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Verliebt in meine lehrerin

Hallo,
Hanna, ich denke, dass du dich auf jeden Fall richtig verhälst. Es hilft ihr, soweit ich das beurteilen kann, weiter, dass du ihr ihr Wissen bestätigst, ihr Mut machst. Wenn sich das bei ihren mündlichen Leistungen nicht bemerkbar macht, dann liegt das nicht an dir, sondern an der permanenten Unsicherheit, die man als verliebter Schüler (ich gehe bei meinen Ausführungen einfach davon aus, dass sie in dich verliebt ist) hat. Es ist einfach so, dass einem jeder kleine 'Fehler' unglaublich peinlich ist und man sich ewig an ihn erinnert, obwohl natürlich klar ist, dass jeder Mensch Fehler macht.
Auch wenn deine Schülerin in deiner Gegenwart sehr nervös ist, hilft es ihr sicher, ab und zu (allein) mit dir zu reden. So geht es mir jedenfalls, wenn ich mit meiner Lehrerin spreche. Ich erkenne viele der Dinge, die sie tut, in meinem eigenen Verhalten wieder. Natürlich kenne ich deine Schülerin nicht, aber einiges lässt sich bestimmt übertragen.
Was weiß sie denn über dich? Hat sie irgendwelche Daten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder weiß, wo du wohnst bzw. wann du Geburtstag hast?
Ich finde deine Situation wirklich interessant...normalerweise bemerken es die betroffenen Lehrkräfte nicht, wenn jemand mehr für sie empfindet.

Liebe Grüße
Double life
 
A

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Re: Verliebt in meine lehrerin
Hallo Hanna,

danke erstmal für die ermutigenden Worte 🙂 Ich habe meine Gefühle ihr gegenüber auf jeden Fall unter Kontrolle und fände es einfach schade, wenn der Kontakt ganz abbrechen würde, da ich sie als Menschen sehr schätze und mich gerne mit ihr unterhalte. Ich kann mich ihr auch super anvertrauen (wobei ich natürlich nicht will, dass sie denkt, ich würde sie nur als "Kummerkasten" betrachten -> das denke ich aber eigentlich eh nicht).
Ich weiß auch, dass sie glücklich vergeben ist - an einen Mann - und freue mich für sie, dass sie in ihrer Beziehung zufrieden ist. Ich halte sie einfach für eine gute Gesprächspartnerin und mag vor allem ihr einfühlsame, fürsorgliche Seite sehr gerne.

Hmm, was deine Schülerin betrifft... möglicherweise schwärmt sie ja tatsächlich für dich, das kann ich mir nach deinem Bericht schon vorstellen. Ich an deiner Stelle würde mich ihr gegenüber weiterhin ganz normal verhalten. Du solltest sie auch weiterhin ermutigen, sich mehr am Unterricht zu beteiligen, finde ich. Aber pass auf, dass sie es nicht falsch interpretiert, das kommt natürlich auch manchmal vor.

Ich glaube aber, du bist dazu in der Lage, das gut zu "handhaben" 🙂
 
@Emilie
Es ist doch schon mal gut dass du ihre E-Mail Adresse hast und ich finde es klingt doch ganz gut, dass sie von sich aus geschrieben hat, dass du dich wieder bei ihr melden sollst. Ich denke dann bedeutet ihr der Kontakt zu dir ja auch etwas, sonst hätte sie das nicht geschrieben. Das hoffe ich zumindest für dich. Vielleicht hat sie im Moment viel zu tun und ist einfach noch nicht zum antworten gekommen.
Ich habe auch gedacht dass ich am Telefon keinen Ton herausbringen würde, aber dann ging es doch ganz gut, obwohl ich total aufgeregt war. Ich denke du würdest das auch ganz gut hin kriegen, wenn du mit ihr telefonieren würdest. Vielleicht kommst du ja irgendwann mal in diese Situation. Ich würde es dir sehr wünschen.
Ich habe mit meiner damals eigentlich gar nicht geredet. Ich bin auch eher schüchtern, wenn es um so etwas geht. Da ich sie auch nur ein Jahr im Unterricht hatte und sie anfangs noch nicht mal unbedingt mochte, blieb auch nicht viel Zeit um mit ihr zu reden. Hin und wieder habe ich ihr durch meine Schwester Grüße von mir ausrichten lassen, worüber sie sich immer total gefreut hat.
Wahrscheinlich kann sie sich deshalb auch nicht vorstellen, dass ich plötzlich nach so vielen Jahren an einem näheren Kontakt mit ihr interessiert bin.

Ja, ich habe ein Foto auf Facebook, aber ich werde sie nicht anschreiben. Beim nächsten Mal werde ich einfach noch mal einen Blick auf das Namensschild werfen und dann entscheiden was ich mache. Ich weiß ja auch nicht ob mir die Begegnung mit ihr jetzt wirklich so wichtig war, dass ich alle Hebel in Bewegung setze um sie näher kennen zu lernen. Ihre Blicke haben mich eben einfach irritiert.

Hat sich deine Lehrerin inzwischen wieder gemeldet?





@ Hanna83
Hallo,

es freut mich dass sich in diesem Forum mal wieder eine Lehrerin zu Wort meldet und von ihren Erfahrungen berichtet. 🙂
Wenn ich so lese wie du das Verhalten deiner Schülerin beschreibst, erinnert mich das sehr an mein eigenes Verhalten damals.

Vor 10 Jahren habe ich mich zum ersten Mal in eine Lehrerin verliebt. Damals habe ich jede Unterrichtsstunde mit ihr genossen, aber es war unmöglich für mich in ihrem Unterricht mitzuarbeiten. Wenn ich etwas vorlesen oder ein Referat im Unterricht halten musste, wünschte ich mir jedes Mal der Erdboden möge sich auftun und mich verschlingen. Es war schlimm.
Meine Lehrerin hat mir damals auch Mut gemacht und mir gezeigt, dass sie an mich glaubt. Das rechne ich ihr heute noch hoch an, aber geholfen hat mir das in der Situation nicht wirklich.

Auch die Geschichte mit den Blicken oder das „zufällig über den Weg laufen“ kenne ich nur zu gut. Ich habe damals auch immer versucht in ihrer Nähe zu sein, habe sie morgens regelrecht abgepasst, um ihr Guten Morgen sagen zu können. Wenn wir sie in der letzten Unterrichtsstunde hatten, habe ich auch manchmal auf sie gewartet nach dem Unterricht, um mit ihr zusammen nach draußen zu gehen und bei der Gelegenheit ein bisschen mit ihr reden zu können.

Es ist schwer dir einen Rat zu geben wie du dich deiner Schülerin gegenüber verhalten sollst. Ich denke dass deiner Schülerin durchaus bewusst ist, dass du mit ihr keine Beziehung eingehen darfst. Mir war das damals auf jeden Fall bewusst, aber dennoch blieb immer ein Funke Hoffnung zurück. Eines Tages habe ich es ihr einfach gesagt…
Ich denke einfach du kannst an der Situation momentan nicht viel ändern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Situation für dich alles andere als einfach ist. Ich würde dir raten, dass du dich deiner Schülerin gegenüber genauso verhältst wie bisher. Wenn du jetzt zum Beispiel dein Verhalten ihr gegenüber änderst und sie ignorierst wird sie sich fragen, warum du auf einmal so reagierst.
Warte einfach ab. Vielleicht kommt deine Schülerin eines Tages auf dich zu und vertraut sich dir an.
Sollte sie dir irgendwann ihre Gefühle gestehen, würde ich mir für deine Schülerin wünschen, dass du zuerst mit ihr redest, bevor du evtl. zum Schulleiter gehst. Meine Lehrerin hat damals sofort den Schulleiter informiert ohne vorher überhaupt ein Wort mit mir zu wechseln. Das hat mich damals ganz schön geschockt und es war auch für mich eine mehr als peinliche Situation, da er auch noch meine Eltern in die Schule bestellt hat, die bis dahin überhaupt nichts von meinen Gefühlen für diese Lehrerin wussten. Ich hätte mir gewünscht, dass sie zuerst mal mit mir darüber redet. Dies nur als kleinen Tipp von mir. 🙂
Darf ich dich als Lehrerin mal fragen ob du dazu verpflichtet bist sofort den Schulleiter zu informieren, wenn sich ein Schüler/eine Schülerin in dich verliebt hat und dir seine/ihre Gefühle gesteht? Das würde mich wirklich mal interessieren, denn die Frage beschäftigt mich seit damals.

