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Viele belastende Dinge in meinem Leben

Wenn etwas ist weine ich
Dieses Weinen musst du zulassen, das ist ganz wichtig, es löst deinen Stress und hilft ihn abzubauen. Kleine Kinder machen das intuitiv zeitgleich, spontan wird gelacht, geweint, jede Regung zum Ausdruck gebracht, es wird keine Emotion verheimlicht oder unterdrückt, ( es sei denn, es verlernt diesen natürlichen Impuls) das hat sicher Sinn.

Wegen der Therapeutin, ich konnte bei meiner merken, dass sie mich wütend gemacht hat, weil sie völlig anders reagierte als ich erwartete und erwünschte. Bei mir hat das aber geholfen, diese Wut war bereits ein anderer Befindlichkeitszustand wie davor, davor war ich völlig resigniert, in ohnmächtigster Schwäche, wütend sein ist schon eine Stufe höher auf der Skala. Ganz unten ist Argonie, wenn man jemand aus dieser Stufe herausbringen kann, dann ist schon viel geholfen.
Du hast mehrmals gesagt, ich halte das nicht mehr aus, das ist doch bereits ein Tabubruch für jemand, der sich gar nichts traut. Vielleicht ist sie besser für dich, als du denkst.
Ich habe so gelitten unter ihrer Ignoranz, dass ich beschloss sie abzuwählen, nach zehn Stunden sagte ich nein danke und bin dann lieber spazieren gegangen mit wackligen Knochen, als zu der zu gehen.
Mutter Natur ist und bleibt die Nummer eins bei Schwächezuständen. Man muss mindestens zwanzig Minuten durch Wald, Wiese, Äcker gehen, möglichst langsam, möglichst bewusst in Zeitlupe, um den Effekt zu merken, der tritt ein, garantiert, man wird freier, ruhiger, gelöster, wie wenn man heimkommt. Jahrtausende haben wir Menschen diese Witterung in unserer Nase gehabt, das ist im Erbgut verankert. Zurück zur Natur..wenn dir die Zivilisation zu viel wird. Das wird jetzt wissenschaftlich immer wieder bewiesen und immer mehr erkannt, wie heilsam das ist.."Waldbaden" nennt man das derzeit. Probiers mal aus, dich dieser Luft auszuliefern und vor allem, auch Anblicke können dir Freunde sein, Glück und Liebe aufschließen in dir. Das ist ein Bereich in unserer Hirnlandschaft und wenn dieser nicht offen ist, dann ist man ängstlich und mutlos und trostlos, man fühlt sich wie abgeschnitten im wahrsten Sinn des Wortes. Für den Fall, dass ich den Weg zum Lieben verlieren sollte habe ich mir überall Erinnerungen hingestellt und aufgehängt. Bilder von etwas, das mich freut, oder Geschichten, die mich berühren, oder Gegenstände, die mir viel bedeuten, oder mein Hund, oder der Baum vorm Fenster, oder oder oder, ich kenne tausende Brücken, die mich wieder in dieses Eck bringen, wo ich froh fühle. Das wird bei dir natürlich auch so kommen, auch wenn du das im Moment absolut nicht glaubst. Deine Seele zeigt dir den Weg.
 
