Vielleicht ist das, was er schreibt gar nicht esoterisch angehaucht, sondern
exoterisch. Darüber kann ich mir jedoch keinerlei Urteil bilden, da ich zumindest bis dato nichts von ihm gelesen habe. Werde aber versuchen, es bei Gelegenheit zu tun.
Um aber die gesellschaftliche/globale Relevanz des Themas anzumerken, ein Link zur Wikipedia:
Soziale und kulturelle Einflüsse auf den Fleischkonsum
Also, für mich liest es sich in einigen Aspekten leicht esoterisch angehaucht, aber ich gebe ehrlich zu, dass ich keine Fachfrau auf diesem Gebiet bin und es sich phasenweise eben leicht esoterisch angehört hat. Aber, ich habe mir alle zwei Bücher von ihm bestellt und das eine heißt "Heile dich selbst" und das andere "Heile dich schön" und eines von beiden (weiß es nicht mehr genau) ist da "esoterischlastiger". Was ja nicht schlecht sein muss, nur manche Passagen waren einfach nicht so mein Ding
🙂.
Am besten finde ich bis jetzt "Heile dich schön" und ich habe viele Denkanstöße bekommen. Sehr interessant und faszinierend ist für mich, dass man anscheinend anhand von ausgeprägteren Fältchen ablesen kann, wie es deinem Körper geht und dass diese Fältchen wieder verschwinden oder weniger ausgeprägt sind, wenn man diesen Zustand verändert.
Z. B., wenn die Nasalfältchen ausgeprägter sind oder hervortreten etc., dann hast du angeblich Probleme im Bereich des Dickdarms und man sollte etwas für ihn tun. Und wenn man um die Nase herum gerötet ist und die dünne Haut unter den Augen eingefallen ist, dann sind die Edokrine Drüsen entzündet und das Immunsystem arbeitet hart.
Der Theorie zufolge kann man anhand einiger optischer Merkmale erkennen, was dem Körper fehlt, oder was er gerade durchmacht. Und ich denke schon, dass dies zum Teil stimmt, denn die Anfänge davon findet man ja schon in der chinesischen Medizin, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.
Gut an den Büchern finde ich, dass man quasi von Null auf lernt, wie man seine Organe reinigt und entgiftet, was der Körper an Vitaminen usw. besonders braucht und was passiert, wenn man von bestimmten Lebensmitteln zu viel oder zu wenig isst. Es wird auch sehr viel auf Kräuter eingegangen und für was sie gut sind.
Laut Markus Rothkranz ist sogar die Fruchtbarkeit zum Teil davon abhängig, wie man sich ernährt. Der ganze Körper ist ein feines Zusammenspiel und alles hängt irgendwie zusammen. Davon hängt unser Wohlbefinden wieder ab.
Was mir aber überhaupt nicht an den Büchern gefällt ist, dass alles sehr schlecht geredet wird, was nicht in eine vegane Lebensweise passt. Als wäre es komplett daneben oder naiv, anders zu leben. Zum Teil wird da sehr übertrieben und die Nahrung wird leider dann überwiegend als Sündenbock für alle möglichen Dinge hergenommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es zum Teil einige Ängste schüren könnte. Das alles finde ich sehr schade. Mir ist klar, dass Rothkranz seine Bücher glaubwürdig verkaufen will, aber mir fehlen in manchen Dingen gewisse Mittelwege. Aber er sagt mehr oder weniger (so verstehe ich es bis jetzt) dass man nur ein attraktiver, glücklicher und gesunder Mensch werden kann, wenn man so lebt, wie er es in den Büchern erklärt. :mad:
Ich bin ganz ehrlich. Auf Milch, Eier und Brot kann ich einfach nicht verzichten. Ich kann es reduzieren, aber nicht darauf verzichten, mir würde echt was fehlen. Genauso wie ab und zu Fleisch. Alles in der richtigen Menge ist gut und wird nur zum Problem, wenn man zu viel davon isst, bzw. zu wenig. Ich persönlich kann nicht sagen "Dieses und jenes Lebensmittel ist böse". Sogar ein Stück Schokolade braucht jeder zwischendurch oder ein schönes Stück Kuchen oder einen schönen Milchkaffee am Morgen.
Wie in deinem Link schon zu lesen ist, sollte Fleisch nicht zur Massenware verkommen. Es sollte nicht selbstverständlich sein, es kaufen und essen zu können. Dahinter steht immer Leben. Aber das steht auch schon hinter Gemüse und Getreide.