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Vermieter nervt jeden Tag!

Ich bin auf der Suche nach einer anderen Wohnung. Es eskaliert immer mehr, ich kann keinen Schritt aus der Wohnung tun, ohne dass er mir über den Weg läuft. Er passt mich jeden gottverdammten Tag im Flur ab. Nur um an mir vorbei zu gehen und "Guten Morgen" zu sagen. Er ist ja jetzt schließlich beleidigt und "straft" mich damit, dass er nun kein Gelaber mehr anfängt sondern sich drauf reduziert hat mir nur so über den Weg zu laufen. Manchmal wünsche ich mir, er fiele von der Leiter. Aber dann würde er mich noch als Buhmann hinstellen.
Gestern war ich vormittags zu Hause, weil ich frei hatte, da war ich noch keine 10 Minuten aus dem Bett, da hat er hochgerufen, dass er was vom Speicher holen müsse. Hab ihn abblitzen lassen. Heute Abend hat er geklingelt, hab ich aber auch nicht drauf reagiert. Aber ich weiß auch, dass das nur das Gespräch verschoben hat, das morgen auf mich wartet. Er denkt übrigens, er wäre vollkommen im Recht und regt sich über mich auf, dass ich auf nichts reagiere und sie nicht an ihre Sachen kommen.
Mir stinkt das hier zum Himmel- wenn diese dämliche Hack****** morgens schon die Erste ist, die ich sehe ist der Tag fast schon gelaufen. Zumindest der Vormittag.

Warum ich bisher noch nichts gesagt habe? Weil ich zu feige bin. Das ist der Grund. Ich habe gehofft, dass es sich durch Aussitzen von alleine regelt und er kapiert, dass ich auf seine Anwesenheit keinen Wert lege. Vielleicht habe ich die Reaktion erwartet, wie ich es machen würde. Mir geht einfach nicht ins Hirn, wie man eine Wohnung vermieten kann an Wildfremde und sich dann einbilden, sie könnten trotzdem noch in der Wohnung ein und ausgehen, wie es ihnen beliebt. Ich bin so froh mit meinem Steckschloss, ich hätte ohne dieses Ding keine 2 Minuten Ruhe im Leben.
Im Moment ist es alles so festgefahren und ich stehe innerlich ständig unter Strom, dass ich dieses Gespräch vermutlich nicht sachlich führen könnte. Ich denke allerdings, dass in den nächsten Tagen das Gespräch stattfinden wird, er wird jetzt keine Ruhe geben, solange er in die Wohnung will. Und ich würde fast wetten, dass er morgen Früh wieder klingelt. Denn ich habe morgen frei. Das wird er spätestens um 9 Uhr gemerkt haben. So wie gestern.

Ich weiß schon, dass ihr alle Recht habt, dass ich das Gespräch suchen muss, aber manchmal ist etwas leichter gesagt als getan. Als Außenstehender stellt man sich vieles oft einfacher vor, als wenn man selber in der Situation steckt.
 
Schreib ihm doch einen Brief. Da musst du ihm nicht gegenüber treten und kannst in Ruhe das formulieren, was dir wichtig ist. Und er kann auch nicht sofort reagieren und hat erst einmal Zeit zum Überlegen.
 
Schreib ihm doch einen Brief. Da musst du ihm nicht gegenüber treten und kannst in Ruhe das formulieren, was dir wichtig ist. Und er kann auch nicht sofort reagieren und hat erst einmal Zeit zum Überlegen.

Tja, das sind auch meine Gedanken und Worte, doch um ein NEIN zu vermeiden, zieht man lieber unter Kosten um.
Ich kann es sogar verstehen, doch dann wird sich das im Leben sicher wiederholen, wenn auch in anderer Form.
Ein "NEIN" sagen können, ist der erste Schritt zur persönlichen Freiheit und Wahrung seiner Toleranzgrenzen...

Und dieses NEIN muss man noch nicht einmal selbst formulieren und aussprechen... Dafür gibt es Anwälte.
 
Hallo combichrist,

mit deiner Aussage ..
Als Außenstehender stellt man sich vieles oft einfacher vor, als wenn man selber in der Situation steckt.
..hast Du natürlich recht. Was mir hilft bei schwierigen Gesprächen ist eine innere Vorwegnahme des selben. Was jetzt kommt, wirst alles selber wissen. Doch vielleicht hilft es Dir, es noch mal zu lesen 🙂.

