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Vegan-Thread zum Austauschen

@Sevi22:

Hier noch ein Tipp, falls ihr bei Euch Lust auf Wurst habt:


Leberwurstfans probieren vielleicht einmal die vegetarische oder vegane "Leberwurst"?

1 Dose Kidneybohnen solange mit dem Zauberstab pürrieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Evtl. etwas Fett, Öl hinzugeben, je nach gewünschter Konsistenz und nach Geschmack.
Mit Salz, etwas Pfeffer und reichlich Majoran (3-5 Teelöffel) würzen.
Vegetarier machen "Sahneleberwurst", indem sie etwas Schmand hinzufügen.
"Schnittlauchleberwurst" entsteht durch hinzufügen von frischen Schnittlauchröllchen.

Bei der Würzung ruhig kreativ sein. Einfach eine kleine Menge abfüllen und mit Gewürzen üben, üben, üben. Bunter Pfeffer z.B. ist dann im Mörser zerstossen, auch etwas für das Auge.

Der Brotaufstrich hält sich im Schraubglas einige Tage im Kühlschrank. Ach ja, Kideybohnen enthalten u.a. viel Eiweiss und vom Kostenpunkt her ist die vegane oder auch die vegetarische "Leberwurst" günstiger als die vom Tier.


LG
Landkaffee
 
Sehe ich genauso! Es geht ja auch nicht darum, des Verzichts wegen zu verzichten. Meine Erfahrung ist eh, dass nicht-veganer von mir als Veganerin sehr viel mehr Konsequenz verlangen als von sich selbst, selbst in Richtungen, wo es eigentlich schon lächerlich ist. (...)

Ich kann aber auch verstehen, was Tabula Rasa gesagt hat - wenn man erwartet, dass es wie das "Original" schmeckt, wird man natürlich enttäuscht. Z.B. bei veganen Grillwürstchen oder so habe ich noch nie etwas wirklich leckeres gefunden. Da schmeisse ich mir mittlerweile lieber Gemüse und marinierten Tofu auf den Grill 🙂

(...)

Ich kenne es leider auch von Veganern angesprochen worden zu sein:"Wie? Du möchtest Dich vegan oder vegetarisch ernähren und bist Allergikerin (bzw. es gibt auch noch Kreuzallergieen und Nahrungsunverträglichkeiten). - Dann bist Du ja nur deshalb so."
Dabei war ich Vegetarierin als die bei ihren Eltern geburtsmäßig noch nicht einmal auf dem Plan standen und das eben zu den Zeiten, wo man schon mit argwohn betrachtet wurde, wenn man im Restaurant nur einen Salat bestellte.
Glaube mir, das ging mir soetwas von "auf den Keks", dass ich dann einige Zeit Veganer mied.
Ich war denen politisch einfach nicht korrekt genug.
Ich mache jetzt in diesem Thread eine andere Erfahrung. Nämlich ehr die der Toleranz. Danke! 🙂 Ich lerne... .

Vegane Grillwürstchen finde ich lecker mit selbstgemachtem Curryketchup. (Kleiner Tipp! Die Sauce macht es also.)


LG
Landkaffee
 
Mal ne ganz doofe Frage (wahrscheinlich ist die Antwort nein , aber ich bin mir grad echt nicht sicher): Essen Vegetarier Fisch?

Ja, es gibt Vegetarier, die Fisch essen. Ich betrachte diese aber ehrlich gesagt dann auch nicht als "echte Vegetarier", denn man kann mir nicht weismachen, dass ein Fisch kein empfindungsfähiges Lebewesen ist. Gerade der heutige Forschungsstand zeigt, dass Fische über Fähigkeiten und eine Leidensfähigkeit verfügen, die man ihnen bis jetzt wohl nicht zugetraut hätte.
Aber es gibt eine Bezeichnung für "Vegetarier", die Fisch essen: Pescovegetarier.

Ich habe als Vegetarierin nie Fisch gegessen und die meisten anderen Vegetarier, die ich kenne, essen auch keinen Fisch.
 
Was mich interessieren würde,
wie sieht es denn bei den sich vegetarisch-Ernährenden oder Anderen mit (frei lebenden) Wildfleisch aus?
Wild muss ja geschossen werden und es gibt keine Massentierhaltung. Die werden geschossen und so erlegt. Nicht mit Strom und/oder qualvoll...

Veganer und Vegetarier, die nie Ausnahmen machen, die essen das nicht.

Ich gehe davon aus, dass es eh nur wenige Menschen gibt, die sich ganz streng ernähren: 100% vegetarisch oder 100% vegan, oder 100% Fleischesser?
Vom Fleischbrühwürfel bis hin zur Einladung zum Rehrücken kann da viel möglich sein, gerade bei uns über 30.


LG
Landkaffee
 
Na ja, ich kenne auch einige, die sich als Halbvegetarier bezeichnen. Was soll das sein?

Die essen z.B. nur Hackfleisch und Salami...

Für mich sind das Fleischfresser. 😀
 
Reh, Wildschwein...ist auch gesund und lebt frei. Da greift doch das Argument gar nicht, wenn man sagt;
mir geht es ums Mitgefühl, um die schlimmen Zustände in Schlachthäusern, Hühnerlegefarmen...
das kann ich mit meinem Gewissen nicht verarbeiten...

Was die schlimmen Zustände betrifft, empfehle ich,
sich mit den multiresistenten Keimen zu befassen,
die durch die Massentierquälerei immer mehr Men-
schen besiedeln (z.B. aktuell wieder in der ZEIT
oder im WDR ein Thema).

