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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Du kommst von einem zum anderen, erst sagst du das es nicht so einfach ist auf einmal auf Milchprodukte zu verzichten, dann schlage ich vor das du erst nur vegetarisch essen sollst und dann kommst du mit das die Hühner es nicht gut haben. Dazu ist du Cheeseburger ist ein Vegetarische Spaghetti Bolognese mit Schweinefleisch und ein Erbsensuppe mit Wiener Würstchen

Bleib doch erst mal bei dir und rede nicht über die Welt und was die ißt.
Damit braust du was hoch, was du selber im kleinen nicht mal schafft.
Und damit klingt es nur Hohl was du hier schreibst, zumindest für mich.
Wobei das Thema an sich nicht schlecht ist.

Mein Kompliment an dich. Was du geschrieben hast, ist in etwa eine perfekte Beschreibung des Lebens.
 
Klar, das sehe ich genauso wie du. Ich sehe vegane Ernährung als eine Möglichkeit, eine Option. Wenn diese Option allerdings zu Zwang führt, zu körperlichem Unwohlsein, unglücklich macht oder zu einem schlechten Gewissen führt, dann ist es keine gute Wahl.

Das ist jeder selbst überlassen. Man sehr gut vegetarisch und auch vegan essen ohne sich körperlich unwohl zu fühlen oder unglücklich zu sein. Wenn du das dadurch bist solltest du direkt damit aufhören. Das du das nicht kannst bedeutet in Umkehrschluss nicht das es nicht möglich ist.
 
Das ist jeder selbst überlassen. Man sehr gut vegetarisch und auch vegan essen ohne sich körperlich unwohl zu fühlen oder unglücklich zu sein. Wenn du das dadurch bist solltest du direkt damit aufhören. Das du das nicht kannst bedeutet in Umkehrschluss nicht das es nicht möglich ist.

Da stimme ich dir vollkommen zu. Und du weißt ja, wenn ich zu nichts gut bin, kann ich immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
 
Melingo

Eine kleine Ergänzung zu deinem letzen Beitrag bzgl. Ernährung und Bewusstsein bzw. meiner letzten Antwort an dich ist mir noch eingefallen:

Es gibt einen Zusammenhang zwischen unserer desolaten Gesellschaft und dem "Schrei nach Liebe". Der Zusammenhang ist folgender: Jeder Akteur der Gesellschaft, jedes einzelne Individuum.

Es ist ein und dasselbe Individuum, welches sich von gesellschaftlicher Verantwortung und Tätigkeit zurückzieht, tatenlos zuschaut, wie die Gesellschaft langsam verrottet, und gleichzeitig versucht, sein Glück in einer Mikro-Gesellschaft, mit den Attributen "Beziehung" oder "Liebe", zu finden. Das ist irgendwie paradox.

Wer unter Solidarität nichts anderes versteht, als eine zusätzliche Steuer, und wer tatenlos zuschauen kann, wie weit entfernt und ein paar Straßen weiter, Erwachsene und Kinder körperlich und psychisch zugrunde gehen, der hat Grundlegendes nicht verstanden.

Wer sich die Gesellschaft genau anschaut, der wird viel Elend und Ungerechtigkeit sehen. Und das Einfachste ist natürlich, zu sagen: "Kenn ich nicht. Verstehe ich nicht. Ich bin nicht betroffen". Versteht mich nicht falsch, niemand muss irgendjemandem helfen oder irgendetwas verstehen. Darum geht es nicht. Wir sind alle ein faules Pack, und es reicht vollkommen aus, sich selbst zu helfen.

Die Sache ist nur die, wenn man sich nicht mit dem "Abschaum" und den Abgründen der Gesellschaft beschäftigt, also, mit "Pennern", Arbeitslosen, Sozialfällen, körperlich und psychisch Kranken, perspektivlosen Jugendlichen und Kindern, wenn man nicht versucht, zu verstehen und zu helfen, dann gibt man seine Möglichkeit auf "Problembehandlungsfähigkeit" auf. Man gibt seine Möglichkeit auf, zu einem vollwertigen Menschen zu reifen. Man gibt nicht nur die Möglichkeit auf, einem anderen zu helfen, man gibt auch die Möglichkeit auf, dass man sich selbst helfen kann, und gleichzeitig die Hoffnung darauf, dass einem Hilfe zuteil wird, wenn man selbst in einer Notlage ist. Wir befinden uns alle nicht in Notlagen, und wir müssen die Notlagen anderer nicht verstehen. Aber manchmal wird uns das Verständnis beigebracht, und wir würden hoffen, dass uns jemand hilft. Das Schwert des Schicksals kann diesbezüglich manchmal gnadenlos zuschlagen.

Es ist dieser Mangel an Fähigkeit zur "Problembehandlung", welcher verschiedenste Beziehungen oder die Liebe vorzeitig oder sinnlos beendet.

Ich habe keine Fragen. Vielleicht habt ihr ja welche?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst die Welt nicht retten und wirst auch die Gesellschaft nicht verändern können...
An diesem grossen Elend vieler Menschen kann man sowieso nichts verändern.
Wenn du dich mit diesen Themen beschäftigst kannst du nur von seiner eigenen Person und dem eigenem Leben und den eigenen Problemen ablenken..

Das Einzige was du kannst ist deinen kleinen Mikrokosmos in das Positive zu verändern und für deine eigene Gesundheit und eigenes Wohlbefinden (und das deiner nahestehenden Leute ) zu sorgen,eine eigene Beziehung, Familie ,usw aufzubauen.......
Wenn dies sehr viele Leute für sich tun ,ist dies schon ein sehr grosser Beitrag für die Gesellschaft.

Und diese vegane Ernährung im Sinne von ,ich esse nun kein Ei mehr oder Milchprodukte halte ich für vollkommen unnötig und übertrieben..
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst die Welt nicht retten und wirst auch die Gesellschaft nicht verändern können...
An diesem grossen Elend vieler Menschen kann man sowieso nichts verändern.

(...)

Und diese vegane Ernährung im Sinne von ,ich esse nun kein Ei mehr oder Milchprodukte halte ich für vollkommen unnötig und übertrieben..

Sorry, cucaracha,
aber das ist doch nicht richtig - jede gute Tat beeinflusst die
ganze Gesellschaft, jedes Leiden, das vermieden wird, redu-
ziert das Leiden insgesamt - und das "Elend vieler Menschen"
besteht aus dem jedes Einzelnen. Wenn du also einem Men-
schen hilfst, ein Tier nicht tötest, dann änderst du die Bedin-
gungen auf der Welt.

Ich habe den Verdacht, mit solchen Argumenten willst du nur
deine eigene Untätigkeit oder Bequemlichkeit rechtfertigen.

Vor 200 Jahren könnte in deinem Sinne ja durchaus jemand
behaupten, dass die drei Sklaven, die er hält und ab und zu
mal verprügelt, nicht der Rede wert sind und wenn er sie jetzt
freiließe, am Sklavenproblem an sich nichts verändert wäre.
Er hätte aber auch freilassen UND sich engagieren können 😉

Gruß, Werner
 
Ich habe dazu eine andere Einstellung.
Im sozialen Bereich bin ich berufstätig und im Tierschutz engagiert...
Mit Sicherheit tue ich selber sehr viel für andere Leute und Tiere...

Wenn es nun einem Menschen selber schlecht geht,er täglich viel Alkohol trinkt, isoliert lebt ,seine eigene Gesundheit ruiniert, usw.
und dann immer wieder über die desolate ungerechte Gesellschaft und das Elend der Welt jammert und sich mit solchen Themen beschäftigt....finde ich es absurd und dient aus meiner Sicht nur zum Ablenken von seinem eigenem Elend..

Aus meiner Sicht sollten solche Menschen erstmal einen gesunden Egoismus haben und an ihre eigene Gesundheit,Wohlbefinden,Partnerschaft ,usw ..denken...und das Elend fremder Leute und Gesellschaften an denen diese Menschen nix verändern können aussen vor lassen..
Dass unsere Gesellschaft doch so ungerecht und schlecht ist,darf keine Entschuldigung sein um an seinem Leben nix verändern zu wollen..
Es ist wie mit der Kindererziehung....
Am glücklichsten sind die Kinder,welche Eltern haben,die selber gut mit ihrem eigenem Leben und Partnerschaft zurecht kommen..
Diese Eltern sorgen dafür ,dass ihr Kind kein Psychiatriefall, Krankheitsfall,
Hartz 4 Fall ,Suchterkrankungsfall, Krimineller ,usw .wird..

Das ist ein grosser Beitrag für die Gesellschaft.

Eltern welche herumjammern,dass es den Kindern in Afrika noch viel schlechter geht ,helfen den eigenen Kindern nicht..

