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Völlig unerzogene Kinder...

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Eben, Kena... ich hatte auch eine schöne Kindheit, zumindest was meine Erziehung anging, und sobald wir das Haus verlassen ahben hieß es für mich auch: reiß dich zusammen! Ich durfte spielen und mir alles angucken, aber nicht so, dass es andere stört.

Und ich bin gut damit klargekommen und heute froh drum.

Es tut mir leid wenn ich sehe wie aus Kindern verzogene kleine Tyrannen werden. Ich tu mir leid, mein Umfeld und die kleinen Biester (😉) ebenfalls.
 
Eben, Kena... ich hatte auch eine schöne Kindheit, zumindest was meine Erziehung anging, und sobald wir das Haus verlassen ahben hieß es für mich auch: reiß dich zusammen! Ich durfte spielen und mir alles angucken, aber nicht so, dass es andere stört.

Und ich bin gut damit klargekommen und heute froh drum.

Es tut mir leid wenn ich sehe wie aus Kindern verzogene kleine Tyrannen werden. Ich tu mir leid, mein Umfeld und die kleinen Biester (😉) ebenfalls.
ok, da stimme ich dir zu.
 
je eher man es lernt, desdo leichter ist es.

das ist nicht kinderfeindlich, im gegenteil, es ist menschenfreundlich!

mein kind wird ein gern gesehener gast und die anderen haben kein geschisse!

Angepaßte Jasager, die vor allem sehr früh gelernt haben, immer anderen Menschen gefallen zu müssen, die alle Regeln akribisch genau gelernt und verinnerlicht haben, die sind natürlich oftmals sehr bequeme Zeitgenossen. Die vielleicht auch niemals irgendwo auffallen... Aber ob sie nach der "Erziehung" immer noch Menschen geblieben sind, die sich im Regelwerk trotzdem noch eine eigene Individualität bewahrt haben, das möchte ich jedenfalls zutiefst bezweifeln. Die Welt ist, wie ich finde, leider viel zu voll von lauter angepaßten Neurotikern. Die alle wohl irgendwann feststellen müssen, dass sie eigentlich gar keine eigene Identität mehr haben.

aber wenn "ich" ihm nicht beibringe sich zu benehmen, wer soll es dann tun?

Es gibt sehr verschiedene Wege, einem Kind etwas beizubringen. Am wirkungsvollsten ist es meiner Meinung nach, dem Kind vor allem das richtige Verhalten selbst vorzuleben, ohne aber seine Persönlichkeit durch eine überzogene Strenge und vor allem durch nicht kindgerechte, sondern durch eher erwachsenengerechte Erwartungen sogar noch zu brechen. Das tun vor allem Eltern, die ihre eigene Kindheit auch selbst schon sehr früh verloren haben.

Es ist heute hinlänglich bekannt, dass die Erziehungsmuster sich stets wiederholen. So dass bereits sehr früh in ihrer Lebendigkeit gebrochene Menschen ihre eigenen Kinder später auch überfordern werden in ihren Erwartungen an sie, und dass sie sich sogar noch gut dabei fühlen und meinen, das Richtige zu tun. Aber auch nur deswegen, weil sie es halt niemals anders kennen gelernt haben. Auffallend ist für mich auf jeden Fall immer die Strenge, wenn der eigene Erziehungsstil sogar noch als der einzig richtige deklariert und vehement verteidigt werden muss. 🙄
 
Angepaßte Jasager, die vor allem sehr früh gelernt haben, immer anderen Menschen gefallen zu müssen, die alle Regeln akribisch genau gelernt und verinnerlicht haben, die sind natürlich oftmals sehr bequeme Zeitgenossen. Die vielleicht auch niemals irgendwo auffallen... Aber ob sie nach der "Erziehung" immer noch Menschen geblieben sind, die sich im Regelwerk trotzdem noch eine eigene Individualität bewahrt haben, das möchte ich jedenfalls zutiefst bezweifeln. Die Welt ist, wie ich finde, leider viel zu voll von lauter angepaßten Neurotikern. Die alle wohl irgendwann feststellen müssen, dass sie eigentlich gar keine eigene Identität mehr haben.

