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Verhaltensbedingte Kündigung?

Du hast den Begriff Arbeitszeitbetrug benutzt. Wurdest du bereits darauf hingewiesen, dass das entsprechend ausgelegt werden könnte?
Nein, das habe ich im Internet aufgeschnappt.

Mein AG weiß sicherlich meine routiniert sehr gewissenhafte und integere Art zu schätzen. Zudem bin ich sehr sozial eingestellt und hilfsbereit. Über das gute Betriebsklima bin ich sehr froh, da kann man auch gute Ergebnisse liefern.
 
Also ich mache das tatsächlich an jedem einzelnen Bürotag. Die letzten 10 Minuten arbeite ich grundsätzlich nie. Da fahre ich in aller Seelenruhe meinen Laptop herunter, räume meinen Arbeitsplatz auf und ja, gehe auch aufs Klo. Beschwerden gab es noch nie, das machen hier alle so.

Mein Chef kann mich gerne abmahnen und die Klominuten zählen. Gerne trage ich ihm die Arbeitszeit auf die Minute genau ein, inklusive jeglicher 2min-Pause. Und wenn ich schon dabei bin, es so genau zu nehmen, trage ich ihm künftig dann auch jegliche außerordentliche Arbeitszeit ins Stundentool ein, etwa wenn ich in der Bahn noch über meine Arbeit nachgedacht habe. Glücklicherweise sieht mein Chef genausowenig Grund, unsere Pausenzeiten zu kontrollieren wie ich einen Grund sehe, es extra zu erfassen, wenn mir die Lösungsidee des Tages auf dem Heimweg kam.

Man kann bei uns durchaus den halben Tag bummeln - man darf sich dann nur nicht darüber wundern, wenn der Lohnzettel nur halb so üppig ausfällt wie der des Kollegen, der in derselben Arbeitszeit dank mehr Fleiß das Doppelte schafft. Es wird eben nach Leistung bezahlt, wodurch es mein eigenes Problem ist, wenn ich wegen zu ausgedehnter Klobesuche nicht genug Leistung bringe, um mein Wunschgehalt zu kriegen. Wobei man in meinem Umfeld ohnehin nur schwer sagen kann, wer "faul" auf dem Klo hockt um auf dem Handy zu daddeln und wer nur auf der Suche nach einem ruhigen Platz zum Nachdenken war.

So hat es auch der ehemalige Chef bei meinem Vater in der Logistik gemacht: Klo- oder Zigarettenpausen wurden nicht extra erfasst, so sie nicht im Übermaß stattfanden. Wer diese wie mein Vater aber kurz hielt, brachte mehr Positionen zusammen (also verladene Ware). Das Grundgehalt entsprach dabei lediglich knapp über Mindestlohn. Ein fleißiger Arbeiter, der besonders viele Positionen zusammenbrachte, konnte aber durch Leistungszuschläge schon mal 1000€ brutto mehr als die faulen Kollegen kriegen. Lohnkürzung durch die Hintertür also.

Ich kann mir ohnehin kaum vorstellen, dass Klogänge zur Kündigung führen, wenn nicht noch was anderes vorliegt. Also ich kann mir schon vorstellen, dass ein Arbeitgeber versucht, damit einen Minderleister loszuwerden. Oder einen Verkäufer, der die Kunden schon 10 Minuten vor Ladenschluss aussperrt, um in Ruhe aufs Klo zu gehen, anstatt noch schnell 5 Teile zu verkaufen. Aber nicht, dass jemand so blöd wäre, einen ansonsten zuverlässigen Mitarbeiter wegen sowas rauszuwerfen.
 
Arbeitszeit...

"Ausstempeln – gibt es eine Zeiterfassung, so muss sich der Arbeitnehmer ausstempeln, sobald er den Arbeitsplatz verlässt. Toilettengänge werden nicht gezählt, aber durchaus das Obstschneiden in der Küche oder die Zigarette zwischendurch"


Bei mir auf Arbeit....
Standort schließt egal alles.

30min machen wir Frühstück in der Früh Schicht 30min extra 11uhr

Arbeitszeit man geht in den Feierabend, wenn die nächste Schicht da ist... Nix warten mit duschen, anziehen...

Produktionausfall auf jeden Ansatz 15-20min = da die Belegschaften null bock mehr hat.

Raucherpausen wenn man lust und Laune hat.

Freizeit wird mit Handy, tablet überbrückt.

Krankenstand ca 10-20% immer.
Dafür wurden dann Leiharbeiter in großen Mengen bestellt...
Damit wenn doch mal alle da sind die Leute garnichts zu tun haben...

