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Verliebt in meine lehrerin

Ich habe inzwischen übrigens mit meiner Lehrerin gesprochen, da sie zum Halbjahr die Schule verlassen wird.
Wie ihr wisst, hatte ich Angst, dass sie nicht mit mir in Kontakt bleiben will – was völlig verständlich gewesen wäre. Tatsächlich sagte sie mir aber, ich könne ihr jederzeit schreiben. Sie stellt sich, wie ich es verstanden habe, das Ganze auf einer weniger privaten, sondern weiterhin professionellen Ebene vor. Aber immerhin.
Richtig verabschieden konnte ich mich nicht (generell war es schon schwierig, in ihrer Gegenwart ganze Sätze verständlich zu hervorzubringen, ihr kennt das wahrscheinlich), was ich ziemlich schade finde.
 
Hallo Leute,

habe vor ein paar Wochen auch wieder angefangen hier weiterzulesenn.

Ich möchte mich kurz zu den Beiträgen von derjenigen äußern, die über ihre Lehrerin an der Uni geschrieben hat: Ich weiß nicht wie der Stand bei dir ist, ob du überhaupt noch Kontakt zu ihr hast. Bin hier noch nicht auf dem aktuellen Stand. Ich glaube jedenfalls, dass sie ganz schön starke Gefühle für dich hat. Ich glaube aber, dass sie ein ziemliches Problem damit hat auf Frauen zu stehen. Vielleicht hat sie es jahrelang erfolgreich verdrängt und weiß einfach nicht wie sie nun damit umgehen soll. Oder sie weiß einfach, dass sie niemals offen zu einer Frau stehen könnte und daher blockt sie immer wieder so heftig ab.

Es braucht halt auch Zeit sich damit wohl zu fühlen, also möglichst normal damit umgehen zu können und sich nicht um die Reaktionen der Umwelt zu kümmern.
 
Ich glaub sehr viele Lehrerinnen würden nie groß die Initiative ergreifen, weil sie sich einfach komisch dabei vorkommen würden, vielleicht aufdringlich, schon wegen des Altersunterschieds. Hier hat sich doch mal eine vor einiger Zeit gefragt, was die Lehrerin wohl an einer so viel Jüngeren finden könnte. Obwohl es dafür ja viele Gründe geben kann. Vielleicht hat sie keine eigenen Kinder und möchte euch was fürs Leben mitgeben und freut sich riesig, wenn ihr sie bei irgendetwas um Rat fragt und irgendeinen Tipp dann in die Tat umsetzt. Vielleicht fühlt sie sich von euch mehr respektiert als von anderen.
 
Einige hatten mich gefragt, wie es mir mitlerweile geht. Mir geht es sehr gut. Ab und an muss ich aber an die Zeit zurückdenken und manche Sachen sieht man jetzt aus einem anderen Blickwinkel. Ich hatte es meiner Lehrerin ja damals gestanden, ich war lange überzeugt davon, dass es die richtige Entscheidung war. Mitlerweile bin ich das nicht mehr. Ich hätte viel mehr andere Dinge tun können, die Sie vielleicht darauf aufmerksam gemacht hätten, an denen ich dann aber vielleicht schon gemerkt hätte, dass sie kein Interesse hat, damit hätte ich mir glaube ich ne Menge erspart. Am Ergebnis hätte es zwar nichts geändert, trotzdem denke ich, wäre vieles einfacher gewesen...

lg
 
@ Lauraa: Wie alt warst du als du ihr das gesagt hattest?

Ich denke, bis zu einem gewissen Alter wird die Reaktion allgemein eher schlecht ausfallen. Ihr seid vielleicht schon sehr lange fasziniert von ihr oder auch schon sehr sicher nur auf Frauen zu stehen. Aber viele sind eben in dem Alter auch anders drauf. Eure Lehrerinnen werden vielleicht damit rechnen, dass ihr ihnen heute eure Verliebtheit gesteht und morgen mit eurem Freund knutschend am Schultor steht.

Streicht doch das Wort "Verliebtheit" komplett aus den Mails oder den Gesprächen, die ihr führen wollt. Denkt doch lieber mal daran, was sie bei euch alles verändert hat (Leistungen, an eurem Charakter - vielleicht seid ihr durch sie insgesamt in der Schule viel besser geworden oder ihr seid irgendwie aufgeschlossener, ausgeglichener geworden durch sie) und sagt ihr das und versucht dann halt den Kontakt (weiter) zu intensivieren.
 
Ich glaub sehr viele Lehrerinnen würden nie groß die Initiative ergreifen, weil sie sich einfach komisch dabei vorkommen würden, vielleicht aufdringlich, schon wegen des Altersunterschieds. Hier hat sich doch mal eine vor einiger Zeit gefragt, was die Lehrerin wohl an einer so viel Jüngeren finden könnte. Obwohl es dafür ja viele Gründe geben kann. Vielleicht hat sie keine eigenen Kinder und möchte euch was fürs Leben mitgeben und freut sich riesig, wenn ihr sie bei irgendetwas um Rat fragt und irgendeinen Tipp dann in die Tat umsetzt. Vielleicht fühlt sie sich von euch mehr respektiert als von anderen.

Natürlich sind es meistens wir Ex-Schülerinnen, die den "ersten Schritt" machen und Treffen vorschlagen, sie anschreiben etc. Aber an der Reaktion der Lehrerin merkt man ja doch, ob sie sich freut und ob ihr was am Kontakt liegt. Viele wissen auch nicht, wie viel Kontakt wir wirklich zu ihnen haben wollen und kämen sich vermutlich erst mal komisch vor, wenn sie die Initiative ergreifen würden. Ich finde es aber auch nicht sooo schlimm, zunächst mal diejenige zu sein, die was vorschlägt. Vielleicht ändert sich das ja im Laufe der Zeit bei manchen auch und eine Freundschaft entsteht.

