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Verwirrt in der Beziehung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 126749
  • Datum Start Datum Start
Ich vermutlich, dass sie viele Dinge missversteht, sich wegen jeder Kleinigkeit persönlich angegriffen und beleidigt fühlt (z.B. vielleicht hat die Familie auf dem Foto in Japan nicht gelächelt und sie wollte deshalb abreisen )

und sehr unsicher ist.

Offene und ehrliche Worte scheint sie zu vermeiden.

Essen und Aussenwirkung haben für sie eine zu grosse Bedeutung..

Sie wird nicht viel Liebe geben (können).
 
A

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Re: Verwirrt in der Beziehung
hat eine schlechte bis fehlende Impulskontrolle und kommt dann selber nicht mehr aus ihrer Haut. Womöglich haben die Trennungen im Freundeskreis bei ihr etwas getriggert und sie wappnet sich emotional für den Fall, dass es auch bei euch zur Trennung kommt.
Danke für die guten Vorschläge…
Ich hatte ja ein paar Therapiestunden und die Therapeutin vermutet das sie ihre Emotionen nicht angemessen regulieren kann.
Das mit den Trennungen kann gut sein, alle sind irgendwie katastrophal gewesen.
 
Ein Mann, der (ständig) unterwürfig daherkommt, nervt damit seine Frau, erst recht, wenn ihre Grundstimmung schon eine genervte ist.
Jein… bestimmt gibt es Aspekte die sie daran nerven… eventuell wenn ich zu oft frage was sie möchte… zum Beispiel was wir essen wollen, usw.
Ich habe jedoch ein paar Freunde die sind viel dominanter, nenn es männlicher… sie mag davon nicht einen einzigen…
 
Ich würde den Urlaub nutzen, um wieder zu einem normalen Maß an Zugewandtheit zurückzufinden und mal zu schauen, wie sie darauf reagiert. Ihr also freundlich gegenübertreten, aber eben nicht devot. Dazu gehört dann auch so etwas wie weiterhin zu fragen, was sie essen möchte oder proaktiv etwas vorzuschlagen. Wenn sie sagt, sie wisse es nicht oder habe keine Meinung, das dann aber auch zu akzeptieren und womöglich zu sagen "Okay, ich überleg mir etwas und überrasche dich!" Oder auch vorzuschlagen mal gemeinsam zu kochen. Mäkelt sie später herum "Schade, dass es dir nicht schmeckt. Ich fand es lecker. Magst du uns das nächste Mal etwas kochen?" Keine Entschuldigungen, kein Alternativangebot, einfach freundlich bestimmt lernen, solche Negativerlebnisse auszuhalten. Rennt sie weg, lass sie und versuch dich mit etwas Schönem abzulenken. Du bist weder ihr Babysitter, noch ihr Bespaßer. Bleib freundlich, gerne auch liebevoll, streu kleine nette Gesten ein, aber alles in normalen Maßen.

Wenn du sie in den Arm nimmst und sie da wieder wie ein toter Fisch hängt, kannst du sie auch mal fragen, ob sie das eigentlich mag oder ob du es besser lassen sollst. Dir wären diese Gesten eigentlich wichtig, du würdest ihr auch auf diese Art zeigen wollen, dass du sie magst. Du fändest es aber schade, nicht genauso gedrückt zu werden. Es fühlte sich dann nach Zurückweisung an und wäre für dich auch nicht so schön.

Beziehe sie in Aktivitäten der Familie stets ein, damit sie nicht das Gefühl der Ausgrenzung in dein Handeln hineininterpretieren kann, aber akzeptiere auch, wenn sie sich anders entscheidet.

Dich ein bisschen zurückzunehmen mit deinen harmoniesuchenden Botschaften, das richtige Maß auszutarieren, auf Provokationen nicht einzugehen, einfach ihr "Spiel" nicht mehr mitzuspielen, dabei trotzdem freundlich zu bleiben, wird dir, @Fla$hG0rd0n schon schwer genug fallen.

Urlaub hat den Vorteil, dass der übliche Alltagswahnsinn mal außen vor bleibt und man sich mal rein auf sich selbst konzentrieren kann. Hinterfrage deine Handlungen kritisch, ob sie normal sind oder nicht doch schon unverhältnismäßig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde den Urlaub nutzen, um wieder zu einem normalen Maß an Zugewandtheit zurückzufinden und mal zu schauen, wie sie darauf reagiert. Ihr also freundlich gegenübertreten, aber eben nicht devot. Dazu gehört dann auch so etwas wie weiterhin zu fragen, was sie essen möchte oder proaktiv etwas vorzuschlagen. Wenn sie sagt, sie wisse es nicht oder habe keine Meinung, das dann aber auch zu akzeptieren und womöglich zu sagen "Okay, ich überleg mir etwas und überrasche dich!" Oder auch vorzuschlagen mal gemeinsam zu kochen. Mäkelt sie später herum "Schade, dass es dir nicht schmeckt. Ich fand es lecker. Magst du uns das nächste Mal etwas kochen?" Keine Entschuldigungen, kein Alternativangebot, einfach freundlich bestimmt lernen, solche Negativerlebnisse auszuhalten. Rennt sie weg, lass sie und versuch dich mit etwas Schönem abzulenken. Du bist weder ihr Babysitter, noch ihr Bespaßer. Bleib freundlich, gerne auch liebevoll, streu kleine nette Gesten ein, aber alles in normalen Maßen.

