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Verliebt in meine lehrerin

Hmm - im Grunde genommen hast du deine Antwort durch die anonyme Mail an sie ja schon. Sie würde dir in einem persönlichen Gespräch vermutlich dasselbe sagen, nur vielleicht in etwas anderen Worten.

Das ist mir klar, aber ich muss sagen, dass ich gerade wegen dieser Mail so ein bisschen Schuldgefühle habe, weil ich weiß, was sie momentan für eine Serie guckt (Pretty Little Liars) und die Personen da auch anonyme Nachrichten bekommen, die allerdings ziemlich krass sind... Ich weiß nicht, ob du PLL auch kennst, aber die sind echt nicht ohne... Mein Ziel wäre mich für die Mail zu entschuldigen, für das wie, aber nicht für das was.
Wegen dem Seminar: Klar, ich wüde das voll gerne machen, auch weil ich das Thema tatsächlich wichtig finde und nicht nur wegen ihr. Das Seminar wäre auch erst im November, aber ich wei nicht wie weit das alles bis dahin abgeklungen ist. Ich freue mich da einerseits voll drauf, weil mir jetzt eine Woche ohne sie schon zu viel ist, aber andererseits habe ich auch angst davor, dass sie auch so schon weiß, wer die Mail geschickt hat und mich dann da gar nicht haben will, weshalb ich das gerne abklären würde. Mir ist auch klar, dass ich dann mit ihrer Antwort und Entscheidung leben muss, aber das sind dann halt die Konsequenzen...
Ach mensch... das ist doch alles so scheiße...:wein:
Achso: Ich muss eh noch mit ihr reden, weil sie noch unterlagen von mir hat und hab voll Angst, dass ich , wenn ich es nicht selbst anspreche, von ihr darauf angesprochen werde und dann durchdrehe...
Aber vielen Dank für deine Antwort 😉
 
Hallo zusammen!

