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verrückt/ abhängigkeit/ seelenverwandtschaft

und wißt ihr was ich jetzt gemacht habe? ich habe meinem ex-freund, mit dem ich seit ca. 6 jahren keinen kontakt mehr hatte und den ich in unserer beziehung ganz fürchterlich gedemütigt habe, eine email geschickt und ihn um verzeihung gebeten. hoffe, dass ich seine email-adresse noch richtig in erinnerung hatte. er ist us-amerikaner und lebt auch dort.

danke danke danke
 
nunja, er hat mir jetzt etwas geschrieben, das alles erklären würde. ich möchte es aber hier (noch) nicht öffentlich machen. ich glaube, dass es wahr ist, bin aber noch nicht ganz sicher.

wenn ja, dann ist weder er noch ich verrückt und dann können wir zusammen sehr glücklich werden...
 
@Blume im Wind: deine Interpretation dass mein Beitrag wie ein Befehl klingt deutet für mich ein wenig in Richtung Ängste in Sachen Beherrschstwerden etc.

Zur Richtigstellung: ich klinge ggf ein wenig burschikos und forsch...das ist mein Temperament und die Leidenschaft mit der ich alle Themen angehe....ich fühle mich tief rein und zwar sehr tief und lasse dann das was ich auffinde in voller Stärke rausklingen. Diese Intensität mag ängstliche Gemüter ggf erschrecken..aber im Grunde ist nix Schreckliches dabei wenn man mal in die Tiefe analysiert und Dinge deutlich ausspricht.
Ich erhebe im Übrigen nicht den Anspruch eine vollständige Wahrheit aus zu sprechen..ich erkenne nur Teilaspekte...und ich maße mir niemals an Befehle zu erteilen. Das Leben anderer und deren Entscheidungen ist mir nicht gleichgültig aber letztlich ist es mir egal wie sich jeder entscheidet.

Du scheinst mich gründlich missverstanden zu haben....Ich bin auch keine Therapeutin aber verstehe Menschen mitterlweile ganz gut, war früher Beraterin in einer Sozialberatung, bin derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Uni und Buchautorin, glücklich verliebt in zwei Männer und in erster Linie ein Mensch mit Herz und Verstand.
Tja und ich treibe hier im Forum hin und wieder mein "Unwesen" bin dabei aber recht lockerflockigsahnig. Als Dünnmilch sehe ich mich net..dazu bin ich mittlerweile zu fetthaltig im Geiste. 😉
Ob ich das hier brauche? An sich net...aber es macht ab und an einfach Spass und es ist schön hier einige User die man mittlerweile ein wenig kennt an zu treffen.

Und im Übrigen verbleibe ich dabei: einer würdigen Haltung steht es nicht an sich kleinherzig auf eine Klammerliebe zu versteifen und zu abhängig von Unabwägbarkeiten zu machen.

Man ist im Leben bereits so reich beschenkt dass es zudem nicht schicklich ist Dingen hinterher zu jammern die halt nicht so sind wie sie sind.

Viele Sehnsüchtige mit Flausen von romantischer Liebe im Kopf projizieren oft in andere was hinein was dort ggf gar nicht vorhanden sind und sind ständig enttäuscht..sie produzieren damit Karma und Leid.

Gestern haben wir uns im TV, RTL glaub ich ne Comedyshow angeguckt...Eckhard von Hirschhausen: Glück kommt selten allein...empfehlenswert!

Tyra

zu den wissenschaftlichen Untersuchungen, auf die du referierst wäre ein Link oder Buchverweis oder Hinweis auf einen Wissenschaftsartikel ganz nützlich. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo delete,

das Problem das auftritt wenn man Liebe als Therapie nutzt ist dass man dabei in der Regel den Partner (der kein Therapeut ist) überfordert und ihn auch nur unter den Aspekt sieht ihn zu brauchen...das schafft zu viel Enge und Abhängigkeit und für Liebe bleibt dann kein Platz mehr. Dann ist es eher eine Zweckbeziehung in der man sich therapieren lassen will.

Ich habe damals in der Beratungsstelle unendlich viele scheiternde Beziehungen gesehen in denen man dachte der Partner sei ein Therapieersatz.