Ich würde gern meine Gedanken schildern.
Ich hab einfach niemanden zum reden bzw. niemanden der mich unterstützen und mir helfen kann. Nicht einmal in der Therapie. Die letzte Sitzung war für mich ziemlich schlimm. Meine Therapeutin hat mir diesmal wieder das Gefühl gegeben, dass ich ganz allein dastehe und niemanden habe. Es ist schwierig zu erklären. Sie hat mir ein ganz schlechtes Gefühl gegeben. Sie fing an so zu klingen, als wäre das was ich sage gar nicht so schlimm und dann wieder so als würde sie das was ich sage null interessieren. Auch, als ich dann deshalb anfing zu weinen, gab sie mir das Gefühl kein Verständnis zu haben. Sie ließ mich weinen, anstatt gleich zu sagen "Was ist denn los", "Möchtest du rausgehen" "Ist dir das gerade zu viel". Sie hat über irgendwelche Themen geredet und geredet und ich wollte einfach nur die heutige Sitzung abbrechen, was ich ihr auch gesagt habe. Aber sie ging darauf nicht ein und dann stellte sich auch heraus, sie dachte ich würde die ganze Therapie abbrechen wollen, weshalb sie auch nicht auf den Satz eingegangen ist "Ich würde gern für heute beenden". Ich hab mich total unwohl gefühlt und ich wollte endlich gehen.
Ihr "Ohje...." klang eher so als würde sie sich quasi über mich lustig machen und auch ihr "Ich würde dich in den Arm nehmen, aber das magst du ja nicht" klang nicht so als würde sie es ernst meinen. Erst ganz zum Schluss meinte sie noch "Ja manchmal kommt alles hoch" "Möchtest du lieber über schönere Dinge reden" "Möchtest du kurz nach draußen und dann wieder reinkommen". Wahrscheinlich liegt es wieder ganz allein an mir. Ich bin zu empfindlich und ich muss mehr kommunizieren. Ich hoffe es war einigermaßen verständlich.
Ich bin überfordert. Ich bin ein totales Wrack. Ich hab keine Ansprechperson. Mir wurde immer alles abgenommen, ich kann mein Leben nicht in die Hand nehmen und es allein angehen. Ich kenne mich fast nirgends aus. Ich hab so wenig Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit. Wenn etwas ist weine ich. Ich kann mich nicht durch Übung abhärten lassen. Ich hab soviele Beschwerden die mich einschränken. Ich habe Angst, dass mich z.B. das Personal in einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus als ungepflegt empfindet. Ich hab eine Sozialphobie, darum wird mein Verhalten oft als komisch empfunden. Mich belastet, dass meine Eltern nicht auf meine Gefühle eingehen und sich gegenseitig niedermachen. Mich haben sie auch schon mal schlecht geredet.

Vielleicht war die Reaktion deiner Therapeutin ein Versuch, anders auf dich zu reagieren als du dir wünschst? Damit du lernst, anders auf sie zu reagieren als gewohnt?

Um ganz sicher zu sein, müsstest du sie fragen.

Als ich ein Kind war, wurde ich häufig gehänselt. Das wurde erst besser, als ich gelernt hatte, nicht als Reaktion darauf zu weinen. Ob es bei dir auch so ist, weiß ich nicht. Heute denke ich, dass ich geweint habe, wie ein Kind eben weint: als unbewusste Bitte um Hilfe.

Was mir da raus geholfen hat aus dem Weinen, waren zwei Dinge. Dass eine Lehrerin mal zu mir gemeint hat, mit mir wäre alles in Ordnung, ich sei nur sensibel.

Und dass ich gemerkt habe, dass ich mehr weine, wenn ich getröstet werde, und dass ich schneller raus komme, wenn ich die Situation verlasse.

Danach habe ich gelernt, dass ich mich auf andere Dinge konzentrieren kann als auf mein Weinen / meine Trauer. Bin als Erwachsene immer noch näher am Wasser gebaut als viele, aber komme inzwischen gut zurecht.

1. Du bist gut so, wie du bist. Lass dir nichts anderes einreden und dich nicht ausschimpfen und schimpfe dich selbst nicht aus.

2. Wenn du bisher manches nicht gelernt hast und andere schon, dann liegt das vermutlich daran, dass andere Lehrer dafür hatten und du nicht. Oder es liegt daran, dass du noch nicht mit dem Lernen angefangen hast. Beides kannst du ändern, wenn du willst.

3. Wenn du erwachsen (= mindestens 18 Jahre alt bist) bist, dann kannst du dir überlegen, ob du dir ein anderes Umfeld suchst. Falls du noch bei deinen Eltern wohnst, dann ist vermutlich nicht dein Verhalten / Handeln dein Hindernis zu lernen, sondern das deiner Eltern.

Du kannst aber nie das Verhalten eines anderen Menschen ändern, nur dein eigenes. Und das kann dir am besten gelingen, wenn du für dich bist, also ausziehst. Falls du dir selbst gar nicht zutraust, alleine zurecht zu kommen, dann kannst du über betreutes Wohnen nachdenken. Dort wird der Betreuer dich auf dem Weg zur Selbständigkeit unterstützen.