nachdem ich mich jetzt schon etwa ein Jahr mit meinen Gefühlen, von denen ich mir nicht ganz sicher bin, ob es überhaupt Verliebtsein oder Liebe ist, rumquäle, bin ich jetzt froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein. Ich habe über dieses Problem letzte Woche auch zum ersten Mal mit meiner Therapeutin geredet, da ich gerade dabei bin, meine Essstörung zu überwinden. Naja, das tut hier eigentlich nichts zur Sache.
Also, bei mir fing die ganze Geschichte an, als ich in der 10. Klasse war, da war ich 16. Eigentlich hatte ich diese Lehrerin auch schon in der 9. Klasse, aber da war alles noch ganz normal. Jedenfalls war es dann in der 10. Klasse so, dass ich irgendwann anfing, sie anders wahrzunehmen. Ich erinnere mich noch ein prägnantes Ereignis aus einer Unterrichtsstunde und daran, dass ich sie hinterher irgendwie mit anderen Augen gesehen habe. Ich glaube, diese Gefühle fingen mit Bewunderung oder Respekt an, aber leider blieb es nicht dabei. Ich denke, es ging dann weiter "bergab", als ich wegen meiner GFS etwas mehr mit ihr zu tun hatte und später, als sich herausstellte, dass sie zu ihrer Studienzeit Schwedisch gelernt hatte, was bei mir einen wunden Punkt getroffen hat, da ich zu dem Zeitpunkt auch schon länger mit dem Gedanken spielte, Schwedisch zu lernen. Daraufhin habe ich sie darauf angesprochen und sie hat mir ihre alten Bücher ausgeliehen. Später habe ich sie dann gefragt, ob wir ab und zu Mails schreiben könnten, da sie die einzige Person darstellte, die ich kannte, die Schwedisch konnte. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass ich zu jenem Zeitpunkt noch zwischen meinem Wunsch, Schwedisch zu lernen, und dem Bedürfnis, mehr Kontakt zu ihr zu haben, unterscheiden konnte. Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in Neuseeland gegen Ende des Schuljahrs, wobei ich ernsthaft überlegt habe, zu Hause zu bleiben, damit ich noch ein bisschen mehr Zeit mit ihr gehabt hätte, weil sie in der Kursstufe nicht mehr meine Lehrerin sein würde, kamen dann die Sommerferien und dann fing die Kursstufe an. Die ersten zwei Wochen war ich so beschäftigt mit dem neuen System, dass ich erstmal recht ausgelastet war. Nach etwas Zeit jedoch fühlte ich mich wieder stark von der Situation in der Schule belastet, da ich sehr wenige/keine wirklichen Freunde dort habe und nachdem ich sie einmal wieder auf dem Gang gesehen habe, kamen die ganzen Gefühle wieder hoch. Ich fühlte mich einerseits so happy wie selten, andererseits gleichzeitig traurig und enttäuscht, weil das mit dem Mailschreiben nie so wirklich gut geklappt hatte, aber ich trotzdem nicht von meinen Gefühlen für sie loskam. Jedenfalls habe ich dann in einer großen Pause meinen Mut zusammengenommen und bin zu ihr hin, um mich für meine Mails zu entschuldigen, da ich mich im Nachhinein irgendwie dafür geschämt habe. Jedenfalls war es richtig schön, wir haben uns nett unterhalten und ich habe mich richtig gut gefühlt. Daraufhin habe ich es quasi zu einer Gewohnheit gemacht, sie jede Woche einmal bei ihrer Pausenaufsicht zu besuchen und auf diesen "Termin" habe ich mich immer schon die ganze Woche gefreut, furchtbar war es nur, wenn es dann einmal nicht geklappt hat. Irgendwann wurde mir klar, dass das Ganze schon lange nicht mehr "normal" ist und ich habe auch mit meinen Eltern geredet, die mir dazu geraten haben, den Kontakt ganz abzubrechen. Mit einer letzten Mail habe ich ihr das dann auch gesagt und mich nochmals für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigt, wobei sie mir antwortete, sie habe sich nie von mir belästigt gefühlt, doch sei die Pause nicht gerade die beste Gelegenheit sich zu unterhalten, da sie ihrer Aufsichtspflicht nachkommen müsse, und bei meinen Problem könne sie mir nicht helfen, doch prinzipiell stehe sie als Ansprechpartner zur Verfügung. Naja, jedenfalls hatte ich bis letzte Woche seit fast einem halben Jahr keinen Kontakt, aber es ist einfach kein bisschen besser geworden. Ich kann nicht damit abschließen. Eine meiner eigenen Theorien ist, dass mein Freundesproblem noch hinzukommt und ich mich vielleicht auch einfach nach Nähe sehne, die man mit einer sehr guten Freundin teilt, die bei mir jedoch nicht vorhanden ist.
So, um zu meinem aktuellen Dilemma zu kommen: Ich weiß nicht, ob ich dieser ehemaligen Lehrerin etwas mehr über mein "Problem" mit ihr erzählen soll, um dadurch vielleicht besser damit abschließen zu können. Einerseits habe ich Angst, mich völlig zu blamieren bzw. ihr später nie wieder in die Augen sehen kann, andererseits habe ich das Gefühl, ich drehe langsam ein bisschen durch, wenn ich das nicht irgendwann mal gelöst kriege. Ich komme mir echt bescheuert vor, wie viel Zeit ich damit verbringe, an sie zu denken und irgendwelchen Tagträumen nachzuhängen. Sie ist in meinen Gedanken, wenn ich in der Schule bin, obwohl ich sie ja nicht mal mehr als Lehrerin habe, vor dem Schlafengehen, manchmal in meinen Träumen. Mir ist das Ganze irgendwie auch peinlich, und es fällt mir schwer, mit meiner Familie darüber zu reden, weshalb ich dieses anonyme Forum so toll fand.
Tut mir leid, dass es so viel geworden ist. Ich hoffe, irgendjemand nimmt sich trotzdem die Zeit, das durchzulesen. Ich würde mich unglaublich über ein paar kleine Ratschläge freuen!
 
