Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Verwirrt in der Beziehung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 126749
  • Datum Start Datum Start
Danke für den Input…
Also ich habe sie schon öfters gefragt ob sie mir mal erzählen möchte was nicht stimmt… bis auf den Narzissmus Vorwurf und das ich mit Leuten gechattet habe, ähnlich wie hier, kommt nichts.
Vielleicht noch ich könnte netter, aufmerksamer, geduldiger sein…
Es stimmt schon das ich meinen Unmut weniger zum Ausdruck bringe bzw. wenn ich es mache verweist sie auf obige Dinge, sie braucht Zeit diese zu verarbeiten.
 
Ich vermute, sie will eure Beziehung und sie sagt verletzende Sätze, weil sie beleidigt und unsicher ist, solch eine Sprache von ihrer Herkunftsfamilie kennt und dich austesten möchte, ob du sie noch liebst.
 
Warum sollte sie das tun?
Das weiß wohl nur sie selber. Ich denke, sie will damit irgendetwas kompensieren.

Sie ist ja unter sehr widrigen und für ein Kind schlimmen Bedingungen groß geworden, die Erziehung war wohl auch sehr streng. Womöglich wurde sie ebenfalls für jeden Pups kritisiert, konnte nichts richtig machen und hält das für normal. Was weiß ich. Schlimm ist, dass sie der felsenfesten Überzeugung zu sein scheint, alles richtig zu machen, dass ihre Meinung das Maß der Dinge ist und nichts, aber auch wirklich gar nichts zu ändern bereit ist.

Wenn man sich die Mühe macht und den ganzen Thread hier mal von Anfang bis Ende durchliest kommt man sehr schnell dahinter, dass das nicht nur kleine Reibereien sind, die mit einer offen gelassenen Zahnpastatube oder dem hochgeklappt gelassenen Klodeckel zu vergleichen sind. Das ist mehr, viel mehr.. unglaublich viel mehr. Und man muss m. E. als Partner schon eine sehr hohe Leidensfähigkeit haben, um das immer noch mitzumachen.

Sie müsste m. E. dringend an sich arbeiten und zwar mit fachlicher Unterstützung durch einen Therapeuten. Aber dazu ist sie mit keiner noch so kleinen Faser ihres Körpers bereit, lebt sich stattdessen vollumfänglich zu Lasten ihres Mannes und ihres Sohnes aus.
 
Möglich. Wir wissen ja nur wie der TE das Ganze sieht. Vielleicht sieht er ja Dinge die gar nicht da sind.

Wäre halt auch mal interessant, z.B. so ein weltbewegendes Keksproblem aus ihrer Sicht zu betrachten.
Wie sollte man das Keksproblem denn sonst sehen? Mir fällt gerade wirklich nichts (Normales) ein, das einen anderen Blick auf dieses Beispiel in anderem Licht erscheinen lassen könnte. Wir können das ja mal durchspielen:

Familie füllt Kekse aus Packung in Dose um.. nach und nach werden es weniger.. bis es nur noch 3 sind. Vater und Sohn verpassen den Moment, in dem sie - nach Meinung der Mutter einen Dosenwechsel hätten vornehmen sollen. Nun bewegen sich also 3 kleine Kekschen in einer für sie viel zu großen Dosenumgebung. Vielleicht waren es auch von Anfang an nur 3 kleine Kekse in einer zu großen Dose. Bitte - wo ist das Problem? Die Dose wird sicherlich nicht so riesig gewesen sein, dass außer ihr nichts mehr in den Kühlschrank passte.

Hätte mir auch passieren können. Bei Umfüllen in eine kleinere Dose hätte ich zudem die größere reinigen müssen und später auch noch mal die kleinere = Verschwendung von Wasser und Reiniger.
Und das alles wegen so einer blöden Keksdose - als gäbe es keine anderen Probleme?!
 
