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Verliebt in meine lehrerin

Aber irgendwie will ich das nicht wirklich einer fremden Person erzählen und dann am besten noch so dämlich Aufgaben bekommen, wie man von der Person loskommt. Hört sich vielleicht etwas stur an, aber ich will mich gar nicht „entlieben“. Klar, ist die Situation oft belastend und nicht sonderlich einfach...aber es gibt auch schöne Momente. Und ich denke, das ganze wird enden, wenn es enden soll.

Ich schätze mal, wenn du das so siehst, würde eine Therapie auch nicht viel bringen. 😀 Das ist so natürlich auch dein gutes Recht!

Zu der Veranstaltung würde ich persönlich auch nicht alleine gehen, einfach, weil ich dazu zu introvertiert wäre und Angst hätte, dass ich im Endeffekt einfach nur alleine in der Ecke herumstehe und den Mund nicht aufkriege. 😀 Sowas fällt mir leichter, wenn vertraute Menschen bei mir sind. Wie das bei dir so ist, weiß ich natürlich nicht. Aber mit deiner Lehrerin sprechen kannst du im Zweifel ja auch, wenn noch jemand dabei ist. Solange es niemand ist, der sie nicht ausstehen kann. 😉 (Den Fehler habe ich neulich gemacht. Bin mit einer eher skeptischen Freundin, die davon auch weiß, zu einer Veranstaltung gegangen, wo er war – nur dass die Bahnen Chaos gemacht haben und wir ihn im Endeffekt nur kurz aus der Ferne gesehen haben. Ich durfte mir den ganzen Abend Vorwürfe anhören. ^^)



Ich selbst habe gerade zwar nichts großartig Neues, aber ich muss einfach mal dokumentieren 😀 : Nachdem ich seit Kurzem die Ferien überstanden habe, sehe ich ihn nun wieder im Unterricht. Bisher scheint es so, dass es mir leichter fällt, in seiner Nähe zu sein – ich kann mich beteiligen und meide nicht mehr ganz extrem den Augenkontakt oder die Nähe zu ihm (Gespräche nach den Stunden, etc). Allerdings wird die Sehnsucht halt immer schlimmer. Ich bin nach diesem Jahr mit der Schule fertig und wollte es ihm danach eigentlich sagen, aber jetzt zerbreche ich mir schon wieder den Kopf darüber und bin mir nicht sicher. Einfach, weil ich nicht einschätzen kann, wie wir im Moment zueinander stehen: Manchmal können wir einfach total locker miteinander über Gott und die Welt sprechen und herumalbern, dann gehe ich wieder auf Distanz (oder er). Zumal er sich mit vielen Schülern gut versteht und ich mir auf all das wahrscheinlich nichts einbilden sollte. Andererseits werde ich häufiger von Mitschülern darauf hingewiesen, dass man uns recht häufig zusammen sieht und er auch menschlich interessiert wirkt an dem, was ich ihm so erzähle. (Das ist jetzt nicht so eine Sache von wegen "Ich erzähle ihm von all meinen Problemen und er ist für mich da" - im Gegenteil. Für mich hätte das schon wieder was von klassischem Schüler-Lehrer-Gefälle und das möchte ich nicht. Er ist für mich ein Gesprächspartner auf Augenhöhe, kein Tagebuch oder Seelsorger. Muss man jetzt nicht verstehen. ^^)

Das Geständnis wäre für mich eher dafür da, von ihm loszukommen, bevor ich sowieso die Stadt verlasse. Gelegentliche Begegnungen wird man so oder so nicht vermeiden können, aber trotzdem wird sich in meinem Leben so viel verändern, dass ich hoffentlich etwas Abstand gewinnen kann. Andererseits würde ein Geständnis auch jede Hoffnung auf eine Freundschaft zunichte machen - völlig klar.
Meine Gedanken drehen sich einfach im Kreis.
 
aber ich will mich gar nicht „entlieben“.

Dann wirst Du Dich auch nicht entlieben, keine Sorge.
Und wenn Du das auch gar nicht willst, ist doch auch alles bestens 🙂




Ich habe bald wieder die Chance, sie zu sehen, weil sie auf Facebook zu einer Veranstaltung eingeladen hat. Ich werde da definitiv hingehen...die Frage ist jetzt nur, ob alleine oder mit einer Freundin. Ich finde es gibt eindeutig Vor-und Nachteile.
Deswegen würde mich interessieren, was ihr machen würdet oder mir raten würdet?