Hy Mariella,
ich verstehe das zu gut. Bei dir ist es schwedisch und bei mir waren es Serien. Ich habe meiner Lehrerin in den Ferien eine (anonyme) Mail geschickt, worauf sie geantwortet hatte, dass sie sich zwar sehr geschmeichelt fühle, aber seit sechs Jahren einen Freund hat und Familie mit ihm plane. Durch diese Mail (über eine andere Mailadresse) hab ich voll das schlechte Gewissen bekommen und wollte das persönliche Gespräch mit ihr suchen, hab ihr dann aber über mein reguläres Postfach eine Mail geschrieben in der ich mich dafür entschuldigt habe (das auch nur, weil sie keine Zeit für ein persönliches Gespräch hatte). Als Antwort kam, dass sie sich das gedacht hat, also dass ich das war, und wir es vergessen können. WIR? Wohl eher sie, aber okay. Die ersten zwei Wochen hat sie sich mir gegenüber etwas zurückhaltender verhalten, aber seit gestern ganz normal, d.h. hat mit mir ganz normal geschimpft, dass ich zu viel lerne und dass ich lieber Sport machen soll bei dem Wetter (sie war meine Sportlehrerin). Aber im NAchhinein wäre es für mich besser gewesen, es ihr nicht zu sagen, weil ich eh schon wusste was kommen würde. Aber ich will dir das natürlich auch nicht ausreden! Du kannst es nur für dich selbst entscheiden und meine Story soll auch nur ein anreiz sein.
Aber meld dich mal, wie du dich entschieden hat!
Liebe Grüße
 
Hey,

okay, also erstmal vielen Dank für das schnelle Feedback! Nun ja, also ich muss sagen, ich konnte mich irgendwie nicht gedulden, und ich weiß auch nicht, was ich mir dabei gedacht habe, aber ich habe ihr dann in einer völligen Hauruckaktion vor zwei Tagen eine Email geschrieben. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich das mehr für mich tue, weil ich mir davon erhoffe, selbst besser mit meinen Gefühlen klarzukommen und vielleicht damit abzuschließen, aber bis jetzt habe ich noch keine Antowort erhalten. Ach ja, ich habe auch rumüberlegt, ob ich persönlich mit ihr sprechen soll, aber dafür war ich irgendwie zu feige und mir war das alles auch etwas zu peinlich. Naja, jedenfalls stehe ich grade ziemlich unter Strom, weil ich nicht weiß, ob die Email voll ein Reinfall war.
Ich melde mich noch einmal, falls ich eine Antwort kriege 🙂
 
Ich fühl mich grad echt beschissen. Sie hat geantwortet und ich hätte nie gedacht, wie kalt sie mir einmal vorkommen wird. Ich wollte ja diese Art "Abfuhr" quasi, weil ich mir selbst diese Klarheit nie auf die Weise geben könnte, aber es tut trotzdem so weh. Sie meinte irgendwas wie 'danke für die offenen worte, die mich doch sehr irritiert haben' und ich habe irgendwie keine Ahnung, was sie damit meint. Also ob es ein Verbrechen wäre, dass ich es wage, so zu empfinden :/ Naja, ich kann es nicht ändern, ich weiß nur nicht, wie ich die nächste Zeit in der Schule überstehen soll. Ich habe das Gefühl, ihr nur irgendwo über den Weg zu laufen, ist das Peinlichste überhaupt, was mir passieren könnte. Und es tut weh, das bisschen an 'Freundschaft' oder gelegentlichen Gesprächen kaputt gemacht zu haben, was ich davor noch hatte. Aber ich bin ja schließlich auch selbst schuld. Ich hätte das nicht so überstürzen sollen 🙁
 
Mir ging es genau so. Und am Anfang war es dann auch die Hölle für mich sie zu sehen. Aber jetzt geht es, nachdem es sich bei beiden eingespielt und wir es beide verdaut haben. Aber da ist natürlich jeder anders. Aber fühl dich ganz doll gedrückt
 