Wenn du sie in den Arm nimmst und sie da wieder wie ein toter Fisch hängt, kannst du sie auch mal fragen, ob sie das eigentlich mag oder ob du es besser lassen sollst. Dir wären diese Gesten eigentlich wichtig, du würdest ihr auch auf diese Art zeigen wollen, dass du sie magst. Du fändest es aber schade, nicht genauso gedrückt zu werden. Es fühlte sich dann nach Zurückweisung an und wäre für dich auch nicht so schön.

Beziehe sie in Aktivitäten der Familie stets ein, damit sie nicht das Gefühl der Ausgrenzung in dein Handeln hineininterpretieren kann, aber akzeptiere auch, wenn sie sich anders entscheidet.

Dich ein bisschen zurückzunehmen mit deinen harmoniesuchenden Botschaften, das richtige Maß auszutarieren, auf Provokationen nicht einzugehen, einfach ihr "Spiel" nicht mehr mitzuspielen, dabei trotzdem freundlich zu bleiben, wird dir, @Fla$hG0rd0n schon schwer genug fallen.

Urlaub hat aber den Vorteil, dass der übliche Alltagswahnsinn mal außen vor bleibt und man sich mal rein auf sich selbst konzentrieren kann. Hinterfrage deine Handlungen kritisch, ob sie normal sind oder nicht doch schon unverhältnismäßig.
Warum muss alles von ihm kommen?
Sie kann doch auch Vorschläge bezüglich des Essens und gemeinsamen
Kochen und anderen Dingen machen.
Wenn er nach deinen Vorschlägen handelt, macht er sich weiter zum devoten Arschkriecher.
 
Warum muss alles von ihm kommen?
Sie kann doch auch Vorschläge bezüglich des Essens und gemeinsamen
Kochen und anderen Dingen machen.
Wenn er nach deinen Vorschlägen handelt, macht er sich weiter zum devoten Arschkriecher.
Warum alles von ihm kommen muss? Natürlich wäre es anders wünschenswert, dass auch sie sich aktiv und idealerweise 50/50 einbringt. Aber wenn du den bisherigen Thread gelesen hast siehst du doch, dass es dazu bei ihr eine Blockade gibt, die über normale Gespräche zur Zeit noch nicht aufzubrechen ist. Meine Vorschläge richten sich daher auch lediglich an die Zeit bis er den Versuch unternimmt, sie zu einer gemeinsamen Therapie zu bewegen verbunden mit einer Hoffnung, dass die Therapeutin sie in Richtung einer Verhaltensänderung steuert. Und sie dazu zu bewegen wollte er im Anschluss an den Urlaub in Angriff nehmen.

Dass er eben nicht mehr den - wie du es nennst - devoten Arschkriecher geben soll, hatte ich ja schon empfohlen und daher zunächst kleine Änderungen hin zu einem normalen Umgang empfohlen. Er soll eben nicht mehr zig mal nachfragen, ob sie dies oder gerne jenes essen möchte, oder vielleicht doch noch etwas anderes etc.etc.. Stattdessen eine Absage nach dem ersten Vorschlag akzeptieren und dann selber entscheiden, ohne sich erneut bei ihr rückzuversichern. Das ist schon anders als er es bisher praktiziert hat und es ist nicht der Turn um 180%, auf den sie wahrscheinlich viel extremer, nur eben nicht positiv, reagieren würde . Dass er (mal) kocht finde ich auch nicht tragisch - wir sind ja alle emanzipiert. 😉

Der TE sagt ja selber, er möchte nichts unversucht lassen, um sich später keine Vorwürfe machen zu müssen. Nicht jedem liegen knallharte Ansagen oder gar Wandlungen ins andere Extrem. Daher finde ich den Weg zur allmählichen Verhaltensänderungen zumindest einen Versuch wert.

Was du einen devoten Arschkriecher nennst ist mir zu hart und zu abwertend. Ich emfpinde das Verhalten zwar auch als unangemessen unterwürfig, aber eher als Akt der Verzweiflung, weil er so überhaupt nicht mehr an seine Frau herankommt, sie aber trotzdem nicht nur nicht verlieren, sondern wieder für sich gewinnen möchte.
 

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