Echo_der_Stille
Mitglied
Hallo,
ich war hier kürzlich schon einmal angemeldet, wurde dann aber wegen meines etwas unüblichen Verhaltens stark angefeindet.
Ich habe lange überlegt ob ich mich hier nochmals melden oder dies abhacken soll. Da es hier dann doch den ein oder die andere gibt, der/die mir gute Ratschläge gab, entschied ich mich dafür, mich hier nochmals zu melden.
Vor wenigen Wochen, bevor ich meinen letzten Account löschen ließ, entschuldigte ich mich hier bereits bei allen, denen ich offenkundig zu nahe getreten bin. Ich nahm mit Bedauern zur Kenntnis das die meisten offensichtlich keine Interesse an einer Beilegung der Meinungsverschiedenheiten hatten und es daher vorzogen mich weiterhin zu kritisieren und scheinbar fertig zu machen.
Seither hat sich aber einiges getan. Wer meine letzten Thread noch vor Augen oder im Kopf hat, weiß, worum es dort ging, daher möchte ich hier nicht wieder alles haarklein aufdröseln.
Hinsichtlich des ASB, an dem ich teilnehmen wollte, wurde ein Kompromiss geschlossen. Meine Arbeitszeit dort, wird sich an derselben in der Tagesstätte orientieren, die ich ebenfalls besuchen werde. Dies sind anfänglich 2 - 4 Stunden in der Woche, im weiteren Verlauf wird sich dies erhöhen. Auf den ASB bezogen bedeutet dies, dass ich initial nur an den Helferabenden, die einmal monatlich für ca. 4 Stunden stattfinden, teilnehmen, denn die Sanitätsdienste wären für mich noch zu lang. Laura, die meine Vertraute beim ASB darstellt, hat mir nun auch mitgeteilt das sie ab dem 15.10.2025 bis auf weiteres aus gesundheitlichen Gründen ausfällt. Da auch die Zugführerin beim ASB aus beruflichen Gründen dort kürzer treten muss, fehlt mir damit dann der Ansprechpartner und die Person, die mich dort einführt. Ich kontaktierte daher unseren Fachbereichsleiter, nennen wir ihn, Daniel. Ich kläre ihn über meine Einschränkungen auf, damit er im Bilde ist. Ich schilderte ihm die Situation. Erschwerend kommt hinzu, dass mir ein Login auf dem Server, in dem wir uns für die Helferabende und Sanitätsdienste eintragen müssen, nicht mehr möglich ist. Ich wurde wohl aus diesem ausgeschlossen. Daniel bot ich an, Laura den Part der Zugführerin übernehmen zu lassen. Laura wäre hierzu auch grundsätzlich bereit, mit der Einschränkung, dass sie ab dem 15.10.2025 nur noch unregelmäßig anwesend ist. Er wollte sich dies überlegen und mir der Zugführerin Rücksprache halten. Da er selbst sehr eingespannt derzeit ist, musste er mich um Geduld bitten und auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Das ist für mich absolut kein Problem, ich kann warten. Einzig die Frage nach dem Sanitätshelferlehrgang (SHL), den ich im Januar 2026 bei der Zugführerin absolvieren wollte, steht noch im Raum. Nur bei dieser wäre der Kurs für mich kostenfrei, bei anderen Ausbildern, kostet dieser etwa 350 Euro. Daniel wollte auch dies klären.
Das Gutachten wegen des von mir gestellten Antrags auf Pflegegeld habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Dieses fand Dienstag vor einer Woche statt. Meine BeWo-Betreuerin war auch zugegen, um fachliche Fragen zu beantworten und die fachärztliche Stellungnahme meiner Psychiaterin vorlegen zu können. Wir berichteten, dass ich von meiner Mutter mehrfach wöchentlich für mindestens drei Stunden pro Besuch, aufgesucht werde. Sie hilft mir hierbei bei der Wäsche (sortieren, richtig falten etc.) Hygiene, Haushaltsführung (Staubsaugen, Spülen, Putzen), Einkauf (sie fährt mit mir, wenn sie über ein Auto verfügt, häufig einkaufen, damit ich mehr einkaufen kann und sich nicht so viel Pfand ansammelt) und stellt somit meine Pflegepersonal dar. Ich schilderte von meiner Kindheit und Jugend, in der ich ausgeschlossen, gemobbt und gehänselt wurde, woraus sich die kombinierte Persönlichkeitsstörung und Sozialphobie entwickelten. Die Gutachterin bestätigte dies, konnte es absolut nachvollziehen und sich in mich hineinversetzen. Wir informierten sie auch über das Bestehen einer rechtlichen Betreuung für mich sowie über die weiteren Pläne. So möchte ich baldmöglichst in der Tagesstätte beginnen, jedoch macht meine BeWo-Betreuerin nun bis einschließlich 30.09.2025 Urlaub und ist in der Zeit für mich nicht zu erreichen, eine Vertretung wurde nicht organisiert, da diese in der Vergangenheit auch nicht benötigt wurde. Daher kann die Hospitation in der Tagesstätte erst nach dem Urlaub von ihr beginnen. Die Gutachterin fand die Überlegung beim ASB weiterzumachen hat nicht so schlecht und bestärkte mich darin daran festzuhalten. Sie sprach sich dann auch für ein unbefristetes Pflegegeld des Pflegegrades II aus. Ihrer Ansicht nach, werden meine Erkrankungen nicht binnen der nächsten zwei Jahre behoben sein, daher ist eine Überprüfung in zwei Jahren sinnlos. Die Überprüfung wird erst dann notwendig, sollte ich einen Erhöhungsantrag stellen. Ich ging nun davon aus, dass sie das Gutachten formulieren und an die Pflegeversicherung schicken muss, die Bearbeitung dort auch ein paar Tage oder Wochen in Anspruch nimmt und es ggf. zu Rückfragen oder gar einer Ablehnung kommt. Ich rechnete mit dem Geld frühestens in vier Wochen. Ich war umso überraschter, als ich im Online-Banking auf meinem Hauptkonto einen Geldeingang der Pflegeversicherung über 648 Euro feststellte. Dies war das Pflegegeld nach Pflegegrad II, aber natürlich rückwirkend zum Antragsdatum und im Voraus für den September. Da ich an das Hauptkonto nicht ran komme, ich habe im Online-Banking einen reinen Lesezugang für das Konto, bat ich die Sekretärin meines Betreuers um Umbuchung des Betrages auf mein Taschengeldkonto. Da mein Betreuer sich aber an dem Tag (Freitag) Urlaub genommen hat, musste dies bis zum vergangenen Montag warten. Sie informierte mich per E-Mail über die Umbuchung auf mein Taschengeldkonto. Damit stehen mir nun monatlich knapp 900 Euro zur Verfügung, die ich für mich verwenden kann. Davon sind bereits Strom, Versicherungen, Monatsticket und auch Miete abgezogen. Meine Mutter lehnt eine Bezahlung vom Pflegegeld vehement ab. Das Pflegegeld darf überdies auch nicht an meine Grundsicherung angerechnet werden. Ich bin über diese schnelle Bewilligung des Pflegegeldes der Pflegeversicherung so dankbar. Damit entfallen nun meine Geldsorgen komplett. Es kam immer häufiger vor, dass ich bereits am 20. eines Monats vor einem leeren Konto stand, mir der Geldautomat daher kein Geld mehr auszahlen konnte. Aufgrund der schweren Erreichbarkeit meines Bruders, der mich sonst grundsätzlich finanziell unterstützte, musste meine Mutter meinen Druck und meine Reizbarkeit aushalten. Ich hatte Existenzängste, wusste nicht, wie ich den restlichen Monat überleben sollte. Meine Mutter ließ mich aber nie hängen, auch wenn sie dafür ihr eigenes Konto überziehen musste. Diese Belastung fällt nun natürlich vollständig weg. Ich muss sie nie mehr um Geld bitten, sodass sie auch wegen mir nie mehr wird ihr Konto überziehen müssen. Es entspannt auch das Verhältnis zu meinem Bruder. Diese finanzielle Unterstützung von ihm war Fluch und Segen zugleich, denn er nutzte dies auch, um mich zum Besuch der Tagesstätte zu bewegen. Er kündigte mehrfach an, diese Hilfen einzustellen, sollte ich die Tagesstätte, warum auch immer, nicht wahrnehmen. Dies setzte mich immens unter Druck, denn mir war bewusst, dass ich ohne seine Hilfen immer wieder Schwierigkeiten habe, wenn der Monat Mal wieder mehr Tage als Geld hat und dies dann den Kontakt zu meiner Mutter erschwert. Dies ist nun auch nicht mehr der Fall, denn auch von ihm werde ich keine solche Unterstützung mehr benötigen.
Ich wollte damit nun keine neuerliche Diskussion lostreten, sondern einfach nur darstellen, dass sich auch bei mir Sachen zum Guten wenden, womit sich Konflikte und Auseinandersetzungen bzw. Belastungen lösen lassen. Ich bin wesentlich entspannter als noch vor wenigen Wochen, bevor mir das Pflegegeld zugestanden wurde.
