Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Update

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo,

ich war hier kürzlich schon einmal angemeldet, wurde dann aber wegen meines etwas unüblichen Verhaltens stark angefeindet.

Ich habe lange überlegt ob ich mich hier nochmals melden oder dies abhacken soll. Da es hier dann doch den ein oder die andere gibt, der/die mir gute Ratschläge gab, entschied ich mich dafür, mich hier nochmals zu melden.

Vor wenigen Wochen, bevor ich meinen letzten Account löschen ließ, entschuldigte ich mich hier bereits bei allen, denen ich offenkundig zu nahe getreten bin. Ich nahm mit Bedauern zur Kenntnis das die meisten offensichtlich keine Interesse an einer Beilegung der Meinungsverschiedenheiten hatten und es daher vorzogen mich weiterhin zu kritisieren und scheinbar fertig zu machen.

Seither hat sich aber einiges getan. Wer meine letzten Thread noch vor Augen oder im Kopf hat, weiß, worum es dort ging, daher möchte ich hier nicht wieder alles haarklein aufdröseln.

Hinsichtlich des ASB, an dem ich teilnehmen wollte, wurde ein Kompromiss geschlossen. Meine Arbeitszeit dort, wird sich an derselben in der Tagesstätte orientieren, die ich ebenfalls besuchen werde. Dies sind anfänglich 2 - 4 Stunden in der Woche, im weiteren Verlauf wird sich dies erhöhen. Auf den ASB bezogen bedeutet dies, dass ich initial nur an den Helferabenden, die einmal monatlich für ca. 4 Stunden stattfinden, teilnehmen, denn die Sanitätsdienste wären für mich noch zu lang. Laura, die meine Vertraute beim ASB darstellt, hat mir nun auch mitgeteilt das sie ab dem 15.10.2025 bis auf weiteres aus gesundheitlichen Gründen ausfällt. Da auch die Zugführerin beim ASB aus beruflichen Gründen dort kürzer treten muss, fehlt mir damit dann der Ansprechpartner und die Person, die mich dort einführt. Ich kontaktierte daher unseren Fachbereichsleiter, nennen wir ihn, Daniel. Ich kläre ihn über meine Einschränkungen auf, damit er im Bilde ist. Ich schilderte ihm die Situation. Erschwerend kommt hinzu, dass mir ein Login auf dem Server, in dem wir uns für die Helferabende und Sanitätsdienste eintragen müssen, nicht mehr möglich ist. Ich wurde wohl aus diesem ausgeschlossen. Daniel bot ich an, Laura den Part der Zugführerin übernehmen zu lassen. Laura wäre hierzu auch grundsätzlich bereit, mit der Einschränkung, dass sie ab dem 15.10.2025 nur noch unregelmäßig anwesend ist. Er wollte sich dies überlegen und mir der Zugführerin Rücksprache halten. Da er selbst sehr eingespannt derzeit ist, musste er mich um Geduld bitten und auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Das ist für mich absolut kein Problem, ich kann warten. Einzig die Frage nach dem Sanitätshelferlehrgang (SHL), den ich im Januar 2026 bei der Zugführerin absolvieren wollte, steht noch im Raum. Nur bei dieser wäre der Kurs für mich kostenfrei, bei anderen Ausbildern, kostet dieser etwa 350 Euro. Daniel wollte auch dies klären.