Es gibt sehr verschiedene Wege, einem Kind etwas beizubringen. Am wirkungsvollsten ist es meiner Meinung nach, dem Kind vor allem das richtige Verhalten selbst vorzuleben, ohne aber seine Persönlichkeit durch eine überzogene Strenge und vor allem durch nicht kindgerechte, sondern durch eher erwachsenengerechte Erwartungen sogar noch zu brechen. Das tun vor allem Eltern, die ihre eigene Kindheit auch selbst schon sehr früh verloren haben.

Es ist heute hinlänglich bekannt, dass die Erziehungsmuster sich stets wiederholen. So dass bereits sehr früh in ihrer Lebendigkeit gebrochene Menschen ihre eigenen Kinder später auch überfordern werden in ihren Erwartungen an sie, und dass sie sich sogar noch gut dabei fühlen und meinen, das Richtige zu tun. Aber auch nur deswegen, weil sie es halt niemals anders kennen gelernt haben. Auffallend ist für mich auf jeden Fall immer die Strenge, wenn der eigene Erziehungsstil sogar noch als der einzig richtige deklariert und vehement verteidigt werden muss. 🙄

Ich als Kind der 90er habe noch das genossen, was ich ''richtige Erziehung'' nenne - das war damals schon bei den Älteren als verweichlicht verschrieen. 🙄

Als ich kleiner war gab es auch mal einen Klaps, ich wurde, wenn ichs übertrieben hab, ohne Abendessen ins Bett geschickt, wenn ich mich bei Fremden absolut daneben benommen hab gabs ein Gespräch mit dem Vater unter vier Augen (dass ich dabei geheult hab lag an ihm und nicht der Methode an sich) und Fernsehverbot und alles Weitere waren sowieso die geläufigsten Strafen.

HEUTE würde ich nach deinen Maßstäben wohl gar nicht erzogen - es mir vorleben zu lassen hätte nichts gebracht, ich hab Regeln gebraucht, keine Vorbilder. Kinder sind häufig so. Heute halte ich älteren Menschen die Türen auf, überlasse ihnen meinen Sitzplatz, grüße und sieze und bemühe mich, niemals beleidigend zu werden. Das wäre definitiv nicht der Fall, wenn ich weniger ''streng'' erzogen worden wäre... ab einem gewissne Punkt haben Elterne infach die Verantwortung und Pflicht, ihre Kinder zu erziehen. Es geht nicht anders. Was andernfalls passiert sehen wir am Beispiel der antiautoritären Erziehung der 68er - FAIL.

Ich finde deinen Standpunkt bei allem Respekt ziemlich überzogen, und wenn ich als Jugendliche, Nicht-Mama und Querkopf das sag will das wohl was heißen... übrigens gelte ich als ziemlich unabhängig, regelunkonforum und individuell, das hat mir also alles nicht geschadet. 😉
 
...haben Langeweile?

Hm...da muß ich echt mal wieder mir eingestehen - das haben mir meine Kinder nie beschert ,solche Peinlichkeiten.
(Die sind nur zu Hause manchmal nervzwergigst hoch drei -->
"Bis einer heult!" 😀😀😀

Meinen Jüngsten mußte ich mal beim Anwaltstermin stillen im Wortsinne
(OHNE ,daß es "Einblicke" gab..höhö) - das war das krasseste
Fehlbenehmen...aber...der Kleine war erst paar Tage alt.

Zwar ist der "Fall" bei Dir,Acro,jetzt vorbei--aber...
irgendwelche überflüssigen Papiere gibts doch IMMER,die geschreddert 😛 werden können oder vollgestempelt oder zerrupft?