Echo_der_Stille
ich war hier kürzlich schon einmal angemeldet, wurde dann aber wegen meines etwas unüblichen Verhaltens stark angefeindet.
Ich habe lange überlegt ob ich mich hier nochmals melden oder dies abhacken soll. Da es hier dann doch den ein oder die andere gibt, der/die mir gute Ratschläge gab, entschied ich mich dafür, mich hier nochmals zu melden.
Vor wenigen Wochen, bevor ich meinen letzten Account löschen ließ, entschuldigte ich mich hier bereits bei allen, denen ich offenkundig zu nahe getreten bin. Ich nahm mit Bedauern zur Kenntnis das die meisten offensichtlich keine Interesse an einer Beilegung der Meinungsverschiedenheiten hatten und es daher vorzogen mich weiterhin zu kritisieren und scheinbar fertig zu machen.
Seither hat sich aber einiges getan. Wer meine letzten Thread noch vor Augen oder im Kopf hat, weiß, worum es dort ging, daher möchte ich hier nicht wieder alles haarklein aufdröseln.
Hinsichtlich des ASB, an dem ich teilnehmen wollte, wurde ein Kompromiss geschlossen. Meine Arbeitszeit dort, wird sich an derselben in der Tagesstätte orientieren, die ich ebenfalls besuchen werde. Dies sind anfänglich 2 - 4 Stunden in der Woche, im weiteren Verlauf wird sich dies erhöhen. Auf den ASB bezogen bedeutet dies, dass ich initial nur an den Helferabenden, die einmal monatlich für ca. 4 Stunden stattfinden, teilnehmen, denn die Sanitätsdienste wären für mich noch zu lang. Laura, die meine Vertraute beim ASB darstellt, hat mir nun auch mitgeteilt das sie ab dem 15.10.2025 bis auf weiteres aus gesundheitlichen Gründen ausfällt. Da auch die Zugführerin beim ASB aus beruflichen Gründen dort kürzer treten muss, fehlt mir damit dann der Ansprechpartner und die Person, die mich dort einführt. Ich kontaktierte daher unseren Fachbereichsleiter, nennen wir ihn, Daniel. Ich kläre ihn über meine Einschränkungen auf, damit er im Bilde ist. Ich schilderte ihm die Situation. Erschwerend kommt hinzu, dass mir ein Login auf dem Server, in dem wir uns für die Helferabende und Sanitätsdienste eintragen müssen, nicht mehr möglich ist. Ich wurde wohl aus diesem ausgeschlossen. Daniel bot ich an, Laura den Part der Zugführerin übernehmen zu lassen. Laura wäre hierzu auch grundsätzlich bereit, mit der Einschränkung, dass sie ab dem 15.10.2025 nur noch unregelmäßig anwesend ist. Er wollte sich dies überlegen und mir der Zugführerin Rücksprache halten. Da er selbst sehr eingespannt derzeit ist, musste er mich um Geduld bitten und auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Das ist für mich absolut kein Problem, ich kann warten. Einzig die Frage nach dem Sanitätshelferlehrgang (SHL), den ich im Januar 2026 bei der Zugführerin absolvieren wollte, steht noch im Raum. Nur bei dieser wäre der Kurs für mich kostenfrei, bei anderen Ausbildern, kostet dieser etwa 350 Euro. Daniel wollte auch dies klären.