LG
 
Hallo Mädels,



Die besagte Schülerin fällt aber durch ganz andere Verhaltensweisen auf. Ich kenne sie auch erst seit dem vergangenen Schuljahr, kann da also nicht wirklich Vergleiche zu früheren Eindrücken ziehen.
Zunächst ist mir aufgefallen, dass sie im Unterricht immer weniger mitgemacht hat und immer mir gegenüber immer schüchterner wurde. Daraufhin habe ich versucht, ihr ein bisschen entgegen zu kommen, indem ich bei Tests sie in ihrem Wissen bestätigt habe, oder mal das ein oder andere mut machende Wort darunter geschrieben habe.
Ich habe sie auch öfters mal angesprochen und versucht sie zu ermutigen mehr mitzumachen.
Dabei habe ich aber jedesmal gespürt, dass sie das sehr nervös gemacht hat , wenn ich alleine mit ihr im Raum war.
Bei Einzelarbeit fällt mir auf, dass sie mich häufig mustert, ihre Blicke mir durch den Raum folgen. Wenn sich unsere Blicke mal kreuzen, schaut sie meistens sofort weg. Manchmal bleibt sie meinen blicken dann aber auch standhaft und mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, dass da mehr dahinter steckt.
Dieses introvertierte Verhalten zeigt sie auch nur bei mir, bei meinen Kollegen ist sie sehr bemüht und beteiligt sich auch regelmäßig.
Zudem ist mir aufgefallen, dass sie mir unglaublich häufig über den weg läuft, was eigentlich unabsichtlich kaum passieren kann.

Was würdet ihr denn sagen, was dafür sprechen könnte? Gibt es da vielleicht etwas was euch bekannt vorkommt?
Oder was unterscheidet euer verhalten zu dieser einen Lehrerin von dem Verhalten zu anderen?
Und wie würdet ihr es euch wünschen, wie ich mich ihr gegenüber verhalten sollte?

Liebe Grüße 🙂

Hallo Hannah,

wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen, du schreibst über mich vor ein paar Jahren.
Was ich mir gewünscht hätte ? Meine Lehrerin hätte es einfach ignorieren (mir die schlechte Note im mündlichen geben) sollen und fertig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nach ein paar Monaten zur "Vernunft" gekommen wäre. Stattdessen waren es fast 5 Jahre. Bei allem Willen die Schüler bestmöglich durchs System zu bekommen, wenn es nicht grad ein Oberstufenkurs ist, braucht du euch das wegen einer Note nicht antun. Lernen und die Inhalte kapieren wird sie trotzdem .

Lg Laubblatt

PS: Schön mal was von einer Lehrerin zu hören
 
Hallo Hanna

ich glaube, daß vielen Schülern gar nicht bewußt ist, daß sie ihrem Lehrer immer nur in bestimmten Zusammenhängen und einer bestimmten Rolle begegnen.

Ich kenne Schülerinnen, die für ihre Lehrer geschwärmt haben. Und deren Bild sich klar verändert hat, als sie dem Lehrer in seinem Privatleben mit seiner Partnerin begegneten. Und denen plötzlich bewußt wurde, daß er eine zufriedene Partnerschaft lebt und sie ihn eigentlich gar nicht umfassend kennen, als sie ihn in dieser ganz anderen Rolle sahen. Die Schwärmerei ging dann noch einige Zeit weiter verbunden mit Neugier, Sehnsucht und Bedauern. Aber dann wars das auch.

So ähnlich, wie Earthling auch erwähnt hat, daß sich daran erinnert, daß ihre Lehrerin glücklich an einen Mann vergeben ist.
 
Hallo,
ich kann Laubblatt nicht zustimmen, was die mündliche Zensur betrifft. Ich würde mich über Unterstützung freuen, wenn meine Lehrerin mich unterrichten würde. Aber vermutlich hängt das von der Person, um die es geht, ab.
Das Verhalten deiner Schülerin, Hanna, erkenne ich auf jeden Fall. 😉 Meine Lehrerin meinte auch schon, dass wir uns ja häufiger über den Weg liefen...

