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Verärgert

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 75608
  • Datum Start Datum Start
Es dreht sich alles im Kreis... ich bin jetzt 28 und ich komme mir vor wie eine Null und bin mittlerweile eine. Gestern hatte ich ein Gespräch mit meinen Vorgesetzten und der Begleiterin vom Inegrationsfachdienst und dann habe ich zwar gut zu hören bekommen, dass ich eine gute Zeit beim entgittern habe, jedoch haben die zu mir wenig Vertrauen, weil ich ein paar mal unpünktlich war und bei der Zeiteneintragung betrogen habe um 4 minuten. Ich habe eigentlich einfach nicht so wirklich Lust auf diesen Job und denke, dass ich auch mehr kann als ein Produktionshelfer. Mit meiner Ausbildung finde ich aber irgendwie keine Arbeit... leider. Dann kam ich heute beim Gespräch an und habe denen zum ersten Mal erzählt, dass ich eine Reha machen möchte. Nagut was heißt möchte, mein Psychiater hat mir sie vorgeschlagen und eigentlich brauche ich sie nicht unbedingt, vor allem nicht über die Weihnachtstage. Auf jeden Fall habe ich dann wieder erst einmal Ärger bekommen warum ich das nicht sofort erzählt habe. Mir kam es vor, als wäre ich nur angemeckert worden außer dass ich ein gutes Arbeitstempo habe. Ich glaube, die wollen mich nur weg haben.... ja und wenn ich da auch noch weg bin was kommt dann...
 

Hallo Gelöscht 75608,

schau mal hier: Verärgert. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Antwortet nochmal jmd?
Du hast nicht nur Probleme, du bist ein Teil dieser!
Ist wie im Stau, jeder schimpft, steht aber drin weil er ein Teil davon ist, mit Verantwortlich.
So wie du zum größten Teil Verantwortlich bist für das was mit dir passiert.
Willst du nun andre Entscheiden lassen was du zu tun, zu lassen hast?
Dabei ist fast niemand, der chronisch erkrankt, darauf vorbereitet.
Das seelische Rüstzeug zur Krankheitsbewältigung ist also meist nicht ausreichend vorhanden.
Oft entsteht so ein Teufelskreis der seelischen und körperlichen Labilisierung, der die weitere Krankheitsverarbeitung zusätzlich behindert:.
Der Körper ist angegriffen und geschwächt, Ohnmacht und Hilflosigkeit verstärken sich durch die nicht oder nur teilweise vorhandenen Coping-Fähigkeiten, und doch sind gerade jetzt innere Stärke, Stabilität und Umsicht für den Umgang mit der Krankheit besonders notwendig.
Krankheitsbewältigung aus psychologischer Sicht - Psychologe 1080 Wien (klaus-poetzlberger.com)
 
Es gibt schon traurige Sachen im Leben. Ich glaube, dass ich so ein Leben habe, wo nichts vernünftig läuft. Leider ist das so bei mir. Überall wo ich hingehe bekomme ich Probleme mit den Leuten. Wie kann das nur sein? Man kann sein Leben lenken, aber irgendwie bin ich der Meinung, dass es bei mir einfach nicht gut laufen wird. Ständig neue Tiefphasen und immer unzufrieden. Zur Zeit sehe ich mich als kompletten Versager, der nichts gescheites erreichen wird...
 
Ich kann nur wiederholen: Du HAST bereits eine Menge erreicht.
Bitte orientiere dich nicht an irgendwelchen Erfolgen, sondern an DIR.
Hast du mal Kontakt zu anderen Aspies aufgenommen (Selbsthilfeforum etc.)?
 

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