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Vegan-Thread zum Austauschen

Als ich damals Veganerin wurde hatte er noch eine Internetseite, auf der er seine Rezepte kostenlos veröffentlichte.
Aber das waren auch noch ganz andere. Die alten Kochbücher sind auch ganz gut und was die Zutaten angeht um einiges preiswerter...vielleicht kannst du dich mit denen ja ersatzweise anfreunden. Oder seine Sachen viel seltener kochen und dann drei mal mehr genießen 🙂

Welches sind seine alten Bücher? Bisher hat er vier veröffentlicht. Ich habe habe "Vegan for Fun".
 
@Landkaffee: Was meinst du denn konkret mit deinem letzten Beitrag?

@Rose: Dass manche vegane Lebensmittel so teuer sind, finde ich auch schade. Ich gönne mir die dann eben seltener und genieße sie dafür umso mehr 🙂 In meiner Stadt gibt es z.B. seit einiger Zeit einen "Veganz"-Supermarkt...die Preise der meisten Produkte sind recht hoch, aber ich gehe dafür eben nicht so oft hin und genieße dann umso mehr.
Die Nachfrage nach veganen Produkten ist halt leider nach wie vor insgesamt recht gering, oft gibt es zudem nicht viele Anbieter... die können dann natürlich recht hoch gehen mit ihren Preisen. Vermutlich werden einige der hohen Preise im Laufe der Zeit sinken, wenn die Nachfrage größer wird.
Gut ist, dass man auch im Supermarkt inzwischen etliches an veganen Produkten findet (und nicht alles ist extra gekennzeichnet, also entdecke ich auch immer wieder mal rein zufällig was ganz Veganes).
 
Vermutlich werden einige der hohen Preise im Laufe der Zeit sinken, wenn die Nachfrage größer wird.
Gut ist, dass man auch im Supermarkt inzwischen etliches an veganen Produkten findet (und nicht alles ist extra gekennzeichnet, also entdecke ich auch immer wieder mal rein zufällig was ganz Veganes).

Da bin ich nicht so sicher, dass die Preise sinken werden.
Wenn man weiß, unter welch erbärmlichen Bedingungen
Fleisch geschlachtet und verarbeitet wird oder wie die
Milchbauern (also die Kuhhalter, die denen die Milch ab-
nehmen und sie verkaufen) ständig im Preis gedrückt
werden - und das dann mit den "normalen" Bedingungen
vergleicht, unter denen etwa die Wheaty-Seitan oder die
Alberts-Lupinen-Produkte hergestellt werden, dann ist
klar, dass die tierischen Lebensmittel schlicht zu billig
sind (Tiere haben ja leider weder Gewerkschaft noch
Wahlrecht ...).

Ich möchte aber nochmal auf meine kleine vegane Liste
hinweisen - da sind zahlreiche sehr preiswerte vegane
Lebensmittel dabei, so dass vielleicht eine Mischung aus
"schlicht" und "luxus" den Geldbeutel angemessen be-
lasten hilft: Werner Winklers Vegane Liste

Trotzdem fände ich es natürlich klasse und sehr hilfreich,
wenn es z.B. vegane Würstchen deutlich unter dem Preis
für Schweine- oder Rinderwurst gäbe. Das würde so
manchen zum Überlegen bringen, ob er sich und den
"Produzenten" das weiter antut.
 
Ich bin wie du der Meinung, dass tierische Lebensmittel zu billig sind. Aber weil die Nachfrage eben doch recht groß ist, gibt es eben auch zahlreiche Anbieter, die dann natürlich noch billiger verkaufen möchten als ihre Konkurrenz...

Darum glaube ich, dasselbe wird passieren, wenn die Nachfrage nach veganen Produkten steigt: Es wird immer mehr Anbieter geben, somit werden die Anbieter auch mit den Preisen runtergehen müssen (es sei denn, sie definieren sich darüber, Hochpreisprodukte zu verkaufen).

Muss aber dazu sagen, dass ich auch nicht immer die billigsten veganen Produkte kaufen würde. In manchen Fällen werden die dann ethisch sicher auch nicht ganz unbedenklich sein. Aber das kommt halt aufs Produkt an...
 
Ich mache viel selber. Bloss muss ich dann aufpassen, die Kontrolle über die Nährwerte nicht zu verlieren.

Mein Mann hatte (schon immer) Untergewicht und ich bin Allergikerin (normalgewichtig) und darf vieles nicht essen.

Das macht die Sache nicht einfach. Auf vorgefertigte Produkte muss ich grösstenteils verzichten.

Was wenn wir älter werden und nicht mehr können?



Wir kochen und essen hier beide gerne, das ist es also nicht.



LG
Landkaffee
 
Hallo, ich verzichte seit Jahren auf Fleisch, aber doch weiter Fisch gegessen und für mich beschlossen, dass Fische ja auch Tiere sind und in der "Massenproduktions-Fischerei" fürchterlich leiden...ganz zu schweigen von den fatalen Folgen für die Meere. Versuche nun einen Schritt weiterzugehen und ernähre mich seit drei Wochen vegan, nachdem ich letztes Jahr schonmal eine "vegane Phase" von 4 Wochen hatte um das mal zu probieren. Leider muss ich feststellen, dass ich sehr häufig richtiggehend angegriffen werde, auf meine Erklärungen, weshalb ich nun das oder das nicht esse. Sehr häufig werden mir dann fadenscheinige Argumente aufgetischt weshalb man sich nicht vegan ernähren sollte. Meistens habe ich gar keine Lust darüber zu diskutieren, da die meisten "Diskussionsteilnehmer" kein fundiertes Hintergrundwissen haben oder plötzlich jeder versichert, er esse gar nicht viel Fleisch oder plötzlich jeder beim Bauern kauft. Interessiert ich gar nicht, ich möchte niemanden bekehren aber ich möchte doch essen dürfen was ich möchte nach meinen Prinzipien. Derzeit versuche ich niemandem zu erzählen, dass ich versuche auf vegane Ernährung umzustellen, wenn dann aber Einladungen ausgesprochen werden, versuche ich schon gar nicht hinzugehen, da ich auch nicht möchte, dass jemand irgendwelchen Aufwand wegen meines Essens hat oder biete an, dass ich mein Essen mitbringe, jedoch wenn ich nicht zu Hause bleiben möchte muss ich mich den Fragen stellen und erklären, weshalb ich das mache und mich teilweise geradezu rechtfertigen weshalb. Dies ist keine Wahrnehmungsstörung von mir, sondern passiert mir tatsächlich bei den meisten Leuten in meinem Umfeld mit wenigen Ausnahmen. Geht es euch genauso?
 
Hallo Brillenschlange 🙂

Ich denke, es geht oder ging uns allen schonmal so, wie du es beschreibst. Ich weiss nicht genau, was die Gründe dafür sind, dass viele Menschen so heftig darauf reagieren, wenn man ihnen erzählt, man esse bestimmte Dinge aus bestimmten Gründen nicht.. ich nehme aber an, dass es ein Verteidigungsmechanismus ist - ihr Weltbild wird angegriffen und vielleicht spüren sie tief drin, dass an diesem Angriff etwas dran ist, aber sie sind darauf konditioniert worden, also versucht ihr Unterbewusstsein, das Weltbild zu verteidigen.

Das ist für dich natürlich nervig und auch schade.. aber schlag keine Einladungen deswegen aus. Nach einer Weile haben sich alle, die öfter mit dir essen, daran gewöhnt, und wenn du weiterhin freundlich bleibst, dann werden sie hoffentlich auch freundlicher reagieren. Vielleicht kannst du ja nächstes Mal sowas sagen wie "Hört mal, ich lasse euch gerne eure Fleisch essen, ich greife euch nicht an, also bitte lasst mich auch einfach meine Sachen essen, ohne dass ich mir Kommentare darüber anhören muss.", und dann dürfte das hoffentlich geklärt sein.

Viel Glück und klasse, dass du die vegane Ernährung für dich entdeckt hast 🙂
 
Dies ist keine Wahrnehmungsstörung von mir, sondern passiert mir tatsächlich bei den meisten Leuten in meinem Umfeld mit wenigen Ausnahmen. Geht es euch genauso?

Hallo Brillenschlange,
da ich ähnliche Erfahrungen seit 25 Jahren mache,
bist du sicher nicht alleine damit. Aber ich kann mit
Sicherheit sagen, dass sich das Verständnis für die
vegane Ernährung in dieser Zeit massiv verbessert
hat.

Anfangs verstanden viele gar nicht, was das heißt,
keine tierischen Bestandteile in der Nahrung. Sie
hatten (wie ich selbst ja zu Beginn auch) kein Be-
wusstsein dafür, welche Lebensmittel auf dem Leiden
von Tieren basieren und welche nicht.

Ein positives Beispiel dazu: Ein Kindergarten, in dem
ich ab und zu ehrenamtlich tätig bin, lädt zum Neu-
jahrsessen in ein Restaurant ein, das ich nur von
außen kenne. Ich zögere, anzunehmen, weil ich mir
die Diskussionen mit dem Kellner ersparen möchte
und gehe vorher mal rein, um zu fragen, ob sie was
Veganes anbieten. Der erste Kellner, offenbar mit
sehr wenig deutschen Sprachkenntnissen kann mit
dem Wort "vegan" nichts anfangen und holt seinen
Chef. Der freut sich sichtlich, endlich einen Veganer
zu haben, zeigt mir mit Stolz die Veggie-Seite in der
Karte (die allerdings komplett vegetarisch, also mit
Käse und Eiern ist), versteht aber schnell den Unter-
schied und holt eine eingeschweißte, vorbildliche
Liste mit allen seinen Speisen und einer Allergen-
Tabelle inkl. Milch und Ei.

Schließlich finden wir gemeinsam heraus, dass es
tatsächlich zwei Speisen für mich gibt und er strahlt
übers ganze Gesicht. Gestern abend war ich nun
dort Essen, es war ganz lecker und der Chef erkann-
te mich wieder und gab mir die Hand, fragte, ob es
gut gewesen war und strahlte, als ich bejahte. Ich
denke, wir können ganz selbstbewusst und ohne
Rechtfertigungsdruck unsere Standards vertreten,
vermutlich würden viel mehr Leute gerne so ernäh-
ren, nur fehlt ihnen noch der Anstoß oder das not-
wendige Wissen. Da sind wir als Vorbilder wertvoll.

"Um große Ideale wird zunächst von einer aggressiven
Minderheit gekämpft." (Albert Einstein)

Gruß, Werner
 

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