Warscheinlich hast du recht.... ich moechte jedoch noch
Pfefferminzdrops Vorschlag umsetzen um Gewissheit zu haben das ich wenigstens alles versucht habe..
Das ist was ich nicht verstehe.
- Ich hatte zum Beispiel immer gedacht das bevor Zaertlichkeiten aufhoeren, eher der Sex aufhoert. Bei uns ist es genau anders herum
Ich sehe Nanas Bewertung wirklich skeptisch und würde deiner Frau und eurer Ehe auf jeden Fall noch eine Chance geben. Ich habe nämlich viel eher den Eindruck, sie steht sich durch was-auch-immer selber im Weg, hat eine schlechte bis fehlende Impulskontrolle und kommt dann selber nicht mehr aus ihrer Haut. Womöglich haben die Trennungen im Freundeskreis bei ihr etwas getriggert und sie wappnet sich emotional für den Fall, dass es auch bei euch zur Trennung kommt. Das würde ja auch zu ihrer Panik passen, nach einer Trennung in einem finanziellen Desaster zu landen, obwohl eine Trennung noch nicht einmal Thema ist.
Ich bin aber ebenfalls nur psychologischer Laie, lasse hier allenfalls ein bisschen Lebenserfahrung einfließen.
Es muss dir
@Fla$hG0rd0n gelingen, ihren Argwohn gegen dich abzumildern und sie aufzuschließen, damit sie sich ihren Problemen stellen kann und ihr sie gemeinsam löst. Das braucht eine ganz behutsame Herangehensweise, damit sie nicht wieder wie eine Schnecke bei Berührung zusammenzuckt und sich in ihr Haus verkriecht und schließt auch nicht aus, einzugestehen, dass du sogar wahrscheinlich ebenfalls Fehler gemacht hast. Das würde ich aber eher pauschal formulieren, denn deine Fehler könnten durchaus auch darin bestanden haben, es ihr immer recht machen zu wollen - das soll aber der Fachmann mit euch herausarbeiten.
Daher finde ich auch gut, dass du die passende Situation abwarten möchtest. Du kannst die Zeit eures Urlaubes ja auch nutzen, um ihr Gutes zu tun - aber eben auf Augenhöhe und wie es in einer harmonischen Partnerschaft normal wäre, keinesfalls aber aus einer Unterwürfigkeit heraus oder mit Schuldeingeständnissen, wo es nichts einzugestehen gibt. Sollte sie die für spezielle Situationen bei dir einfordern, könnte es sogar sinnvoll sein, ihr zu vermitteln, dass du die Situation völlig anders bewertest, ihr also mal ein bisschen Contra zu geben, allerdings ohne dass dies in einen Streit mündet.
Ergänzend fällt mir noch ein, dass du dich mal mit dem Thema der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg beschäftigen könntest. Das ist ein sehr interessanter Ansatz, in dem es darum geht, das Verhalten des anderen nicht zu bewerten, sondern zu versuchen, das Bedürfnis dahinter zu erkennen. Noch besser wäre es, wenn sie sich damit befasst, damit die zermürbenden Vorwürfe aufhören. Ich glaube allerdings, dass das der zweite Schritt vor dem ersten wäre und ich bin auch nicht sicher, ob der Ansatz günstig ist, wenn den Konflikten ein pathogenes Motiv zugrunde liegt. Trotzdem sehr interessant und hilfreich auch im beruflichen Kontext.