Das Gutachten wegen des von mir gestellten Antrags auf Pflegegeld habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Dieses fand Dienstag vor einer Woche statt. Meine BeWo-Betreuerin war auch zugegen, um fachliche Fragen zu beantworten und die fachärztliche Stellungnahme meiner Psychiaterin vorlegen zu können. Wir berichteten, dass ich von meiner Mutter mehrfach wöchentlich für mindestens drei Stunden pro Besuch, aufgesucht werde. Sie hilft mir hierbei bei der Wäsche (sortieren, richtig falten etc.) Hygiene, Haushaltsführung (Staubsaugen, Spülen, Putzen), Einkauf (sie fährt mit mir, wenn sie über ein Auto verfügt, häufig einkaufen, damit ich mehr einkaufen kann und sich nicht so viel Pfand ansammelt) und stellt somit meine Pflegepersonal dar. Ich schilderte von meiner Kindheit und Jugend, in der ich ausgeschlossen, gemobbt und gehänselt wurde, woraus sich die kombinierte Persönlichkeitsstörung und Sozialphobie entwickelten. Die Gutachterin bestätigte dies, konnte es absolut nachvollziehen und sich in mich hineinversetzen. Wir informierten sie auch über das Bestehen einer rechtlichen Betreuung für mich sowie über die weiteren Pläne. So möchte ich baldmöglichst in der Tagesstätte beginnen, jedoch macht meine BeWo-Betreuerin nun bis einschließlich 30.09.2025 Urlaub und ist in der Zeit für mich nicht zu erreichen, eine Vertretung wurde nicht organisiert, da diese in der Vergangenheit auch nicht benötigt wurde. Daher kann die Hospitation in der Tagesstätte erst nach dem Urlaub von ihr beginnen. Die Gutachterin fand die Überlegung beim ASB weiterzumachen hat nicht so schlecht und bestärkte mich darin daran festzuhalten. Sie sprach sich dann auch für ein unbefristetes Pflegegeld des Pflegegrades II aus. Ihrer Ansicht nach, werden meine Erkrankungen nicht binnen der nächsten zwei Jahre behoben sein, daher ist eine Überprüfung in zwei Jahren sinnlos. Die Überprüfung wird erst dann notwendig, sollte ich einen Erhöhungsantrag stellen. Ich ging nun davon aus, dass sie das Gutachten formulieren und an die Pflegeversicherung schicken muss, die Bearbeitung dort auch ein paar Tage oder Wochen in Anspruch nimmt und es ggf. zu Rückfragen oder gar einer Ablehnung kommt. Ich rechnete mit dem Geld frühestens in vier Wochen. Ich war umso überraschter, als ich im Online-Banking auf meinem Hauptkonto einen Geldeingang der Pflegeversicherung über 648 Euro feststellte. Dies war das Pflegegeld nach Pflegegrad II, aber natürlich rückwirkend zum Antragsdatum und im Voraus für den September. Da ich an das Hauptkonto nicht ran komme, ich habe im Online-Banking einen reinen Lesezugang für das Konto, bat ich die Sekretärin meines Betreuers um Umbuchung des Betrages auf mein Taschengeldkonto. Da mein Betreuer sich aber an dem Tag (Freitag) Urlaub genommen hat, musste dies bis zum vergangenen Montag warten. Sie informierte mich per E-Mail über die Umbuchung auf mein Taschengeldkonto. Damit stehen mir nun monatlich knapp 900 Euro zur Verfügung, die ich für mich verwenden kann. Davon sind bereits Strom, Versicherungen, Monatsticket und auch Miete abgezogen. Meine Mutter lehnt eine Bezahlung vom Pflegegeld vehement ab. Das Pflegegeld darf überdies auch nicht an meine Grundsicherung angerechnet werden. Ich bin über diese schnelle Bewilligung des Pflegegeldes der Pflegeversicherung so dankbar. Damit entfallen nun meine Geldsorgen komplett. Es kam immer häufiger vor, dass ich bereits am 20. eines Monats vor einem leeren Konto stand, mir der Geldautomat daher kein Geld mehr auszahlen konnte. Aufgrund der schweren Erreichbarkeit meines Bruders, der mich sonst grundsätzlich finanziell unterstützte, musste meine Mutter meinen Druck und meine Reizbarkeit aushalten. Ich hatte Existenzängste, wusste nicht, wie ich den restlichen Monat überleben sollte. Meine Mutter ließ mich aber nie hängen, auch wenn sie dafür ihr eigenes Konto überziehen musste. Diese Belastung fällt nun natürlich vollständig weg. Ich muss sie nie mehr um Geld bitten, sodass sie auch wegen mir nie mehr wird ihr Konto überziehen müssen. Es entspannt auch das Verhältnis zu meinem Bruder. Diese finanzielle Unterstützung von ihm war Fluch und Segen zugleich, denn er nutzte dies auch, um mich zum Besuch der Tagesstätte zu bewegen. Er kündigte mehrfach an, diese Hilfen einzustellen, sollte ich die Tagesstätte, warum auch immer, nicht wahrnehmen. Dies setzte mich immens unter Druck, denn mir war bewusst, dass ich ohne seine Hilfen immer wieder Schwierigkeiten habe, wenn der Monat Mal wieder mehr Tage als Geld hat und dies dann den Kontakt zu meiner Mutter erschwert. Dies ist nun auch nicht mehr der Fall, denn auch von ihm werde ich keine solche Unterstützung mehr benötigen.