Natürlich kennen wir die Lehrkräfte nur in einer bestimmten Rolle, jedenfalls die meisten von uns. Trotzdem ist wenigstens mir durchaus bewusst, dass meine Lehrerin in einer (glücklichen) Beziehung lebt, auch wenn ich ihren Freund nicht kenne. Außerdem weiß man ja, dass die Lehrer in der Schule eben meistens 'nur' Lehrer sind und ein eigenes Privatleben haben. Trotzdem bekommt man auch in der Schule etwas von ihrem Charakter mit und genau das ist es doch, was wir mögen, nicht wahr?

Hanna, könntest du vielleicht von einer bestimmten Situation erzählen, in der dir diese Schülerin besonders auffällig verhielt? Falls es eine solche Situation gab...

Liebe Grüße
 
Bei euern zahlreichen Antworten, kann ich gar nicht anders, als euch noch schnell zu antworten.
Seid aber nicht böse, falls ich jetzt nicht auf alles eingehe ;-)
Und vielen Dank für eure Bemühungen!

Also, die besagte Schülerin macht jetzt kommendes Schuljahr ihr Abitur. Deshalb hänge ich auch so dahinter, dass sie ihr wissen nutzt und sich am Unterricht beteiligt. Euch mag das zu der zeit vielleicht noch nicht bewusst zu sein, aber es zählt am Ende wirklich jeder Punkt. Ich bin in meiner Notengebung zwar schon sehr entgegenkommend, aber verschenken kann ich auch nichts.
Andererseits möchte ich aber auch nicht, dass es nur an mir liegt, dass sie sich da eine gute Note versaut und kann das nicht einfach ignorieren. Das würde ich bei anderen Schülern auch nicht tun.

Ich wünschte, dass ich ihr die Unsicherheit nehmen könnte. Gleichzeitig möchte ich ihr aber auch keine Hoffnungen machen.
Falls ihr da Tipps für ein geeignetes Mittelmaß habt, ich nehme sie gerne an!

Meine Schüler haben lediglich meine Emailadresse, die jeder Lehrer an unserer Schule gestellt bekommt. Sollten sie andere Infos über mich haben, dann haben sie sich da wirklich für ins Zeug gelegt, denn ich versuche meine Privatsphäre so gut es geht und so offen ich doch bin, eher für mich zu behalten. Klar, erzähle ich im Unterricht auch mal ein paar private Dinge oder beantworte mal die ein oder andere Frage, aber selbst mein Profil bei Facebook ist so gut es geht verschlüsselt.


Wenn ihr mir sagt, dass euch vieles an ihrem Verhalten an euch erinnert, liege ich mit meiner Vermutung ja wahrscheinlich doch nicht so daneben. Momentan wird mir aber auch nichts anderes übrig bleiben, als das nächste Schuljahr auf mich zukommen zu lassen.
Mein verhalten ihr gegenüber werde ich auch nicht groß verändern, mal ganz abgesehen davon, dass ich eh sehr selten mal alleine mit ihr spreche. Und keine Angst, ignorieren werde ich sie auch nicht. Für die Kollegen, die das tun, habe ich auch kein Verständnis. Ich denke, dass sie es schwer genug hat, sollte sie wirklich mehr für mich empfinden und für Gefühle sollten man niemanden bestrafen.
Sollte sich meine Vermutung tatsächlich bestätigen, dann würde ich mir wünschen, dass sie mit mir darüber spricht.
Offenheit und Ehrlichkeit, die man einander dann hoffentlich entgegenbringen kann, werden die Situation vielleicht am einfachsten klären. Sie selbst möchte ich aber auch nicht darauf ansprechen, das könnte für uns beide sehr peinlich werden, oder?

@eine leise mitleserin
Soweit ich weiß, ist es nicht verpflichtend dies weiterzugeben. Habe ich zumindest noch an keiner Schule, an der ich unterrichtet habe mitbekommen.
Ganz ehrlich, mir tut es wirklich leid für dich, wie das damals bei dir abgelaufen ist.
Abgesehen davon, dass ich für ihr verhalten kaum Verständnis habe, kann ich mir nur vorstellen, dass sie aufgrund deines Geständnisses sehr überfordert gewesen sein muss. Deine Lehrerin wollte damals wahrscheinlich auf Nummer sicher gehe und direkt diverse, mögliche Gerüchte unterbinden. Deshalb wenden sich viele in solchen o.ä. Situationen auch direkt an Sozialarbeiter, Vertrauenslehrer oder eben an den Direktor. Was das für Konsequenzen für den jeweiligen Schüler hat, das wird natürlich nicht beachtet.
Soziale Kompetenz kann man scheinbar nicht von allen ausgebildeten Pädagogen erwarten ;-)


