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Verkäuferin im Erotikladen - Lebenslauf

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Ach das noch, ich bin die Themenerstellerin.

Ich hab grad durchgezählt. Offiziell habe ich durch ein chaotisches Leben und viele Umzüge insgesamt von der 1. Klasse bis zu meinem Abitur (da war ich 22) sage und schreibe 11 Schulen besucht! Teilweise waren das nur 3 Monate usw.. sollten die dann ALLE in den Lebenslauf? Der wär dann 2 Seiten lang und das sind ja unwichtige Infos.. Die hab ich halt alle so zusammen gezogen, dass sie alle auf den Wohnort passen und es nicht so übel aussieht. Würde das dann auch schon als grobe Lüge gelten? ..
 
Ich würde die Schulen gar nicht nennen, sondern nur den höchsten Schulabschluss und das Datum nebst Namen der Schule.
Man wird dich fragen, warum du erst mit 22 Abi gemacht hast, Depressionen würde ich da nicht erwähnen.
 
Ich bin wieder die Themenerstellerin.

Hm, naja, es ist halt immer so knapp die Grenze zwischen Wahrheit, Lüge und Dinge nicht erwähnen.
Ich dürfte ja an sich gar nichts aus meinem Leben erwähnen, weil das alles nicht so rosig war. Hab mit 16 das Gymnasium abgebrochen, um für meine krebskranke Mutter da zu sein bis sie dann 2 Jahre später gestorben ist. Sowas würd ich jetzt natürlich keinem Arbeitgeber erzählen, aber da sind halt die 2 -3 Jahre abgeblieben, weswegen ich 22 war beim Abi. Bin danach total zamgebrochen usw usf. aber das sind halt Infos, die man jetzt keinem AG auf die Nase binden möchte. Irgendetwas muss ich halt auch sagen können, ohne dass es so mies rüber kommt.

Darum frag ich mich oder euch halt, wie soll man das gestalten, dass man nicht als totaler Lebensversager rüberkommt.

Vielleicht wäre ein besserer Titel für den Thread gewesen, wie bekommt man einen Job mit verpfuschtem Lebenslauf?

Hmm .. da möcht man sich gut präsentieren, und es wird immer schlimmer statt besser 🙁
 
Ach das noch, ich bin die Themenerstellerin.

Ich hab grad durchgezählt. Offiziell habe ich durch ein chaotisches Leben und viele Umzüge insgesamt von der 1. Klasse bis zu meinem Abitur (da war ich 22) sage und schreibe 11 Schulen besucht! Teilweise waren das nur 3 Monate usw.. sollten die dann ALLE in den Lebenslauf? Der wär dann 2 Seiten lang und das sind ja unwichtige Infos.. Die hab ich halt alle so zusammen gezogen, dass sie alle auf den Wohnort passen und es nicht so übel aussieht. Würde das dann auch schon als grobe Lüge gelten? ..

Nein, das wäre keine Lüge. Es ist üblich, unwichtige Nebensächlichkeiten zusammen zu fassen.

Wegen der Exmatrikulationsbescheinigung: Niemand wird sie von dir unmittelbar nach dem Bewerbungsgespräch verlangen. Zur Not würde ich sagen, dass ich sie nachhreiche und in ein Paar Wochen vorbeibringen.
Da wird keiner mit dem Lebenslauf genau abgleichen, seit wann du exmatrikuliert bist. Es ist einfach unwichtig, ob du zwei oder drei Semester studiert hast.
Der Lebenslauf dient dazu, einen ersten Eindruck zu vermitteln. Wollen sie dich haben, werden deine Daten in deren Computersysteme übertragen und der Lebenslauf archivert. Wenn sie dich nicht haben wollen, wird er vernichtet oder zurückgegeben.

Wegen der Krankenkasse: der Ausbilder ist nicht verpflichtet, dich rückwirkend für die Zeit vor der Ausbildung zu versichern. Es geht dem nur darum, dass du überhaupt KK versichert bist. Das wirst du wahrscheinlich mittels einer Mitgliedsnummer, Versichertenkarte und/ oder einem Schreiben deiner Versicherung nachweisen müssen.