Ich wollte damit nun keine neuerliche Diskussion lostreten, sondern einfach nur darstellen, dass sich auch bei mir Sachen zum Guten wenden, womit sich Konflikte und Auseinandersetzungen bzw. Belastungen lösen lassen. Ich bin wesentlich entspannter als noch vor wenigen Wochen, bevor mir das Pflegegeld zugestanden wurde.

Echo_der_Stille
 
A

Anzeige

Re: Update
Hallo Echo_der_Stille,

schau mal hier:
Update. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hallo, wünscht Du Kommentare? Wenn ich das da lassen darf, ich finde es mutig, dass Du trotzdem nicht gehst und kenne es selber zu gut, mit meinen Verhaltensmustern anzuecken. LG
 
Moin @FLoki979 Ich hätte nicht damit gerechnet welche zu erhalten, weil mein letzter Thread von mehreren Personen wirklich heftigtigst torpediert und ich nicht mehr als Person akzeptiert wurde. Man hat mich regelrecht durch den Fleischwolf gedreht, mich unter Druck gesetzt etc.

Ich weiß selbst, das ich nicht einfach sein kann und meist auch nicht bin, mich aber deswegen fertig zu machen, keine Entschuldigung anzunehmen und sich auf den Standpunkt zu stellen, man sei quasi besser als ich (den Eindruck hatte ich tatsächlich), ist einfach nur unwürdig. Jeder hat sein Paket oder Päckchen zu tragen, das bin ich nicht allein. Jeder hat seine Macken, aber auch seine guten Seite, niemand ist perfekt, (...)

Aber ja, ich würde gern Kommentare hierzu erhalten, vielen Dank @FLoki979
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte damit nun keine neuerliche Diskussion lostreten, sondern einfach nur darstellen, dass sich auch bei mir Sachen zum Guten wenden, womit sich Konflikte und Auseinandersetzungen bzw. Belastungen lösen lassen. Ich bin wesentlich entspannter als noch vor wenigen Wochen, bevor mir das Pflegegeld zugestanden wurde.
Hallo Echo_der_Stille,
ich finde es schön, dass du so einen Satz schreiben kannst und freue mich für dich, dass offenbar deine Bemühungen zum Erfolg und somit zu mehr Entspannung in deinem Leben beigetragen haben. Offenbar hast du in den letzten Wochen etwas richtig gemacht – also mehr davon, wenn nötig! 🙂
 
Es wäre so einfach, wenn es ein "mehr davon" noch geben könnte. Ich sehe dies derzeit nicht, denn, obwohl sich schon etwas getan hat, ich nun vor weiteren Herausforderungen stehe.

