Guten Morgen
@Werner
ich kann mir vorstellen, was Du meinst.
Ich habe schon an Selbstbewusstsein dazu erfahren in diesem Jahr, dennoch ist der Mensch ein Herdentier, Einsamkeit macht ihn unglücklich.
Ich kann mich momentan aber nicht darauf konzentrieren mich selbst toll zu finden, weil ich mich dafür zu sehr um die Baustellen kümmern muss, die mir ein Weiterkommen ermöglichen, wie den ASB.
Es sieht momentan so aus, als ob ich den ASB in diesem Jahr vergessen kann, weil sich meine gute Freundin Laura einer Not-OP, wie sie mir gestern berichtete, unterziehen musste. Ich weiß ohnehin nicht, ob ich mich auf Laura verlassen kann, denn einerseits drängt sie mich dazu nun tatsächlich dabei zu sein, andererseits tut sie aber auch vieles, damit ich mich eher zurückziehe. Erst sagt sie mir zu, den Part der Zugführerin Annette zu übernehmen, die ja bis dato für mich zuständig war und entschieden hat, zu welchen Diensten ich zugelassen wurde, dann aber ist ihr dieser Job dann aber scheinbar doch wieder zu viel. Sie beklagt sich weiterhin darüber, dass ich ihre Grenzen überschreite, nur, weil ich ihr schreibe und ihr berichtet habe, das ich es geschafft habe meine Sozialphobie Vorgestern zu überwinden. Dies war ein kurzer Satz, der aber ausreichte, um sie auf die Palme zu bringen. Ich musste ihr androhen, die Tätigkeit beim ASB tatsächlich zu beenden, weil ich keine Möglichkeit der Zusammenarbeit mit ihr sehe und dies unserem Fachbereichsleiter Christoph mitzuteilen. Erst da begann sie sich zu beruhigen, weil sie natürlich keinen Ärger mit dem "Chef" haben will. Diesen hätte sie aber, wenn ich berichte, weswegen ich dort nun endgültig aussteige und nicht mehr weiß, wie ich mich dort noch betätigen soll, wenn mir vor jedem Wort, jedem Satz überlegen muss, wie er auf Laura wirkt. Das kann ich nicht, das würde mich überfordern und das möchte ich auch nicht. Dann bin ich nur noch damit beschäftigt meine Worte zu überdenken und kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren. Nein, genauso wie auch ich gelernt habe mit Lauras Macken umzugehen und diese zu akzeptieren, muss sie dies auch bei mir. Sie hat zugesagt, sich um mich zu kümmern, beim ASB, also muss sie dies nun auch einhalten. Ich finde es schon schwer genug, nicht zu wissen weswegen sie so lange ab dem 15.10.2025 ausfällt, da sollte sie mir nicht noch das Leben dadurch schwer machen, dass sie sich über so Nichtigkeiten wie einen solchen Satz aufregt.
Wenn Sie nun endgültig keine Lust mehr hätte, sich um mich zu kümmern, wäre der ASB und alles, was damit zusammenhängt, für mich erledigt.