Hallo @ all
Ich habe mir nun fast 800 Seiten dieses Themas durchgelesen, vieles hätte ich vor 10 Jahren selbst mit solchen oder ähnlichen Worten geschrieben...all die Hoffnung, all die Verzweiflung und alles mit unheimlich viel Gefühl und Leidenschaft.
Es gibt nichts Schöneres als sich zu verlieben und man kann es sich ja nicht aussuchen, auf wen sich der Fokus richtet. Auch nach so vielen Jahren (bin nun ü30 🙂 frage ich mich noch ab und an, warum sie.
Ich denke dass man iwann automatisch beginnt seine tiefen Bedürfnisse und Liebesgefühle auf jemanden zu projezieren, der einem vertraut erscheint und der auch optisch (mit seiner Ausstrahlung) etwas in uns wachruft. Ich denke dass das etwas sehr Gesundes ist. Ungesund wird es, wenn über Jahre so eine tiefe Liebe und Bewunderung zu einer Person entsteht, die man am Ende doch nicht haben kann. So lange man diesen Menschen immer wieder sehen (muss) , kann man eigentlich nicht von ihm loskommen, denn es gibt ja doch diesen kleinen Funken an Hoffnung, dass Liebe auch auf Gegenliebe stößt... man krallt sich an jeden kleinen Moment fest und wird total abhängig von den Stimmungen des anderen.... Ist der Lehrer bester Laune, hat man selbst auch einen bomben Tag, selbst wenn die Noten im Keller sind etc. Lässt der Lehrer aber seine miese Laune an einem aus bzw. man fühlt sich ignoriert oder plötzlich findet kein Blickkontakt mehr statt, ist man am Boden. Verliebt sein, zieht unheimlich viel Energie und sind beide gleichermaßen verliebt, gibt es jemanden der den eigenen Akku auch wieder mit Liebe befüllt...bei einseitiger Liebe ist das nicht so.
Ich habe hier auch auf einigen Seiten gelesen, dass viele an Tod dachten, sich selbst wehzutun oder aber andere haben die mühevoll freundschaftlich aufgebaute Beziehung zur Lehrerin wieder unabsichtlich zerstört und befanden sich zwischen Zweifel und Schuld.
All das sind Anzeichen großer Verzweiflung und dennoch sehr gesund. Bei aller Liebe hat doch jeder Mensch Bedürfnisse und werden diese nicht gestillt, geht man unbewusst soweit dass man auch den freundschaftlichen Kontakt wieder zerstört, denn dieser würde nie und nimmer reichen.
Die Lehrerin war vlt DER Mensch in so manchem jungen Leben. Sie war für viele die erste, die sich Zeit nahm zum Zuhören und Verstehen, die erste, die so liebevoll (nebst der Mama) den Arm tätschelte und sich zuwendete.
Sich dann zu verlieben und tief berührt worden sein, ist doch normal. Diese Liebe oder das Verliebtsein hat jeden Respekt verdient und ist meiner Meinung nach vollkommen normal.
Leider werden Lehrer auf solche Dinge schlecht in ihrer Ausbildung vorbereitet und es ist evt nicht so leicht damit einen geeigneten Umgang zu finden. Vorallem wenn man weiß, dass sich der junge Mensch auch mehr ausmalt bzw. man als Lehrer Teil von erotischen Träumen ist.
Wie gesagt, ich finde es vollkommen normal sich in einen Lehrer zu verlieben und genauso gesund finde ich es auch, wenn es nicht nur einer ist, sondern iwann sogar dieser durch einen anderen Lehrer abgelöst wird.
Man versucht seine Liebesgefühle auf jemand anderen zu projezieren. Das Problem an der Sache ist, dass auch dieser Lehrer nicht die eigenen Gefühle erwiedern wird (bzw. die Wahrscheinlichkeit gleich null ist).