4. Du bist ein Mensch, also kannst du lernen, wenn du das willst. Lernen können gehört zum Menschsein dazu.

Alles Gute!
 
@user222 Über einen Therapeutenwechsel hab ich schon etwas länger nachgedacht....

@dr.superman Falls gemeint ist, wodurch, denke ich, dass die Sozialphobie durch die Erziehung so geworden ist.

Eine sozialphobie entsteht durch eine Zurückweisung durch eine Gruppe oder Person aufgrund eines eigenen Verhaltens.
Es ist meist auf ein bestimmtes Ereignis zurück zu führen.
Das kann man angehen und im Kopf und im Herz auflösen.

Oder meinst du, dass du nicht weisst, wie man mit anderen umgehen soll?

Da gibt es coaches, die dir das bei bringen, sogenanntes sozialkompetenztraining, auch dann würde es dir besser gehen, weil du sicherer werden würdest.
Vielleicht eine Alternative zur Therapie?
 
Kleine Kinder machen das intuitiv zeitgleich, spontan wird gelacht, geweint, jede Regung zum Ausdruck gebracht, es wird keine Emotion verheimlicht oder unterdrückt, ( es sei denn, es verlernt diesen natürlichen Impuls) das hat sicher Sinn.

Das Weinen kleiner Kinder hat aber einen anderen Grund als das Weinen von Erwachsenen...
Das hat was mit der Entwicklung der Gehirnhaelften zu tun...
Als Erwachsener gibt es schon andere Möglichkeiten, mit Druck umzugehen, Techniken, mit denen man sich dann evtl wohler fühlt, als dass Fremde sehen, wie man heult.
Mir ist das schon immer sehr peinlich!
Man kann es nicht immer verhindern, aber es als Mittel in Gesellschaft zu sehen, halte ich für kritisch.
Man bringt sich und andere - unbeabsichtigt - in eine schwierige Situation.... Was alles nur noch mehr verkompliziert.
 
Das Weinen kleiner Kinder hat aber einen anderen Grund als das Weinen von Erwachsenen...
Das hat was mit der Entwicklung der Gehirnhaelften zu tun...
Als Erwachsener gibt es schon andere Möglichkeiten, mit Druck umzugehen, Techniken, mit denen man sich dann evtl wohler fühlt, als dass Fremde sehen, wie man heult.
Mir ist das schon immer sehr peinlich!
Man kann es nicht immer verhindern, aber es als Mittel in Gesellschaft zu sehen, halte ich für kritisch.
Man bringt sich und andere - unbeabsichtigt - in eine schwierige Situation.... Was alles nur noch mehr verkompliziert.
Bei allgemeiner schlechter Befindlichkeit und einer tiefen Verzweiflung in sich, da sprudelt es beim geringsten Berühren, es kommt zum Dammbruch, es ist ein Stau da. Was hilft da besser, als dieses Weinen richtig ausführlich zuzulassen? Weine dich aus, heule dich so richtig aus, komm, sags mal, wie es dir geht.. und Tränen kommen zuerst einmal, dann wenn diese abgeflossen sind, dann gehts wieder besser.
 
Als ich ein Kind war, wurde ich häufig gehänselt. Das wurde erst besser, als ich gelernt hatte, nicht als Reaktion darauf zu weinen
Das kenne ich, so ist es!! Es ist wie eine Errungenschaft, wie ein großer Sieg, wie ein enormer Fortschritt, wenn man endlich nicht mehr wegen jedem Pups zusammenbricht und niedergeht. Resilienz nennt man das. Das muss man erlernen, anders gehts nicht.
 
Bei allgemeiner schlechter Befindlichkeit und einer tiefen Verzweiflung in sich, da sprudelt es beim geringsten Berühren, es kommt zum Dammbruch, es ist ein Stau da. Was hilft da besser, als dieses Weinen richtig ausführlich zuzulassen? Weine dich aus, heule dich so richtig aus, komm, sags mal, wie es dir geht.. und Tränen kommen zuerst einmal, dann wenn diese abgeflossen sind, dann gehts wieder besser.
Noch mal. Unkontrollierbates
Weinen bringt einen selbst und andere in eine schwierige Situation, wie andere auch schon gesagt haben.
Geht es einem dann wirklich besser?
 