Das hängt davon ab was Du willst.
Wenn Duu sie einfach nur betrachten willst, ohne ihr nahe zu kommen, würde ich eine Freundin mitnehmen, weil es sonst ja langweilig werden könnte.

Wenn Du ihr nahekommen willst gilt: je weniger Leute um euch herum sind, desto näherer Kontakt ist möglich.
 
(Das ist jetzt nicht so eine Sache von wegen "Ich erzähle ihm von all meinen Problemen und er ist für mich da" - im Gegenteil. Für mich hätte das schon wieder was von klassischem Schüler-Lehrer-Gefälle und das möchte ich nicht. Er ist für mich ein Gesprächspartner auf Augenhöhe, kein Tagebuch oder Seelsorger. Muss man jetzt nicht verstehen. ^^)

Verstehe ich gut und sehe ich genau so.


Das Geständnis wäre für mich eher dafür da, von ihm loszukommen, bevor ich sowieso die Stadt verlasse. Gelegentliche Begegnungen wird man so oder so nicht vermeiden können, aber trotzdem wird sich in meinem Leben so viel verändern, dass ich hoffentlich etwas Abstand gewinnen kann. Andererseits würde ein Geständnis auch jede Hoffnung auf eine Freundschaft zunichte machen - völlig klar.


Wenns ums Abschließen geht- warum dann nicht sofort ein Geständnis und Dich noch länger quälen?
Und würdest Du denn wirklich mit einer Freundscaft zufrieden sein, wenn Du doch eigentlich auf so viel mehr hoffst und Deine Sehnsucht so groß ist?
Glaub mir, das schaffen die wenigsten auf die Dauer...
 
Gruess hannes🙂
Also ich hab viel mehr Probleme als du! Ich bin auch in meine Lehrerin verliebt. Ich versteh aber nicht warum, weil sie furchtbar haesslich ist und ein totales trampeltier. Sie hat keinen schimmer von ihrem fach (mathe) und ist echt dumm! Aber trotzdem kann ich sie nicht vergessen. Also beklag dich gefaelligst nicht!
LG
Zopftier
 
Wenns ums Abschließen geht- warum dann nicht sofort ein Geständnis und Dich noch länger quälen?
Und würdest Du denn wirklich mit einer Freundscaft zufrieden sein, wenn Du doch eigentlich auf so viel mehr hoffst und Deine Sehnsucht so groß ist?
Glaub mir, das schaffen die wenigsten auf die Dauer...

Er ist mein Lehrer in einem meiner wichtigsten Fächer, in denen ich mich auch prüfen lassen muss - ein Geständnis sofort wäre also weniger günstig. Eine Freundschaft wäre natürlich generell schwierig (zumal wir sehr unterschiedlich sind), aber ich weiß, dass er eine Familie hat und verheiratet ist, daher hoffe ich, realistisch zu bleiben. Ich würde es einfach ausprobieren wollen, im Zweifel könnte ich das Geständnis immer noch machen ... oder? Wobei wir uns dann ja nicht mehr mal so eben sehen ...
 
Wenns ums Abschließen geht- warum dann nicht sofort ein Geständnis und Dich noch länger quälen?
Und würdest Du denn wirklich mit einer Freundscaft zufrieden sein, wenn Du doch eigentlich auf so viel mehr hoffst und Deine Sehnsucht so groß ist?
Glaub mir, das schaffen die wenigsten auf die Dauer...

Er ist mein Lehrer in einem meiner wichtigsten Fächer, in denen ich mich auch prüfen lassen muss - ein Geständnis sofort wäre also weniger günstig. Eine Freundschaft wäre natürlich generell schwierig (zumal wir sehr unterschiedlich sind), aber ich weiß, dass er eine Familie hat und verheiratet ist, daher hoffe ich, realistisch zu bleiben. Ich würde es einfach ausprobieren wollen, im Zweifel könnte ich das Geständnis immer noch machen ... oder? Wobei wir uns dann ja nicht mehr mal so eben sehen ...
 
Hallo an alle!
Ich melde mich nach den Ferien auch mal wieder.
Ich hab eigentlich gar nicht viel neues, wollte nur schreiben wie es bei mir im Moment ist.

Die ganzen Ferien hab ich mir so viel vorgenommen. Ich hab mich mal komplett auf mich selbst konzentriert.
Ich hab ein Buch fertig geschrieben, ein Sportprogramm durchgezogen, etc.
Wie dem auch sei, zeitüber gings mir selten so gut. Ich wollte mal Abstand von Allem. Ich hatte glaub ich 2 Wochen mein Handy nicht, nichts was mich an sie erinnern konnte, Schule und alles andere vergessen.
Das hat sehr sehr gut getan.
Ich hab auch ein Mädchen kennengelernt, an dem ich sehr interessiert war. Es hat fast mit uns geklappt, dann sind scheiß Sachen passiert... Die Liebe & ich wollen einfach nicht.
Dann begann die Schule wieder. Was soll ich sagen... Ich sehe sie nun wirklich fast nie mehr. Gründe will ich jetzt hier nicht sagen. (Nichts dramatisches, nur auffällig)
Die Gefühle sind aber trotzdem nicht mehr so da. Das hat mich echt gewundert... Die letzten Male nach den Ferien war's nicht so. Schonmal eine gute Sache. Im Moment will ich einfach, dass das zwischen uns geklärt ist. Da sind noch so ein paar Sachen passiert, deswegen werd ich auch das Gefühl nicht los, dass sie irgendwie genervt von mir ist, oder zu mindest nicht erfreut mit mir zu reden... Da kenne ich sie zu gut.


@Herzchen:

Das kann ich sehr gut nachvollziehen, mit diesem: Man möchte gar nicht so darüber reden, weil man nicht diese typischen Hilfen, um sie zu vergessen, brauch.
Aber bei mir war das ganz anders. Naja, ich hab auch einen Vertrauenslehrer, keinen Psychologen, aber der Unterschied ist glaube ich nicht so groß. Du sitzt da einfach und kannst mal alles sagen was du willst. Was du ihr vielleicht gesagt hättest. Das tut unheimlich gut. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich war da auch lange nicht mehr, weil es mir auf Dauer nicht geholfen hat. Ich dachte mir aber dass ein Gespräch nicht schaden kann.
 
Hallo Foxy,

freut mich, dass du die Ferien so gut nutzen konntest – finde ich beeindruckend, vor allem, da ich das nie so geschafft habe und es spätestens wieder schlimmer wurde, sobald ich ihn wieder gesehen habe. 🙂 Also Glückwunsch dazu! 😉
Das mit dem anderen Mädchen tut mir leid ... Magst du uns denn erzählen, warum es nicht geklappt hat? Oder meinst du, ihr könnt das vielleicht noch hinbekommen?
Und hast du eine Idee, warum deine Lehrerin dir aus dem Weg gehen sollte?

Ich war da auch lange nicht mehr, weil es mir auf Dauer nicht geholfen hat. Ich dachte mir aber dass ein Gespräch nicht schaden kann.
So ging es mir mit dem Schulsozialarbeiter auf Dauer auch, was ich ziemlich schade finde, weil ich gerne dort war und wir uns gut verstanden haben. Aber irgendwann fingen die Gespräche an, mich eher noch mehr runterzuziehen, dabei kann ich gar nicht sagen, warum genau. Den Namen meines Lehrers habe ich nie genannt, es kam mir einfach zu seltsam vor zu wissen, dass der Schulsozialarbeiter es ihm jederzeit sagen könnte. Was ein ziemlich blöder Gedanke ist, aber letztlich bin ich einfach zu paranoid, um mich da jemandem zu öffnen, der mit meiner Schule zu tun hat.
 
Aber irgendwann fingen die Gespräche an, mich eher noch mehr runterzuziehen, dabei kann ich gar nicht sagen, warum genau.

naja....wenn man sich mit Problemen beschäftigt und dabei in die Tiefe geht, dann kommen auch die Gefühle, die mit den Problemen verbunden sind.
Ich glaube nicht, dass es die Gespräche sind, die einen dann oft herunterziehen. Eher, dass man sich der ohnehin vorhandenen Probleme einfach bewusster ist/wird. Das Bewusstwerden ist aber wiederum ja ein Schritt zur Lösung hin.

Den Namen meines Lehrers habe ich nie genannt, es kam mir einfach zu seltsam vor zu wissen, dass der Schulsozialarbeiter es ihm jederzeit sagen könnte. Was ein ziemlich blöder Gedanke ist, aber letztlich bin ich einfach zu paranoid, um mich da jemandem zu öffnen, der mit meiner Schule zu tun hat.

War wahrscheinlcih schlau. Ich denke nicht, dass der Sozialarbeiter einer Schweigepficht unterliegt. Und selbst wenn, nehmen es ja viele mit dieser nicht so GANZ genau. Dass da was bei Deine Lehrer hätte landen können, halte ich für gar nicht so unwahrscheinlich.
 

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