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Vertrauensbruch beim Arbeitsgeber fristlose Kündigung möglich?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123429
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Aber hinterm Rücken, einen anderen Teamleiter suchen, geht gar nicht. Sag mir, wo hat er Rückgrat?
Doch geht, merkst du ja gerade 😉
Das Rückrat beweist er seinem AG gegenüber, denn er versucht einen nahtlosen Übergang zu schaffen, so dass das Team nicht bzw. nicht lange ohne Leitung laufen muss. Daran wird er wohl schließlich gemessen.

Suche das Gespräch in Bezug auf eine Aufhebung und gehe im Guten. Du hast doch etwas besseres gefunden - wo ist das Problem? Für dich fügt es sich doch zum Guten 🙂
 
Doch geht, merkst du ja gerade 😉
Das Rückrat beweist er seinem AG gegenüber, denn er versucht einen nahtlosen Übergang zu schaffen, so dass das Team nicht bzw. nicht lange ohne Leitung laufen muss. Daran wird er wohl schließlich gemessen.

Suche das Gespräch in Bezug auf eine Aufhebung und gehe im Guten. Du hast doch etwas besseres gefunden - wo ist das Problem? Für dich fügt es sich doch zum Guten 🙂
Es geht mir ja mehr um die Moral. Er sucht treue, langfristige Angestellte. Jetzt darf er sich ruhig einen neuen Teamleiter suchen, der wird zu 100% abspringen. Das sagen auch meine Kollegen. Es muss total verzweifelt sein dort langfristig arbeiten zu wollen. Ich mache es nicht mehr mit.
 
Jetzt darf er sich ruhig einen neuen Teamleiter suchen, der wird zu 100% abspringen.
Macht er doch schon! Und dass dieser zu 100% abspringt, ist sicherlich nur dein Wunschgedanke oder kannst du irgendwie die Zukunft voraussagen? (Dann mal her mit den Lottozahlen 🙂)
Es geht hier auch weniger um Moral, mehr um dein verletztes Ego. Ist auch nachvollziehbar, nützt dir nur nichts. Gehe da sauber raus und hake es als Erfahrung ab.
 
Ich würde in keinem Fall bei diesem Regionalleiter kündigen - sondern bei dessen Vorgesetzten.
Aufhebungsvertrag und Zeugnis mit dem Vorgesetzten besprechen. Möglicherweise sucht der Regionalleiter dann auch bald bei dem Chaos, das er verbreitet.
Und da er dich schon mal loswerden wollte, ist der Mobbing Vorwurf gar nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen.
Dazu kommt - meist will die Geschäftsleitung einen Mitarbeiter nicht halten, wenn dieser unbedingt weg will. Ausser in Forschung und Entwicklung oder in sehr gehobenen Positionen.
Allerdings sollte das formal sauber ablaufen.
Zur Kündigungsfrist - die gesetzliche Frist ist nur die Untergrenze. Es können allerdings wesntlich längere Zeiträume vertraglich vereinbart werden.
 
Habe ich tatsächlich auch gedacht, aber er wollte mich schon im Januar loswegen, in seinen Augen bin ich für den Job unqualifiziert. Seit Februaur läuft es wieder gut, hat mich auch als Teamleiter akzeptiert, die Stelle hat er allerdings nicht rausgenommen, er hat es "vergessen". Soll ich so auf nett tuen, und sagen, passiert?

Er wird seinen Eindruck ja begründet haben.
Und offenbar war das nicht unbegründet, du schreibst, es liefe seit Februar wieder gut, also hast du etwas verbessert, nehme ich an.
Ich vermute, das es Zweifel gab, ob du die Stelle ausfüllen kannst und die Anzeige deshalb zur Sicherheit bestehen blieb, als Notanker.

Aber hinterm Rücken, einen anderen Teamleiter suchen, geht gar nicht. Sag mir, wo hat er Rückgrat? Für mich ist vertrauen enorm wichtig.

Aber natürlich.
Seine Loyalität hat dem Unternehmen zu gelten und für dieses muss er die beste Lösung finden.
Ein unmotivierter, beleidigter Mitarbeiter, der weiß, dass man ihn wahrscheinlich ersetzen will, ist das nicht.
Eine entstehende Lücke in der Leitungsposition kann es auch nicht sein. Ee hat das möglichst zu vermeiden.
So einfach ist das.

Ich habe ihm darauf angesprochen.

Worauf?
Und was war die Antwort?

Ich hätte auch nix sagen können.

Worüber, wozu hättest du nichts sagen können?

Es geht mir ja mehr um die Moral. Er sucht treue, langfristige Angestellte. Jetzt darf er sich ruhig einen neuen Teamleiter suchen, der wird zu 100% abspringen. Das sagen auch meine Kollegen. Es muss total verzweifelt sein dort langfristig arbeiten zu wollen. Ich mache es nicht mehr mit.

Dein Ego ist verletzt, nachvollziehbar.
Versuche für dich das Beste daraus zu macgen, indem du reflektierst, wie es dazu kommen konnte, welchen Erwartungen du nicht gerecht werden konntest und warum.
Dann kannst du die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, daran arbeiten und so in deine Zukunft investieren.
Jeder Tiefschlag ist auch eine Chance.

Weshalb sollte ein anderer Teamleiter abspringen?
Du wolltest den Job doch auch weiter machen...
Warst du verzweifelt?
 
Gehe doch einfach zu deinem aktuellen Chef, lege ihm die fristgerechte Kündigung auf den Tisch und frage ihn, ob ein Aufhebungsvertrag zu einem früheren Zeitpunkt möglich wäre. Da er mit deiner Leistung ohnehin nicht zufrieden war, wäre es schließlich in seinem Sinne, denn wenn du früher gehst, muss er dich nicht zu lange bezahlen (die Motivation nach der Eigenkündigung kann er sich bestimmt denken), zudem kriegst du keine Betriebsinterna mehr mit, wenn du früher gehst.

So, entweder er lässt dich dann früher gehen oder nicht. Falls du früher gehen kannst, gibst du dem neuen Chef Bescheid, dass du früher kommen kannst. Falls nicht, sagst du ihm eben, dass du leider nicht vorzeitig aus deinen vertraglichen Verpflichtungen herauskommst und ihm daher erst nach Ende deiner Kündigungsfrist zur Verfügung stehst. Tricksen würde ich dabei nicht, denn das würde mir als neuem Arbeitgeber auch nicht gefallen (denn was du beim alten AG machst, machst du später vielleicht auch bei mir).
 

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