>>>Ich glaub das fast mein Leben zur Zeit gut zusammen....
Achja AG will am Liebsten das wieder komplett Voll kontinuierlich gearbeitet wird....
Klar das Lager soll gut gefüllt werden, für die Anlagen Abbauzeit//Aufbau.

Das Ganze geht nun schon seid Mai 23 so und soll bis 31.12.24 so weiter gehen. (nach einer Verlängerung des schließ Termins )

Wir haben keine Zahlen mehr die erfüllt werden müssen....
Die Chefs sind schon abgehauen, wir werden von Home Office reagiert.

Arbeitszeit?

PS die Qualität der Produkte halten wir auf 100%
Dafür aber langsam, und gemütlich.
(die neuen Produktionstandorte bekomme es halt nicht hin...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man gekündigt werden, weil man 10 Minuten vor Feierabend auf Toilette geht?

Vielleicht wenn dies regelmäßig der Fall wäre? Bei ein- oder zweimal eher nicht, oder?

"Arbeitszeitbetrug" klingt halt in dem Fall schon sehr krass, finde ich.

Wenn es mit solchen Vorwürfen losgeht, ist klar, da soll jemand rausgekickt werden.
Mach ihm das Leben unangenehm, irgendwann kündigt er und ist weg.
Egal, ob er sich unbeliebt machte, womit auch immer, oder altersbedingt zu teuer ist bei nachlassendem Tempo und durch jung und billiger ersetzt werden soll oder der Arbeitsplatz komplett wegrationalisiert werden soll.
 
Wie viele schon geschrieben haben, solltest du da grundsätzlich erstmal keine Probleme bekommen und deinen AG gehen deine Klogänge nichts an.

Jetzt kommt mein Aaaaaaber. Drückst du dich tatsächlich vor etwas Bestimmtem? Regelmäßig? Kündigung ist nun nicht die einzige unangenehme Folge, die dir im Arbeitsleben mal blühen könnte. Arbeitest du z. B. mit anderen Menschen zusammen, merken die ja irgendwann, dass du fehlst, wenn es abschließend Aufgabe X zu tun gibt und du dich verziehst. Klar, sollen sie halt meckern. Aber was hat man von schlechter Stimmung und evtl. dem Ruf, ein "Kollegenschwein" zu sein? Und das nur wegen sowas, was man noch dazu voraussehen kann, dass es schlecht ankommt?

Kommt aber wie gesagt auf die Arbeit an. Wenn du abends noch in Ruhe ein bisschen für dich aufräumen kannst, es nichts Wichtiges mehr zutun gibt oder nichts, was nun noch sinnvoll wäre, warum sollte man dir ankreiden, wenn du mal das Klo benutzt.

Also kommt drauf an. Weil du dir ja nun schon Sorgen machst, würde ich zumindest kurz mal überlegen, ob du dich wirklich vor etwas drückst und es wirklich einen berechtigten Grund gibt, weshalb deine Kollegen oder dein AG auf Dauer angefressen sein könnten.
 
Wie viele schon geschrieben haben, solltest du da grundsätzlich erstmal keine Probleme bekommen und deinen AG gehen deine Klogänge nichts an.

Jetzt kommt mein Aaaaaaber. Drückst du dich tatsächlich vor etwas Bestimmtem? Regelmäßig? Kündigung ist nun nicht die einzige unangenehme Folge, die dir im Arbeitsleben mal blühen könnte. Arbeitest du z. B. mit anderen Menschen zusammen, merken die ja irgendwann, dass du fehlst, wenn es abschließend Aufgabe X zu tun gibt und du dich verziehst. Klar, sollen sie halt meckern. Aber was hat man von schlechter Stimmung und evtl. dem Ruf, ein "Kollegenschwein" zu sein? Und das nur wegen sowas, was man noch dazu voraussehen kann, dass es schlecht ankommt?

Kommt aber wie gesagt auf die Arbeit an. Wenn du abends noch in Ruhe ein bisschen für dich aufräumen kannst, es nichts Wichtiges mehr zutun gibt oder nichts, was nun noch sinnvoll wäre, warum sollte man dir ankreiden, wenn du mal das Klo benutzt.

Also kommt drauf an. Weil du dir ja nun schon Sorgen machst, würde ich zumindest kurz mal überlegen, ob du dich wirklich vor etwas drückst und es wirklich einen berechtigten Grund gibt, weshalb deine Kollegen oder dein AG auf Dauer angefressen sein könnten.
Das hier war eine theoretische Frage und betrifft den TE selber wohl nicht.
 

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