So wollte ich, das hatte ich in meinem früheren Thread geschrieben, beim ASB mitmachen. Eine gute Freundin hat mich dort versucht einzuführen, was bislang aber an meiner Sozialphobie und Persönlichkeitsstörung gescheitert ist. Ich habe einen Funklehrgang dort absolviert, auch mit Zertifikat, allerdings haben sich wohl mehrere Kollegen bei der guten Freundin über mich beklagt, weil ich atypisch und inadäquat manchmal verhielt. Ich merke nicht, wenn ich lauter rede, darauf muss mich auch meine Mutter, wenn wir uns treffen, oft drauf hinweisen, denn mich hört man in der Nachbarschaft. Außerdem fällt mir auch nicht auf, wenn ich gereizt oder impulsiv reagiere, ich kann die Mimik von Menschen nicht richtig interpretieren, was dann wieder zu Missverständnissen und Meinungsverschiedenheiten führen kann. Daher hat sich auch die Zugführerin unseres Teams beim ASB bereit erklärt, sich meiner anzunehmen, denn sie arbeitete hauptberuflich mit Menschen mit derartigen Einschränkungen und konnte daher von ihren Erfahrungen profitieren. Auf Anraten einiger meiner Betreuer, ich habe einen rechtlichen und eine BeWo-Betreuerin, habe ich den ASB dann aber temporär aufgegeben, um mich meinen Problemen zu widmen und diese mittels einer Psychotherapie anzugehen. Dies habe ich natürlich auch der Zugführerin mitgeteilt, die daraufhin die Rückgabe meiner Klamotten bat, die sich aber noch in einem Spint in der Wache befanden. Mein Psychotherapeut vertritt nun jedoch die Haltung, dass eine Therapie nur dann Sinn macht, wenn ich auch mit den Situationen, vor denen ich panisch reagiere, konfrontiert werde und das geht nun einmal nur beim ASB. Dies wollte ich der Zugführerin dann auch bekanntgeben, stellte aber fest, dass sie auf keine meiner Mails, die ich ihr in den vergangenen acht oder neun Wochen bereits geschrieben habe, reagiert. Auch meine gute Freundin, Laura, weiß hier keinen Rat. Zu allem Übel kam dann auch noch hinzu, dass mir der Zugang zum Server, auf den wir uns für Dienste oder Helferabende eintragen müssen, gesperrt wurde und ich mich somit nicht mehr eintragen kann. Laura hat ebenfalls keine Rechte mich einzutragen, weil sie aktuell Azubine dort ist. Daher blieb mir nichts anderes übrig, als mich unserem Fachbereichsleiter, nennen wir ihn Christoph, anzuvertrauen. Die Zugführerin, ich nenne sie Mal Annette, hatte mir zuletzt noch strikt untersagt mit Kollegen aus dem Team über meine Erkrankungen und Einschränkungen in ihrer Abwesenheit zu sprechen, weil sie gern die fachlichen Fragen beantworten wollte. Sie kündigte mir an im Fall der Zuwiderhandlung mich fallen zu lassen. Sie wollte mich auch zu Diensten eintragen, daher hätte ich ohnehin vor jedem Dienst mit ihr sprechen müssen. Diese Vereinbarung überging ich damit, als ich Christoph involvierte und ihn aufklärte. Er schien in der ersten Zeit ein wenig überfordert, musste mich darüber in Kenntnis setzen, dass Annette mehr Zeit für ihren Hauptberuf benötigt und daher dem ASB nicht mehr in dem bisherigen zeitlichen Umfang zur Verfügung stehen kann. Dies betrifft dann auch die Zuständigkeit für mich. Dies thematisierte ich dann auch im Gespräch mit Laura, die sich dazu entschloss, zunächst versuchsweise, den Part von Annette zu übernehmen. Da sie mich aber nicht eintragen kann, muss sie hierfür Kontakt zu Christoph aufnehmen und mit ihm besprechen ob ich an dem jeweiligen Dienst teilnehmen kann. Sie wäre damit dann meine neue Ansprechpartnerin. Andererseits ist Laura aber ein Mensch, der sich auch gern einmal ganz plötzlich umentscheidet und dann keine Lust mehr auf das hat, was sie zuvor noch versprach. Daher weiß ich nicht, wie sehr ich mich auf ihre Zusage verlassen kann. Im Übrigen, das hat sie bereits angekündigt, wird sie sich ab dem 15.10.2025 aus dem aktiven Dienst beim ASB zunächst bis auf Weiteres zurückziehen, den Grund hierfür nannte sie mir nicht. Ist wohl zu privat. Mein Problem ist, dass ich sie benötige, um dort tätig sein zu können, denn ich kenne dort noch immer keinen und nach dem Vorfall beim Funklehrgang, traue ich mich auch nicht mehr allein dorthin. Ich stehe daher vor einer weiteren Hürde, die ich nicht zu überwinden weiß.