Ich würde gern meine Gedanken schildern.
Ich hab einfach niemanden zum reden bzw. niemanden der mich unterstützen und mir helfen kann. Nicht einmal in der Therapie. Die letzte Sitzung war für mich ziemlich schlimm. Meine Therapeutin hat mir diesmal wieder das Gefühl gegeben, dass ich ganz allein dastehe und niemanden habe. Es ist schwierig zu erklären. Sie hat mir ein ganz schlechtes Gefühl gegeben. Sie fing an so zu klingen, als wäre das was ich sage gar nicht so schlimm und dann wieder so als würde sie das was ich sage null interessieren. Auch, als ich dann deshalb anfing zu weinen, gab sie mir das Gefühl kein Verständnis zu haben. Sie ließ mich weinen, anstatt gleich zu sagen "Was ist denn los", "Möchtest du rausgehen" "Ist dir das gerade zu viel". Sie hat über irgendwelche Themen geredet und geredet und ich wollte einfach nur die heutige Sitzung abbrechen, was ich ihr auch gesagt habe. Aber sie ging darauf nicht ein und dann stellte sich auch heraus, sie dachte ich würde die ganze Therapie abbrechen wollen, weshalb sie auch nicht auf den Satz eingegangen ist "Ich würde gern für heute beenden". Ich hab mich total unwohl gefühlt und ich wollte endlich gehen.
Ihr "Ohje...." klang eher so als würde sie sich quasi über mich lustig machen und auch ihr "Ich würde dich in den Arm nehmen, aber das magst du ja nicht" klang nicht so als würde sie es ernst meinen. Erst ganz zum Schluss meinte sie noch "Ja manchmal kommt alles hoch" "Möchtest du lieber über schönere Dinge reden" "Möchtest du kurz nach draußen und dann wieder reinkommen". Wahrscheinlich liegt es wieder ganz allein an mir. Ich bin zu empfindlich und ich muss mehr kommunizieren. Ich hoffe es war einigermaßen verständlich.
Ich bin überfordert. Ich bin ein totales Wrack. Ich hab keine Ansprechperson. Mir wurde immer alles abgenommen, ich kann mein Leben nicht in die Hand nehmen und es allein angehen. Ich kenne mich fast nirgends aus. Ich hab so wenig Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit. Wenn etwas ist weine ich. Ich kann mich nicht durch Übung abhärten lassen. Ich hab soviele Beschwerden die mich einschränken. Ich habe Angst, dass mich z.B. das Personal in einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus als ungepflegt empfindet. Ich hab eine Sozialphobie, darum wird mein Verhalten oft als komisch empfunden. Mich belastet, dass meine Eltern nicht auf meine Gefühle eingehen und sich gegenseitig niedermachen. Mich haben sie auch schon mal schlecht geredet.
Da sind so viele Stellen drin die zeigen, wie aufmerksamkeitsbedürftig du bist.
Du wirst aber nicht immer alle Leute dazu bringen können, sich dir gegenüber so zu verhalten.
Ich rate noch mal zum sozialkompetenztraining
 
Unkontrollierbates
Weinen bringt einen selbst und andere in eine schwierige Situation, wie andere auch schon gesagt haben
Mich nicht, ich kann das aushalten, wenn man so einen Ausbruch hat. Ich renne da aber nicht nach dem Notarzt, es ist wie es ist, ein momentanes "Wettergeschehen", das geht ja eh vorbei dann.

Geht es einem dann wirklich besser?
Eindeutig, mir schon. Bei mir war das mal ganz häufig so, dass ich nichts mehr sagen konnte, nur noch weinen, wenn man mich fragte, wie geht es dir zb, wenn man mich persönlich ansprach. Da war ich auch sehr schwach beieinander. Geholfen hat, diese "Zähren" abzuwarten und eben mit Geduld umgehen mit mir. Ich war das heulende Elend damals. Das wechselte dann eh, das war eine Phase wo ich auch alles sehr ernst nahm.

Liebes Sandkorn, es kommt die Zeit, da ist alles anders und selbstverständlich machst du noch sehr glückliche Zeiten durch. Warte ab und nimm hin, dass nicht alles sofort und gleich so ist, wie erwünscht.
 

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