Scorpion1993
Mitglied
Momentan sehe ich zurück und bemerke was falsch lief. Vom Anfang bis jetzt zog sich eine graue Linie durch mein Leben. Die Wut, dessen Kontrolle ich zu verlieren glaubte, der Hass der mich zersägte und die Rachsucht, die meine Lage schlimmerte. Depression, Frustration, Leid, Wut, Schmerz.... ...aber wodurch hatte ich diese Gefühle?
Jahrelange schikane hat tiefe Narben hinterlassen. Aber diese Narben habe ich nicht einer großen Gruppe zu verdanken, sondern einigen wenigen, die andere abwerten um sich selbst aufzuwerten. Leuten die Angst mit Respekt gleichsetzen, obwohl es ganz verschiedene Dinge sind.
Nach oben wollte ich, also passte ich mich an. Wofür? Um von Leuten apzeptiert zu werden, die mich nicht interessieren? Ich wurde still. Redete wenig bis gar nicht. Irgendwann widmete ich mich dem PC. Erst dachte ich es war ein Fehler so viel Lebenszeit zu verschenken, aber anderer seits... ...finde ich es im nachhinein nicht schlecht. Meine Vergangenheit hat mich zu dem gemacht, was ich nun bin. Meine Familie ist nicht meine Biologische. Ohne Geborgenheit ist eine Familie meiner Meinung nach keine Familie. Als ich aufwuchs, war ich meinem Vater vollkommen egal. Jetzt versucht er auf einmal Superdaddi zu spielen. Meine Familie, wie ich sie kannte, wurde vor vielen jahren zerstört, dass kann man nicht einfach so reparieren.
Meine Familie besteht aus dem engsten Ring meiner Freunde und meiner Schwester. Irgendwann reduzieren sich die Leute, denen man 100% Traut, die immer für einen da sind und bei denen man immer untertauchen kann, auf eine Zahl, die man an einer Hand abzählen kann.
Meine erste Beziehung war zum scheitern verurteilt, ich brauchte über 6 Monate um die trennung zu verkraften. Ich wollte sie immer zurück haben.
Aber heute finde ich es gut, dass es nicht so gekommen ist.
Wieso?
Weil es nur Schaden angerichtet hätte. Ich bin wer ich bin. Meine Wut habe ich ruhen gelassen. Was mir fehlte war wahre liebe und die habe ich jetzt. All meine Wut ist schier verschwunden. Es kann schon sein, dass sie noch irgendwo in mir lauert, aber warum sie nicht zum guten einsetzen?
In den Wolken zu graben und nach dem großen Glück zu suchen ist ein Fehler. Das kleine Glück ist das größte Geschenk, und es ist näher als man denkt.
Das beste was mir je passiert ist, war Marie zu treffen. Ich würde für alle ewigkeit bei ihr bleiben.
Meine Vergangenheit brachte mir viel Leid, hat mir aber auch viel gelehrt.
Ein dickes "Danke" an die, die mir hier im Forum geantwortet haben.
LG
Sean
PS: Auf den Tee komm ich zurück 😉
Jahrelange schikane hat tiefe Narben hinterlassen. Aber diese Narben habe ich nicht einer großen Gruppe zu verdanken, sondern einigen wenigen, die andere abwerten um sich selbst aufzuwerten. Leuten die Angst mit Respekt gleichsetzen, obwohl es ganz verschiedene Dinge sind.
Nach oben wollte ich, also passte ich mich an. Wofür? Um von Leuten apzeptiert zu werden, die mich nicht interessieren? Ich wurde still. Redete wenig bis gar nicht. Irgendwann widmete ich mich dem PC. Erst dachte ich es war ein Fehler so viel Lebenszeit zu verschenken, aber anderer seits... ...finde ich es im nachhinein nicht schlecht. Meine Vergangenheit hat mich zu dem gemacht, was ich nun bin. Meine Familie ist nicht meine Biologische. Ohne Geborgenheit ist eine Familie meiner Meinung nach keine Familie. Als ich aufwuchs, war ich meinem Vater vollkommen egal. Jetzt versucht er auf einmal Superdaddi zu spielen. Meine Familie, wie ich sie kannte, wurde vor vielen jahren zerstört, dass kann man nicht einfach so reparieren.
Meine Familie besteht aus dem engsten Ring meiner Freunde und meiner Schwester. Irgendwann reduzieren sich die Leute, denen man 100% Traut, die immer für einen da sind und bei denen man immer untertauchen kann, auf eine Zahl, die man an einer Hand abzählen kann.
Meine erste Beziehung war zum scheitern verurteilt, ich brauchte über 6 Monate um die trennung zu verkraften. Ich wollte sie immer zurück haben.
Aber heute finde ich es gut, dass es nicht so gekommen ist.
Wieso?
Weil es nur Schaden angerichtet hätte. Ich bin wer ich bin. Meine Wut habe ich ruhen gelassen. Was mir fehlte war wahre liebe und die habe ich jetzt. All meine Wut ist schier verschwunden. Es kann schon sein, dass sie noch irgendwo in mir lauert, aber warum sie nicht zum guten einsetzen?
In den Wolken zu graben und nach dem großen Glück zu suchen ist ein Fehler. Das kleine Glück ist das größte Geschenk, und es ist näher als man denkt.
Das beste was mir je passiert ist, war Marie zu treffen. Ich würde für alle ewigkeit bei ihr bleiben.
Meine Vergangenheit brachte mir viel Leid, hat mir aber auch viel gelehrt.
Ein dickes "Danke" an die, die mir hier im Forum geantwortet haben.
LG
Sean
PS: Auf den Tee komm ich zurück 😉