Stimmt du bist ohne Liebe nicht lebensfähig..aber die Selbstlliebe reicht und du bist überlebensfähig ohne Bestätigung und Liebe anderer sofern dein Kern gefestigt und stark ist und so voller Liebe fürs Leben.

Du bist so wie du bist perfekt und vollständig..brauchst um ein Ganzes zu sein keinen anderen Menschen.
Klar ist es wunderbar die Liebe (zum Leben etc.) mit einem anderen Menschen zu teilen..aber es ist halt nicht immer gegeben dass ein anderer Mensch dies auch will oder parat dazu steht...und dann?

Für magere Zeiten ist es immer gut Plan B oder C in der Tasche bzw dem Herzen zu haben.
Liebe kann man überall finden..man muss sich dabei nicht auf eine einzige Person fokussieren.

Wie fühlt sich dein Partner so als Trainingsrad für die Liebe? Hast du dich das mal gefragt?

Klar übt man auch am Partner die Liebe aber man sollte es dabei nicht übertreiben und sich zu abhängig davon machen.
Respekt vor der Liebe haben bedeutet auch die Grenzen des Partners zu achten und Liebe nicht als Trog aus dem man Liebesbrei frisst zu betrachten...
Was gibst du deinem Partner zurück an Liebe?

Die Welt ist nicht krank....sie ist wie sie ist. Ich rate dir ab dich zu isolieren indem du die Welt einseitig negativ bewertest. Die Welt hat sehr vieles zu bieten..sie bietet dir ja auch Sicherheit, soziale Sicherheit und viele Möglichkeiten.
Es liegt an dir was draus zu machen.

Du klingst recht ichzentriert (ich, ich ich brauche Liebe, nehme Liebe, ich gegen die böse Welt etc.), zeigst Ängste und Isolationstendenzen. Das ist Kennzeichen einer psychischen Grunderkrankung und damit eine fachärztliche Kombitherapie (psychiatrisch-medikamentös + psychologische Hilfe) unverzichtbar für dich.
Psychische Störungen oder Krankheiten sind in der Regel reversibel also behandelbar und klingen wenn man alles richtig macht auch wieder ab. Falsch wäre es dem Irrglauben zu verfallen Liebe allein könne solche Krankheiten heilen...Liebe ist gewiss ein gutes zusätzliches Heilmittel, aber man sollte den bogen nicht überspannen und einen Menschen damit an sich ketten dass man sagt: ich brauche dich, sonst kann ich nicht leben. So etwas wäre emotionale Erpressung und passivaggressive Gewalt.

Ich hoffe diese glasklare Analyse und Worte helfen dir ein wenig mehr in die Tiefe zu blicken, auf die Hintergründe deines Handelns und Denkens.
Ich bin recht denkfit und biete gerne meine Gedanken zu einigen Themen an...ohne Forderung dass du dir was davon annimmst. Letztlich ist es deine Entscheidung welcher Denkhaltung du verhaftest bleibst.
Ich hoffe deine innere Stärke wird eines Tages soweit gedeihen die Welt nicht mehr in Schwarz oder Weiss zu sehen und zu erkennen dass Menschen oder die Welt weder gut noch böse sind sondern einfach wie sie sind: sie bieten Möglichkeiten aus denen du was machen kannst oder es auch vergurken kannst.

Du bist Herrin und Architektin deines Lebens und der Liebe die du lebst...mach was draus! Bilde weiter mehr Stärke und Autonomie auf und wachse aus dir heraus und rein mitten in diese Welt...denn diese Welt beißt nicht, sie ist nicht der Feind...du bist dir eher in einer verwirrten Denkhaltung selbst der Feind.

Schulddenken vermeiden (ist leider sone bekloppte Tradition christlich-geistesgeschichtlicher Tradition die vielen Köppen implantiert ist). Und vor allem reflektieren lernen und meditieren. Es ist wichtig diese zusätzliche Beobachtungsweise in sich zu trainieren damit man nicht in sich drin stecken bleibt sondern durch Aussenschau auf sich selbst, also mit mehr Distanz zu sich viel näher an sich ran kommt.

Klingt paradox..ist es auch, aber es funktioniert hervorragend. Genau das macht Stärke aus...eine breites Beobachtungsfeld aufbauen...

Tyra


Komplexe kannst du ruhig haben..habe ich auch...aber die muss man ja net herrschen lassen.
Nie gegen die Angst angehen..sie ist nicht dein Feind, sondern Begleiter den man eh net loswird..was auch gut ist..sie kann auch Helfer sein, man braucht sie ab und an als Alarmgerät vor Gefahren.

Innere Stärke ist zu lernen die inneren Ängste zu kennen, zu erkennen und Techniken zu entwickeln sie zu beherrschen.

Du willst Sahne? Sie ist ja bereits da....schnapp sie dir...damit du ran kommst musst du allerdings viel Ich abbauen..innerlich leer werden...also loslassen von unsinnigen Ideen...das Liebe ein Medikament gegen depressionen ist oder sowas.
Oder der Quatschidee dass unsere Gesellschaft so schlecht ist...ist sie nicht!
Klar bietet die welt viele Verlockungen und Ablenkungen und Versprechen...auch das Internet ggf alles Schaum und Dünnmilchkram.
Aber ein kluger Mensch fällt natürlich auf so was nicht rein, oder?
Es ist natürlich einfach immer der bösen Welt die Schuld zu geben..aber im Grunde bist du es ja die nicht der Verantwortung übernimmt die Spreu vom Weizen zu trennen...dir Durchblick zu verschaffen und bewusst dein Leben zu gestalten.
Du entscheidest wo du mit wem kommunizierst...Du könntest dir entweder vor Ort Bekanntschaften sammeln und Freundschaften pflegen oder im Internet abhängen...dich dort verstecken?
Internet ist ein idealer Ort an dem sich ängstliche Menschen verstecken können..aber die wertvolle Lebenszeit verrinnt.

Prüfe einfach was dich satt macht..ich für meinen Teil mit wenig Internet und viel real-phyischem Leben bin stets satt, kenne an sich gar kein Gefühl mehr Liebe haben zu wollen....Ich kann hier nur für mich sprechen. Wenn du so glücklich und zufrieden bist mit Dünnmilch ist es auch in Ordnung.
Gezwungen ist ja keiner seine Zeit vorwiegend im Netz zu verbringen und bei Sucht,....Menschen sind leider manchmal suchtgefährdet. hilft oft auch Therapie.

So..ich geh jetzt mal ein wenig Sahne schlürfen...raus in diesen sonnigen Tag, auf den Mark, Bekannte treffen auf nen Latte....Heute nachmittag Reiten...Man kann ja so viel planen und machen.

Grundlegend ist übrigens Sport und Bewegung..viel unter freiem Himmel sein..das macht glücklich...den Glücksgefühle sind Produkte der Hirnchemie.....Liebe allein reicht nicht..sie braucht Vitamin D um sie fühlen zu können im Kopf und Herzen...sie braucht Endorfine und andere Glückshormone, eine ausgeglichene und intakte Biochemie des Gehirns..ohne diese Grundlagen funktioniert die Liebe gar nicht da sie in der Gefühlswelt gar nicht wahrnehmbar ist...
Depression ist ne biochemische Störung die erstmal fachkundig behandelt werden muss damit Liebe auch andocen kann...ankommt in der 'Gefühlswelt die bei Depressiven zunächst eher grau ist, verhangen, antriebsschwach, negativ eingefärbt (vgl. deine Bewertung: böse Welt etc..)..Kümmer dich also professionell um die Grundlagen..im Grunde weisst du was zu tun ist.

In diesem Sinne: move your ass and feel the beat.....oder lass es und fühle ständig nur Mangel und Bedürftigkeit...deine Wahl!
Ich kann dich nur ermutigen mal neue Wege zu gehen und neues aus zu probieren und zwar solange bis du angekommen bist im Leben.

Viel Erfolg!
 
noch was zu Depression....ist ne Wahrnehmungsstörung...An sich stehst du ja bereits mitten in der fetten Sahne..wendest dich jedoch ab und hin zur Dünnmilch...ist oft angstverbundenes Klammern an Leidensgewohnheit.