Ich sollte daneben noch in einer Tagesstätte beginnen, um mir einen Tagesablauf anzueignen. Ich befürchte aber fast, dass ich diese Chance nun versaut habe. Aufgrund meiner Phobie war der vergangene Versuch, schon der dritte, weil die anderen von mir nicht eingehalten wurden oder aber meine BeWo-Betreuerin, die mich zur Hospitation begleiten wollte, erkrankt war. Als ich vor wenigen Wochen zu einem weiteren Versuch erscheinen sollte, hat meine FRITZ!Box nachts gesponnen. Ich habe hier weder DSL noch Kabel oder Glasfaser, weil die ersten beiden Technologien nicht störungsfrei bereitgestellt werden können und es noch keine Ausbaupläne für Glasfaser hier gibt. Ich bin daher auf das Mobilfunknetz angewiesen, sodass ich den Internetzugang zu Hause mittels einer FRITZ!Box für Mobilfunk (5G) realisiere. Diese hat aber schon seit der Produktion mehrere Mängel. Primär wird das Gerät meist so heiß, dass ich mir die Finger verbrenne, wenn ich das Gehäuse anfasse. Dies hat zur Folge, dass sich das Mobilfunkmodem immer wieder verabschiedet, damit die Internetverbindung getrennt wird und damit auch meine Erreichbarkeit flöten geht. Über Handy bin ich dann auch nicht zu kontaktieren, weil ich hier aufgrund beschichteter Fenster quasi in einem Faradayschen Käfig sitze. Jedes Mobilfunknetz wird so stark abgeschirmt, dass ich über Handy keine störungsfreien Gespräche führen kann. Diese tätige ich daher über mein Festnetztelefon, welches mit der FRITZ!Box verbunden ist, die über eine SIM-Karte verfügt und von mir an der Außenfensterscheibe mittels Klebepads angebracht wurde. So war es auch an dem Morgen, als mich meine BeWo-Betreuerin anrief, um sich zu erkundigen, ob ich bereits fit für die Tagesstätte bin. Am Vorabend habe ich noch ein, für mich nicht ganz einfaches Schreiben erhalten, welches mich noch lange wach bleiben ließ, obwohl ich schon früh zu Bett ging. Natürlich war ich dann morgens nicht rechtzeitig auf den Beinen. Ich habe zwar ein Smartphone mit Wecker, aber dieses nutze ich nachts meist um Serien zu schauen, denn ich kann, seit der Trennung von meiner Ex vor fünf Jahren, nicht mehr in absoluter Stille schlafen. Wegen dieser Nutzung ist dann aber der Akku des Handys meist am nächsten Morgen platt und muss geladen werden, weswegen ich das Gerät nicht als Wecker nutzen kann. Der Router fiel dann natürlich auch aus, weswegen mich meine BeWo-Betreuerin nicht erreichen konnte, was ich erkannte, als ich am nächsten Vormittag gegen 10 Uhr selbstständig wach wurde. Ich informiert darüber natürlich sofort auch die Tagesstätte, die sich aber bislang noch nicht wieder gemeldet haben. Um nun dies künftig zu verhindern, nutze ich nun eine andere FRITZ!Box für Mobilfunk. Zunächst war es die 6860 5G, weil diese explizit für den Outdoor-Betrieb konzipiert wurde, was ich ja brauche. Diese hat aber ein Thermikproblem, d.h. sie wird zu heiß während des Betriebs, natürlich auch dann wenn Sonne auf die Box scheint und das führt zu den System- bzw. Verbindungszusammenbrüchen. Der Hersteller ist informiert und hat mir deswegen den Vorgänger, die FRITZ!Box 6850 5G kostenfrei überlassen. Diese nutze ich nun anstelle der 6860 5G, auch wenn sie nicht für den Außenbetrieb offiziell zugelassen ist, eine andere Option habe ich nicht. Diese hat aber bislang noch keine Verbindung getrennt oder wurde zu heiß.