Da hätte ich aber nach 1 Minute das Gespräch unterbrochen und dem Kind erst mal "eine Aufgabe" gegeben. Wenn das schon die Mutter nicht bedacht hat ,daß ein Kind dazwischenquaken könnte.

Wenn einem gar nichts mehr einfällt, kann man erst mal sagen :
"Und jetzt singen wir gemeinsam ein Lied!" 🙂

Da setzt oft die Disziplin wieder ein--weil die Kinder zumindestens DAS vom Kindergarten oder der Schule kennen.

Wenn man sich als Erwachsener "absurd" verhält ,irgendwas Verblüffendes macht oder sagt,
bringt man auch Bock-Trotz-Müpflinge aus dem Konzept.
Ist halt Phantasie gefragt.

Oder--wie Omana immer sagt :
das Anketten der Kinder an der Heizung "Wir spielen Alcatraz ".
Das ist die Premiumvariante ! 😛

Haste nicht paar hübsche rosa Handschellen,liebe Acro? 😎

Die Mütter erzieht man nicht mehr...😕
 
einpaar regeln durchzusetzen hat noch niemanden um die kindheit gebracht!

zum kindsein gehört mehr als nur immer ja und amen zusagen!
(von seiten der eltern)

Das WIE ist für mich das Entscheidende, Kena. Soziale Regeln lernt das Kind ohnehin von ganz alleine, wenn es diese aber auch richtig vorgelebt bekommt, wenn es sich vor allem auch freiwillig selbst dafür entscheiden darf. Etwas durchsetzen zu müssen, das ist aber nicht glaubwürdig. Und das funktioniert ohnehin nur mit der Androhung von Gewalt und mit Sanktionen, was aber meiner Meinung nach immer langfristig Schaden anrichtet. Ich weiß nicht, woher dieser Glauben kommt, dass die Kinder so etwas mit Gewalt eingetrichtert bekommen müssen. Es wird ihnen anscheinend sehr wenig zugetraut.

und wie gesagt: es ist noch niemand psychisch geschädigt geworden nur weil die mutter ihm auf dem amt gesagt hat dass er still sein soll...

Oh doch, davon bin ich sogar überzeugt, dass das absolut schädlich und eben gar nicht kindgerecht ist. Ich schließe mich denen an, die hier schon angemerkt haben, dass es sehr wichtig ist, ein Kind auch kindgerecht beschäftigen zu können. Gerade in einer solch sterilen Umgebung, wo Kinder sich völlig deplaziert fühlen müssen. Damit es diese Art von Zensur der natürlichen kindlichen Lebendigkeit und Neugierde gar nicht erst braucht. Was ist so schwer daran, darauf Rücksicht zu nehmen und dafür vorzusorgen?
 
Nu kann ich langsam nicht mehr still halten...

Ihr schreibt man muß den Kindern grenzen setzten, ABER WIE? WAS sind die Konsequnzen wenn das Kind sich aufführt wie Sau am Sofa?

Ihr schreibt, ihr hättet euch das nicht getraut als Kind, da war ein nein noch ein nein... WARUM habt ihr euch nicht getraut?

Ganz einfach, früher hat keiner was gesagt oder blöd geschaut wenn man seinem Kind gegenüber mal laut wurde oder eben die berühmte Ohrfeige verteilt hat.
DAS ist es was den Kindern früher respeckt den Eltern gegenüber eingebracht hat!
Und geschadet hat so eine Ohrfeige auch niemandem, im gegenteil, man wusste genau jetzt ist die grenze erreicht!
Ohrfeige ist nicht gleich Prügeln!!!

Warum die Kinder heute so "verzogen" sind? Das ist einfach die "stups dein Kind einmal an und du landest wegen Kindesmisshandlung im Knast" Gesellschaft!
Man darf seinem Kind keinen respeckt mehr beibringen und wenn das Kind dann macht was es will wird man auch blöd angemacht, aber wehe man sagt eine nuoce zu laut "jetzt ist schluß" zu dem Kind, dann kriegt man schon wieder ne anzeige wegen seelischer misshanlung!

Denkt bitte mal nach, was soll sowas?!
 
Nu kann ich langsam nicht mehr still halten...

Ihr schreibt man muß den Kindern grenzen setzten, ABER WIE? WAS sind die Konsequnzen wenn das Kind sich aufführt wie Sau am Sofa?

Ihr schreibt, ihr hättet euch das nicht getraut als Kind, da war ein nein noch ein nein... WARUM habt ihr euch nicht getraut?

Ganz einfach, früher hat keiner was gesagt oder blöd geschaut wenn man seinem Kind gegenüber mal laut wurde oder eben die berühmte Ohrfeige verteilt hat.
DAS ist es was den Kindern früher respeckt den Eltern gegenüber eingebracht hat!
Und geschadet hat so eine Ohrfeige auch niemandem, im gegenteil, man wusste genau jetzt ist die grenze erreicht!
Ohrfeige ist nicht gleich Prügeln!!!

Warum die Kinder heute so "verzogen" sind? Das ist einfach die "stups dein Kind einmal an und du landest wegen Kindesmisshandlung im Knast" Gesellschaft!
Man darf seinem Kind keinen respeckt mehr beibringen und wenn das Kind dann macht was es will wird man auch blöd angemacht, aber wehe man sagt eine nuoce zu laut "jetzt ist schluß" zu dem Kind, dann kriegt man schon wieder ne anzeige wegen seelischer misshanlung!

Denkt bitte mal nach, was soll sowas?!

Warum als -Gast- ? 😉

Es gibt jede Menge user, die in der Lage sind, nachzudenken, o.k. ? 😉
 
@ Koroljewa

Ich finde es sehr gut wie Du Dich gegenüber Deiner Umwelt verhälst🙂

Aber das kann man auch mit einer liebevollen Erziehung erreichen, ohne Klaps und drastischen Erziehungsmaßnahmen!

Okay, ich beziehe mich jetzt mal nur auf mich und sage: nein!
Ich hab sowieso keinerlei Respekt vor Autoritätspersonen, mein Gewissen beeinflusst nur sehr selten mein Handeln und mit Sitte und Moral steh ich sowieso auf Kriegsfuss... ich will nicht wissen wie es bei den von dir glorifizierten Erziehungsmaßnahmen geworden wäre. Sicherlich nicht besser.

Mein Vater hat es vielleicht falsch angegangen, mir verboten zu weinen wenn er mich für Fehlverhalten bestraft hat, ihm zu widersprechen und ähnliches, weshalb unser Verhältnis heute extrem gestört ist, meine Mutter aber hat alles richtig gemacht - es gab GRENZEN. Entweder ich habe sie eingehalten, nachdem sie mir erklärt und verdeutlicht worden waren, wurde belohnt und durfte mit dem Vertrauen meiner Eltern rechnen. Oder ich habe sie gebrochen - dann gab es eine Strafe.

Es gibt verschiedene Stufen der Handlungsethik und ihrer Beweggründe... alle bekomm ich sie nicht mehr zusammen, aber die Zweite war glaube ich ''Strafe und Belohnung'', die Vierte und Höchste hatte was mit Moral und Werten zu tun. Kinder haben noch keine ausgeprägte Moral, müssen diese erst erlernen - sie brauchen eine Basis. Man kann sie natürlich ohne jeglichen negativen Konsequenzen bei Regelbrüchen erziehen... aber wie will man ihnen dann unser Rechtssystem erklären? Gefängnis, Geldstrafen, das alles lässt sich doch auch regeln indem man dem Bürger die Wahl lässt was er macht - oder etwa nicht?! 🙄
 
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F Wer von Euch hat sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden? Gesellschaft 100

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