Hi,
Ich lese gerade das es immer noch kleine Missverstaendnisse gibt die ich hier kurz ausraeumen will...
Werde das hier zusammenfassen und hier auch aktuallisieren.
- Sie arbeitet 5 Tage die Woche - 3 Tage im Buero mit entsprechenden Fahrweg (~15 min Autofahrt - 1h Zug - 1 mal umsteigen) und 2 Tage von zu Hause.
- Australien ist nicht so heiss wie man oft annimmt.
- Ihr (anscheinende) Angst vor Trennung?
Das kann mehrere Faktoren haben. Angst unseren Sohn nur noch zeitweise zu sehen (ich koennte mir auch vorstellen das er lieber bei mir bleiben wuerde), finanzielle Gruende (Angst das unser Sohn die Schule wechseln muss - zur Zeit ist er auf einer privaten Schule - hier etwas total uebliches), Angst vor dem Alleinsein, Armut (was sie schon mehrfach in anderen Zusammenhaengen erwaehnt hat), sich gewisse Dinge nicht mehr leisten zu koennen, usw.,
Peinlichkeit vor Freunden, Kultur, Religion, usw. Plus ihre Angst das ich sie finanziell ruinieren koennte denn unsere jetzige Situation beruht darauf das ich das meiste Geld mitgebracht habe. Sollte es zur Scheidung kommen wird das entsprechend beruecksichtigt (z.B. 25% kam von ihr, dann bekommt sie 25% von unseren momentaren Besitzguetern - ganz grob ueberschlagen). Zusaetzlich haben wir im Bekanntenkreis ein Paar mit einem Kind, da hat der Ehemann die Ehefrau finanziell ruiniert. Ich denke manchmal das ist vielleicht der Hauptgrund warum sie sich nicht trennt, aus Angst ich koennte aehnliches tun, aus Rache. Auf den Gedanken das ich auch unseren Sohn damit treffen wuerde kommt sie anscheinend nicht (laut gedacht - ist das ein Anzeichen das sie doch sehr stark nur um sich selbst kreist?). Wuerd ich nie tun, da bin ich ein Anhaenger von 50/50, speziell solange unser Sohn noch nicht arbeitet (er ist 15 und will studieren)). Eine weitere Befuerchtung von ihr waere wenn ich jemand Neues kennenlernen wuerde. Eine neue Frau koennte mich ja beeinflussen...
Ach ja, sie wollte sich Anfang 2020 (Narzissmus Vorwurf) trennen, aber dann kam COVID. Australien hatte die wahrscheinlichst strengsten Lock-Down Regeln und daher ging lange Zeit nichts. Man konnte nicht mal ein Hotelzimmer mieten.
Die Angst mich zu verlieren, ist fuer sie eher sekundaer... meine Einschaetzung.
- Sex ist eher funktional - ist immer mal wieder wechselseitig. Mal will sie, mal muss ich es innitieren. Aber auch da gibt es ein rigides Konstrukt (nur Samstags / Sonntagsmorgens). Abends geht nicht, denn sie moesste sich dann noch mal aus dem Bett raeckeln und duschen). Der Sex selber.. es darf bloss keinen Aufwand machen.
Das mit der Keksdose ist wirklich so passiert. Ich versteh ihre Sichtweise schon. Sie fuehlt sich wahrscheinlich nicht wertgeschaetzt/nicht gesehen in diesem Moment. Jedoch entgeht ihr voellig das wir das nicht aus Boshaftigkeit machen und eventuell auch unsere Sichtweise haben (mehr Abwasch, weniger Verschwendung von Lebensmitteln denn eine Minibox wird auch schon mal gerne im Kuehlschrank uebersehen)...
Und das mit der Boshaftigkeit... das ist leider auch etwas was sie recht schnell anderen Menschen unterstellt... sehr wahrscheinlich auch mir.
Sollte ich noch andere Dinge finden die eine Korrektur / Klarstellung benoetigen werde ich das hier (#736) tun.