kinder sein oder nicht. Besonders dann. Auch wenn man vielleicht selbst ein kleiner Teufel war.
 
....
Meine Methode: ich mach den Rädelsführer (meistens ein pinkes, blondes, schrill-kreischendes Mädchen) aus und spiel die Autoritätsperson. Vor zwei Jahren hat die betreffende Person immer einen Teddy, eine Mütze und Handschuhe mitgeschleppt - die waren dann eben mal weg. Darauf folgte ein ruhiges Gespräch (Griff in den Nacken zum Fixieren der Angesprochenen und damit sie merkt, dass Schreien nichts bringt) in welchem ich klar gemacht habe, dass Freund Teddy beim Aussteigen meiner Wenigkeit überreicht wird - WENN die Dame sich bis dahin benimmt.
.....
Du hast das Kind am Nacken gepackt?????😱😱
Sach mal :mad: Da wäre ich als Mutter ziemlich sauer.
Wenn die Kinder Schulfrei haben und im Bus heim fahren ist es vollkommen normal das Geschrei und Gebrüll ist. Es sei man hat so nen Busfahrerin wie ich sie 1986 hatte. Sie schrie ins Mikro wir sollen alle leise sein und wenn einer einen Mucks sagt der muss aussteigen.Lang war sie nicht da. Warum wohl 🙄
 
es ist ein kind ja! aber es ist "vorallem" ein mensch der lernen muß mit der realität klarzukommen!

ist ja nicht so dass kinder angewiedert hinausgeekelt werden. aber ein bisschen zurückstecken lernen hat noch keinem geschadet.

das ist im echten leben so und je eher man es lernt desdo besser!

Muss ich mit der Realität klar kommen, nur weil sie gerade so ist wie sie ist? Nein, das finde ich überhaupt nicht, Kena. Vor allem nicht, wenn ich ein lebendiger Mensch bleiben will und nicht zu einem Konformisten erzogen werden möchte, der zu allem nur noch Ja und Amen sagt. Kinder sind ja noch natürliche Individualisten, die ihre Umgebung noch neutral und eben neugierig wahrnehmen.

Du hast zwar grundsätzlich recht damit, dass das Erlernen von Rücksichtsnahme gegenüber anderen Menschen bei Kindern sehr wichtig ist. Aber auf einem Amt ist das völlig unmöglich, so etwas von einem Kind zu erwarten, wenn das Kind dort nicht gleichzeitig beschäftigt werden kann. Wie es seiner (noch) sehr neugierigen Natur unbedingt entspricht, die sich entfalten möchte.

Einfach nur still und passiv sein zu müssen, und das in einer zutiefst rationalen amtlichen Umgebung, das ist in der Tat keineswegs kindgerecht. Das von einem (noch) lebendigen Kind zu erwarten und zu fordern, das macht später lediglich einen guten Konformisten aus ihm, der zu einem bloßen Jasager in Sachen (Selbst-)Disziplin mutiert, der seine Lebendigkeit dabei aber einbüßt.

Zweifelsohne braucht unsere Gesellschaftsform leider gerade solche abgestumpften Menschen in erheblichen Maße. Solche Menschen, die ihr eigenes inneres Kind aufgrund der erwarteten Anpassung an Regeln längst aufgegeben und verloren haben. Die nichts anderes mehr kennen als Vernunft und die Anpassung an eine Disziplin.

Ich finde, es hat seinen guten Grund, dass es immer weniger Kinder gibt in diesem Land. Und es wundert mich auch nicht, dass es wohl auch immer weniger Eltern gibt, die aufgrund der in der Tat, wie ich finde, sehr weit verbreiteten Kinderfeindlichkeit und dem Anpassungsdruck von außen so etwas wie eine wirklich verantwortungsvolle Erziehung auf sich nehmen wollen.

Eine Gesellschaft, die sich nur noch über die Vernunft und über ihre Regeln definieren und begreifen kann, die dem Kindsein aber kaum noch einen eigenen Raum geben kann, die hat meiner Meinung nach ihre eigene Zukunft ohnehin schon sehr stark in Frage gestellt.

Die seit langer Zeit sinkenden Geburtenzahlen, die sich mittlerweile weltweit auf Rekordniveau befinden, geben dieses Dilemma wohl leider auch eindrucksvoll wieder. Darüber sollte man wohl auch mal dringend nachdenken, finde ich. Bevor man zu der Keule "Vernunft" greift, was der noch sehr lebendigen Welt der Kinder nun mal nicht gerecht werden kann. Kind sein in Deutschland, das ist in der Tat sehr schwierig, das ist leider auch meine frühe Erfahrung gewesen.
 
jedenfalls kann es nicht sein dass man überall erduldet dass kinder sich benehmen wie sie wollen und im schlimmsten fall noch erwartet dass sich andere leute, also nicht erziehungsberechtigte darum kümmern.

ich kann mich auch nicht überall so aufführen wie ich will. und das habe ich auch schon recht bald gelernt. man tut keinem einen gefallen damit indem man da nur tatenlos zuschaut oder die verantwortung abgibt.

wenn mir eine laus über die leber gelaufen ist kann ich auch nicht erwarten dass die leute das akzeptieren. und genau das zu begreifen ist der sinn einer erziehung.

je eher man es lernt, desdo leichter ist es.

das ist nicht kinderfeindlich, im gegenteil, es ist menschenfreundlich!

mein kind wird ein gern gesehener gast und die anderen haben kein geschisse!

aber wenn "ich" ihm nicht beibringe sich zu benehmen, wer soll es dann tun?
 
@traumatisierter


einpaar regeln durchzusetzen hat noch niemanden um die kindheit gebracht!

zum kindsein gehört mehr als nur immer ja und amen zusagen!
(von seiten der eltern)

aber man "muß" einem kind einfach grenzen setzen. wer das bestreitet bei dem frag ich mich was er sich da eigl groß ziehen will!?

und wie gesagt: es ist noch niemand psychisch geschädigt geworden nur weil die mutter ihm auf dem amt gesagt hat dass er still sein soll...
 
Du hast das Kind am Nacken gepackt?????😱😱
Sach mal :mad: Da wäre ich als Mutter ziemlich sauer.

Und warum? Ich hab es nicht geschlagen, ich habe nicht zugedrückt, ich hab sogar drauf geachtet ihm nicht an den Haaren zu ziehen. Heutzutage kannst du erzählen was du willst, die Kleinen gucken dich dabei nicht mehr an - wenn ich aber mit jemandem rede, erwarte ich Aufmerksamkeit.

Heute mag die Kleine mich übrigens und hält mir immer einen Sitzplatz frei. 😱
FREIWILLIG UND LUSTIG PLAPPERND - ich führe da immerhin kein Terrorregime. 😉

Und ich bezog mich auf die morgendlichen Fahrten - nachmittags können die machen was sie wollen, allen auf der Nase rumtanzen und kreischen wie sie lustig sind. Immerhin befinden sie sich dann nicht in meinem Bus. Aber wenn ich keine Ausweichmöglichkeit hab, mir auf die Füße getreten, ins Ohr gekreischt und an meiner Jacke gezerrt wird nur weil ich das Pech hab da zu stehen - Verzeihung, da werd ich fuchsig. Ich bin nicht deren Spielzeug und sie können in den Pausen und Zuhause toben, im öffentlichen Leben gilt für mich aber immer noch das Gesetz der allgemeinen Rücksichtnahme. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Warum unsere Kinder Tyrannen werden ...

Ich empfehle weiterhin

Warum aus unseren kindern Tyrannen werden
oder die Abschaffung der Kindheit

von Michael Winterhoff

gerne!ist das ein buch?

ich glaube nicht dass man ein kind um die kindheit bringt indem man ihm einpaar grenzen setzt!
 
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