Du siehst deine Lehrerin wöchentlich öfter als deine Eltern - klar entwickelt sich hier mehr als ein Studienauftrag der Lehrerin.
Ich kann da natürlich nur für mich sprechen, aber obwohl meine Eltern voll berufstätig sind, sehe ich sie in der Regel wesentlich öfter als meine Lehrerin.
Die Lehrerin bekommt jedes Jahr neue Schüler, die sich vermutlich in sie verlieben.
Meinst du wirklich, dass so viele Schüler sich ernsthaft in ihre Lehrer verlieben? Über das leichte Schwärmen hinaus? Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Rein allein dieser Tatsache muss (und will) sich eine Lehrerin abgrenzen.
Zumindest viele. Aber nicht alle
🙂 Ich kenne einige wenige, die die Meinung vertreten, dass Persönlichkeit und Professionalität auf keinen Fall zu trennen sind, und man besser lernt, wenn man sich untereinander besser kennt. Das sind meistens die, bei denen ich besonders gerne in den Unterricht gehe.
Sie hat ein Privatleben, das sie leben will. Manche hier schreiben so, als wären sie Egoisten - meins, sie sieht mich nicht, ich bin die beste Wahl, warum kann sie nicht auf mich zugehen. Es ist ein Job wie jeder andere, ja, allerdings vorrangig mit viel Einfühlungsvermögen seitens der Lehrerin geschmückt; das führt zu einiger Verliebtheit.
Das kann ich so größtenteils unterschreiben. Natürlich hat sie ein Privatleben, in dem sie unter Umständen ganz anders ist als Schülern innerhalb der Schule gegenüber. Ich habe meine Lehrerin ein winziges bisschen besser außerhalb der Schule erleben dürfen, und war anfangs tatsächlich sehr irritiert. Da sie auch im halb-privaten Rahmen schon extrem anders ist. Bei mir war es so, dass ich mir immer ins Gedächtnis rufen wollte, dass sie nicht die ist, für die ich sie halte; trotzdem hatte ich, wie ich merke, doch ein ziemlich festes Bild von ihr. Ich gebe mich inzwischen nicht mehr der Illusion hin, ich würde sie kennen
😉
Was Eifersucht betrifft: Das ist, denke ich, normal. Ob es nun um die eigene Lehrerin geht oder um das attraktive Mädchen aus dem Jahrgang. Natürlich muss man immer aufpassen, dass man bei Besinnung bleibt und das Ganze in einem gesunden Rahmen hält.
Ich wünsche mir weniger Verliebtheit,
*Bitter lach* Glaub mir, das tue ich auch
😀 Aber ändert das etwas? Wie gesagt.
dass beide davon fürs Leben profitieren können, jeder für sein Leben, freiwillig und ohne Zwänge.
Das wäre wünschenswert!
Ich werde meine Lehrerin sehr vermissen, so schnell sehe ich sie nämlich nicht mehr wieder. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich sehr an der ganzen Situation mit ihr während der letzten Jahre gewachsen bin. Sie hat vielleicht auch ein bisschen aus der Sache lernen können. Sie ist schließlich noch sehr jung, zumal es sicher nicht alltäglich ist, ein Liebesgeständnis einer Schülerin zu bekommen.
Wer auf mich böse ist, darf es gerne für sich behalten oder hier raus-schrei(b)en-. 🙂
Also, ich bin nicht böse
😀 Danke für deinen Beitrag.
🙂