Ich bin daher nicht so ganz optimistisch, was meine Zukunft angeht. Klar, mit dem Pflegegeld habe ich erst einmal meine Geldsorgen beseitigt. Ich denke auch darüber nach, die Schulden bei meiner Ex, die ich noch habe, weil sie mir vor der Trennung noch ein Smartphone ermöglichte, davon ratenweise zu bezahlen. Sie schloss auf ihren Namen seinerzeit bei o2 einen Ratenkaufvertrag über das Galaxy S20 Ultra ab, die Raten habe ich anfangs auch bedient, dann übernahm dies mein Bruder, weil mir das Geld dazu fehlte. Als dann die rechtliche Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt in den Vermögensangelegenheiten auf meinen eigenen Wunsch hin eingerichtet wurde, wurde auch diese Zahlung vonseiten meines Bruders eingestellt. Seither ist keine mehr erfolgt. Die rechtliche Betreuerin meiner Ex hat sich diesbezüglich bereits verärgert an meinen Betreuer gewandt, der ihr aber sehr schnell sehr deutlich machte, dass bei mir nichts zu holen sei und meine Ex aufgrund dessen selbst sehen müsse, wie sie diese Forderung begleicht. Nachdem mir nun das Pflegegeld bewilligt wurde, könnte ich mir aber vorstellen diese Schulden davon abzutragen, versuchte auch meine Ex per E-Mail zu erreichen, denn über eine Handynummer von ihr verfüge ich nicht mehr und in den Messengern hat sie mich überall blockiert. Auf die Mails wurde aber bislang nicht reagiert. Mehr kann ich nicht machen. Solange ich keine Antwort erhalte, wüsste ich nicht wohin ich das Geld überweisen sollte.

Mir fehlen aber dennoch die Kontakte, die ich dringend brauche. Ich habe mich auf verschiedenen Partnerbörsen, auch für Menschen mit Behinderungen, umgesehen, Leute kontaktiert, aber eine Rückmeldung erhalte ich nie. Das stimmt mich wieder traurig, weil ich denke, dass ich nichts wert bin, mich keiner mag und ich nicht sympathisch bin...
 
...Mir ist klar, dass ich an meinen Handicaps dringend arbeiten muss, dies geht aber nur dann, wenn mein Therapeut auch Sinn in einer Therapie sieht. Meine Psychiaterin, die mich auch behandelt, ist beispielsweise komplett gegen eine Tätigkeit beim ASB, weil sie hierin eine Überforderung von mir zu erkennen gedenkt. Sie lehnt eine solche Tätigkeit von mir dort ab. Wenn ich mich nun nach ihr richte, fällt die Psychotherapie ins Wasser, die ich aber auch brauche, um mich im Leben zu verbessern und nicht so sehr aufzufallen. Daher weiß ich nicht, was ich tun soll.
 
Daniel bot ich an, Laura den Part der Zugführerin übernehmen zu lassen.
DU hast ihm das "angeboten"?
Kann es sein, dass du deine Position dort nicht ganz realistisch siehst?
Meine Psychiaterin, die mich auch behandelt, ist beispielsweise komplett gegen eine Tätigkeit beim ASB,
Glaube ihr. Du kannst auch ein anderes Ehrenamt bekleiden, z.B. in einem Altenheim vorlesen oder Hunde des Tierheims ausführen.
Schön, dass du jetzt mehr Geld zur Verfügung hast. Ich würde die Schulden bei der Ex begleichen und mir eine sinnvolle Beschäftigung suchen. Vielleicht klappt es ja auch doch noch mit der Tagesklinik.
 