Das Gutachten wegen des von mir gestellten Antrags auf Pflegegeld habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Dieses fand Dienstag vor einer Woche statt. Meine BeWo-Betreuerin war auch zugegen, um fachliche Fragen zu beantworten und die fachärztliche Stellungnahme meiner Psychiaterin vorlegen zu können. Wir berichteten, dass ich von meiner Mutter mehrfach wöchentlich für mindestens drei Stunden pro Besuch, aufgesucht werde. Sie hilft mir hierbei bei der Wäsche (sortieren, richtig falten etc.) Hygiene, Haushaltsführung (Staubsaugen, Spülen, Putzen), Einkauf (sie fährt mit mir, wenn sie über ein Auto verfügt, häufig einkaufen, damit ich mehr einkaufen kann und sich nicht so viel Pfand ansammelt) und stellt somit meine Pflegepersonal dar. Ich schilderte von meiner Kindheit und Jugend, in der ich ausgeschlossen, gemobbt und gehänselt wurde, woraus sich die kombinierte Persönlichkeitsstörung und Sozialphobie entwickelten. Die Gutachterin bestätigte dies, konnte es absolut nachvollziehen und sich in mich hineinversetzen. Wir informierten sie auch über das Bestehen einer rechtlichen Betreuung für mich sowie über die weiteren Pläne. So möchte ich baldmöglichst in der Tagesstätte beginnen, jedoch macht meine BeWo-Betreuerin nun bis einschließlich 30.09.2025 Urlaub und ist in der Zeit für mich nicht zu erreichen, eine Vertretung wurde nicht organisiert, da diese in der Vergangenheit auch nicht benötigt wurde. Daher kann die Hospitation in der Tagesstätte erst nach dem Urlaub von ihr beginnen. Die Gutachterin fand die Überlegung beim ASB weiterzumachen hat nicht so schlecht und bestärkte mich darin daran festzuhalten. Sie sprach sich dann auch für ein unbefristetes Pflegegeld des Pflegegrades II aus. Ihrer Ansicht nach, werden meine Erkrankungen nicht binnen der nächsten zwei Jahre behoben sein, daher ist eine Überprüfung in zwei Jahren sinnlos. Die Überprüfung wird erst dann notwendig, sollte ich einen Erhöhungsantrag stellen. Ich ging nun davon aus, dass sie das Gutachten formulieren und an die Pflegeversicherung schicken muss, die Bearbeitung dort auch ein paar Tage oder Wochen in Anspruch nimmt und es ggf. zu Rückfragen oder gar einer Ablehnung kommt. Ich rechnete mit dem Geld frühestens in vier Wochen. Ich war umso überraschter, als ich im Online-Banking auf meinem Hauptkonto einen Geldeingang der Pflegeversicherung über 648 Euro feststellte. Dies war das Pflegegeld nach Pflegegrad II, aber natürlich rückwirkend zum Antragsdatum und im Voraus für den September. Da ich an das Hauptkonto nicht ran komme, ich habe im Online-Banking einen reinen Lesezugang für das Konto, bat ich die Sekretärin meines Betreuers um Umbuchung des Betrages auf mein Taschengeldkonto. Da mein Betreuer sich aber an dem Tag (Freitag) Urlaub genommen hat, musste dies bis zum vergangenen Montag warten. Sie informierte mich per E-Mail über die Umbuchung auf mein Taschengeldkonto. Damit stehen mir nun monatlich knapp 900 Euro zur Verfügung, die ich für mich verwenden kann. Davon sind bereits Strom, Versicherungen, Monatsticket und auch Miete abgezogen. Meine Mutter lehnt eine Bezahlung vom Pflegegeld vehement ab. Das Pflegegeld darf überdies auch nicht an meine Grundsicherung angerechnet werden. Ich bin über diese schnelle Bewilligung des Pflegegeldes der Pflegeversicherung so dankbar. Damit entfallen nun meine Geldsorgen komplett. Es kam immer häufiger vor, dass ich bereits am 20. eines Monats vor einem leeren Konto stand, mir der Geldautomat daher kein Geld mehr auszahlen konnte. Aufgrund der schweren Erreichbarkeit meines Bruders, der mich sonst grundsätzlich finanziell unterstützte, musste meine Mutter meinen Druck und meine Reizbarkeit aushalten. Ich hatte Existenzängste, wusste nicht, wie ich den restlichen Monat überleben sollte. Meine Mutter ließ mich aber nie hängen, auch wenn sie dafür ihr eigenes Konto überziehen musste. Diese Belastung fällt nun natürlich vollständig weg. Ich muss sie nie mehr um Geld bitten, sodass sie auch wegen mir nie mehr wird ihr Konto überziehen müssen. Es entspannt auch das Verhältnis zu meinem Bruder. Diese finanzielle Unterstützung von ihm war Fluch und Segen zugleich, denn er nutzte dies auch, um mich zum Besuch der Tagesstätte zu bewegen. Er kündigte mehrfach an, diese Hilfen einzustellen, sollte ich die Tagesstätte, warum auch immer, nicht wahrnehmen. Dies setzte mich immens unter Druck, denn mir war bewusst, dass ich ohne seine Hilfen immer wieder Schwierigkeiten habe, wenn der Monat Mal wieder mehr Tage als Geld hat und dies dann den Kontakt zu meiner Mutter erschwert. Dies ist nun auch nicht mehr der Fall, denn auch von ihm werde ich keine solche Unterstützung mehr benötigen.
Ich wollte damit nun keine neuerliche Diskussion lostreten, sondern einfach nur darstellen, dass sich auch bei mir Sachen zum Guten wenden, womit sich Konflikte und Auseinandersetzungen bzw. Belastungen lösen lassen. Ich bin wesentlich entspannter als noch vor wenigen Wochen, bevor mir das Pflegegeld zugestanden wurde.
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