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Völlig unerzogene Kinder...

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ich bin sehr locker erzogen worden, d.h meine eltern haben mir alles ermöglicht was ging, ich durfte kind sein. alles war gut!
aber sie haben mir auch dort grenzen gesetzt wo es nötig war. ich denke dass bei mir alles gut gegangen ist!

schlimm finde ich wenn leute nicht mehr sehen können wo erziehung angebracht ist und wo nicht! und sorry, wenn mein kind sich in einer öffentlichen einrichtung aufführt wie sau dann "werde" ich ihm grenzen setzen. ja "ich" und ich werde meine verantwortung nicht auf einen anderen abschieben.

mein kind soll lernen vor "mir" respekt zuhaben damit es das später vor jedem anderen auch haben kann....

und das hat nichts aber auch "garnichts" damit zutun dass ich ihm die kindheit nehme oder keine gute mutter bin. erschreckend wenn man das nicht sehen kann!
 
Sowas hab ich auch erst vor kurzem in der Satdt erlebt, das Kind schrie herum wie am Spieß 😱 schmiss seine Mütze auf dem Boden usw. keine ahnung was da los war. Mir wäre es furchtbar Peinlich wenn ich mal Kinder habe die sich so benehmen, aber das mit den Kinder kriegen hat ja noch Zeit. 😀
 
bekommt man schlechte Laune

Respekt erzwingt man nicht,
Respekt verdient man sich.

Wenn man sich was erzwingt ,durch Angst erreicht,durch "Klapse" etc.
kann das IMMER nur Dressurerfolg sein.

Natürlich kann man Grenzen setzen.
Auch ohne diese ganzen phantasielosen"Schnellschlag-Methoden".

Das dauert nur manchmal länger,fordert von Erziehenden mehr Denkaufwand, mehr genaues Hingucken auf die Spezifität des jw.Kindes,eine höhere Konzentration auf die konkrete Situation.

Es sind FAULE "Erwachsene",denkfaule, variationsfaule,
die zu immer den selben geistlosen "Erzwingungsmitteln" greifen.

JEDES KIND ,das halbwegs ein NORMALES KIND ist und kein bereits GEBROCHENER MENSCH ,
testet die Grenzen,
versucht ,die Handlungsbereiche zu erweitern,
erprobt seine Sprachfertigkeit auch durch nervigen Dauerdummschwatz ... und was weiß ich für Schwachfug.

Da muß man halt sich Mühe geben,daß man immer der ERWACHSENERE ist!

Klar kann man "für Zucht und Ordnung" sorgen.

Und sich dann FURCHTBAR wundern,warum "das früher so liebe Kind"
das Gelernte weitergibt, sich DEN Kumpanen anschließt,die AUCH ihre Umgebung durch Druck und Macht und Angst und Drohung
"in Zucht und Ordnung" bringen wollen.

DANN ist es der "schlechte Umgang",nicht wahr?

Dabei hat es NUR GUT GELERNT,was die Eltern vorlebten.

"Ich bin stärker,also kusche vor mir."

NICHTS von wirklichem RESPEKT--respektieren der anderen Person.
Wie auch.

Es ist todtraurig,was hier zu lesen ist...zwischen den Zeilen oder ganz offen.

Ja...ich hätte es gar nicht lesen sollen.

Es ist wie der Schatten der Vergangenheit. SCHWARZ.
 
HEUTE würde ich nach deinen Maßstäben wohl gar nicht erzogen - es mir vorleben zu lassen hätte nichts gebracht, ich hab Regeln gebraucht, keine Vorbilder. Kinder sind häufig so.

Nein, ich plädiere keineswegs für eine rein antiautoritäre Erziehung, denn diese halte ich ebenfalls nicht für konstruktiv. Natürlich gibt es Grenzen, die Kinder erst lernen müssen. Wichtig ist mir aber vor allem, WIE ich diese Grenzen einem Kind vermittle. Ob es diese sozialen Regeln später freiwillig akzeptieren kann, oder ob jemand sogar zu krassen Sanktionen greifen muss, um diese Werte unter einem harten Zwang vermitteln zu müssen.

Ich wende mich nur engagiert gegen repressive und mit psychischer Gewalt verbundene Methoden in der Erziehung. Der Klaps auf den Po muss deswegen ja noch längst nicht automatisch dazugehören. Es gibt für mich in der Erziehung ohnehin kein Richtig oder Falsch. Wenn es nicht mehr in der Natur des erziehenden Menschen liegt, dem Kind gegenüber verantwortungsvoll und stimmig aufzutreten, dann ist für mich eh Hopfen und Malz verloren, dann geht es in die Hose.

Meines Erachtens ist ein verantwortungsvolles Verhalten gegenüber dem Kind immer dann nicht mehr gegeben, wenn die Eltern ihre eigene kindliche Seite selbst gar nicht mehr zur Verfügung haben, weil sie ihnen bereits selbst sehr früh ausgetrieben wurde.

Vor allem, woher willst du denn so genau wissen, wie eine andere Erziehung bei dir gewirkt hätte? Diesen Vergleich hast du ja nicht, den hat wohl auch niemand. Wenn Strenge stimmig ist, dann spüren Kinder das nach meiner Erfahrung im Nachhinein auch. Und wenn die Kommunikation nicht unterbrochen wird, dann ist es ja durchaus ok, Grenzen zu ziehen.

Dafür muss ich aber nicht gleich zu einem Tyrannen werden, der quasi gottgleich etwas erlaubt oder verbietet, je nach Wohlgefallen des Kindes. Viele Eltern wissen sich aber anscheinend nicht anders zu helfen. Oder es steht manchmal sogar Eigennutz dahinter. Denn ein gut angepaßtes Kind wurde ja leider auch mal sehr gerne als ein persönlicher Erfolg in der Erziehung verbucht. Das ist dann aber für mich die allerschlimmste Form von Unterdrückung. Und eine solche Instrumentalisierung der eigenen Kinder für das eigene Ego ist vor allem leider keineswegs selten.

Ich finde deinen Standpunkt bei allem Respekt ziemlich überzogen, und wenn ich als Jugendliche, Nicht-Mama und Querkopf das sag will das wohl was heißen... übrigens gelte ich als ziemlich unabhängig, regelunkonforum und individuell, das hat mir also alles nicht geschadet. 😉

Dass der autoritäre Erziehungsstil nicht schadet, das behaupten ja insbesondere immer diejenigen, die überwiegend autoritär erzogen worden sind. Das ist ja nichts Neues. Das kindliche Verhalten muss wohl auch eine besondere Herausforderung sein, wenn man auch selbst schon sehr früh gemaßregelt wurde. Es gibt nur zwei Wege für ein Kind, einer stark unterdrückenden Erziehung auszuweichen. Der eine führt in die Rebellion gegen die Eltern und der andere führt in die Überanpassung nach außen. Wahrscheinlich findet man oft sogar eine Mischung aus beiden Anteilen.

Zweifelsohne hat sich ja bereits etwas bei der Erziehung getan, so dass sich wohl deswegen der damals gegensätzliche Versuch einer gar völlig abwesenden Erziehung in der 68er Zeit ergeben musste. Aber bestimmt auch nur deswegen, weil es sehr wichtig geworden war, den lange vorherrschenden autoritären Erziehungsstil endlich gründlich zu hinterfragen. Weil dieser stets die Menschen sehr früh gebrochen hat, mit all den schlimmen Folgen, die das gehabt hat.

Nach meinem Eindruck ist es aber auch heute noch längst nicht gegeben, dass eine wirklich kindgerechte Erziehung schon so selbstverständlich geworden wäre. Gerade diejenigen, die meinen, das allein über ihr vermeintliches Wissen über Erziehung regeln zu müssen, die sind mir zutiefst suspekt. Ich denke, auch Erwachsene haben, insofern sie selbst psychisch gesund geblieben sind und eine kindgerechte Erziehung genossen haben, sicherlich noch ein gewisses Verständnis für das kindliche Verhalten. So dass sie es auch nicht gleich völlig verurteilen müssen.

Aber gerade das vermisse ich leider oft, anstatt dieser wichtigen Intuition gibt es bei manchen Eltern oft nur noch die Regeln, mit denen das "abweichende" Verhalten des Kindes unbedingt korrigiert werden muss. Was dann an die Stelle einer echten Kommunikation mit dem Kind tritt. Ich glaube, wenn das tiefere Verständnis für das Verhalten des Kindes einfach dem Erwachsenen fehlt, dann muss er wohl auch sogar zu autoritären Maßnahmen greifen. Weil eben nicht sein darf, was man selbst nicht mehr kennt. Dann wird dem Kind sein Kindsein auch abgesprochen. Und das, finde ich, ist leider auch heute noch weit verbreitet, weil es eine lange Tradition gehabt hat.
 
...zuweilen schwillt mir schon der Kamm. :mad:

Gerade eben bei mir im Amt.

Eine Frau kommt und will einen Antrag holen, dazu sind einige komplizierte Erklärungen erforderlich. Im Schlepptau: Ihr 7 Jahre alter Sohn.

Das Kind war einfach - sorry für die harten Worte - entsetzlich nervig.
Zum einen hat er sich (ohne zu fragen) alles, was auf meinem Schreibtisch steht und wo er drankam (u.a. auch eine Keramik-Figur) - gegrabscht. Die Mutter sagte dazu gar nichts, ich hab ihn dann immer gebeten: "Stell das bitte wieder hin!" Dann riss er einen Stadtplan an sich und fing an, den zu malträtieren. 🙄 Zwischendurch unterbrach er dauernd das Gespräch zwischen seiner Mutter und mir und die Mutter liess sich jedesmal auf seine Fragen ein, so dass ich, wenn sie sich wieder auf mich konzentrierte, wieder von Neuem anfangen musste, zu erklären.

Die Krönung kam dann, als sie rausgingen, da fragte der Junge seine Mutter: "Und, war ich brav da drin?" und die Mutter ihm antwortete: "Ja, warst Du!" Da hätt´s mich bald vom Stuhl gehauen.
Der Junge dann: "Kaufst Du mir eine Belohnung?", die Mutter: "Ja kriegst Du!"

Oh weh... ich frag mich echt, wo wir noch hinkommen, wenn Kinder dafür belohnt werden, wenn sie sich unmöglich benehmen... 🙄

ich find es schrecklich wie hier das kind beschrieben wird, statt einfach innerhalb der situation eine lösung gesucht wurde.
denke du bist erwachsen?...
 
Kennt ihr noch den Struwelpeter? Ein Erziehungsratgeber aus dem 19. Jahrhundert. Kinder, die nicht brav waren, wurden brutal bestraft.

Und heute?
Kinder, die nicht brav waren, werden in den Fritten Buden der Massenkonsumgesellschaft gemästet. Für sie ist es der Besuch bei Mc Donalds aber kurzfristig doch eine Belohnung.... Langfristig ist es aber nicht so pralle, wenn man dann mit 20 schon den fünften Bandscheinbenvorfall hat wegen dem Übergewicht ;-)
 
Kennt ihr noch den Struwelpeter? Ein Erziehungsratgeber aus dem 19. Jahrhundert. Kinder, die nicht brav waren, wurden brutal bestraft.

Und heute?
Kinder, die nicht brav waren, werden in den Fritten Buden der Massenkonsumgesellschaft gemästet. Für sie ist es der Besuch bei Mc Donalds aber kurzfristig doch eine Belohnung.... Langfristig ist es aber nicht so pralle, wenn man dann mit 20 schon den fünften Bandscheinbenvorfall hat wegen dem Übergewicht ;-)

"früher"🙄

kenne kids die mit 6 mit alk abgeführt wurden,damit sie brav waren...
ob das immer alles so besser war-bezweifel ich.
 
hier ging es nicht um das "wie" sondern um das "ob"!

und mit dem kind als belohnung für schlechtes benehmen noch in die frittenbude gehen ist ja wohl das dümmste was man in der situation machen kann.

die mutter scheint noch nicht mal zumerken dass sich ihr kind schlecht benommen hat.

aber dann wars der blöde beamte der keine spielzeugkiste hatte🙄
als mutter kann man ja auch nicht ahnen dass es dem kind am amt langweilig werden könnte...
 
hier ging es nicht um das "wie" sondern um das "ob"!

und mit dem kind als belohnung für schlechtes benehmen noch in die frittenbude gehen ist ja wohl das dümmste was man in der situation machen kann.

die mutter scheint noch nicht mal zumerken dass sich ihr kind schlecht benommen hat.

aber dann wars der blöde beamte der keine spielzeugkiste hatte🙄
als mutter kann man ja auch nicht ahnen dass es dem kind am amt langweilig werden könnte...

sicherlich liegt die verantwortung bei der mutter, aber was nutzt es wenn die gesellschaft drum herum nicht in solchen fällen mal hilft?
wäre doch tolll, wenn solch eine mutter auch etwas von anderen lernen könnte.
ausserdem ist die spielzeugkiste doch zur verbesserung für die eigene position,man kann ruhiger arbeiten. was nutzt s auf mütter zu schimpfen oder gar auf die kids?????????

damit ist keinem geholfen.
 
