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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Wenn du dann klein anfangen willst fang dann mit vegetarisch an und halte das dann auch durch, alles andere klingt unglaubwürdig. Es ist für mich unvorstellbar das ein mensch der Vegan essen will sich eine Erbsensuppe mit wiener isst.

Das klingt als wenn der Papst eine Rede hält das es Gott nicht gibt.

Na ja, obwohl ich eine rein pflanzliche Ernährung gut und richtig finde, heißt das ja nicht, dass ich ich mich von heute auf morgen vegan ernähren kann oder will. Ich denke, dass es bei jedem Veganer auch einer gewissen Lernkurve bzw. Umstellungsphase benötigte, welche verschiedentlich von Tagen über Monate oder Jahre reichte. Ich meine, Gewohnheiten sind stark und zudem beinhalten Fleisch wie auch Milch einen chemischen Stoff, der wie eine Droge wirkt. Insofern ist eine Umstellung ein bisschen wie ein Entzug. Davon abgesehen halte ich eine zu radikale Umstellung für lebensgefährlich. Man muss sich da schon ein bisschen informieren, sich allmählich reinarbeiten, denn sonst wird es wirklich eine Mangelernährung. Und das ist nicht der Sinn der Sache.
 
deswegen habe ich auch geschrieben das du dich erstmal zumindest nur vegetarisch ernähren solltest.
Das ist einfach zu machen, Milch, Käse und Eier darfst du ruhig essen, nur Fleisch ist Tabu und das ist locker zu ersetzen und Entzugserscheinungen bekommst du auch nicht davon.

Wenn du das schon nicht kannst ist dein Wünsch dich vegan zu ernähren nur Gelaber ohne Substanz.
 
Die schwäbische Küche ist eine reichhaltige und kostengünstige Küche - wie könnte es bei Schwaben auch anders sein - und auch geprägt durch viele fleischlose Gerichte - weil die eben in voriger Zeit kostengünstiger Waren.

Natürlich gibt es auch vieles mit Fleisch - aber auch vieles ohne.

Wie wäre es z. B. mit Reisauflauf oder Kaiserschmaren oder Pfannkuchen mit Gemüse?

Gut die sind nicht vegan - aber immerhin fleischlos.

Oder aber Kartoffelsalat , Schwarzwurzeln, Karottensuppe usw. usw.

Klingt alles gut für mich. Zu gegebener Zeit wede ich etwas mehr damit experimentieren. Im Großen und Ganzen bin ich ein Fan von Eintöpfen, warmen und würzigen Gerichten. Kalte Sachen, Rohkost oder die Sache mit den Fruktariern - alles nicht so mein Ding.

Meines Erachtens müssen viele nährstoffreiche Gemüsesorten gekocht (gegart, gedünstet) werden, damit sie leichter verdaulich sind und überhaupt schmecken. Manche Gemüsesorten sind ja sogar giftig, wenn man sie nicht kocht.

Süße Sachen sind so gar nicht mein Ding, auch Obst nicht, bis auf Melonen (insbesondere Wassermelonen) und Nashi-Birnen. Mag sich noch ändern, weiß nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich ein Mann bin. Habe mal irgendwo gelesen, dass Frauen Fruchtzucker besser verarbeiten können als Männer. Könnte stimmen. Generell stehen Frauen ja mehr auf süße Sachen als Männer.
 
deswegen habe ich auch geschrieben das du dich erstmal zumindest nur vegetarisch ernähren solltest.
Das ist einfach zu machen, Milch, Käse und Eier darfst du ruhig essen, nur Fleisch ist Tabu und das ist locker zu ersetzen und Entzugserscheinungen bekommst du auch nicht davon.

Wenn du das schon nicht kannst ist dein Wünsch dich vegan zu ernähren nur Gelaber ohne Substanz.

Ich spreche jetzt nicht von der Umsetzung, aber vom "veganen Denken" her macht es gar keinen Unterschied, ob du nun Fleisch, Milch oder Eier konsumierst. Die ernährungsphysiologische Wertigkeit ist ähnlich und das damit verbundene Tierleid auch.
 
Naja, ich denke , die Hühner des Bauern im Dorf leiden nicht so sehr . wenn sie so auf ihren paar Hektar frei herumlaufen.

Da kann man die Eier schon nutzen, sie legen sie ja sowieso.
 
Naja, ich denke , die Hühner des Bauern im Dorf leiden nicht so sehr . wenn sie so auf ihren paar Hektar frei herumlaufen.

Da kann man die Eier schon nutzen, sie legen sie ja sowieso.

Sicher, ich denke auch, dass "Bio-Eier" besser sind als die anderen. Nur ist das eine geringfügige Ausnahme, nicht die Regel. Um den weltweiten "Bedarf" an Eiern zu befriedigen, und natürlich muss das wirtschaftlich sein, sind "glückliche Hühner" nicht vorgesehen. Es geht um möglichst produktive "Gebärmaschinen", deren Periode bzw. Plazenta man möglichst profitabel verkaufen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Melingo

Im moralisch-ethisch-geistigen Sinne ist es jedoch immer besser, kein Lebewesen zu töten.
Nicht, um zu essen. Was ist aber mit Spinnen und diversen Insekten?

Die kann man auch essen. 😀

Ernst beiseite, es gibt ja noch genügend Ecken auf der Welt, wo Menschen zum Lebenserhalt auf Spinnen, irgendwelche Larven oder dergleichen angewiesen sind.

Vielleicht noch anders. Ich kann mich daran erinnern, dass bei Waldwanderungen während der Schulzeit immer irgendwie ein besonders Starker dabei war, der unbedingt auf irgendwelche Schnecken oder Raupen drauftreten musste. Fand ich nicht richtig, finde ich nicht richtig. Sah auch nicht schön aus.

Was ich sagen will, ist, dass mir vollkommen nachvollziehbar ist, dass es allgemein Zeiten gab und heutzutage noch Orte gibt, wo Tiere gehalten oder gefangen und umgebracht werden, um sich davon zu ernähren, weil man gar keine Alternative hat bzw. hatte. Ich selbst habe schon Tiere erschossen, ausgenommen und gegessen. Warum? Weil ich einfach mitgemacht habe und nicht großartig darüber nachdachte. Muss aber für mich feststellen, dass ich Alternativen habe. Soll heißen, dass ich mittlerweile eine rein pflanzliche Ernährung in jeder mir denkbaren Weise für besser einschätze. Im Grunde sehe ich kein einziges Argument, welches dagegen spricht, aber unheimlich viele, welche gegen den Konsum von Fleisch sprechen - nicht nur die ethischen, sondern auch die ernährungsphysiologischen.

Es gibt auch das In-Kauf-nehmen des Sterbens anderer. Unsere Lebensweise hat weit über die Tierwelt hinaus Auswirkungen - auch auf die Menschen, die weit weg sind.

Unser "System".. Habe ich mit den Obdachlosen wirklich absolut gar nichts zu tun? Wirklich nichts? Oder bin ich nur Nutznießer des Systems und deute die Dinge so, damit ich meine Mitverantwortung nicht sehe?

Natürlich, wie man sich ernährt, hat auch viel mit Bewusstsein zu tun. Ein Bewusstsein über verschiedenste Zusammenhänge. Wer sich sehr bewusst über Ernährung ist, wird sich auch darüber bewusst sein, dass damit verschiedenste Menschenschicksale verknüpft sind, welche man in seiner Hand hält. Auch die politische Komponente ist nicht zu unterschätzen, denn die Art der Ernährung ist eine der einfachsten und effektivsten Formen der Mitbestimmung, welche weit über den Tierschutz hinausgeht. Und wenn man es richtig anstellt, kann man nebenbei eben noch gänzlich neue Möglichkeiten des Essens für sich entdecken, welche ein großes Maß an Kreativität und Spaß in sich bergen.

Ganz allgemein ist Bewusstsein jedoch eine schwierige Sache. Denn je bewusster ich mir werde über verschiedenste Abläufe und Zusammenhänge - Armut, Reichtum, Gesundheit, Krankheit, Individuum, Familie, Gesellschaft, Welt - und wie das alles miteinander verknüpft ist, desto mehr steigt zwar mein Grad an wirklicher Freiheit, aber gleichzeitig auch mein Grad an Verantwortung. Oder wie George Bernard Shaw es auszudrücken pflegte:

Die meisten Menschen fürchten die Freiheit, denn sie bringt Verantwortung mit sich.
 
Sicher, ich denke auch, dass "Bio-Eier" besser sind als die anderen. Nur ist das eine geringfügige Ausnahme, nicht die Regel. Um den weltweiten "Bedarf" an Eiern zu befriedigen, und natürlich muss das wirtschaftlich sein, sind "glückliche Hühner" nicht vorgesehen. Es geht um möglichst produktive "Gebärmaschinen", deren Periode bzw. Plazenta man möglichst profitabel verkaufen kann.

Naja , woher die Eier in den fertigen Nudeln sind weiß kein Mensch.

Aber lieber bin im Zweifel ich glücklich über die Nudeln, als die Hühner.

Leben will ich schließlich auch noch, ohne dauernd mr von irgendjemand ein schlechtes Gewissen machen zu lassen.
 
Sicher, ich denke auch, dass "Bio-Eier" besser sind als die anderen. Nur ist das eine geringfügige Ausnahme, nicht die Regel. Um den weltweiten "Bedarf" an Eiern zu befriedigen, und natürlich muss das wirtschaftlich sein, sind "glückliche Hühner" nicht vorgesehen. Es geht um möglichst produktive "Gebärmaschinen", deren Periode bzw. Plazenta man möglichst profitabel verkaufen kann.

Du kommst von einem zum anderen, erst sagst du das es nicht so einfach ist auf einmal auf Milchprodukte zu verzichten, dann schlage ich vor das du erst nur vegetarisch essen sollst und dann kommst du mit das die Hühner es nicht gut haben. Dazu ist du Cheeseburger ist ein Vegetarische Spaghetti Bolognese mit Schweinefleisch und ein Erbsensuppe mit Wiener Würstchen

Bleib doch erst mal bei dir und rede nicht über die Welt und was die ißt.
Damit braust du was hoch, was du selber im kleinen nicht mal schafft.
Und damit klingt es nur Hohl was du hier schreibst, zumindest für mich.
Wobei das Thema an sich nicht schlecht ist.
 
Naja , woher die Eier in den fertigen Nudeln sind weiß kein Mensch.

Aber lieber bin im Zweifel ich glücklich über die Nudeln, als die Hühner.

Leben will ich schließlich auch noch, ohne dauernd mr von irgendjemand ein schlechtes Gewissen machen zu lassen.

Klar, das sehe ich genauso wie du. Ich sehe vegane Ernährung als eine Möglichkeit, eine Option. Wenn diese Option allerdings zu Zwang führt, zu körperlichem Unwohlsein, unglücklich macht oder zu einem schlechten Gewissen führt, dann ist es keine gute Wahl.
 

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