Also alles halb so wild, wie es hier manche zeichnen. Ich würde mich mehr auf Fragen fokusieren wie: "Warum möchte ich ausgerechnet diesen Beruf erlernen? Welche Fähigkeiten/ Eignung bringe ich für den Beruf mit?", Stärken, Schwächen herausarbeiten und überlegen, wie du den AG überzeugen kannst, dass du die Richtige für diese Ausbildung bist.

Viel Erfolg!

LG
 
Ich zitiere an dieser Stelle einfach von dieser Seite: Bewerbung: Falsche Angaben, Lügen & Folgen | karrierebibel.de

"(...) wenn die Vorspiegelung falscher Tatsachen für die Einstellung keine Rolle spielte, kann man dem Arbeitnehmer wegen der Täuschung so schnell nicht kündigen. Eine außerordentliche Kündigung ist dann allerdings immer noch möglich - etwa, weil das Vertrauensverhältnis durch die Lüge unüberbrückbar beschädigt wurde. Die Wahrscheinlichkeit ist also so oder so hoch, dass derjenige den Job verliert. Falschaussagen im Lebenslauf, Anschreiben, generell in Bewerbung und Vorstellungsgespräch sind also tickende Zeitbomben. Womöglich nutzt sie der Arbeitgeber nicht sofort gegen den Mitarbeiter. Aber falls einmal Stellen abgebaut werden müssen, liefert man damit eine Steilvorlage für einen günstigen Abgang: fristlose Kündigung, keine Abfindung und ein zerstörter Ruf sind die Folgen."


Lücken im Lebenslauf: 8 Tricks dagegen | karrierebibel.de"Lücken sind ok - Lügen nicht

Von allen Varianten, die Brüche im Lebenslauf aufhübschen sollen, ist Lügen die schlechteste Wahl. Der Schuss geht fast immer nach hinten los: Wer hierzu etwa Tätigkeiten oder Weiterbildungen erfindet und dann im Jobinterview danach gefragt wird, gerät nicht nur in Erklärungsnot, sondern verspielt seine Reputation endgültig.

Falschangaben im Lebenslauf sind ein Kündigungsgrund - fristlos, auch nachträglich. Im Bewerbungsgespräch bedeuten sie daher das sofortige Aus.

Auch das sogenannte Schminken von Lebensabschnitten ist eine schlechte Tarnung. Manche Berater empfehlen ernsthaft, den verlängerten Australien-Trip als "interkulturelle Bildungsreise" zu pimpen oder die Zeit der Arbeitslosigkeit mit allerlei Wortgeklingel vom Typ "Phase der intensiven Potenzialanalyse" zu überpinseln.

Im Ernst: Für wie doof halten Sie den Leser Ihrer Bewerbung? Und wenn Sie ihm tatsächlich einen IQ von Toastbrot unterstellen: Warum wollen Sie dann noch für ein solches Unternehmen arbeiten? Eben."


Das ist schon etwas albern und übertrieben ...wie heißt es doch so schön : Der Ehrliche ist der Dumme!!
Der TO ist es nun mal unangenehm, diesen Job anzugeben . Verständlich. Warum soll sie dann nicht ihr Studium um ein Semester " verlängern" o.ä.??
Das schadet dem AG nicht.
Man wird bei Bewerbungen und Jobs auch nicht immer fair und ehrlich behandelt. Insofern ist das ok für beide Seiten und ja...man darf dazu raten. Wir stehen hier nicht vor Gericht.

Ich habe auch einen Teil in meiner Bewerbung " geändert " , da ich eine zeitlang "bewusst arbeitslos"🙂 war und hatte zum Glück einen Selbstständigen mit Firma im Rücken, der mir das auch gerne " bestätigt " hat, obwohl es nicht stimmte. So lange es nicht nachweisbar ist, würde ich es auf alle Fälle wieder tun....

Man sollte nur nicht übertreiben....

Zuza
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe TE. Sry dass mein Vorschlag vielleicht etwas extrem war aber ich bin halt manchmal wie Donald Trump. Ich sage/schreibe was ich denke 😀 .

TE: Du bist eigentlich genauso wie ich. In der Bildungskarriere habe ich auch vollkommen versagt, obwohl ich allerhöchstens eine kleine Teilschuld hatte. In vielen Threads hier hatte ich schon bereits meine Vergangenheit erwähnt wenn du bock zum lesen hast 😉 . Wenn du mehr wissen willst kannst du mir ja eine pn schreiben falls du dich registrieren möchtest 🙂 .
 

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