Struwwelpeter
Mitglied
Der Umgang vor dem Kontaktabruch vor 4 Monaten war gut.Das war auch mein Gedanke. Hängt aber sehr von dem sonstigen Umgang ab.
Der Sohn hat vorher nie die Erfahrung gemacht, dass er mit einer (erfundenen oder übertrieben dargestellten) Erkrankung manipuliert wurde.
Man hat immer mit offenen Karten gespielt.
Der Sohn wusste, dass es diese erhöhten PSA Werte gibt und dass der Vater meines Nachbarn, also sein Opa, an Prostatakrebs gestorben ist.
Aber das Thema wurde nie überdramatisiert.
Im Gegenteil. Der Sohn war bis vor Weihnachten sehr besorgt um seinen Vater.
Beide Eltern haben ihn immer beruhigt, indem sie ihm gesagt haben, dass ein rechtzeitig erkanntes Prostatakarzinom gute Heilungschancen habe.
So sehen das meine Nachbarn eigentlich auch.Prostatakrebs ist in sehr vielen Fällen gut behandelbar. Wenn die Situation prekär werden sollte, kann man dem Sohn immer noch Bescheid sagen.