Was das Töten und Essen von Wildtieren betrifft:
wenn es von selbst stirbt und da es dann isst, wäre
das ethisch sicher okay - aber wenn du es abknallst
ist das natürlich die Beendigung eines anderen Lebens
aus "niedrigen" Gründen (Spaß, Lust, Geschmack)
und deshalb wohl abzulehnen.

Du würdest es ja auch nicht akzeptieren, wenn die
Schimpansen sich bewaffnen und Jagd auf dich
machen, nur weil du ja frei herumläufst und lecker
schmeckst oder weil sie keine Lust mehr auf Feigen
und Blätter haben 😉

Einfach mal die Grenze zwischen Säugetier homo
sapiens und anderen Säugetieren ausradieren und
schauen, wie es sich dann anfühlt (also wenn man
selbst plötzlich auf der anderen Seite stehen würde).
Das nennt man auch "Mitgefühl" oder "Empathie" ...
 
Phanti meinte:
Na ja, ich kenne auch einige, die sich als Halbvegetarier bezeichnen. Was soll das sein?

Die essen z.B. nur Hackfleisch und Salami...

Für mich sind das Fleischfresser. 😀

Hast du sie mal gefragt, was sie damit meinen? Ich finde, es ist nicht immer sinnvoll, auf solche klaren Trennungen der Konzepte zu bestehen. Wer weiss, vielleicht haben die Leute, die du da meinst, früher jeden Tag Fleisch gegessen und haben das nun weitgehend reduziert, essen dennoch aber ab und zu noch Hackfleisch und Salami.. natürlich ist es egal, wenn sie das andere Fleisch einfach ersetzen und damit gleich viel Fleisch essen wie vorher, aber wenn sie die Menge reduziert haben, ist das doch ein klasse Anfang.

Wenn man sie aber oft genug als "Fleischfresser" betitelt, denken sie sich vielleicht irgendwann: "ach was solls, dann kann ich ja gleich wieder jeden Tag Fleischfresser sein"

Ich finde, jeder kleine Schritt zählt 🙂 Alles ist besser als nichts!


Zum Thema Wildtier-Jagd:
Grundsätzlich bin ich nicht damit einverstanden, aus den Gründen, die Werner angeführt hat und dann auch noch, weil ich nicht überzeugt davon bin, dass die Natur wirklich solche Eingriffe benötigt. Tatsächlich steht auf meiner Lese-todo-Liste ein Buch, dass sich damit befasst: "Vom Widersinn der Jadg" (ich wollte es hier eigentlich nicht empfehlen, weil ich es ja noch nicht gelesen hab, aber naja: http://www.amazon.de/Vom-Widersinn-...110079&sr=8-1&keywords=vom+widersinn+der+jagd)

Bin sehr gespannt, ob mir das neue Einsichten geben wird. Ich denke, eine Menge Leute haben Spass an der Jadg und deshalb ein Interesse daran, sie weiterhin auszuführen, und weil die meisten Leute intuitiv Jadg als grausam empfinden, braucht man irgendeine Form der gesellschaftlichen Erklärung dafür - bei uns eben die ökologischen Gründe. Ich denke viel eher, dass die Natur sich selbst regulieren würde, ohne menschlichen Eingriff. Aber.. ich kenne mich bei dem Thema zugegebenermassen nicht wirklich aus. Ich finde es einfach nur traurig, einem Tier das Leben zu nehmen, obwohl es mir nichts getan hat. :/ Nein, damit kann ich mich nicht anfreunden.

Dennoch - ich finde Jagen immer noch viel besser als Tierhaltung! Wenn man sich also zwischen den zwei Dingen entscheiden müsste, dann würde ich auf jeden Fall die Jagd nehmen!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich esse zu gegebener Zeit und nachdem ich mich auch schon vor Jahren damit auseinander gesetzt habe,
eigentlich Alles, außer Zimt. Wie man das nun nennen mag weiß ich aber nicht.🙄

Reh, Wildschwein...ist auch gesund und lebt frei. Da greift doch das Argument gar nicht, wenn man sagt;
mir geht es ums Mitgefühl, um die schlimmen Zustände in Schlachthäusern, Hühnerlegefarmen...
das kann ich mit meinem Gewissen nicht verarbeiten...

Hallo Spoony,

abgesehen von den ethischen Bedenken, die ich habe, wenn es um die Tötung von Tieren zu Nahrungszwecken geht (Ich brauche Fleisch schließlich nicht, um zu überleben; von daher halte ich jeden Tod eines Tieres für meine Nahrungszwecke für sinnlos und moralisch verwerflich), geht es in der Jagd leider auch nicht immer rosig zu. Es kommt immer wieder vor, dass angeschossene Wildtiere wie Rehe und Wildschweine noch tage- oder sogar wochenlang unter großen Schmerzen mit offenen Wunden herumlaufen, bis sie schließlich qualvoll verenden. Kein Jäger trifft ein Tier immer "perfekt", sodass es sofort tot ist und nix mitbekommt.

Abgesehen davon haben ja auch Tiere ihre Familien bzw. Gruppen und es kann eine große Katastrophe bedeuten, wenn ein Mitglied dann auf einmal fehlt. Tiere interagieren schließlich ebenso wie wir mit ihren Artgenossen und entwickeln eine emotionale Bindung zueinander.

Aus diesen Gründen lehne ich die Jagd ab, wobei ich die Massentierhaltung natürlich aufgrund der Ausmaße und besonderen Grausamkeiten für das größere Übel halte.
 

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