AW: bekommt man schlechte Laune

Respekt erzwingt man nicht,
Respekt verdient man sich.

Genauso ist es. Aber das ist wohl der anstrengendere Weg, der echte Aufmerksamkeit braucht.

Es sind FAULE "Erwachsene",denkfaule, variationsfaule,
die zu immer den selben geistlosen "Erzwingungsmitteln" greifen.

Ich denke mal, genau dazu wurden solche Erwachsene früher ja auch gemacht. Sich selbst hinterfragen kann sich wohl auch nur derjenige, der eben selbst nicht gebrochen wurde, der in voller Beibehaltung seiner Würde aufwachsen durfte. Oder derjenige, der es geschafft hat, sich von seiner destruktiven Prägung befreien und den Teufelskreis zu unterbrechen. Wer früh Gewalt erfahren hat, der wird auch wieder selbst neue Gewalt erzeugen.

Klar kann man "für Zucht und Ordnung" sorgen.

Und sich dann FURCHTBAR wundern,warum "das früher so liebe Kind"
das Gelernte weitergibt, sich DEN Kumpanen anschließt,die AUCH ihre Umgebung durch Druck und Macht und Angst und Drohung
"in Zucht und Ordnung" bringen wollen.

DANN ist es der "schlechte Umgang",nicht wahr?

Dabei hat es NUR GUT GELERNT,was die Eltern vorlebten.

"Ich bin stärker,also kusche vor mir."

NICHTS von wirklichem RESPEKT--respektieren der anderen Person.
Wie auch.

Ja, das hast du gut beschrieben. Es gibt immer für alles eine gute Rechtfertigung. Und schuld sind vor allem immer die anderen - oder im Zweifelsfall eben das Kind, das weit unter einem steht. Da gibt es keinen Respekt, es geht um Macht und Autorität.

Es ist todtraurig,was hier zu lesen ist...zwischen den Zeilen oder ganz offen.

Ja...ich hätte es gar nicht lesen sollen.

Es ist wie der Schatten der Vergangenheit. SCHWARZ.

Ich finde das auch schlimm. Aber ich bin echt froh, dass ich diesen ganzen Bockmist ja nicht mitmachen muss, das ist schon sehr viel wert, denke ich. Jeder, der da aussteigt, der tut auch etwas für mehr Menschlichkeit, glaube ich. Und so mancher weiß gar nicht, was er alles versäumt, wenn er gar nicht in der Lage ist, den Kindern eben auch auf Augenhöhe und mit allem Respekt vor ihrer eigenen Persönlichkeit zu begegnen. Ein verdienter Respekt ist wahrlich etwas Wunderbares, das erfahren manche Menschen sicherlich nie.

Heute kann ich ja immerhin, wenn ich es denn wirklich will, zumindest schon aussteigen aus der in der Geschichte so lange währenden ganz selbstverständlichen Unterdrückung schon während der ohnehin sehr langen Entwicklungsphase des Menschen. Aber sicher ist wohl, solange es die schwarze Pädagogik noch gibt, solange wird es wohl auch immer wieder neue Kriege geben müssen. Und dafür wurde diese Pädagogik wohl auch gebraucht. Weil die Gründe für die immerwährende Gewalt ja nicht zuletzt in der persönlichkeitsbrechenden und entwürdigenden Erziehung der Kinder zu suchen ist.

Denn gerade nach dem hierzulande früher ja besonders bewährten Programm "Zucht und Ordnung", wurden ja aus den Kindern eben auch gleich praktischerweise "gute" Soldaten gemacht, die erst gar nicht mehr viel hinterfragt haben, was man mit ihnen gemacht hat.
 
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