Ich mag es auch nicht ,wenn sich Menschen auf eine fanatische Weise in irgendetwas (aus meiner Sicht vollkommen sinnloses ) hineinsteigern und damit scheinbar ihr Lebensglück erhoffen...
Z.B. streng religiös leben oder auf Eier und Milch verzichten,usw..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, man kan sich mit Vielem befassen, viele Abläufe und Zusammenhänge verstehen, ist ja auch interessant und lehrreich, aber Jammern muss man eigentlich nicht, obwohl es manchmal wohl einfach dazugehört. Vom Jammern geht die Welt nicht unter, wird davon aber auch nicht besser.

Wo wir dann beim Thema Beitrag zur Gesellschaft und Weltverbesserung wären. Im Grunde leistet jeder einen Beitrag zur Gesellschaft. Es ist sogar nahezu unmöglich, keinen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Die Gesellschaft braucht und will bestimmte Produkte, Dienstleistungen und Fürsorge - und in diesem System stecken wir ja alle drin. Sei es beispielsweise durch den Beruf oder dadurch, dass wir einfach Teil verschiedenster Beziehungen sind. Wir kümmern uns ständig darum, dass unsere Gesellschaft, natürlich auch wir selbst, mit dem Benötigten an Gütern, Dienstleistungen und Fürsorge versorgt werden. Insofern funktioniert das System "Beitrag zur Gesellschaft" auf jeden Fall schon mal. Jetzt könnte man sich natürlich fragen, ob man an diesem System irgendwas verbessern könnte oder sollte.

Hier wären wir dann beim Punkt Welt- bzw. Systemverbesserung. Hierzu habe ich verschiedene Ansichten. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass wir unser System bemängeln, genauso aber auch, dass wir sagen, dass das System genau richtig ist, wie es ist. Beides schließt sich auch nicht aus, weil es Momente gibt, wo uns etwas stört und dann eben wieder Momente, wo wir uns sagen, dass das schon alles passt.

Im Großen und Ganzen, also evolutiv gesehen, würde ich sagen, dass sich die Welt von "ganz alleine" verbessert, maßgeblich durch den technologischen Fortschritt, den zunehmenden Wohlstand, höheres Bewusstsein, besseres Wissen und die zunehmende globale Vernetzung in allen Bereichen des Lebens. Es gibt weltweit im Bereich des Internets, der Wissenschaft und Technik ein paar faszinierende "Eigendynamiken", die keinesfalls auf einen Einzelnen zurückzuführen sind, aber dennoch jeden Einzelnen betreffen. Wir leben in überaus spannenden Zeiten exponentialer Entwicklungen.

Natürlich verändert ein Einzelner nicht die Welt oder die Gesellschaft, nicht wirklich. Man ändert höchstens Teile der Gesellschaft, aber im Grunde und unweigerlich verändert man immer nur eine Sache, nämlich sich selbst. Man ändert sich selbst, der Rest ergibt sich.

Oder wie Mahatma Gandhi in etwa sagte:

Sei du selbst, was du dir für die Welt wünschst.


Nach wie vor eine gute Devise. Was genau und wie man das macht, oder ob man überhaupt etwas macht, bleibt jedoch, auf dem Grundsatz der Freiheit beruhend, nach wie vor jedem selbst zu entscheiden. Oder eben dieser altbekannte Satz:

Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit eines anderen beginnt.

Könnte man jetzt aus dem ethischen Aspekt her natürlich auch direkt auf Ernährung und Tiere beziehen, muss man aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit eines anderen beginnt.

Könnte man jetzt aus dem ethischen Aspekt her natürlich auch direkt auf Ernährung und Tiere beziehen, muss man aber nicht.

Sobald man aufhört, zwischen "Tieren" und "Menschen" einen
qualitativen Unterschied zu machen (so wie bis vor einiger Zeit
noch zwischen "weißen Menschen" und "Schwarzen"), dann
schon, doch. Du isst ja auch keine Babys von Menschen mit
schwarzer Hautfarbe oder hilfst dabei mit, wenn Verrückte
anfangen, "Nicht-Arier" zu vergasen. Tiere als "Dinge" zu be-
zeichnen und zu behandeln zerstört auch den Respekt vor
dem Leben als etwas Wertvolles an sich und vielleicht sollte
man sich "Gott" einfach als ein Tier vorstellen, so wie den
Elefantengott Ganesha 🙂 - und dann mal ans "Jüngste Ge-
richt" denken, falls man daran glaubt ...
 
Ich finde es sinnvoll,wenn sich Leute vegetarisch ernähren oder viele Menschen nur selten
Fleisch essen (wie ich auch ) damit möglicherweise weniger Tiere grausig gehalten und geschlachtet werden.Der Mensch muss nicht oft Fleisch essen und vegetarische Kost ist auch für den Cholesterinspiegel im Blut besser..
 

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