Die Auswahl an Personen, in die man sich verliebt hat immer etwas mit einem selbst zu tun und daran kann man wachsen und sich entwickeln.
Nun zu meiner Geschichte:
Ich war 19, sie Anfang 40.
Dass ich auch auf Frauen stehe, war mir bewusst, dennoch lebte ich in einer hetero Beziehung.
Und dann geschah es, dabei mochte ich sie zu Beginn überhaupt nicht.
Ich fand sie super streng und oft auch ungerecht. Aber iwas in ihren Augen und ihr Humor holten mich ab.
Meine Sehnsucht kannte keine Grenzen mehr, ich lief da lang wo sie lang laufen könnte, ich fuhr mit dem Rad an ihrem Haus vorbei, in der Hoffnung sie würde mir begegnen, was dann auch geschah...aber mehr als "Hallo" brachte ich ja doch nicht heraus. Ich schrieb ihr Briefe mit Gedichten, ich gab mich besonders lebensweise, gebildet und reif...alles in der Hoffnung sie erreichen zu können.
Am Ende kannte sie mein halbes Leben, aber ich wusste nicht das, was ich gern gewusst hätte, über sie.
Ok sie hatte Familie, aber was hat das schon zu bedeuten?! Ich redete mir ein, dass das Gründe aber längst keine Hindernisse wären. Mit jedem Lächeln, jeder Zuwendung, empfand ich mehr...und ich glaube auch dass sie mich mochte. An Ostern buk sie mir Kuchen und stellte diesen vor meine Wohnungstür.
Ich habe gelesen dass es auch in diesem Forum Lehrer gibt, die nach Rat suchen und ich möchte als Ehemalig - Verliebte dazu sagen, alle Nettigkeiten in diesem Rahmen (auch Freundschaftsangebote) sind nicht gut. Sicherlich sind auch Lehrer nur Menschen aber es gilt Grenzen einzuhalten, damit sich ein Schüler nicht erst einbilden kann, dass da mehr wäre.
Mir ging es 2 Jahre so. Heute denke ich, vlt wäre ich ohne sie nie so regelmäßig und begeistert zur Schule gegangen und vlt hätte ich ohne sie nicht reflektiert, dass ich falsch in einer hetero Beziehung war und mich lieber nach einer Frau umsehen sollte.
Doch den Preis, den man dafür zahlt, der war hoch! Als die Schulzeit sich dem Ende neigte, kam der Schmerz in mir hoch...ich würde sie nicht wiedersehen, es war als ob ein Teil in mir starb.
Doch aus heutiger Sicht, war es eine Befreiung, ich habe mich gelöst und bin meinen Weg gegangen - ohne sie. Ich möchte euch Mut machen, dass all die schlimmen Gefühle iwann wieder aufhören bzw sich in etwas gutes Verwandeln, wenn man die Richtige trifft ;-)
Und wenn es danach nicht aufhört, dann bitte nehmt es als Signal dafür, dass ihr Hilfe braucht und sucht euch diese! Denn dann deutet das meiner Meinung nach auf ein tiefergreifendes Problem hin. Jeder kann glücklich leben und niemand hat ein Leben mit Liebeskummer und am Ende Depressionen verdient!!!
Es gibt Liebesgeschichten zwischen Lehrern und Schülern, aber ich habe weder hier noch woanders jemals mitbekommen, dass es auf Dauer schon mal in eine gesunde und glückliche Beziehung gemündet ist...und warum das so ist, kann sich wohl hoffentlich jeder denken. Es reicht eben nicht nur verliebt zu sein, zu einer gemeinsamen Zukunft braucht es mehr.
Als sie mir mein Zeugnis in die Hand gab sagte sie : "Schön dass es dich hier gab, du wirst deinen Weg gehen...du bist schließlich ein kluges Schnittchen"...Ich denke sie hat es gewusst, gesagt habe ich es ihr nie.
Ich wünsche euch allen Glück und viel Liebe auf eurem Weg!
 
Irgendwie hab ich manchmal so das Gefühl, dass manche hier, die jetzt so Ende 20/Anfang 30 sind, n Problem damit haben, für ihre Lehrerin so starke Gefühle gehabt zu haben.

Heterosexuelle Schülerinnen schwärmen halt für männliche Stars und veknallen sich eben in einen Lehrer und lesbische Schülerinnen dann halt in eine Lehrerin. So ist das nunmal!!!!
 
Übrigens hat es auch was Positives, wenn ihr ihr erzählt, dass ihr verliebt seid, und sie schlecht darauf reagiert. Dann schließt ihr mit ihr ab und könnt euch wieder intensiver euren Freunden widmen. Freunde sind wichtig in der Jugend.

Ich wär damals nie auf die Idee gekommen, das zu tun. Bin ja nicht mal auf die Idee gekommen, verliebt zu sein. Ich hatte sie zwar 3 Jahre permanent im Kopf, war so extrem begeistert von ihr, musste in meinem Tagebuch jede Kleinigkeit niederschreiben, die mit ihr zusammenhing, die sonst keinem was groß bedeutet hätte. Sie war ja nicht mal beliebt. Zum Beispiel hat sie mir zum 16. Geburtstag damals gratuliert. Ich glaub, danach gings mir wie nem Teenie, der Justin Biebers Hand berührt hat oder so. Mir war einfach nur schon früh klar, dass mich Jungs irgendwie überhaupt nicht interessieren. Dass mich aber Frauen dafür extrem interessieren, ich mich in sie verliebe, war mir mit 14 oder so wie es bei euch der Fall ist noch nicht so richtig klar. Bei mir war es so, dass sie halt auch von mir super begeistert war. Von meinen Leistungen eben. Ist halt leichter gut zu sein, wenn man verliebt ist. Stellt euch jetzt vor, ihr findet jemanden 3 Jahre lang so super toll und erhaltet permanent auch positive Resonanz von ihr. Sie lobt euch permanent. Bevorzugt euch auch anderen gegenüber irgendwie. Sie blüht auch irgendwie auf, weil da jemand ist, der wirklich alles so ernst nimmt, was sie so tut, weil sie das gar nicht so kennt. So seid ihr im Nu leistungstechnisch n Vorbild für eure Klassenkameraden, die aber vor allem andere Dinge als Schule im Kopf haben. Ihr könnt aber mit keinem drüber reden wie toll ihr sie findet. In eurer Clique werden Jungs immer mehr zum Thema Nr. 1, was euch immer mehr auf die Nerven geht. Immer mehr haben jetzt ihren 1. Freund. Verstellen ist auch nicht so euer Ding. Und ein Coming-out kommt nicht in Frage, da ihr ja selbst noch gar nicht checkt, dass ihr lesbisch seid. Ihr merkt nur, dass ihr halt einfach anders tickt als eure Klassenkameraden, andere in eurer Clique. Für mich war das damals ne superschwierige Zeit. Also ich war oft supergut drauf, wegen ihr eben. Aber der engere Kontakt zu Gleichaltrigen fehlt einem halt aber schon. Man kann einfach lang nicht so enge Freundschaften knüpfen wie andere in dem Alter, weil man sich einfach nicht richtig öffnen kann. Ich war halt für andere immer die Spätentwicklerin. Und mit ner Spätentwicklerin kann man nicht übers Verliebtsein sprechen, nicht über Beziehungen, nicht über Sex.
 
Hallo, ich bin in der Situation, in der viele von euch auch sind. Ich bin in meine Lehrerin verliebt, seit ungefähr einem halben Jahr. Sie ist Referendarin und hatte mich letztes Schuljahr in Deutsch, jetzt habe ich sie nur noch in Biologie, aber immerhin etwas. Ich könnte echt stundenlang von ihr schwärmen und ich weiß nur leider nicht ob sie mich überhaupt mag. Sie ist zu mir anders alszu den anderen, zumindest kommt es mir so vor.Im Unterricht ist sie total lieb zu mir und wenn ich (auch außerhalb des Unterrichts) einen Witz erzähle lacht sie, aber wenn ich ihr auf dem Schulhof begegne guckt sie mich aus weiter Entfehrnung an, aber wenn ich dann schon sehr nah bei ihr bin guckt sie absichtlich an mir vorbei oder dreht sich "unauffällig" kurz weg. Was meint ihr dazu? Viel Glück und Liebe auf eurem Weg.

LG Alexa
 

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