Mit ganz simplen Dingen wie Langlauf oder verändertem Tagesrhytmus (was Gewohnheitsängstlern natürlich Schiss macht..jede Form von Veränderung wird als Bedrohung wahrgenommen etc.) kann man die Biochemie positiv beeinflussen.
Aber das reicht oft nicht...man braucht auch geistig fitte Mentoren die einen Vernunftdenken lehren und reflektierendes Denken und Bewerten, eine Metaebene des Denkens eröffnen.
Seelengespräche face to face..direkt von Mensch zu Mensch halte ich für unverzichtbar...solche Gespräche können manchmal hart sein sind aber auch manchmal erste Sahne...
Es gibt ggf auch sehr kreative Menschen die aus wenig viel machen können...Alchimisten, die aus virtueller Dünnmilch ne Mascarponecreme zaubern können? Keine Ahnung...ist glaube ich eher unwahrscheinlich da wir Menschen Sinneswesen sind und man oft mehr braucht...

Sport und Depression

Welche Therapien hast du bereits gemacht? Wo und wielange?

Wirksamkeit ist natürlich nur gewährleistet wenn du mitmachst und dran glaubst.
Mit deiner "Ich-gegen-die böse-Welt-Haltung (Opferhaltung...du schreibst dich auf diese Rolle fest...wieso? aus Gewohnheit?) kommt natürlich keiner an dich ran und auch ne Therapie hilft dann nicht, keine Liebe der Welt wird helfen. Die innere Haltung zu dir selbst und zur Therapie oder auch zur Liebe ist entscheidend,

Tja manche schaffen es, andere nicht...so ist das Leben. Ich hoffe du kriegst den Bogen noch raus.

An die Macht des Geistes denken...wenn du stark dran glaubst dass nix hilft dann hilft auch nix...nennt sich self-fulfilling-prophecy.

ES gibt im Übrigen immer viele tausend Möglichkeiten die ans Ziel führen können..ich würde mich nicht zu stark auf die Möglichkeit versteifen dass nur die Liebe dieser einen Person dir helfen kann...damit engst du dich nur ein, deinen Partner und auch die Liebe und murkst letztlich früher oder später euch alle damit ab....Immer breit fächern...viele Möglichkeiten nutzen....Diversität statt Monokultur....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Delete,

ich verstehe dich sehr gut, was du in deinem langen Beitrag geschrieben hast. Ich habe auch lange so ähnlich gedacht. Du musst dich auch nicht verbiegen lassen, weder durch einzelne Menschen noch durch die vermeintlich so böse Welt, denn das wäre in der Tat der falsche Weg. Aber nach meinen früher mehrfach gesammelten Erfahrungen mit diversen Abhängigkeiten, und den heute daraus gewonnenen Erkenntnissen, kann ich mich Tyras Ausführungen in fast allen Punkten nur anschließen. Die Welt ist in erster Linie so, wie wir sie sehen. Oftmals sehen wir die guten Seiten, die es durchaus ja auch gibt, einfach gar nicht mehr...

Die Selbstliebe ist aber in der Tat unverzichtbar. Diese durch Liebe im Außen zu ersetzen oder gar die eigene Selbstliebe darauf zu begründen, dass ich Liebe von außen bekomme, das funktioniert nicht auf Dauer. Das überfrachtet eine Beziehung ungemein, und es führt nur zu einer sehr hohen Kränkbarkeit, wenn es mal nicht so gut funktioniert, wie man sich das vorstellt. Das genau ist der Druck, den wir uns selbst oft so unnötig machen, weil wir uns alleine so unzulänglich fühlen. DAS kann aber niemand von Außen ersetzen oder kompensieren. Ich glaube, das muss immer wieder scheitern, wenn es einen solchen Anspruch gibt.

Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass die Liebe im Außen tatsächlich so etwas wie die Sahne des Lebens ist. Aber ich meine auch, dass es dafür ein ausreichendes Maß an Selbstliebe unbedingt braucht, so dass ich in der Tat auf niemanden wirklich angwiesen bin, um mein Leben bejahen und mich daran erfreuen zu können. Das ist kein Widerspruch zu der Liebe im Außen und mit Egoismus hat das auch nichts zu tun, das ist eine gelebte Autonomie, die für mich erst eine stabile Bindung möglich macht. Und ich bin auch davon überzeugt, dass die Liebe im Grunde universell ist, so dass wenn sie auch in uns selbst gegeben ist, sich alles andere ohnehin automatisch ergibt. Und ich bin der romatischen Liebe gegenüber, und den Vorstellungen gegenüber, die darüber so oft vorherrschen, sehr skeptisch geworden. Denn genau diese Vorstellungen führen ja in der Regel immer wieder zu einer unerfüllbaren Sehnsucht nach dem ewigen Kick, der ständigen Bestätigung von außen, und das oft auch noch in einer völligen Fixierung auf nur einen einzigen Menschen, währenddessen die universelle Liebe oftmals dann auch noch viel zu kurz kommt.

Ich finde es übrigens schön, dass du dich bei einem Ex entschuldigt hast, und so mit einem unguten Kapitel deines Lebens ja vielleicht etwas besser abschließen konntest.

Es ist sicherlich sogar möglich, auch dann aufeinander zuzugehen, wenn beide Seiten problembehaftet sind. Aber auch das kann zunächst mal eine Trennung auf Zeit bedeuten, um an sich selbst zu arbeiten, wenn beide Seiten das dann auch tun und es eben nicht als Liebesverzicht begreifen. Dazu kann ich dir den folgenden Vortrag von Anneliese Fuchs sehr empfehlen, der genau das sehr gut beschreibt, was es wohl in erster Linie zu erreichen gilt für eine gesunde und dauerhafte Bindung:

Prof. Dr. Anneliese Fuchs: Die innere Scheidung und ihre segensreiche Wirkung - Vorarlberg-Magazin

Prof. Dr. Anneliese Fuchs ist Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin, Autorin von 7 Büchern. Sie arbeitet im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie (APP) in Wien, begleitet als Coach, Trainerin und Supervisorin Klein-, Mittel- und Großbetriebe.

Buchtipp:
"Mein Charakter ist nicht mein Schicksal. Grundmuster des Lebens für mich nützen" - Böhlau-Verlag

Viele Grüße
Traumatisierter
 
hallo ihr lieben,

jetzt ist er 7 tage im urlaub, aber er hat mir ein treffen vorgeschlagen (nach dem urlaub).

ansonsten gehts mir besser. hab einiges mit meinen eltern geklärt und sehr viel an meiner selbstliebe gearbeitet!

lg
 
aaaalso:

ich war von ihm besessen, also in höchstem maße emotional abhängig. das habe ich ja schon die ganze zeit geahnt und heute ist es mir so richtig bewusst geworden.
es war aber sehr gut mich dem auszusetzen. denn es zeigt ja, dass ich ganz generell emotional abhängig bin (von anderen menschen oder einem anderen menschen). und emotional abhängig ist man nur dann, wenn man zu wenig bzw. gar keine selbstliebe hat.
das heißt jetzt zunächst mal gar nichts für die zukunft. ich denke ich weiß jetzt gut genug wer ich bin um von anderen nicht mehr manipulierbar zu sein, also auch nicht von ihm (wobei er das auch nie bewusst tut). das heißt, dass ich jetzt stark bin und selbstliebe habe und eine begegnung auch nur zulasse mit jemandem, der ebenso stark ist und ebensoviel selbstliebe hat wie ich. auf irgendwelche halbherzigen annäerungsversuche werde ich also ganz einfach nicht mehr reagieren und dann kann er sich ja überlegen ob er einen klaren und wirklichen schritt auf mich zumachen will.
ich denke ich bin jetzt so weit, dass ich auch ohne eine beziehung glücklich sein könnte und werde mir deshalb auch niemanden mehr antun, der mit sich selbst nicht im reinen ist.

herzlichen dank und liebe grüße
 
ich habe verstanden, dass alles um mich herum eine aufforderung an mich ist zu wachsen. und auch alles, was mir wiederfahren ist, war eine aufforderung an mich zu wachsen.

erst wenn der kopf wirklich vollständig frei ist von jedem gedanken an einen anderen menschen, kann man wirklich zu sich selbst finden.

lg
 
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