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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

das ist schon genauso banane wie jede andere sekte. ohne sinn und verstand von irgendeinem humbug überzeugt sein und sich dann moralisch vom rest erheben.

also bei mir ist nach veganer endgültig schluss, alles was noch "krasser" ist gehört mal gründlich untersucht, was da nich so ganz frisch ist.
 
das ist schon genauso banane wie jede andere sekte. ohne sinn und verstand von irgendeinem humbug überzeugt sein und sich dann moralisch vom rest erheben.
also bei mir ist nach veganer endgültig schluss, alles was noch "krasser" ist gehört mal gründlich untersucht, was da nich so ganz frisch ist.
sehe ich ganz genauso😀
 
Ich werfe mal Markus Rothkranz als Namen in den Raum, mit seinem "Heile dich selbst". Aus Interesse habe ich mir mal seine Bücher bestellt, nachdem dermaßen viele von ihm geschwärmt haben. Ein paar Sachen, die er anspricht, bringen mich ehrlich gesagt zum Nachdenken. Aber, ich finde seine Ernährungsweise echt sehr schwierig, etwas übertrieben und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die auf Dauer gut ist. Was haltet ihr von ihm? Der ist so eine Mischung aus Veganer und Rohköstler.

Er selbst war ja nach eigenen Angaben schwer krank, als er in den 20ern war, dann hat sich sein Zustand durch die neue Ernährungsweise komplett verbessert und er sieht viel jünger aus. Kann natürlich auch sein, dass er kosmetisch nachgeholfen hat 😛, aber dennoch sieht er sehr vital aus. Oder denkt ihr bei so einem Phänomen eher, dass es ein Placeboeffekt ist?

Was mich stört ist, dass alles von ihm sehr esoterisch angehaucht ist und das ist nicht so mein Fall.
 
Was mich stört ist, dass alles von ihm sehr esoterisch angehaucht ist und das ist nicht so mein Fall.

Vielleicht ist das, was er schreibt gar nicht esoterisch angehaucht, sondern exoterisch. Darüber kann ich mir jedoch keinerlei Urteil bilden, da ich zumindest bis dato nichts von ihm gelesen habe. Werde aber versuchen, es bei Gelegenheit zu tun.

Um aber die gesellschaftliche/globale Relevanz des Themas anzumerken, ein Link zur Wikipedia:

Soziale und kulturelle Einflüsse auf den Fleischkonsum
 
Meiner Meinung nach bestimmmt unsere Ernährung -Notwendigkeit und Genuss zugleich- nicht nur unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, sondern auch unsere Gesellschaft, unser Ökosystem und den Lauf der Dinge im Gesamten.

Insofern denke ich, dass Ernährung nicht nur irgendein Thema ist, sondern das größte Thema aller Zeiten - nicht nur für die Welt, sondern für jeden einzelnen Menschen.

Ich empfehle gerne nochmal die China Study. Das ist meines Erachtens nicht der "heilige Gral", aber im Sinne gemachter Lebensreflektionen und wissenschaflicher Expertise das Präziseste und Solideste, was es zum aktuellen Zeitpunkt gibt.

Es wurde auch und inbesondere untersucht, wie sich Menschen an verschiedenen Orten der Welt ernähren und welche Krankheiten dort vorzufinden sind (bspw. USA und China). Die Ergebnisse dürften (nicht) überraschend sein. Oder doch?
 
Vielleicht ist das, was er schreibt gar nicht esoterisch angehaucht, sondern exoterisch. Darüber kann ich mir jedoch keinerlei Urteil bilden, da ich zumindest bis dato nichts von ihm gelesen habe. Werde aber versuchen, es bei Gelegenheit zu tun.

Um aber die gesellschaftliche/globale Relevanz des Themas anzumerken, ein Link zur Wikipedia:

Soziale und kulturelle Einflüsse auf den Fleischkonsum

Also, für mich liest es sich in einigen Aspekten leicht esoterisch angehaucht, aber ich gebe ehrlich zu, dass ich keine Fachfrau auf diesem Gebiet bin und es sich phasenweise eben leicht esoterisch angehört hat. Aber, ich habe mir alle zwei Bücher von ihm bestellt und das eine heißt "Heile dich selbst" und das andere "Heile dich schön" und eines von beiden (weiß es nicht mehr genau) ist da "esoterischlastiger". Was ja nicht schlecht sein muss, nur manche Passagen waren einfach nicht so mein Ding 🙂.

Am besten finde ich bis jetzt "Heile dich schön" und ich habe viele Denkanstöße bekommen. Sehr interessant und faszinierend ist für mich, dass man anscheinend anhand von ausgeprägteren Fältchen ablesen kann, wie es deinem Körper geht und dass diese Fältchen wieder verschwinden oder weniger ausgeprägt sind, wenn man diesen Zustand verändert.

Z. B., wenn die Nasalfältchen ausgeprägter sind oder hervortreten etc., dann hast du angeblich Probleme im Bereich des Dickdarms und man sollte etwas für ihn tun. Und wenn man um die Nase herum gerötet ist und die dünne Haut unter den Augen eingefallen ist, dann sind die Edokrine Drüsen entzündet und das Immunsystem arbeitet hart.

Der Theorie zufolge kann man anhand einiger optischer Merkmale erkennen, was dem Körper fehlt, oder was er gerade durchmacht. Und ich denke schon, dass dies zum Teil stimmt, denn die Anfänge davon findet man ja schon in der chinesischen Medizin, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.

Gut an den Büchern finde ich, dass man quasi von Null auf lernt, wie man seine Organe reinigt und entgiftet, was der Körper an Vitaminen usw. besonders braucht und was passiert, wenn man von bestimmten Lebensmitteln zu viel oder zu wenig isst. Es wird auch sehr viel auf Kräuter eingegangen und für was sie gut sind.

Laut Markus Rothkranz ist sogar die Fruchtbarkeit zum Teil davon abhängig, wie man sich ernährt. Der ganze Körper ist ein feines Zusammenspiel und alles hängt irgendwie zusammen. Davon hängt unser Wohlbefinden wieder ab.

Was mir aber überhaupt nicht an den Büchern gefällt ist, dass alles sehr schlecht geredet wird, was nicht in eine vegane Lebensweise passt. Als wäre es komplett daneben oder naiv, anders zu leben. Zum Teil wird da sehr übertrieben und die Nahrung wird leider dann überwiegend als Sündenbock für alle möglichen Dinge hergenommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es zum Teil einige Ängste schüren könnte. Das alles finde ich sehr schade. Mir ist klar, dass Rothkranz seine Bücher glaubwürdig verkaufen will, aber mir fehlen in manchen Dingen gewisse Mittelwege. Aber er sagt mehr oder weniger (so verstehe ich es bis jetzt) dass man nur ein attraktiver, glücklicher und gesunder Mensch werden kann, wenn man so lebt, wie er es in den Büchern erklärt. :mad:

Ich bin ganz ehrlich. Auf Milch, Eier und Brot kann ich einfach nicht verzichten. Ich kann es reduzieren, aber nicht darauf verzichten, mir würde echt was fehlen. Genauso wie ab und zu Fleisch. Alles in der richtigen Menge ist gut und wird nur zum Problem, wenn man zu viel davon isst, bzw. zu wenig. Ich persönlich kann nicht sagen "Dieses und jenes Lebensmittel ist böse". Sogar ein Stück Schokolade braucht jeder zwischendurch oder ein schönes Stück Kuchen oder einen schönen Milchkaffee am Morgen.

Wie in deinem Link schon zu lesen ist, sollte Fleisch nicht zur Massenware verkommen. Es sollte nicht selbstverständlich sein, es kaufen und essen zu können. Dahinter steht immer Leben. Aber das steht auch schon hinter Gemüse und Getreide.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es tut mir manchmal leid, dass ich nicht länger bzw. ausführlicher schreibe, auch wenn es falsch ist. Habe "persönliche Befindlichkeiten" (könnte man auch 'Krankheit' nennen), welche das mir nicht erlauben.

Meines Erachtens ist etwas vollkommen Natürliches, dass man Fleisch bzw. Tiere konsumiert, damit man überlebt. Es gab jene Zeiten, wo es das einzige Mittel war. Und auch heutzutage gibt es genügend Länder bzw. Menschen, die nicht einfach überleben könnten, wenn sie nicht hin und wieder ein Gürteltier oder ein Meerschweinchen konsumieren. Vollkommen nachvollziehbar.

Meine gewagte These ist einfach nur, dass das, was uns damals und in armen Zeiten zum Überleben verholfen hat, heutzutage keinesfalls mehr die bessere Alternative ist.

Natürlich bin auch ich mir bewusst, wie gut ein Schweinebauch, eine Frikadelle oder ein Steak schmeckt.


Es geht gar nicht um den Geschmack. Im Grunde schmeckt alles vom Tier besser als irgendein Gemüse. Ich selbst liebe beispielsweise den Geschmack und die Textur von gut zubereiteten Schweinefüßen, Hühnerfüßen und Schweineohren. Schmeckt meines Erachtens viel besser als eine Salami, Schweineleber oder ein Schnitzel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es um Tötung geht, dann ist auch immer die Tötungsweise etwas unschön. Bei Hühnern ist es wohl so, dass sie durch eine Guillotine gefahren werden. Bei Bio-Hühnern ist es wohl genauso.
 
"Meine gewagte These ist einfach nur, dass das, was uns damals und in armen Zeiten zum Überleben verholfen hat, heutzutage keinesfalls mehr die bessere Alternative ist.

Natürlich bin auch ich mir bewusst, wie gut ein Schweinebauch, eine Frikadelle oder ein Steak schmeckt."
Genau so denke ich auch. Ich suche die bessere Alternative.
 

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