Ich interessiere mich aber nicht so sehr für Hunde oder ältere Menschen. Ich möchte mich in dem Bereich gern einsetzen, habe mich schon früher mit dem Thema beschäftigt.

Laura würde es mir auch übel nehmen, wenn ich mich jetzt zurückzöge, denn sie setzt sich nun wieder sehr für mich ein und das wäre ein Schlag ins Gesicht für sie. Sie würde sofort den Kontakt abbrechen, diesmal für immer, weil es nicht das erste Mal wäre. Das will und kann ich nicht riskieren, denn sie ist mein einziger Kontakt, nach wie vor. Wenn ich den Kontakt zu ihr endgültig verlöre, wüsste ich nicht mehr weiter und sähe absolut kein Licht mehr. Ich kann mich beim ASB ja auch in verschiedenen Bereichen betätigen, so auch mittel- oder langfristig in einem Bundesfreiwilligendienst. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten sollen, so mein Vorschlag, sich an der Arbeitszeit der Tagesstätte orientieren. Das heißt, dass ich zunächst nur die, einmal monatlich stattfindenden, Helferabende besuche, die ca. drei Stunden dauern. Im Laufe der Zeit könnten dann die Stunden erhöht werden, aber das muss dann gemeinsam mit Laura entschieden werden.

Dies ist auch eine Sache von Interesse. Wenn ich dieses nicht habe, wäre es für mich eine Qual mich zur Arbeit zu motivieren und damit wäre diese dann schneller beendet, als sie begann, weil ich diese nach kurzer Zeit abbreche. Daher bringt es nichts, mir etwas schmackhaft zu machen, ich muss es von selbst wollen. Das Pflegegeld erleichtert mich auch dahingehend, als das mein Bruder keine Druckmöglichkeiten mehr hat. Bislang hat er mir, wenn ich beispielsweise die Tagesstätte habe schleifen lassen, damit gedroht seine finanzielle Unterstützung einzustellen. Er wusste, das ich von dieser abhängig war. Das ist nun vorbei. Ich kann mich mit meinem Geld, d.h. Grundsicherung im Arbeit und bei Erwerbsminderung, Kindergeld (welches meine Mutter für mich weiterhin bezieht, weil meine Erkrankung, wegen der ich nicht imstande bin mich selbst zu versorgen, vor meinem 25. Lebensjahr diagnostiziert wurde), unbefristeter Rente wegen voller Erwerbsminderung und dem unbefristeten Pflegegeld nun sehr gut versorgen, d.h. ich bin auf ihn nicht mehr angewiesen.

Die Schulden bei meiner Ex würde ich gern bezahlen, wenn sie mich aber überall inzwischen ignoriert und meine Mails im Spam-Ordner ungelesen landen, kann ich es auch nichts ändern. Ich werde ihr nicht hinterher laufen. Dies wurde mir im vergangenen Thread dringend empfohlen, daher lasse ich sie nun auch in Ruhe. Dann bekommt sie eben kein Geld. Das ist nicht meine Bonität, die damit beschädigt bleibt. Sie hat die Wahl. Ich werde ihr das Geld nicht aufdrängen.
 
Nein, den zweiten Namen "dieliebejessy" kenne ich nicht. Ich möchte nicht, das mir hier etwas unterstellt wird, was ich nicht getan habe. Die Accounts wurden aber sonst alle gelöscht, daher ist das vollkommen in Ordnung.

Ich werde mich auch nicht mehr mit alten Kamellen befassen. Was gestern gewesen ist, interessiert mich nicht mehr. Ich schaue nach vorne und nicht mehr zurück, daher werde ich auch auf Kommentare, die dies betreffen, nicht mehr antworten.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben