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Verlassene Eltern

"ich-habe-keinen-Bock-mehr-auf-euch"-Momenten.
Meine Schwester nahm immer nur dann Kontakt zu uns auf, wenn sie was brauchte...Geld, Essen, neue Wohnung, ein Dach über'm Kopf...solche Dinge

Ich verstehe einfach nicht, wie Menschen, die man ja meint so unbeschreiblich gut zu kennen, so sein - oder aber werden können...

So eine Tochter hat ist es nicht vedient auf der Welt zu leben. Wuste die das die Mutter am sterben liegt?

Unsere Söhne haben von uns alles genommen, was die konnten.
Der älteste Sohn hat von uns noch, das letzte gefragt 10 000€ gefragt "ausleihen",das war meine Abfindung,für ein Auto,als ich auf Rente ging. Mein Mann ging 8 Jahre früher in Vohruhestand. Er dachte wahrscheinlich, jetzt ist Mutti auf Rente,jetzt können wir nichts mehr bei den hollen. Und aus und vobei.

Der jüngste Sohn hat noch weiter 5 Jahre von uns geholt, was er konnte. Dann sah er, das er das Haus doch nicht bekommt. Dan kamm er, uns noch richtig Ärger machen. Ich bat ihn rein mit dem Enkel (die Sch...r saß im Auto mit der Enkelin, was wir nicht wusten.)die Antwort war mit so einem Ton "Nein" ich sollte noch die letzte Sachen packen, ich gab die.Ich machte die Tür zu. Er schällte eine ganze Minute volle Pulle und dann noch die Sch...r dazu.

Als die sahen das Fenster gekippt, da schriehen die von der Strasse; " ihr wird mal einsam und verlassen sterben".
So, das uns erwartet auch nichts besseres, als deine Mutter, aber deine Mutter hat noch wenigstens dich gehabt.

L.G. Julia
 
Auch ohne Sucht, ohne besondere Ereignisse kann es zu solchen Einbrüchen im Kontakt kommen. Ein Geschwister zieht das andere nach - und die Mühle beginnt sich zu drehen....

Die Eltern sind chancenlos. Gleich, ob sie Kontakt wünschen oder nicht, ob sie Klärung anbieten oder nicht - wenn die Kinder nicht wollen, sind diese IMMER in der stärkeren Position.

Und Eltern können nur hilflos zurück bleiben......

Rat? Ich habe keinen. Denn ich bin auch eins von den "verlassenen Eltern"..... 🙁(((
 
Gestern gab es diesen Film bei arte, "Die Fremde".
Zwar ging es darin um den Konflikt Familienehre contra Individualität und Ausbrechen aus muslimischen Familietradition.
Es wurde sehr deutlich wie viel erpresserischen emotionalen Druck die Eltern im Vorfeld aufbauen, bevor es zu einem Ausbrechen und Verlassen kommt.
"Unsere Tochter will nix mehr von uns!", nach außen wird dieses Bild geschaffen, um das Gleichgewicht innerhalb der Familie um jeden Preis zu erhalten. Ein Festhalten an einem Familienbild von Harmonie um jeden Preis, um den Preis der Lebendigkeit.
 
So eine Tochter hat ist es nicht vedient auf der Welt zu leben. Wuste die das die Mutter am sterben liegt?

Unsere Söhne haben von uns alles genommen, was die konnten.
Der älteste Sohn hat von uns noch, das letzte gefragt 10 000€ gefragt "ausleihen",das war meine Abfindung,für ein Auto,als ich auf Rente ging. Mein Mann ging 8 Jahre früher in Vohruhestand. Er dachte wahrscheinlich, jetzt ist Mutti auf Rente,jetzt können wir nichts mehr bei den hollen. Und aus und vobei.

Der jüngste Sohn hat noch weiter 5 Jahre von uns geholt, was er konnte. Dann sah er, das er das Haus doch nicht bekommt. Dan kamm er, uns noch richtig Ärger machen. Ich bat ihn rein mit dem Enkel (die Sch...r saß im Auto mit der Enkelin, was wir nicht wusten.)die Antwort war mit so einem Ton "Nein" ich sollte noch die letzte Sachen packen, ich gab die.Ich machte die Tür zu. Er schällte eine ganze Minute volle Pulle und dann noch die Sch...r dazu.

Als die sahen das Fenster gekippt, da schriehen die von der Strasse; " ihr wird mal einsam und verlassen sterben".
So, das uns erwartet auch nichts besseres, als deine Mutter, aber deine Mutter hat noch wenigstens dich gehabt.

L.G. Julia
Sie werden nicht genommen haben, ohne dass ihr gegeben habt. Mir ist klar, dass das für die verlassenen Eltern bitter ist. Aber die Bitterkeit und der Hass (ja, den lese ich aus deinen Zeilen, zumindest auf die Schwiegertochter) wird Dich nicht weiterbringen. Ich rate Dir wirklich, Dich der Frage zu stellen, was Du dazu beigetragen hast...
 
Sie werden nicht genommen haben, ohne dass ihr gegeben habt. Mir ist klar, dass das für die verlassenen Eltern bitter ist. Aber die Bitterkeit und der Hass (ja, den lese ich aus deinen Zeilen, zumindest auf die Schwiegertochter) wird Dich nicht weiterbringen. Ich rate Dir wirklich, Dich der Frage zu stellen, was Du dazu beigetragen hast...

Warte mal ab wenn deine Söne heiraten. Sage noch nicht hop du bist auch noch nicht über den Berg. Wenn du mal eine Schwiegrtochter haben würdest, dan werde ich mich mal mit dir unterhalten.🙂 Tust du dann nicht alles für deine Kinder?
 
Warte mal ab wenn deine Söne heiraten. Sage noch nicht hop du bist auch noch nicht über den Berg. Wenn du mal eine Schwiegrtochter haben würdest, dan werde ich mich mal mit dir unterhalten.🙂 Tust du dann nicht alles für deine Kinder?

Du willst es einfach nicht verstehen. Du kannst andere nicht ändern, nur Dich selbst.
 
Du kannst es auch einfach nicht verstehen,das du endlich mich mal mich in Ruhe lassen solst.
Ist dann für dich die deutsche Sprache so schwehr?:mad:

Julia, ich verstehe diese Aggression ehrlich nicht. Was tue ich Dir denn? Willst Du denn nicht, dass es Dir besser geht? Oder suchst Du einfach nur den Austausch mit anderen betroffenen Eltern? Was versprichst Du Dir davon? Deinen Frust (den ich übrigens gut verstehen kann) rauszulassen?
Ich möchte Dich hier nicht angreifen, sondern Möglichkeiten aufzeigen, wie man das Ganze auch anders betrachten kann... Nix für ungut.
 
Ich habe auch mal den Kontakt zu meinem Vater drei Jahre komplett gemieden. Er hat sich auch überall darüber beklagt, laut gefragt warum nur usw. In meinem Fall ist es relativ eindeutig, er hat nie Unterhalt gezahlt, die Vaterrolle überhaupt nicht angenommen, wollte nur deshalb (und am liebsten ständig) Kontakt zu uns weil wir seine Freunde, sein Publikum, seine Saufkumpanen und seine Altervorsorge sein sollten, 24/7. Total gestört, unser eigenes Leben und Entwicklung hat dadurch starken Schaden genommen.

Das ist nun ein krasser Fall den ich nicht verallgemeinern möchte. Aber vom Prinzip her illustriert es ganz gut, wie sehr die Wahrnehmungen abweichen können. Mein Vater hält sich für einen prima Kumpelvater, dabei war er emotional eine Katastrophe für uns. Er wird NIEMALS begreifen wie er für andere ist.

Und das geht auch in weniger auffälligen, äusserlich funktionierenden Familien so. Wenn ich hier schon lese "dann bringe ich mich eben um", dann sieht das aus der Ferne auch aus wie unkontrollierte Gefühle, Erpressung, jemand nicht sein lassen können, zu enge Verknüpfungen usw. Sowas kann für Kinder absolut erstickend sein, besonders wenn bei ihnen selbst eine gewisse Sensibilität im Charakter angelegt ist. Im Grunde bedeutet der wortlose Abbruch oft auch eine Schonung der Eltern, denn was diese stummen Kinder bei einem offenen Konflikt zu sagen hätten will in manchen Familien gar keiner wissen, es würde abgewiesen, abgewertet, geleugnet usw werden. Für manchen ist es einfach zuviel, SCHON WIEDER die eigene Sicht der Dinge ignoriert zu sehen, SCHON WIEDER die eigenen Bedürfnisse abgewertet zu bekommen. Manchmal ist der Konflikt auch verlagert, eine Bekannte von mir hat zum Beispiel mit 19 den Kontakt abgebrochen, die Mutter hat völlig am Rad gedreht und riesen Drama draus gemacht - als sie 30 war gesteht sie Freunden und Familie dass ihr Vater (der sich immer achselzuckend doof gestellt hat) sie jahrelang angefasst hat und sie deshalb ihre Familie nicht mehr aushalten konnte.

Also wenn Ihr es nicht verstehen könnt, fragt Euch lieber zu allererst was Ihr vielleicht lieber gar nicht hören möchtet. Oder wollt Ihr lieber dass wieder schön alles so ist wie vorher, wo das Kind brav an seinen inneren Nöten erstickt ist? Von psychiatrischen Fällen abgesehen, bedeutet ein Abbruch immer ein Bedürfnis nach Ruhe vor Euch, und ich wage mal zu behaupten dass dies in einer gesunden Familienstruktur so krass nicht vorkommt.

Und nein, die Geschenke und das Sparbuch und die Ratschläge, alles vernünftig zu machen, bewahren keinen vor innerer Leere.

Hallo Gast,

Da du ein Gast bist, kann ich bei dir leider nicht den Danke-Butten drücken, daher bedanke ich mich für deinen Beitrag auf diesem Wege.
Mir ging das nämlich so ähnlich.
Ich schränkte den Kontakt zu meinem Vater nach dem Tod meiner Mutter stark ein, weil ich zuvor mein letztes Hemd für ihn gegeben habe, bis von mir selbst kaum noch was übrig war.
Er forderte ständig meine ganze Aufmerksamkeit, hat mir sogar mit Selbstmord gedroht, wenn ich mich von ihm abwende und immer wieder musste ich seinen Alkoholismus und seine Unselbständigkeit ertragen, und das als junges Mädel. Er wollte partout keine fachliche Hilfe in Anspruch nehmen und letztlich musste ich sogar mein Studium deswegen abbrechen und landete in der Psychiatrie, weil mir das alles einfach zuviel wurde.
Von daher kann ich sagen...der beinahe komplette Kontaktabbruch hat mir selber sehr weh getan, aber es ging nicht mehr anders.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Kinder ihre Eltern ohne Grund "verlassen". Oftmals stecken sehr schlimme und schmerzhafte Gründe dahinter.
 

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