Du weißt was dir den Rücken stärkt zum Beispiel deine Rechte als Mieterin. Du weißt, was du nicht mehr willst. Was hilft Dir noch? Du hast 2 Vermieter. Ziehe seine Frau in das Gespräch mit ein. Setze Zeit und Ort selbst fest, nicht lauthals im Türrahmen. In deinem Mietvertrag steht nicht drin, dass sie über deine Wohnung Zugang zum Speicher haben. Das würde ich auch aufs Tablett bringen. Meine Liste würde ungefähr so aussehen:

- Ich bin nicht ihr Sohn und wünsche keinen privaten Kontakt der über das Mitverhältnis hinaus geht.
- Die Besuche auf dem Balkon hören auf, sonst gibt es Anzeige gegen unbekannt! Nachbarn ist es bereits auch unangenehm aufgefallen.
- Wenn auf klingeln nicht reagiert wird, gibt es kein rufen und klopfen!
- Sollte ich das nächste Mal im Dunkeln in sie hin einlaufen, müssen sie damit rechnen dass ich zuschlage.

Stell Dir vor, du hast beide vor dir sitzen. Gehe das Gespräch ruhig innerlich durch, lass es auch eskalieren. Dann kannst Du dir überlegen, wann Du sagst: "Das führt hier zu nichts. Sagen sie mir Bescheid, wenn ihre Einsicht aus dem Urlaub zurück ist!". Wie Du ja weißt, bist Du dann im eigentlichem Gespräch sattelfester und das spürt auch dein Gegenüber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich solltest du einen Anwaltsbrief an die schicken, wo seine Grenzüberschreitungen genau formuliert sind mit der Androhung auf Mietminderung.
Wer weiß, wie ernst der das überhaupt nimmt, wenn "nur" du dich über ihn beschwerst.
 
Dass man nicht sofort ausziehen will oder kann, ist mir klar, aber wie kann man das denn n halbes Jahr aussitzen, ohne überhaupt mal was zu machen?!

Unser Vermieter ist vielleicht nicht ganz soooo extrem wie deiner, aber wir sind ihm mit dem Mieterbund gekommen und seitdem lässt er uns in Ruhe.

Ich kann ohnehin auf Grund meiner eigenen Erfahrungen nur sagen, dass es das Beste ist, den Vermieter nicht mit im Haus zu haben. Vor allem nicht Leute, die den ganzen Tag nur zu Hause rum lungern...

So wie ich mit meinem Mitbewohner jetzt auch beim Vermieter im Haus wohne, würde ich nie wieder wohnen.

Besser ne Genossenschaftswohnung. Die können auch keinen Eigenbedarf plötzlich anmelden usw.
 
Na wir haben fast 80 euro für das Jahr bezahlt, aber auch das ist noch wuppbar. Muss man halt auf den Monat mal rechnen dann.

Ne Rechtsschutzversicherung macht für solche Fälle auch Sinn.

Wenn mein Vermieter noch weiter rumgenervt hätte oder es nochmalig eskalieren sollte, nutzen wir halt die Rechtsschutz meines Mitbewohners (es ist ja Quatsch, in einer WG alles doppelt zu haben).
 
Ich habe gute Erfahrungen mit dem Mieterverein gemacht, finde das auch nicht gut, ihn einfach schlechtzureden und was die Kosten anbelangt, kannst du 3 Jahre in einem Mieterverein sein was du für ein Schreiben von einem Fachanwalt bezahlst.
 
@ cloudy
Du solltest meine Antwort noch einmal lesen. Beratungshilfe wird dem entsprechenden Personenkreis KOSTENLOS gewährt. Neben der Beratung durch den Fachanwalt ist damit auch sämtlicher außergerichtlicher Schriftverkehr abgedeckt. Es darf max. eine Gebühr in Höhe von 10 EUR -EINMALIG! für den Vorgang- durch den (Fach)Anwalt in Rechnung gestellt werden. Also...lesen. Danke.

Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass die TE Hartz4 Empfängerin ist, so dass ihr so ein Beratungsschein überhaupt zusteht.
 

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