Als Ersatz für eigene Kinder möchte ich aber nicht von meiner ehemaligen Lehrerin gesehen werden. Natürlich bin ich dankbar für Tipps und Ratschläge, aber ich finde es am schönsten, wenn man sich "auf Augenhöhe" begegnen kann.
 
@ Earthling: Das ist natürlich das Optimale, wenn man sich richtig auf Augenhöhe begegnen kann !

Kennt ihr das auch, dass ihr in ihrem Unterricht schon etwas abgenervt seid, wenn eure Banknachbarin einen Stift ausleihen will oder sonst irgendwas Belangloses fragt/sagt und ihr dadurch von ihrem Unterricht abgelenkt seid? War bei mir damals jedenfalls so. Eigentlich war ich auch schon genervt, wenn sich in der Pause direkt vor ihrer Stunde jemand mit mir unterhalten wollte, weil ich da ja nochmal die Hausaufgabe durchgehen musste.

Verbringt ihr denn ganz normal Zeit mit euren Freunden so wie ihr es gemacht habt bevor sie eure Lehrerin wurde oder habt ihr einfach nicht mehr ganz so viel Zeit, weil ihr jetzt doch ziemlich viel Zeit für ihr Fach investiert? Ich hab mich damals so irre in die Vorbereitung für ihren Unterricht reingehängt. Klingt vielleicht bisschen übertrieben, aber ich hätte bald schon mit ihr zusammen die Stunde halten können.
 
Du siehst deine Lehrerin wöchentlich öfter als deine Eltern - klar entwickelt sich hier mehr als ein Studienauftrag der Lehrerin.
Ich kann da natürlich nur für mich sprechen, aber obwohl meine Eltern voll berufstätig sind, sehe ich sie in der Regel wesentlich öfter als meine Lehrerin.

Die Lehrerin bekommt jedes Jahr neue Schüler, die sich vermutlich in sie verlieben.
Meinst du wirklich, dass so viele Schüler sich ernsthaft in ihre Lehrer verlieben? Über das leichte Schwärmen hinaus? Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Rein allein dieser Tatsache muss (und will) sich eine Lehrerin abgrenzen.
Zumindest viele. Aber nicht alle 🙂 Ich kenne einige wenige, die die Meinung vertreten, dass Persönlichkeit und Professionalität auf keinen Fall zu trennen sind, und man besser lernt, wenn man sich untereinander besser kennt. Das sind meistens die, bei denen ich besonders gerne in den Unterricht gehe.

Sie hat ein Privatleben, das sie leben will. Manche hier schreiben so, als wären sie Egoisten - meins, sie sieht mich nicht, ich bin die beste Wahl, warum kann sie nicht auf mich zugehen. Es ist ein Job wie jeder andere, ja, allerdings vorrangig mit viel Einfühlungsvermögen seitens der Lehrerin geschmückt; das führt zu einiger Verliebtheit.
Das kann ich so größtenteils unterschreiben. Natürlich hat sie ein Privatleben, in dem sie unter Umständen ganz anders ist als Schülern innerhalb der Schule gegenüber. Ich habe meine Lehrerin ein winziges bisschen besser außerhalb der Schule erleben dürfen, und war anfangs tatsächlich sehr irritiert. Da sie auch im halb-privaten Rahmen schon extrem anders ist. Bei mir war es so, dass ich mir immer ins Gedächtnis rufen wollte, dass sie nicht die ist, für die ich sie halte; trotzdem hatte ich, wie ich merke, doch ein ziemlich festes Bild von ihr. Ich gebe mich inzwischen nicht mehr der Illusion hin, ich würde sie kennen 😉
Was Eifersucht betrifft: Das ist, denke ich, normal. Ob es nun um die eigene Lehrerin geht oder um das attraktive Mädchen aus dem Jahrgang. Natürlich muss man immer aufpassen, dass man bei Besinnung bleibt und das Ganze in einem gesunden Rahmen hält.

Ich wünsche mir weniger Verliebtheit,
*Bitter lach* Glaub mir, das tue ich auch 😀 Aber ändert das etwas? Wie gesagt.

dass beide davon fürs Leben profitieren können, jeder für sein Leben, freiwillig und ohne Zwänge.
Das wäre wünschenswert!
Ich werde meine Lehrerin sehr vermissen, so schnell sehe ich sie nämlich nicht mehr wieder. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich sehr an der ganzen Situation mit ihr während der letzten Jahre gewachsen bin. Sie hat vielleicht auch ein bisschen aus der Sache lernen können. Sie ist schließlich noch sehr jung, zumal es sicher nicht alltäglich ist, ein Liebesgeständnis einer Schülerin zu bekommen.

Wer auf mich böse ist, darf es gerne für sich behalten oder hier raus-schrei(b)en-. 🙂
Also, ich bin nicht böse 😀 Danke für deinen Beitrag. 🙂
 
@ lauraaaa🤐8 ist in der Hinsicht halt n schwieriges Alter, glaub ich. Da biste halt noch Teenager und denen wird halt eh übermäßiges Gefühlschaos unterstellt. Ich hatte hier vor einiger Zeit auch viel private Nachrichten ausgetauscht. Bei einigen war die Verliebtheit nach einigen Monaten bestimmt schon nicht mehr so das Thema. Bei vielen ist das halt doch mehr ein kurzes Schwärmen. Das nehmen die Lehrerinnen dann halt nicht so ernst.
 

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