Liebe Grüße 🙂
 
Hallo @ all,
ich bin auf der Suche nach etwas Rat was meine ehem. Deutschlehrerin angeht. Ich habe jetzt gerade meinen Fachhochschulabschluss gemacht und habe meine Lehrerin gefragt, ob sie vielleicht Lust hätte in Kontakt zu bleiben. Sie hat Ja gesagt und mir ihre Mail-Adresse gegeben.
Ich hatte sie zwar nur ein knappes Jahr, würde aber unglaublich gerne eine Freundschaft zu ihr aufbauen. Als Menschen schätze ich sie sehr und ich unterhalte mich unglaublich gerne mit ihr, auch wenn unsere Kontakt bisher nicht sehr eng war.
Nun bin ich total unsicher wie bald ich sie anschreiben soll und wie persönlich ich sein darf und überhaupt... Das ist praktisch unbekanntes Terrain für mich. ;-)

LG
January
 
Guten morgen!

Double Life, deine Antwort war gestern scheinbar noch nicht freigeschaltet...
Wie bereits erwähnt, ist ihr verhalten nicht so auffällig, dass es jedem sofort auffallen würde.
Ich denke, da muss man schon ein bisschen Feingefühl für haben 🙂
Es gab ein paar Situationen, auf die möchte ich aber ungern genauer hier eingehen, vielleicht liest sie hier ja auch mit.
Generell kann ich dir nur sagen, dass sie beispielsweise bei der Notenbesprechung sehr nervös würde, ihre Körpersprache verriet da einiges. Auch konnte sie mich kaum angucken, wenn sie mit mir gesprochen hat.


January, auch du solltest dir nicht so viele Gedanken darüber machen, wie und wann du deiner Lehrerin schreibst.
Du bist jetzt nicht mehr auf deiner Schule, sie hat dem weiteren Kontakt zugestimmt.
Jetzt wird es zeit, einfach du selbst zu sein! Du könntest ihr beispielsweise von deinen Plänen nach dem Abi berichten, oder sie vielleicht auf gemeinsame Interessen ansprechen, die du möglicherweise schon herausgefunden hast.
Viele meiner schüler schrieben mir, dass ihnen mein Unterricht immer gut gefallen hat und dass ich eine der wenigen lehrerinnen bin, von der man etwas lernen und sie auch als Person schätzen kann.
So etwas lässt das Lehrerherz natürlich höher springen! 😉
Wenn du ihr gerne heute schon schreiben würdest, dann mach das einfach! Deine Lehrerin wird sich da nicht so viele Gedanken drüber machen wie du und Antworten, sobald sie dafür zeit findet.
Viel Erfolg!
 
Hallo Hanna,
zuerst einmal, ja, meine Antworten brauchen immer etwas länger...
Weißt du zufällig, ob deine Schülerin 'offiziell' lesbisch ist? Denn besonders wenn man zum ersten Mal als weibliche Person in eine Frau verliebt ist, ist die Verwirrung groß. Hinzu kommt natürlich noch, dass es sich bei der Frau um die eigene Lehrerin handelt.
Was die 'zusätzlichen Informationen' betrifft: Vieles bekommt man ja auch über das Internet heraus, google dich doch einmal selbst. 🙂
Ich weiß allerdings nicht so richtig, wie du mit der Schülerin umgehen solltest...jedenfalls solltest du dein Verhalten nicht groß ändern, in welche Richtung auch immer, denn dann macht sie sich nur total viele Gedanken darüber und das macht sie nur noch nervöser. Wenn sie in dich verliebt ist, wünscht sie sich vermutlich lockere Gespräche vor allem mit dir allein, das kann auch etwas Vertrauen schaffen und nimmt ihr möglicherweise einen Teil der Nervosität. Aber wenn das normalerweise nicht deine Art ist, würdest du dadurch wieder dein Verhalten ändern und...ach, schwierig...wecke jedenfalls bloß keine Hoffnung in ihr.

Ich hoffe, ich konnte helfen.
Double life
 

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