Aber es ist ja der TE, der einen Ausweg sucht.
Ich glaube, er hat den Ausweg mittlerweile schon vor Augen, muss aber noch eine Weile durchhalten.
Und so poppen immer mal wieder Gegebenheiten hoch, an denen er uns teilhaben lässt.
Ganz gelegentlich denkt man dann, sie könnte vielleicht doch noch die Kurve kriegen, nur um dann wieder festzustellen, dass sie immer wieder in ihr pathogenes Verhaltensmuster zurückfällt.

Die Frau scheint ja zufrieden zu sein, solange die richtige Keksdose im Kühlschrank ist
Sie scheint leider nie zufrieden zu sein. Es gibt immer wieder neue Situationen, an denen sie herummäkelt - non-stop. Und das häufig auch auf eine wie ich finde psychisch sehr unfaire Art, indem sie dem TE ein schlechtes Gewissen macht und wenn er dann etwas tun will, ein resignatives und kompromissloses "Lass nur, ich mach das schon selber" ausstößt und ihn mit schlechtem Gewissen zurücklässt.

(meine Keksdosen stehen sowieso nicht im Kühlschrank).
Du lebst wahrscheinlich auch nicht in Australien. 😆
 
Hab mich hier jetzt auch mal durchgelesen und bin bei der "Tokio-Foto" Geschichte hängen geblieben. Ich muss zugeben, dass ich da ähnliche Tendenzen früher an den Tag gelegt habe. War zb mit meinem Partner im Urlaub und wollte unbedingt die besten Fotos von uns posten. Hab auch zig mal fotografiert, war nie zufrieden, bin ihn deswegen blöd angegangen, hab lieber stunden lang Bilder bearbeitet, anstatt einfach die Zweisamkeit zu genießen. Tja, was soll ich sagen: Bei mir war sicher der Grund, dass ich unzufrieden war, mit mir selbst aber auch mit der Beziehung. Ständig war ich dabei, mich mit anderen zu messen, sprich: Die haben wieder ein strahlendes Foto auf FB, die sind sicher super glücklich und genau das wollte ich auch nach aussen zeigen. Und wenn du dann viele Likes bekommst, glaubst du das Ganze wirklich, fühlst dich innerlich besser. Ich kann mir vorstellen, dass das bei der Frau des TE ähnlich ist. Die Quintessenz ist aber einfach: sie ist nicht zufrieden, weder mit ihm, noch mit sich selbst und deshalb bringt sie jede Kleinigkeit auf die Palme. Schwierig, da eine Lösung zu finden, wenn sie nicht selbst etwas daran ändern will.
 
Gefühlsmäßig hängen beide aneinander...deshalb rate ich nicht zur Trennung.
Ich nehme das völlig anders wahr.

Wie die Frau gefühlsmäßig zum TE steht ist völlig unklar; woran machst du denn ihre Verbundenheit fest? Ich habe sogar viel eher das Gefühl, dass sie sich ein Bindungsverbot auferlegt hat. Von echter Zuneigung nehme ich hier wirklich überhaupt nichts wahr, zumindest kann sie es gut verstecken. Oder deutest du das schnelle Heulen so, wenn sich der TE traut, mal etwas deutlicher zu werden?

Der TE (und auch der Sohn) hingegen leiden nach meinem Eindruck sehr in dieser Beziehung. Der TE verbiegt sich ständig, kann eigentlich gar nicht mehr er selbst oder entspannt sein. Da bleibt doch schon zwangsläufig die Liebe auf der Strecke, mutiert maximal noch in Gefühle des Bedauerns.

Ich bin in diesem Forum ganz bestimmt keine von denen, die schnell zur Trennung raten. In diesem Fall sehe ich aber, dass die Frau sich gegenüber der Maßnahme, die ihnen tatsächlich weiterhelfen könnte, völlig verschließt. Und auf der anderen Seite sehe ich einen unglücklichen TE, der kostbare Jahre seines einzigen Lebens vergeudet.

Nenn doch mal einen einzigen Aspekt, der ein Festhalten an dieser Beziehung rechtfertigen würde. Ich sehe da Null komma Null.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 394) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben